Fliegen in Österreich

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    ACHTUNG: In Deutschland muß Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen sein! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • (Teil-)geschwärzte Dokumente gabs hier schon öfters. Es geht ja nur interessehalber um den Inhalt des Schreibens.
      Wäre super, wenn's klappt :thumbup:
      Mein Hangar:
      DJI Mavic Pro mit iPhone 6s, Parrot Disco, DJI F450 FlameWheel mit Naza-M V2 und FrSky Taranis, diverses "Kleinvieh" mit vier Propellern
    • GRDrohne wrote:

      What!?
      Ein Dokument welches auf meinen Namen ausgestellt für meine Drohne spezifiziert und unterzeichnet ist, soll ich hier einstellen????
      ..
      Wenn ihr in Austria fliegen wollt, braucht ihr schon eine eigene/spezifische.

      Super Einstellung. Einer der seltene Momente, in denen ich die Dislikes richtig vermisse.

      Abgesehen davon, das BMVIT stellt sowieso sicherlich genau so individuelle spezifizierte luftrechtliche Erlaubnisdokumente aus, wie unsrere Ministerien, nämlich gar keine.
      Da gibt es ein mehroder minder aussagekräftiges allgemeines Schreiben, aber lassen wir uns überraschen. Wenn es denn kein Staatsgeheimins bleiben muss. :rolleyes:

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    • Hallo zusammmen,
      ich möchte mir nun endlich eine Drohe M2P zulegen und diese hauptsächlich fürs nicht gewerbliche Fotografieren einsetzen.
      Die Bilder möchte ich auf meiner Foto-Homepage (Business ist gewerblich) hochladen, quasi als Portfolioerweiterung. Darf ich das überhaupt?

      Mein Einsatzgebiet befindet sich meist in den Alpen - entlegenes Wandergebiet.
      Soweit ich das verstanden habe, muss ich nun die Drohne zuerst bei der Austrocontroll anmelden um dann eine entsprechende Versicherung ordern - oder umgekehrt - ist das soweit korrekt?
    • Also wenn ich es richtig verstehe dann brauche ich in Österreich für meine 500g schwere Bebop 2 eine 250€ Genehmigung, weil sie eine Kamera hat - könnte aber ein Modellflugzeug von 24kg ohne Genehmigung fliegen lassen??

      Sinn verstehe ich nicht, wenn es so sein sollte.

      Aber hab auch kein Bock auf Stress.
      Würde mich so gerne mal beim Skifahren selbst von oben filmen (bzw. lassen).
      Soweit ich das verstehe sind Drohnen bis 250g und bis 30m Flughöhe kein Problem, oder?
      Gibts da welche die halbwegs was taugen für so etwas?
    • „Follow Me“ wird wohl bei beiden nicht gehen. Für die Tello schliese ich das definitiv aus.

      Aber mal ganz ehrlich, wenn jeder Ski oder Snowboard Fahrer jetzt mit Drohnenbegleitung auf die Piste kommt wirds auch bescheuert.

      Ich hab für mich Österreich abgehakt... gibts eben keine Luftbilder von dem Land.
    • Das stimmt alles nur bedingt: Hier in Österreich darf die Aufprallenergie eines Kopters 79 Joule nicht überschreiten. Das sind mit einem Spark etwa 25 m, mit einem Mavic entsprechend weniger Flughöhe. Bis zu 79 Joule gilt der Kopter, unabhängig von seinem Gewicht, als Spielzeug und Ihr braucht keine Bewilligung, auch nicht fürs Filmen. Auch mit einem Phantom darf ich hier etwa 10m hoch fliegen, ohne Austrocontrol was melden zu müssen.
      Es wird angenommen, dass etwa bei 79 Joule ein Aufprall auf den ungeschützten Kopf eines Menschen nicht zu schweren Verletzungen führt.
    • cmoss wrote:

      Das sind mit einem Spark etwa 25 m, mit einem Mavic entsprechend weniger Flughöhe.

      Auch mit einem Phantom darf ich hier etwa 10m hoch fliegen, ohne Austrocontrol was melden zu müssen.
      Hallo cmoss,

      kannst Du mir bitte sagen, wie Du bei einer Phantom noch auf knapp 10 Meter kommst?

      Die Formel lautet doch E = 2 x m x h² / g ?

      also nach h umgestellt:

      h = Wurzel aus [Energie (also: 79 Joule) x Beschleunigung (g = 9,81 m/s²) / ( 2 x Masse)]

      Für meine Mavic Air würde ich bei der Formel auf 9,27 Metern Höhe kommen. Und das wohlbemerkt beim Hoovern, in Bewegung entsprechend weniger.

      Der/die/das ( ; Phantom ist doch um einiges schwerer.

      Vielleicht habe ich aber auch irgendwo einen Denkfehler in meiner Berechnung?
    • Ist doch völlig egal. Wie hoch das Teil fliegt.

      Im Schadensfall muss man beweisen wie hoch man geflogen ist, das ist nur schwer möglich bis unmöglich.

      Die Logs von DJI sind da wohl eher ungeeignet vor Gericht. Die sind eher als Schätzeisen anzusehen.

      Wenn man in Österreich fliegen will, muss man sich an Austro Control wenden. Alles andere würde ich als ganz dünnes Eis erachten.

      Ähnlich wie in Deutschland, es gibt Regeln an die man sich halten sollte. Alles andere ist Risiko, das man bereit ist einzugehen oder eben nicht.

      Da ist es in Deutschland besser geregelt. Wischiwaschi Regeln mit Joule kann niemand nachvollziehen.
    • Dann ist das auch so...

      Des einen Freud, des anderen Leid. Wenn sich ein roter Faden durch die Regelungen in Europa zieht ist das doch gut...

      Falls es wieder Ausnahmen in manchen Ländern gibt, dann ist es eben kacke.

      Wie gesagt die Joule Regelung ist dermaßen realitätsfremd, das ich für mich beschlossen habe keine Drohne mehr nach Österreich mit zu nehmen.

      Mit dem Motorrad hatte dort auch schon so ein Erlebnis in Sachen Willkür, seit dem war ich nicht mehr mit dem Einspurfahrzeug dort unterwegs.
    • Diese Antwort von Austro Control an mich ist wenige Minuten alt:

      12. Feb. 2019 um 08:38 Uhr
      Die Betriebszeiten sind für Kategorie A nun generell auf Mo-So von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang festgelegt.
      Unter der 79 Joule Grenze ist keine Bewilligung von uns notwendig.

      2018 hatte ich bei der Aufstiegsgenehmigung eine Einschränkung der Betriebszeit am Wochenende.