www.DieSprengung.de, Suche versierte Piloten für explizite Aufgaben

    • www.DieSprengung.de, Suche versierte Piloten für explizite Aufgaben

      Hallo zusammen,

      ich bin Projektverantwortlicher für DieSprengung.de und benötige Unterstützung. Das Projekt wird mit einem medial interessanten und öffentlich interessierenden Ereignis seinen Höhepunkt erlangen und dies ist unsererseits wesentlich mit zu gestalten. Da ich selbst eher laienhaft mit DJI Phantom III Pro und DJI Mavic Pro die aktuellen Projektgeschehnisse begleite, mich am Tag der Sprengung jedoch andere Aufgaben ausfüllen, zudem viel mehr Aufgaben für Drohnen anstehen, möchte ich folgende Interessensanfrage stellen:

      Aufgaben:
      (1) Luftaufnahme nach Vorgabe der Standorte durch die Projektleitung vom Sprenggeschehen (ca. 8 Drohnen) für Zwecke der Studie, Lehre und Präsentation
      (2) Luftaufnahme von Fassaden und Dächern evakuierter Gebäude zur Sicherstellung der Personenfreiheit (ca. 8 Drohnen), um bei Verstößen direkt Meldung an Ordnungsbehörden zu geben

      Voraussetzungen:
      (1) Allgemeine Aufsteigserlaubnis NRW
      (2) Nachweis Versicherungsschutz
      (3) Nachweis Flugpraxis
      (4) uneingeschränkte Abtretung der Filmrechte
      (5) Anerkennung der Aufgaben / Positionen / Restriktionen etc. der Projektleitung und der Behörden

      Das Sprengereignis wird nach aktueller Kenntnislage an einem Sonntagmorgen im Sommer zwischen 06:00 und 11:00 stattfinden. Termin steht zwar schon fest, ist jedoch noch nicht öffentlich und kann daher hier noch nicht bekannt gegeben werden.

      Besteht Interesse Material und Zeit in dieses Projekt einzubringen. Da es sich um ein Projekt der öffentlichen Hand handelt, sind die Mittel wie immer recht beschränkt. Daher würden wir Kosten der An- und Abreise sowie je Drohne zusätzlich bis zu zwei Freikarten für den VIP-Bereich (beste Sicht und freie Verpflegung) entgegen bringen.

      Sofern Interesse besteht, bitte ich um Rückmeldung entweder über DieSprengung.de oder aber direkt über sommer@rebuild-ing.de. Freue mich auf Feedback.
    • Klingt sehr interessant und wird bestimmt ziemlich spannend!

      Ich möchte aus gegebenem Anlaß gleich zu Anfang darum bitten, hier im Thread nur eventuelle Fragen zum Projekt an den Threadersteller zu formulieren.

      Alle Angebote zur Unterstützung bitte ich direkt an die oben angegebenen Adressen zu richten!

      Mein Kopterzoo:
      DJI Mavic Pro mit iPhone 6s, DJI F450 FlameWheel mit Naza-M V2 und FrSky Taranis, ImmersionRC Vortex 285, diverses "Kleinvieh" mit vier Propellern
    • Kurze Nachfrage zu Punkt

      Marc A. Sommer schrieb:

      (4) uneingeschränkte Abtretung der Filmrechte

      Ist hier die Gewährung eines inhaltlich, zeitlich und räumlich unbeschränkten einfachen Nutzungsrechts oder eines inhaltlich, zeitlich und räumlich unbeschränkten ausschließlichen Nutzungsrechts zu verstehen?
    • Danke für das Feedback.

      (1) Was die Defintion im Einzelnen angeht, so muss das mit dem AG noch abschließend geklärt werden. Sicherlich ist kein kommerzieller Vertrieb der Aufnahmen gestattet. Ansonsten muss ich mich ehrlich gesagt noch mit den beiden benannten Varianten auseinander setzen.
      (2) Was die Versicherung angeht: Das dargestellte Szenario wird natürlich nicht bestehen. (A) Sollten die Drohnen m. E. hinreichend weit weg stehen, als dass man auch im Kamera-Ausschnitt was sieht. (B) sprengen wir nicht mit einer Bombe. Sprengtechnik ist hoch technisiert und Druckwellen werden sicherlich nicht entstehen. Das Einzige m. E. problematische ist die Staubentwicklung. Da diese aber auch recht langsam und wir allem sichtbar ist, bedarf es fliegerischen Könnens dieser im Zweifel zu entkommen. Ansonsten besteht jedoch keine Möglichkeit der Versicherung. Schäden durch sonstige Kollisionen oder Abstürze im Eigenverschulden können wir nicht decken. Insofern suchen wir versierte Piloten.
    • @Mark a Sommer
      " Druckwellen werden nicht entstehen"
      was für ein Unsinn

      Sie glauben doch nicht im Ernst, das von Seiten der Behörden ihr vorgeschlagenes Scenario von genehmigt wird
      Schauen Sie sich doch bitte auf Youtub " big Blast"
      und andere Videos an. Tut mir leid, aber über ihr Vorhaben kann ich nur den Kopf schütteln

      Bei Sprenzngen wird der Luftraum über dem Sprengebiet weitlaufig abgesperrt. Diese kleinen Dröhnchen fallen von Himmel wie kleine Fliegen.
      Und des weiteren bringen Sie mit ihren Vorhaben die Drohnenflieger in Verruch , nach dem Motto, was rauchen die denn ?
      Bitte nicht persönlich nehmen ,
      ich war bei der BW
      Sprengoffizier, mal an einer Übungssprengung von "nur"
      2,5 Kg TNT in 500 Meter Entfernung teilgenommen ?
      Dann wissen Sie was Druckwele überhaupt bedeuten

      Mit freundlichen Grüßen
      Michael
    • Es gibt natürlich offene Sprengungen, bei denen es eine Druckwelle nach außen gibt. Es gibt aber auch hoch technisierte Sprengungen die nach einem festgelegten Programm mit vielen kleinen Ladungen im Inneren eines Objektes ablaufen, bei denen kaum Druckwellen entstehen. Wir sollten hier deswegen keine Grundsatzdiskussion über Druckwellen anfangen, beachtet bitte was "Diet" etwas weiter oben geschrieben hat: hier im Thread nur eventuelle Fragen zum Projekt an den Threadersteller zu formulieren... danke.
    • Biber, vielen Dank. Mir wäre sehr viel daran gelegen seriös an die Sache heran zu gehen. Um aber die Argumente von Garmin196 und RC-Role nochmal aufzunehmen und weiteres zu erklären, folgendes:

      (1) Das Projekt ist seit einem Jahr in der Vorbereitung. Natürlich ist es von den zuständigen Behörden genehmigt.
      (2) Das Projekt wird von Experten durchgeführt. Wir sind weder durch YouTube Angelernte, oder aber Ex-BW-Spezialkräfte-Kammeraden. Zudem ist das Projekt keine Jugend-forscht Aktion. Das Team verfügt über hinreichend Erfahrung.
      (3) Das Projekt wird mit ca. 400 kg gelatinösem Sprengstoff bestückt. Dies entspricht im Vergleich der oben angeführten Wild-West-TNT-Technologie einem äquivalent von ca. 2.300 kg TNT. Da die Ladung, wie von Biber exakt beschrieben, in Gramm-großen Ladungen und im Millisekunden-Abstand gezündet werden, hat das nichts mit dem o. b. 2,5 TNT-Böller zu tun. Sollten wir derart vorgehen, wäre in einem Umkreis von ca. 2400 m keine Scheibe mehr ganz. Durch diese detailliert abgestimmte Methode wird die Druckwelle gestreckt und hat keine Auswirkungen auf das Umfeld.
      (4) Zum Sprengtermin wird der nicht durch die Bundesflugaufsicht kontrollierte Luftraum oberhalb des Objektes und in einem Umkreis von ca. 3000 m gesperrt. Das hat entgegen der bisherigen Meinung nichts mit Luftlöchern, Druckwellen oder ähnlichem zu tun, sondern damit, dass wir verhindern wollen und müssen, dass aus Kleinflugzeugen das Geschehen verfolgt werden kann. Dadurch würde eine zu große Gefahr der Kollisionen etc. entstehen. Zudem werden in diesem Radius zwei Helikopter unterwegs sein, die der Polizei und dem Fernsehen zugehören. Abstimmung mit diesem muss natürlich erfolgen.
      (5) Im Vorgriff weiterer Spielberg-Szenarien: Das Gebäude hat ein Eigengewicht von ca. 45000 to. Der Einschlag auf dem Boden wird durch Fallfigur und Fallbett derart gemindert, dass dadurch weder Erdbeben ausgelöst werden, noch Blindgänger detonieren, oder aber Gasleitungen abreißen.

      Ich möchte nochmal unterstrichen. Meine Anfrage ist ernst gemeint und im Sinne der beteiligten Ordnungsbehörden (Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr). Es ist kein Muss, aber eine Option. Da ich selbst als nach wie vor nicht TopGun-Pilot selber weiss, welchen Ruf die Drohne oder der Copter an sich haben, wäre dies m. E. endlich auch mal eine sinnenhafte Aufgabe, die mit öffentlicher Wirkung zeigt, dass man damit nicht nur der Nachbarin ins Fenster gucken kann, sondern auch anständige Verwendung findet.

      Ich hoffe nun alle Fragen angeschnitten zu haben. Sofern sich jemand an der Zusammenarbeit interessiert, bitte ich um Nachricht. Kontaktadresse ist bekannt. Erste Anmeldungen habe ich bereits. Jedoch brauchen wir insgesamt 16 Drohnen / Copter. Dabei noch eine Frage von mir. Kann mir jemand verlässlich Auskunft geben, ob das Fliegen von derart vielen Geräten in kleinem Abstand zueinander Probleme mit der Funkübertragung gibt? Beeinflussen diese sich gegenseitig?

      Vielen Dank. Marc.
    • Folgende, ggf. alle Interessenten betreffenden Fragen wurden gestellt:


      • Du schreibst von Sperrung des Luftraums, demnach wären EInzelerlaubnisse für den Aufstieg erforderlich? Oder kümmert Ihr Euch um die pauschale Luftraumferigabe für von Euch beauftragten Multikopter-Steuerern? Falls die Einzelerlaubnis individuell beispielsweise durch uns selbst einzuholen ist, wer trägt die Kosten dafür?

      [/quote]Die durch uns zu erbringende Aufgabe wäre neben den Filmaufnahmen zur Sprengung eine aktive Unterstützung der Behörden wie Bezirksregierung, Polizei und Ordnungsamt. Ich werde für alle gemeinsam für die Freigabe und Starterlaubnis sorgen.


      • Bei bis zu 16 Multikoptern und 2 Helis in der Luft, wie ist geplant, die Flugeinsatzplanung vorzunehmen? Ist vorab ein Briefing geplant und mit welcher Vorlaufzeit, sowohl mit den Heli-Piloten, als auch mit den beiteiligten Multikopter-Steuerern?

      [/quote]Die Flugbereiche etc. Werden im Vorfeld von mir abgestimmt. Am Morgen der Sprengung wird es ein Meeting geben. Die Sprengung wir um ca. 1000 stattfinden. Da ab ca. 0600 abgesperrt wird, ist ein Treffen um ca. 0530 erforderlich. Sonst wird der Zugang und alles andere problematisch. Die „Luftüberwachung und Unterstützung“ durch Copter wird ab ca. 0700 erforderlich.


      • Die Frage nach den Nutzungsrechten (siehe Forum): Wenn wir einen Einsatz prinzipiell kostenfrei durchführen, muss sichergestellt sein, dass das entstandene Filmmaterial zumindest von uns zur Demonstrationszwecken - auch online - genutzt werden kann (Gewährung eines „einfachen“ Nutzungsrecht), alles andere würde für uns keinen Sinn machen. Man könnte darüber reden, dass eine Veröffentlichung auf unseren Seiten erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt.

      [/quote]Den Deal kann man eingehen. Auch werdet Ihr alle das Endprodukt Film bekommen. Dazu haben wir einen „Filmemacher“ an Bord. Es muss nur sichergestellt sein, dass kein Verkauf oder sonstig kommerzieller Erlös etc. durch Veröffentlichung erfolgt. Dies hat damit zu tun, dass das Projekt über Landes- und Bundesmittel gefördert ist.