Final Cut Pro X

    ACHTUNG: Ab Oktober mußt Du Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • Noch mal ich, Scusi. ;)

      Am Montag kommt ein (wieder kostenloses) FCPX Update auf Version 10.4.1.
      Das ist insofern recht spannend (zumindest für die Inspire 2 Profiliga), als mit ProRes RAW ein neues ProRes-Format eingeführt wird, erstaunlicherweise mit DJI als einem der anfänglich nur 2 Partner (neben Atomos). Was bedeutet, dass da von DJI auch ein paar Updates rausfallen werden...

      Auszug aus der Pressemitteilung dazu:

      Apple schrieb:

      Apple stellt ein neues Update für Final Cut Pro X vor, der beliebtesten Version seiner professionellen Videobearbeitungssoftware, die an über 2,5 Millionen Arbeitsplätzen installiert ist. Final Cut Pro 10.4.1 führt ein neues Format von Apple ein: ProRes RAW, das die visuellen und Workflow-Vorteile von RAW-Video mit der Leistung von ProRes kombiniert. Das Update fügt außerdem Tools für erweiterte Untertitel hinzu, mit denen Cutter Untertitel direkt in der Anwendung anzeigen, bearbeiten und bereitstellen können. Darüber hinaus erweitert Apple die Final Cut Pro Zusatz-Apps Motion und Compressor um zusätzliche Funktionen.

      ProRes RAW

      ProRes RAW ist ein neues Format von Apple, das die Qualitäts- und Workflow-Vorteile von RAW mit der beeindruckenden Leistung von ProRes kombiniert. Mit ProRes RAW können Videocutter unverfälschtes Bildmaterial mit RAW-Daten direkt von der Kamera importieren, bearbeiten und gradieren, was höchste Flexibilität bei der Anpassung von Helligkeit und Schatten bietet – ideal für HDR-Workflows.
      Dank der für macOS optimierten Leistung können Cutter 4K ProRes RAW-Dateien in voller Qualität auf MacBook Pro- und iMac-Systemen in Echtzeit ohne Rendering abspielen. ProRes RAW-Dateien besitzen sogar noch eine kleinere Dateigröße als ProRes 4444-Dateien, so dass Cutter den Speicherplatz besser nutzen können und gleichzeitig ein hervorragendes Format für die Archivierung bereitgestellt bekommen.
      Final Cut Pro-Cutter können nativ mit ProRes RAW- und ProRes RAW-HQ-Dateien arbeiten, die von Atomos-Recordern erstellt wurden. Das Format wird als kostenloses Update für Besitzer von Atomos Sumo 19 und Shogun Inferno-Geräten verfügbar sein. Für bessere Luftaufnahmen wird das Format auch als Teil eines bevorstehenden Upgrade-Pakets für Benutzer der DJI Inspire 2-Drohne und des Zenmuse X7 Super 35mm-Kamerasystems verfügbar sein.

      Zur Vollständigkeit noch die ProRes RAW Whitepaper, viel Spass! ;) : apple.com/final-cut-pro/docs/A…roRes_RAW_White_Paper.pdf

      Mich würde eher interessieren, ob der Bug mit den Farbrädern behoben oder zumindest angegangen wurde, aber das wird sich ja dann spätestens Montag zeigen.

      Edit:

      skyscope schrieb:


      Was bedeutet, dass da von DJI auch ein paar Updates rausfallen werden...
      3 Stunden später - Tadaaa.... : https://www.dji.com/newsroom/news/dji-updates-zenmuse-x7-camera-with-support-for-apple-prores-raw
    • nachdem ich jetzt 2 Wochen lang ernsthaft versucht habe, mit Premiere zu schneiden, bin ich gestern wieder zu Final Cut geswitcht. Das Schneiden macht einfach viel mehr Spaß damit und geht flinker von der Hand. In Zukunft werde ich wohl trotzdem mit beiden Programmen arbeiten – vor allem bei Team-Projekten wird es auf Premiere rauslaufen, weil fast alle anderen damit schneiden. Oder ich leiste gute Überzeugungsarbeit, dass Final Cut einfach mehr rockt. 8)
      @skyscope danke für die Infos. Das ist echt top. Kurz mal ins Forum gelinst und schon hat man die neuesten Infos. Super Sache.

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    • Ralf Neverland schrieb:

      Oder ich leiste gute Überzeugungsarbeit, dass Final Cut einfach mehr rockt.
      Keine Energie verschwenden - einfach abwarten, und zurücklehnen. Premiere begräbt Adobe von ganz allein, die brauchen da keine weitere Unterstützung.
      Dafür, dass Adobe den Markt nach der Einstellung von FCP 7 so lange quasi für sich allein hatte, haben sie wenig draus gemacht. Nur ein paar Fancy Features, die nicht stabil funktionieren, das jahrzehntelange Mitziehen der schnarch-lahmen Render-Engine und Uralt-Codec-Implementationen auf Basis von Windows-Quicktime, dass von Apple seit vielen, vielen Jahren gar nicht mehr supportet wurde, reichen auf Dauer nicht. Cutter sind vielleicht nicht die beweglichsten auf der Welt, aber völlig dämlich sind die auch nicht - irgendwann spielen sie auch mal am eigenen Gain-Regler im Kopf, und das Licht geht auf. ;)

      Diese einmalige historische Gelegenheit durch das Vakuum im NLE-Markt ist nun vorbei, FCPX ist erwachsen, schneller, einfacher und - insbesondere mit Kyno oder Keyflow - inzwischen auch teamfähig, und mit Resolve wächst eine weitere ernsthafte und leistungsfähige Edit-Suite heran. Beide kommen mit viel mehr Innovationsmomentum, als es Adobe hatte, zumindest, seit es nicht mehr von seinem Erfinder (und Final Cut Chefentwickler !!) Randy Ubillos entwickelt wird.

      Apple meint es jedenfalls mit dem Pro Markt entgegen aller Befürchtungen sogar so ernst, dass nun ein neu formiertes Pro Workflow Team aus renommierten Leuten aus der Filmbranche und anderen Bereichen aus Sicht der professionellen Anwender bei der Entwicklung von Software und Rechner einwirkt.

      ProRes RAW wird da schon jetzt nochmals ordentlich Fahrt rein bringen, da sich Adobe wie gesagt erfahrungsgemäß mehr als schwer tut, Codecs selbst ordentlich zu implementieren, und anstelle dessen auch unter Windows auf Quicktime setzt. War ja dann Anfang 2016 auch ziemlich desaströs, wegen einer Sicherheitslücke in Windows-Quicktime, die ja nun ohne Apple-Support mal irgendwann auftreten musste - Überraschung!

      Und erst vor ein paar Tagen hat Adobe ihrer begeisterten Community dann nun eröffnet, dass sie alle via Quicktime 7 gebotenen Formate mal einfach nicht mehr unterstützen (weil sie sie selbst offenbar nicht implementieren können oder wollen). Schließlich könne man ja sein bisherigen Aufnahmen einfach transkodieren.
      Ja, sicher, Agenturen und Pos-Hhäuser haben ja auch keine Keller voll damit. Und die Begründung dafür ist ebenso schwachsinnig wie die Aufruhr der Anwender darüber gross. Ob bspw. Canon weiss, wie schlecht doch die Formate sind, mit denen sie in ihren Pro-Cameras aufzeichnen? ;) Wenigstens kann man inzwischen wieder ProRes in Premiere einladen, aber unter Windows ausgeben? Fehlanzeige. Aber ProRes ist ja auch kein Industriestandard, oder?

      Da darf man also wirklich gespannt sein, wie und wann ProRes RAW in Premiere und darüber hinaus von Adobe unterstützt werden wird - zumindest die, die es noch nicht besser wissen (wollen). :)
      Ich finde es jedenfalls immer wieder erstaunlich, wie lange Leute und Organisationen manchmal brauchen, sich von alten staubigen Zöpfen zu trennen. Auf der anderen Seite bieten sich genau dadurch anderen Leuten und Organisationen dann ein paar Gelegenheiten...

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    • skyscope schrieb:

      PNGs oder TIFFs mit Transparent-Ebene, bei Pictogrammen aber besser Vektor-Formate wie PDF oder Illustrator-Files.
      PNGs und TIFs funktionieren. Illustrator (.ai) kann ich nicht in FCPX importieren und PDFs werden gerastert und beim Zoom entsprechend verpixelt.

      Gehst du den Weg über Motion? um Vektoren in FCPX zu haben?
    • Mache ich so gut wie nie, meist lege ich in hoher Auflösung exportierte PNGs an.
      Aber wenn, dann beispielsweise bei vielgenutzten Pictogrammen über Motion-Generatoren, ja.
      • Leg dazu in Motion einen Generator an, am besten direkt in 4K, Du kannst ja später skalieren, aber die Framerate muss zum Projekt passen. Hast Du Projekte in verschiedenen Framerates, wo Du den Generator nutzen willst, musst Du dafür auch eigene Generatoren anlegen.
      • PDF oder Illustrator-File importieren
      • Oben auf "Medien" klicken, die importierte Datei anklicken und links wieder bei "Medien" den Haken bei "Feste Auflösung" entfernen
      • Dann in den Ebeneneigenschaften die gewünschten Parameter veröffentlichen (über den das Drop-Down Menü mit dem kleinen Haken rechts neben den Parametern: mindestens Position, und Skalieren), damit Du die in FCPX wieder einstellen kannst.
      • Und den Generator sichern, am besten in einer eigenen Gruppe.
    • Das werde ich morgen gleich mal testen. Genau das brauche ich gerade massenhaft. Danke für den Tipp @skyscope. Fxfactory trasht einen halt gleich zu mit unendlich vielen Demoversionen, die man gar nicht braucht und über die man immer nur drüber scrollt. Ich hab FXfactory schon gefühlte 10 mal installiert und wieder deinstalliert, weil ich irgendwann davon genervt war. Das habe ich denen auch schon mehrfach an den Support gemailt und jedesmal ins Feedback beim Deinstallieren geschrieben. Ich teste und berichte. Danke.

      Was ich in FCP auch noch schmerzlich vermisse, ist eine einfache Möglichkeit eine schlichte Vektorlinie mit zwei Punkten direkt im Bild zu zeichnen und dann die Vektorpunkte per Keyframes zu animieren. Klar, das geht mit Generator oder skalierter Pixellinie. Ist aber ziemlich fummelig und man kann nicht die Endpunkte der Linie direkt anfassen. Hast du dafür vielleicht auch noch direkt eine easy to use Lösung? 8)
      weißt ja, wie das halt so ist: Kleiner Finger >>> ganze Hand :D

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    • Ralf Neverland schrieb:

      Fxfactory trasht einen halt gleich zu mit unendlich vielen Demoversionen, die man gar nicht braucht ..
      Verstehe ich nicht, eigentlich werden nur irgendwas um etwa 3, 4, 5,... Grund-Sachen installiert, den Rest muss/kann man dann je nach Bedarf selbst nach installieren. Oder bist Du vielleicht irgendwo mit der Maus auf einen "Gib-mir-alles-Button hängen geblieben? ;-


      Ralf Neverland schrieb:

      Was ich in FCP auch noch schmerzlich vermisse, ist eine einfache Möglichkeit eine schlichte Vektorlinie mit zwei Punkten direkt im Bild zu zeichnen ...
      Ne, das geht in FCP nicht, und wo würde man da seitens Apple auch funktional anfangen, und wo aufhören? Das alles kann Motion doch viel viel besser, und genau dafür wurde es doch u.a. gebaut... :)

      Was ich manchmal noch mache, wenn ich ein paar schnelle einfache Animationen mit Formen, Symbolen oder Linien bauen will, ist, Keynote dafür zu nehmen und das ganze dann als Film rausrechne und in FCP wieder importiere. Oder manchmal auch mit auch Screenflow, entweder vorher oder nachher über den eigentlichen Film. Da führen viele Wege nach Rom. :)
    • Noch was zur Info, das Tangent Ripple funktioniert nun auch über ein kleines Partner-Tool (CommandPost) direkt mit den Farbrädern in FCPX. (Wer viel schneidet bzw. postproduziert und einmal mit so einem Grading-Board gearbeitet hat, will nie mehr ohne...)

      Ich sortiere gerade mit dem Hersteller noch ein paar Kleinigkeiten aus, zur Info hier mal ein Video von mir dazu:

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