Fliegen in Österreich

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    ACHTUNG: In Deutschland muß Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen sein! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • So! Habe die App jetzt ausprobiert und finde alles wunderbar. Austro Control erlaubt jetzt wirklich überall das Fliegen: Über Kraftwerken, mitten in der Stadt und ein Start auf einer Autobahnbrücke ist auch möglich. Herrlich.
      Bilder
      • 13F4A2FA-A3E4-4909-9190-BBEEB8B3B0F4.png

        247,3 kB, 431×768, 88 mal angesehen
      • 73534BD0-33ED-4AB4-8C53-8E04B1733885.png

        152,64 kB, 431×768, 91 mal angesehen
      • 5DF2F092-3D66-4812-A4EE-D2C60DC0F68F.png

        274,3 kB, 431×768, 86 mal angesehen
    • Wie im Video angemerkt, die App zeigt den Luftraum. Nicht die Einsatzgebiete! Ob eine Drohne fliegen darf, hängt ja nicht nur vom Luftraum ab, sondern von Gegebenheiten von denen die App keine Ahnung hat, wie z.B. die Einsatzgebiete, oder ob es Menschenansammlungen gibt. Wird sie auch nicht können da das viel aufwendig wäre.

      Hier die offizielle Antwort der Entwickler:
      In der App sind alle für Drohnen relevanten Lufträume ersichtlich. Die Anzeige von „Einsatzgebieten“ in der App ist nicht möglich, da es sich hier um keine geografisch eingrenzbaren Gebiete handelt. Da gemäß LBTH 67 neben der Besiedelungsdichte auch die An- bzw. Abwesenheit von unbeteiligten Personen maßgeblich ist, kann nur vom Betreiber des uLFZ im Einzelfall für den jeweiligen Standort beurteilt werden, ob im geplanten Flugbereich die Voraussetzungen des im Bescheid bewilligten Einsatzgebietes erfüllt sind.
      Michael O Navigator
    • Die App ist das Gegenstück der Version der Deutschen Flugsicherung. Da hat man einfach die Software gekauft und nicht für Österreich adaptiert. Das ist sehr wohl geht, entsprechende Bestimmungen in die App zu integrieren zeigt die deutsche Variante. Also dann doch besser kein Programm, als so eines.
      Geld genug dürfte die Austro Control Dank unserer Beiträge doch haben.
      Bilder
      • 2424D97A-3DD2-49D2-8707-E461E24852E8.png

        326,07 kB, 431×768, 97 mal angesehen
      • 15E23E65-B947-4124-B596-13F3A388B0BD.png

        339,25 kB, 431×768, 106 mal angesehen
      • CA098641-5C03-482A-8319-DF4B62FF4BB9.png

        158,63 kB, 431×768, 96 mal angesehen
    • Michael Navigator schrieb:



      Es gibt einen konkreten Fall den ich nicht nur aus den Medien kenne
      ris.bka.gv.at/Dokumente/Lvwg/L…wG_2017_22_0689_3_00.html
      1100 Euro Strafe plus 110 als Beitrag zum Verfahren.
      "Lustiges" Detail am Rande. Wäre die Drohne bewilligt gewesen, hätte er in diesem Einsatzgebiet überhaupt nicht fliegen dürfen (ich vermute das war zumindest Einsatzgebiet III) und er wäre die Bewilligung los gewesen.
      Sorry, muss den Fall nochmal aufgreifen. Würde die P3 nicht eigentlich noch als Spielzeug gelten, da er sicher nicht über die 79 Joule-Höhe geflogen ist?! Austrocontro-Lady hat das sogar in einer Pressekonferenz mal bestätigt.
      Dachte auch, dass nachgewiesen werden muss, dass die Kamera wirklich eingesetzt wurde. Es gibt doch die Möglichkeit, dass das Ding als Flugmodell gilt, oder täusche ich mich jetzt komplett? Der Verteidiger hätte das etwas mehr Rechereche betreiben sollen finde ich. Hat wer mehr Infos?
    • Die einfache Antwort: alles gilt als Spielzeug, wenn es unter 79 J UND unter 30 m AGL Flughöhe geflogen wird (=> § 24d LFG). Also auch eine P3 unter gewissen Umständen. So gesehen ist das Gesetz z.B. gegenüber Deutschland etwas toleranter. Dafür auch etwas schwammiger. Eine fixe Gewichtsangabe ist klarer als eine berechenbare Energie.

      Auch wenn ich 100% weiss, dass ich mich in der Legalität bewege, hab ich immer ein komisches Gefühl ein Flugvideo mit dem Spielzeug online zu stellen.


      Jedenfalls, in diesem Video ist die DJI Mavic Air durchgrechnet, also 430g.


      Die Kurve die dabei rauskommt ist sehr interessant.
      Hier das Spreadsheet auf die Berechnung. Dort kann man jede Beliebige Drohne durchrechnen, wenn man das Abfluggewicht kennt. ;) Natürlich alles ohne Haftung.

      Für Profis muss man allerdings ehrlicherweise sagen, das Limit auf die 79 J kann schnell zu einem Problem werden. Die rund 18 m für die Air sind schnell erreicht. Und wenn die Air bewilligt wird, dann darf sie nicht mehr in Einsatzgebiet III geflogen werden. Die P3 mit über 1kg kommt dann noch rascher an die Grenze. Hier bleibt nur eine höhere Kategorie, und da fallen die Quadcopter weg.

      Bez. Flugmodell, schau dir den Beitrag zur Bewilligung der Air an, dort kommt alles vor was dich gerade beschäftigt. Soviel vorweg: ja, als Flugmodell verwendbar weil rein zum Zwecke des Fluges selbst. Nach neuester Auskunft von der ACG ist das Vorhandensein der Kamera alleine kein Kriterium ob Flugmodell oder uLFZ. Es geht um den Verwendungszweck. Kameraufnahmen sind nicht zum Zwecke des Fluges, selbst wenn es um reine Fluganalysen geht. Reines FPV zum Zwecke des Fluges selbst ist und daher auch mit eine Air oder P3 als Flugmodell OK. Wer allerdings Flugaufnahmen mit seinem Flugmodell online stellt, dem ist nicht zu helfen. ;)

      Letztendlich reden wir über Gesetzesauslegungen. Wichtig ist, was die ACG sagt. Sie ist die zuständige Behörde. Sie darf nur nicht gegen das Gesetz entscheiden, interpretieren darf sie es. Und manchmal wird es wohl am Richter und Verteidiger liegen wie der der Fall endet.
      Michael O Navigator

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Michael Navigator ()

    • Ich habe dem ÖAMTC wegen eines Fehlers in ihrer Drohnen App geschrieben.

      Falsch: Man muss die Drohne registrieren wenn eine Kamera montiert ist.
      Richtig: Man muss die Drohne nur wegen der Kamera nicht registrieren. Man muss die Drohne nur registrieren wenn mit der Kamera Aufnahmen gemacht werden. Alleine das mit gucken am Tablet gilt nicht als "filmen"

      Antwort vom ÖAMTC: meine Anmerkung ist richtig, sie werden Ihre App korrigieren. Wann, bis jetzt (noch) nicht.....?

      Ein Schelm ist, der sich denkt - naja, dann habe ich eben nicht gefilmt......
    • Bisher gab es - so weit ich das beurteilen kann - die österreichische Drohnen-App nur für mobile Geräte.

      Jetzt gibt es auf der ÖAMTC-Seite auch eine Desktop-Version. Können diejenigen, die die App schon gesehen haben mal eben bitte beurteilen, ob die Desktop-Version deckungsgleich mit der mobilen App ist? Die Desktopversion ist auf jeden Fall nicht vollständig....

      oeamtc.at/drohnen-karte/
    • Eine Haftpflichtversicherung für die Drohne verstehe ich absolut, aber mit der Bewilligung sehe ich es genau so wie die meisten hier in Österreich.
      Meine Frage nun bringt es eigentlich etwas seine Drohne haftpflichversichern zu lassen ohne Bewilligung?
      Hab da Angebote gesehen von 30-40€ pro Jahr das wäre alles voll oke.
      Was passiert wenn etwas schief geht und ich versichert bin, aber keine Bewilligung habe steigt die Versicherung aus?
    • In der Regel haben die Versicherungen einen passus, dass die gesetzlichen Bestimmungen beachtet werden müssen. Hast Du eine Versicherung mit sog. Gefährdungshaftung tritt die Versicherung gegenüber dem Geschädigten in erster Instanz erst einmal ein und gleicht den Schaden bis zur Schadens-, max. der Deckungssumme aus. Tritt jetzt ein Versicherungsausschluss ein, versucht sich die Versicherung bei Dir dann Schadlos zu halten.

      Der Versicherungsauschluss ist in aller Regel aber erst dann gegeben, wenn nachweislich der Schaden bei Einhaltung der Bedingungen nicht eingetreten wäre. Bei den Bewilligungen kann aber auch einfach gesagt werden, „ hätte sich der Pilot an die Bewilligung gehalten wäre er in der Situation nicht geflogen“ dann sieht es Übel aus. Tritt jedoch eine Schadensituation ein, die bei Bewilligung und Beachtung aller Regeln dennoch eingetreten wäre, wird es für die Versicherung schwierig sich aus der Verantwortung zu nehmen.

      In aller Regel wird das aber letztendlich ein Richter in der X-ten Instanz klären. Das aber u.U. auch mit einer Bewilligung, daher in jedem Fall darauf achten, dass die Versicherung eine sog. Gefährdungshaftung beinhaltet (hoffen in A heißt das ebenso).Dann muss die Versicherung im Zweifelsfall den Schaden bei Dir einfordern und nicht umgekehrt.
    • nicht zu vergessen, bei uns in A brauchst nur eine Bewilligung wenn beim fliegen auch wirklich gefilmt wird. Die Kamera darf eingeschaltet sein und die Bilder dürfen übertragen werden. Eine kranke Bestimmung, die nur zum abgezockt werden von Austro Control dient.
    • Oke danke!
      Bei der Bewilligung gibt es ja klarer Vorschriften was die Zeiten betrifft wann ich fliegen darf. Wäre dann auch schätz ich mal ein Grund für den Ausstieg der Versicherung oder wenn ich mich da nicht daran halte?

      Ja mit der Bewilligung und dem Bildmaterial ist mir bewusst, aber wer wird sich eine Drohme kaufen und dann kein einziges Bild schießen wollen.
    • Fliegen im Urlaub in Austria?

      Hallo Zusammen, natürlich habe ich schon Vorweg gegoogelt und hier gesehen, aber anscheinend hat sich ja vor kurzem was getan?
      Ich würde gerne diesen Sommer meine Mavic Air mit in den Urlaub nehmen und hier und da mal ein paar nette Aufnahmen machen, ohne großes Theater, also keine Provaokation, eher defensives fliegen.

      Nun habe ich aber bei Austro Control gelesen, das man schon für eine Mavic Air eine Genehmigung braucht die pro Flug 250 tacken kostet!!!! :-=
      Auf der anderen Seite lese ich auch immer wieder, das eine Versicherung reiche, da so einer kleinen Drohne neuerdings keine große Aufmerksamkeit mehr bzgl. der Behörden et. geschenkt wird??

      Weiß da jemand mehr?
      EInige reden von denunzierenden Anwohnern die schnell die Polizei rufen und Strafen bis 22.000€ sind kein Thema,
      andere sagen, alles easy, wird nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird?

      Natürlich habe ich keinen Bock in den 10Tagen mit Family Stress mit der Polizei zu bekommen oder Strafe zu latzen.
      Über eine halbwegs "glaubwürdige" Aussage würde ich mich sehr freuen! ;)
      Danke!
    • Was willste hören? :D

      - entweder Risiko und tragen von etwaigen Konsequenzen
      - alles anmelden
      - oder keine Aufnahmen machen, dann darfste ja ohne Probleme fliegen.

      Für Österreich müsste es einen "Specialbutton" in der Go App geben. Einmal drücken = Format SD Card, schnell und in der Luft, falls die Polente kommt :)


      drohnen.de/18462/drohnen-gesetz-oesterreich/

      "Ob eine Genehmigung / Anmeldung / Betriebsbewilligung für den Flug mit einer Drohne in Österreich nötig ist, hängt außerdem von den folgenden Bedingungen ab:
      • gewerbliche Flüge: es ist eine Betriebsbewilligung erforderlich
      • Flüge in einer Entfernung von > 500 Meter: es ist eine Betriebsbewilligung erforderlich
      • es werden Foto- oder Videoaufnahmen aufgezeichnet (egal ob privat oder gewerblich): es ist eine Betriebsbewilligung erforderlich
      • nur ein privater Flug innerhalb von 500 Metern und ohne das Abspeichern von Fotos und Videos ist auch ohne eine Bewilligung erlaubt. Dabei darf die Drohne zwar eine Kamera besitzen, diese darf aber nur zum Zwecke des reinen Fluges (also zur Live-Übertragung des FPV-Bildes an den Piloten / Steuerer) verwendet werden.
      Die meisten der gängigen Kameradrohnen sind somit in Österreich bewilligungspflichtig, sobald damit z.B. Aufnahmen (Fotos / Videos) aufgezeichnet werden sollen. Der Betrieb muss bei der Austro Control dann mit gesonderten Antragsformularen beantragt werden. Dies gilt sowohl für in Österreich ansässige Bürger als auch für Urlauber und Besucher."
      Mit weniger Anspruch kommt man schneller ans Ziel!
    • Mir ist dieses Hörensagen dann doch alles zu blöd gewesen und habe Gestern bei der Austro Control in Wien angerufen und ihnen meinen Fall geschildert.
      Eine nette Dame dort sagte mir, ich könne mit der Air auf Grund des niedrigen Gewichts in der Spielzeugkategorie fliegen und filmen,
      ohne Antrag bzw deren Genehmigung, erstmal!!

      Aber ich darf nicht bis auf 30m aufsteigen, wie die 250gr Drohnen. Die Dame meinte, dafür gäbe es eine Rechnenformel die die Flughöhe aus Masse und Geschwindigkeit berechnet. Sie meinte das entspräche knapp 20m.

      Wenn ich also mit der Air schön langsam fliege, wie ich es ja zum filmen eh vor habe, sind 20m nicht unmöglich, 30m aber trotz langsam schon zuviel.

      Gehe ich in den Sportmodus und möchte justforfun mal über eine Wiese ballern, brauch ich nicht über 5m fliegen.
      Alles andere ist Genehmigungspflichtig!

      Die Mavic Air fällt laut AustroControl mit ihren 430gr Fluggewicht also noch zu der 79 Joule Klasse.
      Dies kann man leider so nicht aus den Tabellen der AustroControl entnehmen.

      Ich frug sie auch wie es im Fall einer Anwohner denunzierung aussähe, darauf meinte sie, wenn ich mich in Ihrem vorgegeben Rahmen bewege,
      kann ruhig die Polizei kommen, denn das sei legal, auch das filmen und fotografieren unter einhaltung der üblichen Regeln, Recht am eigenen Bild etc. pp.

      Also zumindest sind somit ein paar Krahnersatzflüge möglich. :)
      Leider gibt es keine Urlauber staffelung der Kosten, da die Anmeldung immer 250€ kostet, ob für einen Tag, oder für ein Jahr, da nicht die Zeit, sonder die Antragstellung ansich bezahlt wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von GRDrohne ()

    • @GRDrohne, ich habe mich mit dem Thema wegen eines Urlaubs im März auch beschäftigt, und ich will die Euphorie nicht schmälern, aber bevor Du Dich auf eine telefonische Auskunft verlässt (als Begründung wird das sowieso nicht reichen), kannst Du vielleicht hier noch was rausziehen oder es ist vielleicht als Grundlage weiterer Recherche nützlich: 79 Joule Regelung in Österreich
      Eventuell hat sich da ja auch inzwischen was getan.

      (Wenn es um die Joule-Thematik geht, sollte es auch da weiter gehen, danke.)
      Mein Lieblingsgemüse im Winter: Die Marzipankartoffel.
    • Ich habe dann jetzt extra auch noch mal bei der bmvit angerufen und die sagten mir, was AustroControl sagt, gillt, ob am Telefon oder anders wie!
      Die von bmvit meinten die Dame habe Recht und der bmvit schickt mir als unterstützende Maßnahme dies noch mal unterschrieben als Dokument der bmvit, falls es zu Streitigkeiten kommen sollte, kann ich dies vorlegen und sei abgesichert.