Fliegen über Wohngrundstücken [Sammelthread]

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    ACHTUNG: In Deutschland muß Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen sein! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • Fietspad schrieb:

      Über dieses Thema sollten mal genau die Medien berichtenoch
      Och nööö, nicht die auch noch. :huh:
      Da kommt erstens weit aus mehr Bullshit bei rum als in sämtlichen Foren, und ich wenn man noch die Bevölkerung großflächig darauf sensibilisiert, ist plötzlich jeder Parkplatz ein Wohngrundstück.
      Chaos pur! ;)
      Ich stehe eigentlich immer unter "Moderation", ich bin schliesslich verheiratet.
      Das sicherste Zeichen des wahrhaft verständigen Menschen ist Neidlosigkeit.
    • Eben weil ich den Begriff des Nutzungsberechtigten eines Wohngrundstücks im Wortsinn ausgelegt habe, meinte ich, alle diese Leute um ihre schriftliche Zusage eines Überflugs bitten zu müssen. Nach und nach bekam ich dann die Briefe und E-Mails mit den Einverständniserklärungen, wobei sich einer dieser Nutzungsberechtigten noch ausbat, bei jedem weiteren Flug gesondert um Erlaubnis gebeten zu werden. Bei den Angeschriebenen waren auch ein ganzes Orchester und eine Pfadfindergruppe, die ihren Sitz auf dem Wohngrundstück hatten. Deren Leiter gaben mir ihre Erlaubnis.

      All das wäre nicht nötig gewesen, denn nach Auskunft der Luftfahrtbehörde ging es nur um einen einzigen Nutzungsberechtigten, nämlich den Hausmeister, weil nur der tatsächlich in einem der Gebäude wohnte.

      Alle anderen hatten ihre Geschäftsräume in dem Gebäude und weil sie dort nicht wohnten, benötigte ich auch nicht deren Zusage.
    • aerofan schrieb:

      Eben weil ich den Begriff des Nutzungsberechtigten eines Wohngrundstücks im Wortsinn ausgelegt habe, meinte ich, alle diese Leute um ihre schriftliche Zusage eines Überflugs bitten zu müssen. Nach und nach bekam ich dann die Briefe und E-Mails mit den Einverständniserklärungen, wobei sich einer dieser Nutzungsberechtigten noch ausbat, bei jedem weiteren Flug gesondert um Erlaubnis gebeten zu werden. Bei den Angeschriebenen waren auch ein ganzes Orchester und eine Pfadfindergruppe, die ihren Sitz auf dem Wohngrundstück hatten. Deren Leiter gaben mir ihre Erlaubnis.
      Macht da das Fliegen denn wirklich noch Spaß?? Ich bin offen gestanden sehr verunsichert, habe auch schon darüber nachgedacht, meine P3S wieder zu verkaufen ... :(


      aerofan schrieb:

      All das wäre nicht nötig gewesen, denn nach Auskunft der Luftfahrtbehörde ging es nur um einen einzigen Nutzungsberechtigten, nämlich den Hausmeister, weil nur der tatsächlich in einem der Gebäude wohnte.
      Das freut mich denn ja doch, dass das so gegangen wäre - und Du bist bestimmt auch froh! :)
      Meine P3S ist aus der Reparatur zurück!! Und jetzt schön vorsichtig Fliegen!
      Bin neu in der Fliegerei ...
    • RC-Role schrieb:

      eM-Gee schrieb:

      Wenn ich das jetzt richtig verstehe: Sofern DFS und alle Gesetze und Co. nichts dagegen sagen, und ich in einem kleinen engen Dorf ÜBER der Straße bleibe und nicht über die eng daneben stehenden Häusern gerate, dann ist alles gut?
      Was meinst du mit alle Gesetze. Auch die neue Datenschutzverordnung?
      Die außer Acht gelassen... oder wir nehmen einfach mal an, dass ich so früh fliege, dass alle noch schlafen und garantiert niemand auf dem Video zu sehen ist.


      skyscope schrieb:

      Beitrag #210
      Das weiß ich ja, dass es nicht nur die App oder das eine Gesetz gibt. Es gibt ja auch unterschiedliche Satzungen von Städten etc.
    • @RC-Role nach Absolution suche ich nicht. Ich muss auch nicht in der Stadt fliegen. Mir geht es um die reine Gesetzeslage. Worauf ich hinaus will ist eher plakativ: Wir haben zwei private Wohngrundstücke, von beiden Parteien habe ich keine Erlaubnis für den Überflug. DFS sagt, es ist okay, die Drohnen- und Luftgesetze sagen, es ist okay, da keiner im Haus oder Garten ist, gibt es auch grünes Licht von der DGSVO und ich verstoße auch sonst gegen kein anderes Recht auf dem 50cm breitem öffentlichen Fußweg zwischen den beiden Grundstücken. Darum geht es mir gerade, ob es wirklich so ist, dass wenn ich sozusagen 50cm weiter links oder rechts bin, gegen Gesetze verstoße und über diesem öffentlichen Weg halt nicht.

      @skyscope das ist mir bewusst. Ich suche gerade auch keine Grauzone :) Ich will nur wissen, ob sich die Gesetzgebung wirklich auf ein paar Zentimeter so genau einschießt, dass es einen Unterschied macht.
    • Ich weiß, aber ich will ja bewusst plakativ bleiben. Der Log zeigt an, dass ich über diesem Gehsteig war. Wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass das alles so genau ist. Kann mir auch nicht vorstellen, dass man in diese plakative Situation kommt.
    • Und noch ein mal, weil es so schön ist: Nehmen wir an, dass das GPS komplett genau ist usw... Ich habe doch weiter oben genau geschrieben worum es geht.
      Mir ist durchaus bewusst, dass ich Probleme bekomme, wenn ich Filme, wie ich einer Frau, die sich nackt in ihrem Garten sonnt, ins Gesicht fliege. Darum ging es hier aber nicht. Hier ging es darum, was wäre, wenn eine 30cm breite Drohne genau über einem 40cm breitem öffentlichen Gehweg zwischen 2 Privatwohngrundstücken fliegen würde... nicht mehr und nicht weniger.

      @quadle: Dankeschön. Ich glaube, ich forsche interessehalber mal nach, was unsere kleine Stadt dazu sagt....
    • eM-Gee schrieb:

      Und noch ein mal, weil es so schön ist: Nehmen wir an, dass das GPS komplett genau ist usw... Ich habe doch weiter oben genau geschrieben worum es geht.
      Mir ist durchaus bewusst, dass ich Probleme bekomme, wenn ich Filme, wie ich einer Frau, die sich nackt in ihrem Garten sonnt, ins Gesicht fliege. Darum ging es hier aber nicht. Hier ging es darum, was wäre, wenn eine 30cm breite Drohne genau über einem 40cm breitem öffentlichen Gehweg zwischen 2 Privatwohngrundstücken fliegen würde... nicht mehr und nicht weniger.

      Das ist durchaus üblich, mache ich auch oft genug. Zur Überprüfung der genauen Position immer Kamera direkt nach unten und die Mitte auf dem Bildschirm eingeblendet haben. Dann fliege ich den Weg lang zur Aufnahmeposition und los gehts. Auf der anderen Seite kann sowieso niemand die Drohne genau lokalisieren, sobald sie etwas höher ist, ob sie über einem Grundstück ist oder irgendwo daneben. Und wenn man angezeigt wird, ist das eben so, egal ob man im Recht ist oder nicht. Dann geht man dagegen vor, kann einem sowieso niemand beweisen.

      Ich kann aber nur empfehlen, Flüge immer mit der Polizei und Ordnungsamt abzusprechen. Am Besten im Vorfeld abklären, wie man über Flüge informiert, dann gibt es später keinen Stress.