Phantom 4 (Pro) oder Mavic Pro - was sagen die Profis?

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    • Phantom 4 (Pro) oder Mavic Pro - was sagen die Profis?

      Hallo liebe Drohnen-Forum.de Gemeinde,

      ich bin ganz frisch in eurem tollen Forum angemeldet (wenige Minuten).

      Mein Name ist Daniel, ich bin 28 Jahre jung, wohnhaft in Berlin und möchte mir in naher Zukunft eine Drohne zulegen.
      Meine Partnerin hat mir vor einigen Jahren schon zu meinem Geburtstag eine Mini-Drohne mit 3 Minuten Flugzeit geschenkt.
      Sogar eine Kamera war/ist an Board.
      Nun machen die 3 Minuten Flugzeit, die extreme Empfindlichkeit und die mehr als schlechte Kamera Lust auf mehr.

      Schon viele Wochen lang belese ich mich gelegentlich in meiner freien Zeit zum Thema Drohnen. Mir ist hier vor allem die DJI Phantom 4 (Pro) oft "vor's Auge gesprungen".
      Ein wenig verliebt habe ich mich ja schon, wenn ich ehrlich bin.

      Heute bin ich beim stöbern jedoch auf die DJI Mavic Pro gestoßen. Die kompakte Bauform beeindruckt mich.

      Da ich noch ganz am Anfang meiner "Drohnenfliegerlaufbahn" bin, möchte ich euch gern um Rat fragen.

      Mit der Drohne möchte ich in erster Linie tolle Bilder und Videos machen. Diese werde ich hauptsächlich an mit dem Auto erreichbaren Orten machen.
      Sehr gern würde ich die Drohne aber auch mit auf Urlaubsreisen nehmen und tolle Bilder schießen / Videos drehen.

      Sicher steht für mich auch der Flugspaß im Fokus, vom lesen her weiß ich aber, dass der Reiz nach einigen Wochen verflogen sein muss.

      Gibt es einen guten Kompromiss aus Mobilität und Foto-/Videoqualität?

      Über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen.

      Bitte verzeiht mir, sollte ich diesen Beitrag im falschen Forum erstellt haben. Ein "Kaufberatungsforum" habe ich auf Anhieb nicht finden können.

      Vielen Dank

      Gruß Daniel
      Viele Grüße

      Daniel
    • Nee, das mit der Vorstellung geht an es dieser Stelle im Forum schon OK und deswegen herzlich Willkommen. Zur den beiden Drohnenmodellen werden dir wahrscheinlich bei den Vor- und Nachteilen jene weiterhelfen, die eins dieser beiden Modelle besitzen. Leider ist ein Großteil Berlins ja wegen der Beschränkungen nicht gerade das idealste Areal für Drohnen, aber du schreibst ja dass du hauptsächlich an mit dem Auto erreichbaren Orten fliegen möchtest und das verbinde ich mal mit "janz weit draussen". Ich weiß nicht wie du dich inzwischen schon mit den Vorschriften für Drohnen und der Versicherungspflicht informiert hast. Auf alle Fälle wird es zum Neueinstieg in eine gehobene, größere Drohneklasse wohl noch einige Fragen geben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von biber ()

    • Hallo ihr beiden,

      zuerst einmal vielen Dank für eure Antworten und die freundliche Begrüßung.

      biber schrieb:

      Nee, das mit der Vorstellung geht an es dieser Stelle im Forum schon OK und deswegen herzlich Willkommen. Zur den beiden Drohnenmodellen werden dir wahrscheinlich bei den Vor- und Nachteilen jene weiterhelfen, die eins dieser beiden Modelle besitzen. Leider ist ein Großteil Berlins ja wegen der Beschränkungen nicht gerade das idealste Areal für Drohnen, aber du schreibst ja dass du hauptsächlich an mit dem Auto erreichbaren Orten fliegen möchtest und das verbinde ich mal mit "janz weit draussen". Ich weiß nicht wie du dich inzwischen schon mit den Vorschriften für Drohnen und der Versicherungspflicht informiert hast. Auf alle Fälle wird es zum Neueinstieg in eine gehobene, größere Drohneklasse wohl noch einige Fragen geben.

      Das mit Berlin ist nicht so das Problem. Ich wohne hier seit 3 Jahren und mag ehrlich gesagt das Stadtleben so ganz und gar nicht. Es ist auf Dauer gesehen also nur eine Frage der Zeit, bis es mich wieder raus auf's Land zieht.

      Bei den Vorschriften habe ich mich gut eingelesen denke ich.

      Die Frage welche der beiden Drohnen ich wählen soll konnte ich noch nicht mit mir klären. Kompaktheit vs. Bildqualität?
      Weiterhin habe ich bei der Mavic von einem 1080p 60fps Bug gelesen. Ist dieses Problem noch aktuell?

      LG Daniel
      Viele Grüße

      Daniel
    • Hi Daniel,

      auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum!

      Was Dir wichtiger ist, muß Du natürlich zuerst entscheiden ;) Ich habe mich für Kompaktheit entschieden, weil ich schon einen großen Kopter habe (DJI F450) und den eigentlich nie mitgenommen habe. Die Mavic hingegen ist sehr oft dabei.

      Zu Deinen Fragen - da gebe ich @GerdSt irgendwie recht: häng Dich an einen vorhandenen P4 / Mavic-Thread dran. Ich empfehle auch noch diesen hier:
      Mavic oder Phantom 4 pro / Bild und Videoqualität?

      Es ist immer ungünstig, mehrere Thread zu gleichen oder ähnlichen Themen parallel zu haben. Da wird dann wechselseitig geantwortet und man verliert den Überblick. Von daher tendiere ich fast dazu, diesen hier als reinen Vorstellungsthread zu deklarieren und den Titel entsprechend zu ändern und Du hängst Dich - wie empfohlen - an einen der obigen Threads dran mit Deinen Fragen. Einverstanden?

      Ansonsten viel Spaß im Forum!

      Grüße, Diet
      Mein Hangar:
      DJI Mavic Pro mit iPhone 6s, Parrot Disco, DJI F450 FlameWheel mit Naza-M V2 und FrSky Taranis, diverses "Kleinvieh" mit vier Propellern
    • Wenn ich die Bildqualität mal ignoriere, wäre für mich die niedrige Geschwindigkeit des Mavic im P Mode das größte Manko. Das war schon beim P4 gegenüber der P3 enttäuschend. Erst der neuere P4P, mit dem ich übrigens überhaupt keine Probleme habe, ist wieder auf P3P Niveau. Aber auch beim P4P würde ich mir im P Mode oft 30km/h mehr an Geschwindigkeit wünschen und ärgere mich beim Filmen immer wieder darüber. Die Möglichkeiten wäre damit nochmals um einiges größer.

      @Horscht Vielleicht hilft dir dieses P4P Video von mir etwas weiter: Beautiful Fuerteventura (Canary Islands) AERIAL DRONE 4K VIDEO
    • Darf dieser Thread jetzt doch fortgeführt werden? :) :)

      Danke für eure Antworten!

      skyscope schrieb:

      Kein Bug, sondern ein "Feature by Design". Vereinfacht ausgedrückt ist die Qualität letztlich reduziert, um keine Zeitverzögerung bei der Übertragung zur DJI Googles (FPV-Brille) zu haben.
      Lässt sich dieses "Feature by Design" nicht auch deaktivieren, wenn man diese FPV-Brille nicht nutzen möchte? Macht doch sicherlich Sinn oder wie siehst du / seht ihr das?



      Fazit: Mavic reicht fürs erste, und bis er mir nicht mehr reicht, ist sicher schon lang eine P5 oder besser noch Mavic 2 oder so raus.

      Der beste Kopter ist der den man dabei hat. Und dafür hat der Mavic die Meßlatte verdammt hoch gelegt.

      intrcptr schrieb:




      Nach vielem lesen tendiere ich auch mehr zum Mavic, da ich mir nicht vorstellen kann, dass ich die P4P bei Ausflügen zu Fuß "mitschleppen" werde. Die gute Qualität der Kamera und einige andere kleine Sachen lassen mich allerdings wieder zweifeln... ein Teufelskreis!

      Nimmt man denn die P4P wirklich mit wenn man wandert? Gibt es Rucksäcke die nicht Koffermaße haben und die Drohne dennoch gut schützen?


      S t e f a n schrieb:

      Wenn ich die Bildqualität mal ignoriere, wäre für mich die niedrige Geschwindigkeit des Mavic im P Mode das größte Manko. Das war schon beim P4 gegenüber der P3 enttäuschend. Erst der neuere P4P, mit dem ich übrigens überhaupt keine Probleme habe, ist wieder auf P3P Niveau. Aber auch beim P4P würde ich mir im P Mode oft 30km/h mehr an Geschwindigkeit wünschen und ärgere mich beim Filmen immer wieder darüber. Die Möglichkeiten wäre damit nochmals um einiges größer.

      @Horscht Vielleicht hilft dir dieses P4P Video von mir etwas weiter: Beautiful Fuerteventura (Canary Islands) AERIAL DRONE 4K VIDEO

      Hier fehlt mir ehrlich gesagt schlicht weg die Erfahrung. Der P-Modus ist der Modus, welchen ich als Anfänger als "Safe-Modus" bezeichnen kann? Die Drohne fliegt mit Unterstützung?`

      Ist hier die Mavic wirklich zu langsam?
      Mich fasziniert die Funktion, welche es ermöglicht, dass mir die Drohne folgt. Das finde ich bei Geländefahrten mit Offroad Fahrzeug oder Quads / Mountainbikes sehr interessant. Allerdings kommt die Technik hier schnell an Ihre Grenzen was die Geschwindigkeit angeht habe ich in einigen YouTube Videos gesehen. Wie seht ihr das?

      Das Video finde ich SEHR beeindruckend.. Von der Auswahl und Einblendung der Orte bis hin zur Hintergrundmusik. Es bringt mich sofort in Urlaubsstimmung :)

      Die Qualität des Videos ist der Hammer. Bekomme ich so etwas auch mit der Mavic hin? :)

      VG Daniel
      Viele Grüße

      Daniel
    • Dann werfe ich hier auch nochmal ein Video rein (P4P). Bei hellem Tageslicht wirst du voraussichtlich mit beiden Kopter ähnlich gute Aufnahmen machen können, bei etwas weniger Licht (z. B. in der Schlucht) kommt die Mavic durch den kleineren Sensor aber wohl wesentlich schneller an seine Grenzen...

      _____________________________________________________________
    • Hi Daniel ( @Horscht ),

      zum Thema Geschwindigkeit.
      Es gibt P und S und einige haben noch ATTI.

      P bedeutet alle Assistenten sind verfügbar und die Propeller werden im Videobild bestmöglich vermieden.
      S bedeutet Sport, hier sind intelligente Flugmodis deaktiviert, kein Antikollisionssystem verfügbar, aggressiveres Flugverhalten, Propeller sind fast immer im Videobild.
      Atti = bis auf die Höhenregulierung ist alles deaktiviert, muß selbständig die Windgeschwindigkeit ausgleichen, kein aktives bremsen verfügbar. Bei Fehlfunktion können alle DJI Kopter auf Atti automatisch umschalten. Manuell hingegen geht es nur bei einigen Modellen. Atti sollte dich aber erstmal nicht interessieren.

      Mavic P Mode = 36 km/h
      Mavic S Mode = 65 km/h

      P4P P Mode = 50 km/h
      P4P S Mode = 72 km/h

      Wenn man im P Mode das Antikollisionssystem abschaltet, werden beide Kopter etwas schneller, allerdings benötigen etliche Flugmodis wie z.B. ActiveTrack die Tiefeninformationen des Antikollisionssystem (Stereo-Kamera). In der Regel fliegt man mit der oben angegebenen P Mode Geschwindigkeit.
      Die 50 km/h beim P4P sind mir persönlich oft zu langsam.


      Videoqualität:
      Mavic = 1/2.3" 12 Megapixel Sensor bei 60 Mbit Bitrate
      P4P = 1" 20 Megapixel Sensor bei 100 Mbit Bitrate

      Der Unterschied ist bei Fotos wie auch beim Videos deutlich, aber dies in Zahlen zu fassen ist immer schwierig, dazu gleich mehr.
      Das rauschfreiere Material + die 100 Mbit Bitrate lässt mir viel mehr Spielraum bei der Nachbearbeitung, genauso bei RAW Fotos.
      Vergleicht man das unbearbeitete Material, sind die Unterschiede zwar etwas sichtbar, aber so gravierend auch wieder nicht. Ich finde den Vorteil vor allem bei der Nachbearbeitung sehr groß.

      Hat man in der Bearbeitung noch keine Erfahrung, bzw. wenig Erfahrung, wird man das Potenzial bei der Nachbearbeitung kaum abrufen, der Unterschied ist dadurch nur bedingt sichtbar.
      Z.B. ein Einsteiger mit dem P4P wird gegen einen Profi mit einem Mavic bei der Bildqualität durch die Möglichkeiten der Nachbearbeitung keine Chance haben. Dadurch entsteht beim Einsteiger der Eindruck, der Mavic würde die bessere Kamera besitzen.
      Sehr viel an Qualität entsteht erst später bei der Nachbearbeitung, der Kopter selbst ist nur die halbe Miete und hierbei ist der P4P klar überlegen.


      Gewicht und Handling:
      Im P4P Rucksack sind bei mit 4 bis 6 Akkus, ein Tablet, Videobrille und etwas Zubehör. Das Gewicht liegt bei ca. 8kg und stört mich auf längeren Touren nicht wirklich, ist aber immer präsent.

      Zu einem viel leichteren Mavic würde ich natürlich auch nicht nein sagen :)

      Ich höre immer das Argument, ein Mavic ist immer dabei, aber nach dem 4 Spaziergang am Wohnort wird die Umgebung recht schnell langweilig.

      Wenn ich fotografiere oder filme sind es bei mir immer geplante Touren, alleine schon der Luftraum, Naturschutzgebiet etc. pp. müssen vorab studiert werden, spontan ist bei unserem Hobby eigendlich fast nichts. Ein kleines Drehbuch ist auch nicht so verkehrt.

      Noch ein kleines Beispiel, in meinem Video von Fuerteventura hatte ich ja einen nicht so kleinen Aufwand betrieben. Daher möchte ich auch die bestmögliche Videoqualität erzielen, die ein paar Kilos mehr an Gewicht spielen nur noch eine untergeordnete Rolle, mit dem Mavic wäre ich genauso viel in der Hitze unterwegs, sprich der Aufwand wäre nahezu identisch gewesen.

      In dieser Beziehung ticken wir aber alle unterschiedlich
      Mein Limit bei der Auswahl vom Kopter liegt ausschließlich, dass die Ausrüstung Handgepäck tauglich ist.

      Auf jeden Fall solltest du dauerhaften Spaß dabei haben, sonst nützt dir der beste Kopter nichts. Wenn dich z.B. pausenlos das Gewicht stört, bringt die beste Kamera nichts. Oder aber dauerhaft nicht mit der Bildqualität zufrieden bist... etc. pp.

      Die Qual der Wahl :saint:
    • mz56 schrieb:

      Dann werfe ich hier auch nochmal ein Video rein (P4P). Bei hellem Tageslicht wirst du voraussichtlich mit beiden Kopter ähnlich gute Aufnahmen machen können, bei etwas weniger Licht (z. B. in der Schlucht) kommt die Mavic durch den kleineren Sensor aber wohl wesentlich schneller an seine Grenzen...
      Wow, ebenfalls ein sehr schönes Video! Ist der Ton, abgesehen von der Musik nachträglich eingefügt worden? Ich nehme an man wird die Propellergeräusche in den Videos hören, oder ist es technisch möglich diese herauszufiltern?

      Welche Software benötige ich denn um so tolle Videos zurecht zu schneiden wie ihr es macht?


      @ S t e f a n


      Vielen Dank für die lange und ausführliche Antwort!


      S t e f a n schrieb:

      Der Unterschied ist bei Fotos wie auch beim Videos deutlich, aber dies in Zahlen zu fassen ist immer schwierig, dazu gleich mehr.
      Das rauschfreiere Material + die 100 Mbit Bitrate lässt mir viel mehr Spielraum bei der Nachbearbeitung, genauso bei RAW Fotos.
      Vergleicht man das unbearbeitete Material, sind die Unterschiede zwar etwas sichtbar, aber so gravierend auch wieder nicht. Ich finde den Vorteil vor allem bei der Nachbearbeitung sehr groß.

      Hat man in der Bearbeitung noch keine Erfahrung, bzw. wenig Erfahrung, wird man das Potenzial bei der Nachbearbeitung kaum abrufen, der Unterschied ist dadurch nur bedingt sichtbar.
      Z.B. ein Einsteiger mit dem P4P wird gegen einen Profi mit einem Mavic bei der Bildqualität durch die Möglichkeiten der Nachbearbeitung keine Chance haben. Dadurch entsteht beim Einsteiger der Eindruck, der Mavic würde die bessere Kamera besitzen.
      Sehr viel an Qualität entsteht erst später bei der Nachbearbeitung, der Kopter selbst ist nur die halbe Miete und hierbei ist der P4P klar überlegen.

      In der Nachbearbeitung der Fotos habe ich keine - bis wenig Erfahrung. In Photoshop habe ich bisher nur kleine Webseiten, Logos und Photomontagen gemacht, die aber nicht wirklich professionell sind/waren. Mit der Oberfläche der Software bin ich jedoch vertraut. Mit einigen Youtube-Tutorials eigne ich mir das aber sicherlich schnell an. Von daher würde ich diese Eigenschaft nicht ganz unbetrachtet lassen.



      S t e f a n schrieb:

      Gewicht und Handling:
      Im P4P Rucksack sind bei mit 4 bis 6 Akkus, ein Tablet, Videobrille und etwas Zubehör. Das Gewicht liegt bei ca. 8kg und stört mich auf längeren Touren nicht wirklich, ist aber immer präsent.

      Zu einem viel leichteren Mavic würde ich natürlich auch nicht nein sagen

      Ich höre immer das Argument, ein Mavic ist immer dabei, aber nach dem 4 Spaziergang am Wohnort wird die Umgebung recht schnell langweilig.

      Wenn ich fotografiere oder filme sind es bei mir immer geplante Touren, alleine schon der Luftraum, Naturschutzgebiet etc. pp. müssen vorab studiert werden, spontan ist bei unserem Hobby eigendlich fast nichts. Ein kleines Drehbuch ist auch nicht so verkehrt.

      Das mit dem P4P Rucksack klingt jetzt gar nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt habe :) Ich denke jedoch eine Videobrille und 4 -6 Akkus sind bei mir noch Zukunftsmusik.

      Ich war mit einigen Freunden die letzten Tage auf einem London Tripp. Ich habe mich mit einem Begleiter intensiv über das Thema unterhalten und wir hätten eine Drohne sehr oft gebrauchen können. Das Einsatzgebiet ist wahnsinnig groß. Was mich etwas wundert ist, dass ich in London keine einzige Drohne gesehen habe. Ich nehme an, dass liegt an den gesetzlichen Bestimmungen, bzw. an der eventuellen Flughafennähe?

      Jedenfalls könnte ich mir vorstellen für solche "Reisen" die Mavic stets dabei zu haben. Bei der P4P schließe ich spontane Aufnahmen schon fast aus. Aber du hast es ja oben ähnlich beschrieben.




      S t e f a n schrieb:

      Noch ein kleines Beispiel, in meinem Video von Fuerteventura hatte ich ja einen nicht so kleinen Aufwand betrieben. Daher möchte ich auch die bestmögliche Videoqualität erzielen, die ein paar Kilos mehr an Gewicht spielen nur noch eine untergeordnete Rolle, mit dem Mavic wäre ich genauso viel in der Hitze unterwegs, sprich der Aufwand wäre nahezu identisch gewesen.

      In dieser Beziehung ticken wir aber alle unterschiedlich
      Mein Limit bei der Auswahl vom Kopter liegt ausschließlich, dass die Ausrüstung Handgepäck tauglich ist.

      Auf jeden Fall solltest du dauerhaften Spaß dabei haben, sonst nützt dir der beste Kopter nichts. Wenn dich z.B. pausenlos das Gewicht stört, bringt die beste Kamera nichts. Oder aber dauerhaft nicht mit der Bildqualität zufrieden bist... etc. pp.

      Die Qual der Wahl
      Für solche Videos wie du/ihr es gemacht habt, braucht man sehr viel Erfahrung mit der Steuerung der Drohne und des Gimbals nehme ich an?

      Was ich bisher noch nicht erwähnt habe ist, dass das Budget natürlich auch eine gewisse Rolle spielt. Ich könnte mich mit dem Preis der Mavic schon eher anfreunden als mit der P4P. Einen zusätzlichen Akku fände ich für den Anfang sicher nicht verkehrt, aber weiteres Zubehör würde ich dann nach und nach zukaufen.

      Wie lange halten denn die Drohnen Akkus in der Regel? Muss ich diese jährlich ersetzen, da die Leistung spürbar nachlässt, oder sind sie "robust". Ich bin mir bewusst, dass es von der Menge der Flüge abhängt, aber angenommen man fliegt jedes zweite oder dritte Wochenende 1-2 Akkuladungen leer?

      Ich tendiere derzeit mehr zur Mavic, als zur P4P, gerade weil ich mich mit der Fotonachbearbeitung (noch) nicht auskenne, mir das geringe Gewicht und die Größe gefällt und die Drohne zudem noch günstiger in der Anschaffung ist.

      Mit welchem Preis muss ich denn für die beiden Drohnen rechnen? Ich habe hier etwas von Forenrabatten gelesen?
      Welche Haftpflichtversicherung könnt ihr mir empfehlen und was kostet diese?

      Lohnt sich eine Kaskoversicherung, welche Stürze und/oder Wasserschäden abdeckt? Wie oft passieren Abstürze im P-Modus?


      Vielen Dank für eure Hilfe :)

      LG Daniel
      Viele Grüße

      Daniel

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Horscht () aus folgendem Grund: Die Hälfte vergessen :-)

    • intrcptr schrieb:

      Da gibt es gar keine Geräusche, ist nämlich kein Mikrofon drin.
      Ohje.. und ich war bisher der Meinung dort sei ein Mikrofon verbaut. Aber wahrscheinlich genau aus dem Grund der Störgeräusche macht es keinen Sinn?
      Bzw. wäre bei so tollen 4K-Videos eine Mono-Tonspur ja auch unter aller Sau :)


      intrcptr schrieb:

      Am weitesten verbreitet sind wohl Magix Video Deluxe, Cyberlink, Corel/ULead und Premiere Pro CC, letzteres ist aber von der Oberfläche her deutlich "trockener" (kaum "Assistenten", nur wenige "fertige" Vorlagen etc., dafür kann man an viel mehr Stellen gezielt "schrauben").
      In letzter Zeit kommt auch immer öfter Davinci Resolve als (mit gewissen Einschränkungen) kostenlose, in weiten Bereichen aber ähnlich leistungsfähige und teils überlegene Alternative zu Premiere Pro zum Einsatz. Hat allerdings bei 4K einen geradezu abartigen Ressourcenhunger,
      Vielen Dank für die Auflistung. Ich schau mir die Programme bei Gelegenheit einmal an.



      intrcptr schrieb:

      Weia, die Tommys werden ja schon bei "normalen" Kameras nervös. Wer in London noch dazu in der Nähe von touristischen "Brennpunkten", schwereres Foto-Gerät als Handy, Tablet oder ´ne nicht zu große Kompakte auspackt, der sollte sich schon mal auf freundliche aber bestimmte Nachfragen seitens des nächststehenden Cops oder Securityfritzen gefaßt machen
      Die Jungs von dpreview.com können da ein Lied von singen.
      So etwas habe ich mir schon gedacht, auch wenn ich nicht vermutet habe, dass die Tommys da soo Empfindlich sind :)




      intrcptr schrieb:

      Also ein ganz wichtiges Zubehörteil, das auch kaum was kostet, ist diese schwarze Sonnenblende zum Einklicken in die Halterung für die "Plexiglaskugel". Auch Landegestellverlängerungen sind preiswert.
      Sind das Filter oder direkt Sonnenblenden? Ich finde auf den einschlägigen Internetseiten nur Filter und Sonnenblenden für die Fernsteuerung.



      intrcptr schrieb:

      Sofern es um Fotos geht, die JPG-Engines in den Kameras der DJI Drohnen sind (sorry, das muß man in der Deutlichkeit mal sagen) einfach nur Grütze.

      Ich habe hier RAW/DNG Fotos aus dem Mavic, die sehen bei minimalem Aufwand der Nachbearbeitung in Lightroom jedenfalls keinen Deut schlechter aus als das was die P4pro in JPG fabriziert.
      Klar, P4pro in RAW ist nochmal ne andere Hausnummer.


      Okay, ich muss mich also wesentlich eher mit der Nachbearbeitung beschäftigen! Danke für den Hinweis!


      Was mich derzeit noch beschäftigt sind zukünftige rechtliche Beschlüsse zum Drohnen Fliegen. Gerade weil das Thema auch hier besprochen wird.

      Wie sieht es eurer Meinung nach in Zukunft aus? Wird man in einigen Jahren gar keine Drohnen mehr fliegen dürfen, oder nur noch auf Modellflugplätzen?

      Es wäre schade um das tolle Hobby...

      VG Daniel
      Viele Grüße

      Daniel
    • RC-Role schrieb:

      Das ist nur die halbe Wahrheit. Die DJI App kann den Videostream der Drohne mit der Audioaufnahme vom Smartphonemikro vertonen.
      Na das ist doch für den Anfang etwas, wenn vermutlich qualitätstechnisch eher untere Schublade? :)


      intrcptr schrieb:

      Sagen wir´s mal so, nur bei sehr wenigen Kameras überhaupt ist die interne JPG-Engine in der Lage, Ergebnisse zu produzieren, die mit denen mithalten können, die ein guter RAW-Entwickler auf dem PC selbst schon mit Standard- bzw. an die Charakteristik der jeweiligen Kamera angepaßten Einstellungen hinbekommt.
      Dazu braucht´s nicht mal großen Aufwand bei der Nachbearbeitung, geht nahezu automatisch, wenn man diese Einstellungen erst mal raus hat (solche Presets kann man für viele Kameras auch runterladen).

      Mit spezifisch auf das jeweilige Bild bzw. die Aufnahmesituation optimierter "Feinjustage" geht dann oft noch weit mehr.

      Ist ja auch kein Winder, der RAW-Entwickler am PC hat "alle Zeit der Welt", ordentlich CPU- oder gar Grafikprozessorleistung und RAM bis zum Abwinken zur Verfügung, um zu seinem Ergebnis zu kommen, in der Kamera hingegen muß ein allgemein um Größenordnungen weniger leistungsfähiger (allerdings mit ein paar speziellen "festverdrahteten" Funktionen versehener) embedded-Prozessor innerhalb von Sekundenbruchteilen das Bild fertigbekommen und als JPG auf die Karte schreiben.

      Von daher bin ich im Nachhinein recht froh, daß ich seinerzeit bei Umstieg auf "richtige" Kameras fast von Anfang an in JPG+RAW fotografiert hatte, auch wenn die RAWs mehrere Jahre nur im Archiv landeten.
      Nachdem ich mich unter Lightroom dann etwas mit der RAW-Entwicklung und der Medienverwaltung (alleine dafür lohnt sich LR bereits) auseinandergesetzt hatte, konnte ich so aus etlichen meiner "alten Schätzchen" ein gegenüber dem kameraseitig entwickelten JPG so viel besseres Bild rausholen, daß ich die meisten JPGs inzwischen gelöscht habe.
      Und wesentlich mehr Zeit als früher mit den JPGs brauche ich da auch nicht mehr für, normalerweise geht es durch automatisches Tagging und die Verwaltungsfunktionen von Lightroom sogar schneller als früher das ganze Rumgehampel mit -zig Unterordnern, Foto-Browsern, EXIF-Tools usw.

      Also von daher kann ich nur raten, immer in JPG+RAW aufzunehmen. Braucht zwar mehr Platten- bzw. Kartenspeicherplatz, lohnt sich aber. Bei der analogen Fotografie hat man die Negative ja auch nicht einfach weggeschmissen
      Dazu kann ich nur sagen, dass das schon verdammt viel Sinn macht. So habe ich das noch nicht gesehen!

      Ich schaue mir Lightroom mal etwas genauer an. Das scheint ja eine tolle Sache zu sein.

      Vielen Dank dafür!



      intrcptr schrieb:

      Naja, da hat aktuell unsere ReGIERung, propagandistisch flankiert von einer in Form und Wahrheitsgehalt höchst fragwürdigen Kampagne der Journaille, ein "Ei" gelegt, das man in seiner Unausgegorenheit und Praxisfremdheit bisher allenfalls ihren salatgurkenkrümmungsmessenden Stümperkollegen im Brüsseler EUdSSR-Machtzentrum zugetraut hätte.

      Offensichtlich mit dem Grund, im Rahmen ihrer seit Jahrzehnten verfolgten Agenda der Durchkommerzialisierung sämtlicher Lebensbereiche auch bisher weitgehend unregulierte Bereiche des Luftraums "vermarktungsfähig" umzumodeln. Sei es um Logistikunternehmen "Flugkorridore" für automatische Lieferdrohnen verkaufen zu können, oder um mit (noch nicht im Detail feststehenden, voraussichtlich aber auch maßlosestenst überzogenen) Gebühren für "Sondergenehmigungen" z.B. Foto- und Videografen abzocken zu können.

      Inwieweit das vor Gericht dann alles Bestand haben wird, bleibt abzuwarten, aber da (nicht nur) in diesem unserem Lande von dem was wir mal "unabhängige Justiz" genannt haben, ebenso wenig noch real übrig ist wie von der "freien und unabhängigen Presse", sobald die Interessen des Kommerzes eine Rolle spielen, bin ich da auch nicht sonderlich optimistisch.
      Schön geschrieben :)

      Aber das Drohnen jetzt in den nächsten 2 Jahren komplett verboten werden ist bisher noch nicht in Sicht nehme ich an?

      Ich denke da nur an das Theater mit Google Maps, oder Paintball (schlechter Vergleich, ich weiß), aber das sollte nach den schlechten Medienberichten auch verboten - oder zumindest stark eingeschränkt werden.

      Das die Drohnen für die Kritiker ein gefundenes Fressen sind sollte außer Frage stehen. Nicht man die Leute noch filmt, wenn Sie mit dem Fernglas aus dem Fenster andere beobachten....
      Viele Grüße

      Daniel
    • intrcptr schrieb:

      Ich befürchte eher ein "kaltes Verbot", sprich maßlos überzogene Voraussetzungen, die für Otto Normalverbaucher und -kleingewerbler mit vertretbarem Aufwand nicht erfüllbar sind.
      Die schlimmsten Drohnen-Horrorszenarien werden hier angedacht oder wie?!
      Wir sollten besser die Lücken finden, und nicht überlegen wie es noch schlimmer kommen könnte.
    • Komplettverbot???

      Gestern habe ich leider kurz ne "DummDummSerie" (Realitydokusoap) mitsehen müssen. Dort hat jemand mit ner kleinen Syma "hdartige" gegimbalte Spanneraufnahmen gefertigt. Das unbedarfte Schaf Von Welt glaubt sowas volle Kanne.

      Aber, wenn die "Schäfchen" erstma richtig geeicht sind, was "Drohnenfrequenz" und co. angeht, dann werden sich die Mediendramatiken auch auslutschen, wenn sie es nicht schon sind. Seit Heathrow und Erklärung von Geschwindigkeiten glaubt in meinem Dunstkreis keiner mehr was von Dronenmeldungen dieser Art.

      2040:
      Nachdem es damals "Hypes" gab wegen "spannenden" Smartphone- und Drohnencams steht nun die "digitale Kontaktlinse" im medialen Verruf...........

      Schafe wird es immer geben...


      Das Thema wird uns irgendwann beschäftigen, bin ich fest von überzeugt. Gibt es bei Netflix auch auf deutsch. Geniale Episode aus der Staffel... Allgemein geniale Visionen mit teils hoher "Eintreffwahrscheinlichkeit", sofern wir uns nicht vorher gegenseitig zerbomben.
      POlitik ist für den Po.
      ...siehe politisches Tagesgeschehen...
    • RC-Role schrieb:

      Die schlimmsten Drohnen-Horrorszenarien werden hier angedacht oder wie?!
      Wir sollten besser die Lücken finden, und nicht überlegen wie es noch schlimmer kommen könnte.
      Mir ging es nur um ein eventuell anstehendes Verbot. Es wäre ja schade um das Geld wenn die Drohnen verboten werden würden.

      Aber ja du hast recht, wenn es wirklich einmal soweit kommen sollte, was ich nicht hoffen möchte, sind wir viele die mit Petitionen etc. was gegen einen solchen Entschluss tun könnten.


      Dronefuchs schrieb:

      Komplettverbot???

      Gestern habe ich leider kurz ne "DummDummSerie" (Realitydokusoap) mitsehen müssen. Dort hat jemand mit ner kleinen Syma "hdartige" gegimbalte Spanneraufnahmen gefertigt. Das unbedarfte Schaf Von Welt glaubt sowas volle Kanne.

      Aber, wenn die "Schäfchen" erstma richtig geeicht sind, was "Drohnenfrequenz" und co. angeht, dann werden sich die Mediendramatiken auch auslutschen, wenn sie es nicht schon sind. Seit Heathrow und Erklärung von Geschwindigkeiten glaubt in meinem Dunstkreis keiner mehr was von Dronenmeldungen dieser Art.
      Ich hoffe das es so kommen wird..

      Gruß Daniel
      Viele Grüße

      Daniel