Fliegen über Wohngrundstücken [Sammelthread]

    ACHTUNG: Ab Oktober mußt Du Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • Die Auffassung der Stadt Hamburg (Luftfahrtbehörde?) zu Wohngrundstücken ist sicher...diskussionswürdig.
      Wenngleich der Vergleich auch -etwas- hinkt: In steuerrechtlichen Fragen, Entscheidungen zu Erschließungskostenbeteiligung usw. vertritt die Stadt Hamburg, wie auch alle anderen Städte/ Gemeinden, Gerichte eine völlig andere, konträre Meinung.
      Ich glaube nicht, dass die hanseatische Auffassung Bestand haben wird.
    • muss ich bei Flügen auf meinem Grundstück auch die Markierung anbringen?

      ich habe einen Nachbarn, der bei jeder Bewegung auf meinem Grundstück am Balkon steht und rüberguckt und sogar die Hecke ausschneidet um rübersehen zu können, er selbst beharrt aber auf seinem "Persönlichkeitsrecht" wenn ich eine feste Überwachungskamera anbringe
      sowas ist aber erlaubt, eine Drohne mit FPV aber nicht?

      die Regelung mit dem Lärm finde ich auch witzig, wir befinden uns hier neben einem Mischgebiet, wo Tag und Nacht Motor dröhnen, da fällt eine Drohne vermutlich nicht mal auf...
    • Die Markierung (Plakette?) muss ab 1.10 angebracht werden. Hier gibt es keine Ausnahmen im Gesetz (z.B. Ausnahmen bei Betrieb auf eigenem Grundstück...).

      Hintergrund der Plakette ist ja vor allem der Fall wenn der Copter sich selbstständig macht und dann was passiert. Könnte ja bei Dir auch plötzlich Dein Grundstück verlassen, 100m weiter in ein Auto krachen.

      Zum Nachbarn fällt mir nichts ein, Klassiker (Selbst auf sein Recht bestehen...)
    • Juhu, ich darf jetzt mit meiner Mavic pro auf meinem Grundstück starten und über fremde Wohngrundstücke fliegen!

      Am Wochenende hatte ich einen Zusammenstoß mit einem Modellflieger auf dem Modellflugplatz, dabei wurden Gimbal und Kamera mindestens elektrisch getrennt, um mal nicht zerstört zu schreiben.
      Ich habe jetzt die Kamera Hardware aus meiner Mavic entfernt und einen Test gemacht, ob denn die Mavic ansonsten elektrisch funktioniert, also Propeller montiert und versucht zu starten.

      Ja, die Mavic fliegt und auch die Hinderniserkennung scheint normal zu arbeiten.

      Wirtschaftlich scheint die Mavic einen Totalschaden zu haben, Antenne angebrochen, Gimbal/Kamera defekt ( fehlt auch eine Kabelabdeckung am Gimbal ) und auch einer der Hinteren Arme müsste getauscht werden, weil der
      Klappanschlag weggebrochen ist. Eine offizielle Reparatur mit einem Technikerlohn von 70€ die Stunde wäre demnach vermutlich teurer als eine neue Mavic.

      So, ich darf also meine Mavic mit meinem Einverständnis von meinem Grundstück starten und da ich ja keine Bilder/Ton aufnehmen/übertragen auch die Nachbargrundstücke überfliegen.

      Liege ich da richtig oder gibt es irgednwelche Einwände?

      Gruss Hansi
    • Crazyhardware schrieb:

      Liege ich da richtig oder gibt es irgednwelche Einwände?
      Ja, Crazyhardware, gibt es.
      Der Vogel dürfte auch ohne CAM mehr als 250g auf die Waage bringen.
      Damit ist das Fliegen über Nachbars Grundstück nur mit dessen Einwilligung zulässig.

      Doppeltes Pech. Mavic demoliert und trotzdem noch die gleichen Einschränkungen wie vorher.

      Grüße - D.K.
    • D.K. schrieb:

      Crazyhardware schrieb:

      Liege ich da richtig oder gibt es irgednwelche Einwände?
      Ja, Crazyhardware, gibt es.Der Vogel dürfte auch ohne CAM mehr als 250g auf die Waage bringen.
      Damit ist das Fliegen über Nachbars Grundstück nur mit dessen Einwilligung zulässig.

      Doppeltes Pech. Mavic demoliert und trotzdem noch die gleichen Einschränkungen wie vorher.

      Grüße - D.K.
      Ja hast Recht, die 250gr. Grenze hatte ich nicht bedacht, aber auf meinem Grundstück darf ich fliegen wie ich will.

      Gruss Hansi

      Beitrag von hugo70 ()

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