Fliegen in Österreich

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    ACHTUNG: In Deutschland muß Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen sein! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • Frage zu Österreich.

      auf Youtube finde ich einige Videos wo leute mit der Drohne über bebautem und bemannten Gebiet fliegen (wie Linz, Graz und Wien)

      Können diese Leute nachträglich angezeigt bzw. ein Bußgeld verrechnet werden ?
      Oder müssen diese Leute direkt erwischt werden um eine Strafe zu verhängen ?
    • So pauschal jemanden wegen eines illegalen Fluges anhand eines Youtube-Videos zu bestrafen ist nicht so einfach. Sicher ist es möglich jemanden dadurch auf die Schliche zu kommen (solche Fälle hat es ja schon gegeben). Es muss letztendlich aber auch beweisbar sein, dass die Person die das Video hochgeladen hat auch die Person ist, die die Drohne gesteuert hat. Möglicherweise sind solche Videos sogar genehmigt worden. Das muss vorher alles geklärt werden und zieht ziemliche Ermittlungsarbeit nach sich. Ein Video oder Foto allein, ist noch kein Beweis. Trotzdem wäre ich in Zukunft etwas vorsichtiger damit ein "grenzwertiges" Drohnenvideo hochzuladen und das nicht nur in Österreich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von biber ()

    • Wenn alles negiert wird no Chance, außer auf frischer Tat erwischt.

      Auch bei OWI-Verfahren > Unschuldsvermutung > keine Beweislast des Betroffenen
      Es ist nicht Aufgabe des Betroffenen, seine Unschuld zu beweisen. Vielmehr muss das Gericht mit den zur Verfügung stehenden Beweismitteln die Täterschaft des Betroffenen nachweisen.
      Aus dem Schweigen des Betroffenen oder aus dem bloßen Bestreiten der Täterschaft können in der Regel keine für ihn nachteiligen Schlüsse gezogen werden. Bei einem teilweise schweigenden Betroffenen gilt ggf. etwas anderes.

      Das wird in Österreich denke nicht anders sein.

      Noch sind unsere Grundrechte stärker als etwaige Indizien...
    • Die Unsicherheit nervt. Deshalb hab ich ja seinerzeit auch mit der Videoserie begonnen. Betrifft Österreich.


      Tatsache ist, dass die Gesetzeslage, was LFG und LVR betrifft, eigentlich ganz klar ist. Das Problem ist weniger die Drohne als das Filmen und Fotografieren. Dass sogar vermeintliche Experten und vermeintlich seriöse Medien Unwahrheiten verbreiten trägt nur zur Verunsicherung bei. Schaut's euch das Video an, prüfts die Quellen ob ich eh keinen Mist erzähl, dann wisst ihr genau was ihr dürft und was nicht. Es fliegt sich viel gelassener wenn man weiss, was man darf.

      Ich versuchs nochmal in a Nutshell: Spielzeugdrohnen fallen bis auf den §24 d nicht ins LFG. Also auch nicht in die Zuständigkeit der ACG oder OeAC. Mit Spielzeug filmen ist wie mit einer Kamera filmen. Das ist bereits ausreichend kompliziert. Aber auch da würde ich mich von kritischen Zonen fernhalten, Flugplätze z.B.

      Das Flugmodell $24 c ist eher aussen vor, mit dem darf man nicht filmen.

      Und dann bleibt eh nur mehr das uLFZ. Man muss es (das unbemannte Luftfahrzeug) zwar bei ACG bewilligen, dauert 2 Monate und kostet 330 Euro für Kategorie A.


      Und es gilt das LFG und die LVR, in aller Strenge. Dafür ist alles klar geregelt, wo und wann und wie man fliegen darf. Ja, sogar weiter als 500m darf man fliegen. Und das, ohne jedes Mal eine "Abfluggenehmigung" einzuholen. Kein Grundstücksbesitzer kann verhindern, dass ein Flugzeug über sein Grundstück fliegt, so auch nicht gegen ein unbemanntes. Nur fürs Abheben und Landen muss der Besitzer zustimmen. Also macht man das auf öffentlichem Gebiet. Ich würde trotzdem den Grundstückseigentümer fragen. Das Teil kann ja auch mal ungeplant runterkommen und ohne Erlaubnis darf man die dann nicht bergen. Observieren darf man definitiv nicht. Wann es als Observieren gilt ist Ermessenssache, das ist sehr subjektiv, manche fühlen sich ja ganz ohne Kameradrohne beobachtet. Wer halbnackte im Schwimmbad mit der Drohne filmt gehört auch aus meiner Sicht abgestraft. Das Überfliegen von Menschenansammlungen ist nun mal verboten, außer mit Sonderbewilligung. Und man bekommt für weniger Geld mehr Fleisch zu sehen. Link poste ich jetzt nicht. ;)

      Wenn allerdings jemand dein uLFZ vom Himmel holt macht sich erstmal der "Runterholer" strafbar, wegen Besitzstörung.

      Mein Tipp: weniger Sorgen machen und mehr fliegen. Man braucht sowieso eine Versicherung, also kann man auch gleich eine Rechtsschutz dazunehmen. ;) Mih hat erst einmal ein Nachbar zu unrecht angepöbelt. Ich habs trotzdem weggepackt, der Nachbarschaft zuliebe, auch wenn ich im Recht gewesen wäre.

      Und wieder zum Thema zurückzukommen. Was die Veröffentlichung von Aufnahmen betrifft, die sind m.E. durchaus Beweismittel. Eine Luftaufnahme aus 150m Höhe ABG auf Youtube mit dem Titel "Meine Drohne filmt meine Nachbarin im Garten" ohne bewilligter Drohne ist nun Mal schwer zu argumentieren.

      Und ganz offen gesagt, ich habe mir sehr lange Gedanken gemacht, ob ich z.B. dieses Video unbesorgt posten darf.


      Das geht nur mit einer Spielzeugdrohne, ein uLFZ darf das nicht. Auch wenn's baugleich sind. So, was macht den Copter jetzt zum Spielzeug? Die 79J dürfen nicht überschritten werden. Also, ich darf weder zu schnell noch zu hoch fliegen. Deshalb ist es recht gemächlich und eben nicht hoch. Trotzdem ganz nett, finde ich.

      Die ganzen tollen Videos von Mr. Steele und Co. sind leider legal in Österreich quasi unmöglich. Alleine das Fliegen unter Brücken ist verboten. Unter Leitungen und Kabel, verboten. Im Auto sitzend steuern, verboten. An einem Hochhaus diven, verboten...
      Michael O Navigator
    • Michael Navigator schrieb:

      ...
      Man muss es (das unbemannte Luftfahrzeug) zwar bei ACG bewilligen, dauert 2 Monate und kostet 330 Euro für Kategorie A.
      ...
      Wie du über das eigentliche Problem hinweg siehst, als wäre es garnicht existent!

      330 Euro NUR für das ERSTE Jahr! (Wenn ich mich nicht täusche!) Und das ist noch lange nicht alles! Z.B. gibt es da dann noch so nette Beschränkungen wie ein Sonntagsflugverbot! Das ist vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit ziemlich bescheiden. Montag bis Freitag arbeitet jeder normale Mensch von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und Sonntag ist Flugverbot. Schon toll über 300€ zu bezahlen, um am Ende einen Tag in der Woche fliegen zu dürfen.

      Ich wette 90% der bewilligten Piloten verstoßen regelmäßig gegen die eigene Bewilligung und hätten sie sich somit auch gleich sparen können.

      Nächste Wette: 90% aller österreichischen Drohnenpiloten machen den ganzen Schmarrn garnicht erst mit!
    • benider schrieb:

      Michael Navigator schrieb:


      Wie du über das eigentliche Problem hinweg siehst, als wäre es garnicht existent!


      Du hast recht, das ist der erst Jahr, und dann kann man um den gleichen Betrag nochmal um zwei Jahre verlängern. Länger geht nicht. Kommt alles im Video vor.

      Ganz wichtig, und das betone ich auch im Video, das sind Fakten und keine Meinung. Ich kann dir auch sagen, warum ich mich mit meiner Meinung zurückhalte. Es ist nunmal Gesetz und die ACG eine Behörde. Wir können gemeinsam eine Interessengemeinschaft bilden und/oder eine unterstützen, wie z.B. den OeAC, und dann können wir auch auf Gesetze einwirken. Z.B. durch eine parlamentarische Anfrage. Aber, so wie uns diese Gesetze zu streng sind, gehen sie vielen Menschen zu wenig weit. Und sehr wahrscheinlich ist die Masse der zweiten Gruppe wesentlich größer als die der Drohnenpiloten.

      Also, nochmal, ACG ist eine Behörde. Sie legt den Gesetzestext aus und wenn man legal bleiben will, muss man sich daran halten. Umkehrschluss valide. Das ist Fakt und keine Meinung. Und als Monopol kann sie quasi verlangen was sie will. Die 330 Euro sind vermutlich ein Stundensatz multipliziert mit einer durchschnittlichen Bearbeitungzeit plus ein paar Nebenkosten. Das ist schon plausibel.

      Und ja, auch das behandle ich ausführlich in den Videos: mit einem bewilligten uLFZ ist man eingeschränkt. Mit einem staßenzugelassenen Auto muss ich sich auch an die StVO halten. Mit einem Rennwagen nicht, darf aber auch nur auf der Rennstrecke fahren. Schaut euch das 3.1. Video an, da kommt mit dem Bescheid ein paar Seiten Regulatorien mit, die strenger sind als das Gesetz. Wie z.B. die Einschränkung der Uhrzeit. Das ist eine Präzisierung einer relativ vagen Gesetzespassage die einerseits vorgibt, dass auf Sicht geflogen wird, und andererseits mit z.B. "bürgerlicher Abenddämmerung" agiert. Naja, das hat die ACG halt etwas Vages in eine klare Anweisung verpackt. Leider, und das geht aus der Einschränkung hervor, hat sie da eher an den kommerziellen Betrieb gedacht, an normale Arbeitszeiten. Aber nochmal, die ACG darf das, sie darf das Gesetz auslegen. Sie darf nur nicht gegen das Gesetz auslegen.

      So, explizit, meine Meinung:

      Ich bin ebenso der Meinung, dass eine Vielzahl an Piloten unabsichtlich illegal unterwegs sind. Aber eher wegen dem Telekommunikationsgesetz als dem LFG. Niemand kann mir glaubhaft machen, dass man mehrere KM mit einem 25mW VTX schafft, und da rede ich von Geräten von der Stange. Vom LFG her ist das erlaubt, das uLFZ darf weiter als 500m vom Piloten weg sein. Ich mach mir da trotzdem wenig Gedanken. Wenn der Copter für die EU zertifiziert ist, ist es das Problem des Herstellers. Hoffentlich. Die meisten professionellen Piloten halten sich an die Gesetze, bin ich überzeugt.

      Anhand eines Beispieles, zeige ich, ich bin sehr wohl auch selbst betroffen und sehe über keine Probleme hinweg. Mein Eigenbau Racing Copter, den ich mir für Lehrvideos zugelegt habe, das ist mein Hobby wie man merkt, hat einen Materialwert von ca. 200 Euro. Ich habe ihn um 330 Euro bewilligen lassen, damit ich vielleicht ein Videos für die Community drehen kann, was ich bisher noch nicht gemacht habe, weil die Auflagen bekannterweise sehr restriktiv sind. Da ich in Wien lebe müsste ich mit dem Auto irgendwo auf's Land fahren, wo es halt der Luftraum und das Einsatzgebiet zulässt. Dazu komme ich kaum. Muss ich mehr sagen? Ich bin genauso wenig erfreut, zumal die Gesetzesauslegung der ACG strenger ist als es sein müsste. Aber nochmal, es gibt auch eine andere Interessenvertretung, denen selbst das noch nicht weit genug geht.

      Ich will halt legal bleiben. Ich will weder meine Bewilligung noch meinen Pilotenschein verlieren. Ich will mit den Videos über das Recht informieren, Klarheit schaffen, für beide Seiten, Drohnengegner wie Drohnenpiloten. Was ihr dann daraus macht, ist eh eure Sache. Dann wisst ihr wenigstens wenn ihr illegal unterwegs seid. Gut finde es persönlich aber nicht, wenn wir Drohnenpiloten negativ auffallen und Schlagzeilen machen. Wenn die ersten schweren Unfälle passieren, weil die "90%" sich nicht an - den von der Idee her der Sicherheit dienenden - Regulatoren halten, wird die Legislative darauf reagieren.

      Nächste Wette: 90% aller österreichischen Drohnenpiloten machen den ganzen Schmarrn garnicht erst mit!

      Ich wette gerne dagegen. Wir halten uns auch an Geschwindigkeitsbegrenzungen und drücken die Grundsteuer ab, oder leben mit den Konsequenzen wenn wir das nicht tun.
      Michael O Navigator
    • @benider ...Nächste Wette: 90% aller österreichischen Drohnenpiloten machen den ganzen Schmarrn garnicht erst mit!...

      Wenn ein Staat völlig überzogene, zu komplizierte Gesetze, Vorschriften und Verbote erlässt, die vielfach keinen Sinn erkennen lassen, werden sich sicher viele darüber hinwegsetzen. Worin liegt allein schon der Sinn, dass Österreich so eine restriktive Regelung hat und damit so elementar von allen EU-Ländern abweicht. Die Gefahr bei solchen Überregulierungen ist dann schon vorprogrammiert, dass sich viele nicht nur über unsinnige Teile hinwegsetzen, sondern auch über die sinnvolle Teile dieser Gesetze, Vorschriften und Verbote, weil keiner mehr so richtig durchblickt und pauschal alles für überzogenen Humbug hält.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von biber ()

    • Ich vermute, dass die Eur. 330,00 grundsätzlich eine abschreckende Funktion haben sollen. Wo sollte auch der Unterschied sein, ob ich gratis filme oder fotografiere oder eben um Eur. 330,00/Jahr. Qualitativ ist das völlig egal. Eur. 20,00 als Bearbeitungsgebühr, speziell bei einem quasi typisierten Kopter, wie einem DJI wären auch kostendeckend, weil ja jegliche Überprüfungen wegfielen.

      Ich plane, mich auf Panoramas zu verlegen und dabei den Kopter an eine lange Leine zu legen. Die Definition im Gesetz lautet in etwa "Fluggerät, nicht mit dem Erdboden verbunden" Wenn ich es also verbinde, kann es auch nicht entfliegen und Schaden anrichten, außerdem ist es dann nichts anderes als ein Flugdrachen, an dessen Leine man eine Kamera hochzieht.
    • Seh' ich genauso. Das ist auch einer der größten Kritikpunkte. Eine bereits bewilligter Drohnentyp ist kein Aufwand. Und meine persönliche Kritik ist, dass es bez. Gefährdungspotential keinen Unterschied macht, ob eine Kamera mitfilmt oder nicht. Dann wäre zumindest für die Hobbyfilmer der OeAC zuständig, und der Copter wäre ein Flugmodell. Flugmodelle haben eine lange Tradition dank den Modellbauern. Da ist die populistische Hysterie bereits vor Jahrzehnten abgehandelt worden. ;)

      Und auch diese zeitliche Beschränkung steht nirgends im Gesetz. Im Gesetz steht allerdings dass die ACG alle Maßnahmen ergreifen darf um die Sicherheit zu gewährleisten und auch auf mit einheitliche Beschränkungen arbeiten darf. So unangenehm und unnötig teuer das auch ist, man erspart sich eine "Aufstiegsgenehmigung" und muss auch nicht jedes Mal den Tower anrufen wenn man abhebt.

      Du meinst wie bei einem Fesselballon? Naja, grundsätzlich möglich. Da bist du dann im §22 ($23) LFG. Das ist ein spannender Ansatz. Aber ist das auch praktikabel? Und es ändert halt nicht wirklich was am Gefährdungspotential. Wenn ein "Fesselkopter" am Marktplatz herunterkommt, oder ein uLFZ, ich denk der "Einschlagkrater" wird der gleiche sein. ;)
      Michael O Navigator
    • @Michael Navigator Du scheinst ja recht tief in der österreichischen Materie drin zu stecken.

      Ich hab bisher kaum etwas von "Verstößen" gehört. Die Austrocontrol scheint in erster Linie nur einsacken zu wollen. Hier im Forum hab ich mal von einem Piloten gelesen, der mitten in Wien geflogen ist. Der hat ein Ordnungsgeld zahlen müssen, dass nur ein Bruchteil der Bewilligungskosten war.
      Weißt du von aktuelleren Fällen? Wäre ja schon interessant.

      Wenn ein Zugticket 10€ kostet und die Strafe für´s Schwarzfahren nur 5€ ist ja klar was passiert.

      (Okay, Schwarzfahren ist moralisch nicht in Ordnung und deswegen halten sich auch die meisten dran. Die BEwilligungskosten sind aber Bullshit und deswegen werden sich vermutlich auch nur wenige daran halten... So viel ich weiß veröffentlicht (!) die austrocontrol sogar die einzelnen Bewilligungen. Das haut mit der geschätzten Zahl der Drohnen in Österreich niemals hin. Und die fliegen bestimmt nicht alle ohne zu filmen! :D )
    • ja, ich schimpf mich Experte auf dem Gebiet. ;) Es ist aber ein dermaßen unklares Gebiet, dass je mehr man weiss, desto weniger weiss man. So viele Grauzonen, die zeigen, das wir noch kaum Erfahrung haben mit Drohnen im Alltag. Und wir österreicher, und auch die Europäer, verbieten und regulieren erstmal. Und spätestens seit Marcel Hirscher sind Drohnen zu einem hoch emotionalen Thema geworden.
      sport.orf.at/stories/2243222/2243221/

      Es gibt einige Fälle von Verurteilungen. Die sind aber eher wegen Eindringen in die Privatspähre als wegen dem LFG ausgefochten worden. Manchmal sind es neidige Mitbewerber die mit Anzeigen die Konkurrenz ausdünnen wollen. Interessanterweise scheint sich auch die Justiz nicht wirklich auszukennen, weder Richter noch Anwälte. Die 22.000 Euro Strafe sind an sich schon empfindlich. Ich kenne aber keinen Fall.

      Es gibt einen konkreten Fall den ich nicht nur aus den Medien kenne
      ris.bka.gv.at/Dokumente/Lvwg/L…wG_2017_22_0689_3_00.html
      1100 Euro Strafe plus 110 als Beitrag zum Verfahren.
      "Lustiges" Detail am Rande. Wäre die Drohne bewilligt gewesen, hätte er in diesem Einsatzgebiet überhaupt nicht fliegen dürfen (ich vermute das war zumindest Einsatzgebiet III) und er wäre die Bewilligung los gewesen.
      Michael O Navigator
    • So, ich hab wieder das nächste Kapitel zum Thema österreichisches "Drohnengesetz" abgeschlossen. Es geht um die "uLFZ", die unbemannten Luftfahrzeuge nach §24f und g. Have fun. ;-I



      Anbei noch die Playlist, sind ja mittlerweile doch schon ein paar Beiträge geworden.
      youtube.com/playlist?list=PLmD3CRtCE0WA06zC-68OQCeAxeNuzFUUW

      Es folgen dann noch das Thema "kleiner Pilotenschein" für uLFZs (braucht man für Kategorie C und D) sowie das spannende Thema FPV.
      Michael O Navigator
    • Das nächste Kapitel ist fertig, und möglicherweise das interessanteste: first person view (FPV).

      Was sagt das österreichische Drohnengesetz zu FPV?

      Erstmal nicht viel. Das Gesetz scheint für derartige technologischen Innovationen und Trends (noch) nicht ausgelegt zu sein. Weshalb sich die Frage aufdrängt: ist first person view überhaupt erlaubt und legal in Österreich? Oder ist FPV verboten und illegal nach dem österreichischen Luftfahrtgesetz? FPV findet im Drohnengesetz (§ 24 LFG) keine Erwähnung. Die Piloten haben es den Interessensvertretern zu verdanken, dass sie überhaupt (halbwegs) legal unterwegs sein dürfen. Warum? Das erklärt dieser Artikel.

      Michael O Navigator
    • Ende des Jahres 2017 hat die Austro Control GmbH (ACG) "Drone Space" verfügbar gemacht. Die kostenlose App zeigt die österreichische Luftraumstruktur-Karte und informiert über das "Drohnengesetz". Damit antwortet die Austro Control mit einer "offiziellen" Drohnen-App nachdem der ÖAMTC kurz zuvor "Drohnen-Info" zur Verfügung gestellt hat. Drone Space ist im App Store für iOS sowie in Google Play für Android verfügbar. Die App berücksichtigt alle derzeit gültigen Rechtsgrundlagen und ist als "Orientierungshilfe" für Drohnen-Piloten gedacht.

      Michael O Navigator