Aktuelle Flugbedingungen in Frankreich

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    • Aktuelle Flugbedingungen in Frankreich

      Hallo,
      kennt jemand die aktuellen Bedingungen für das Fliegen mit Quadrocopter in der Normandie und Bretagne, besonders an den Küsten? War jemand in 2017 in Frankreich und kann über seine eigenen Erfahrungen berichten? Es soll eine Karte geben, in der verschiedene Zonen eingezeichnet sind. Leider sehr viele Verbote!? Die franz. Botschaft antwortet leider nicht auf Anfragne.
      Gruß
      Eurofoto
    • Zwischenzeitlich habe ich in Bezug auf Frankreich für uns sehr unerfreuliche Informationen erhalten. Demnach kann man sich das Mitnehmen eines Copters sparen, denn erstens gibt es viele Flugverbote, der allgemeine Ausnahmezustand besteht dazu noch weiterhin.

      So ist muß man, um in Frankreich Lufaufnahmen machen zu können:

      1. einen (französischen) Führerschein für das fliegen von Multicoptern besitzen (Minimum - das theoretische Examen)
      2. einen autorisierten Multicopter haben, der bei der DGAC (Generaldirektion der französischen Zivilluftfahrt) registriert ist
      3. über eine Versicherung verfügen, die das Fliegen mit Multicoptern abdeckt - das ist ja o.k. und obligatorisch

      Sobald man den in Frankreich anerkannten Führerschein hat und der Copter bei der DGAC registriert ist, müssen Formulare der DGAC ausgefüllt werden (MAP) genannt.
      Mit dem MAP-Dokument kann dann - um Flugautorisierungen zu erlangen - in den jeweiligen französischen Departements angefragt werden. Dazu bei den jeweiligen Präfekturen der Departements mit den MAP-Dokumenten Antrag stellen. Selbst bei einfachen Landschaftsaufnahmen wird die Einholung von Erlaubnissen bei den Präfekturen empfohlen.
      So haben manche Ort spezifische, eigene Regeln bezüglich Multicopter-Aufnahmen - z.B. bei Mont-Saint-Michel. Selbst Soldatenfriedhöfe haben eigene Regeln.

      Der administrative Aufwand für Aufnahmen ist in Frankreich sehr hoch. Es wird dringend davon abgeraten, Aufnahmen ohne die genannten erforderlichen Autorisierungen und Dokumente durchzuführen.

      Gewichtsabhängige Unterscheidungen scheint es nicht zu geben!

      LG
      Eurofoto
    • Klar - Angaben durch die Französische Zentrale für Tourismus.

      Wenn es andere, speziellere Angaben mit Nachweisen gibt ist mir das natürlich lieber.

      Wer also hier entsprechende aktuelle Erfahrungen hat - bitte unbedingt sofort melden, denn bald steht für viele die Urlaubssaison vor der Tür!
    • Sofern du Sport- oder Freizeitflieger bist (dann ist dein Teil ein "aéromodèle"), und dein Flugmodell "aéromodèle" in die Kategorie A fällt, ist das, was ich im verlinkten Dokument lese, nach wie vor einigermaßen entspannt. Entsprechende Abstands- und Höhenregeln gab es auch vorher schon, ich kenne das aus 2016.
      Neu ist, dass die Karte der Restriktionszonen vor dem Fliegenlassen zu konsultieren ist. geoportail.gouv.fr/donnees/res…ons-pour-drones-de-loisir
      Da Verwendungszweck "aéromodèle" mit Fluggerät der Kategorie A ist wie ich lese nach wie vor ohne vorherige Registrierung und Genehmigung möglich ist, sind dann Punkte 1 und 2 deines Postings #2 nicht erforderlich. Darunter fallen auch Luftaufnahmen zu Sport- und Freizeitzwecken.

      P.S. sobald du Fotos kommerziell oder zu Werbezwecken machst, dein Gerät nicht mehr Kategorie A, oder dein Fluggebiet verboten, sehen die Regeln sehr schnell sehr anders aus. Und in der Karte oben sind Ausschlußzonen wegen Naturschutz teilweise aber noch nicht komplett eingearbeitet.

      The post was edited 1 time, last by Flyer5404 ().

    • O.K. hört sich dann ja doch anders an, als mir die Tourismuszentrale mitgeteilt hatte. Dort gab es nur die von mir genannte Version, die für deutsche Normalbürger das Fliegen in Frankreich unmöglich machen würde.
      Dann kann man ja im Sichtbereich und weit draußen in der "Prärie" ohne Häuser und ohne Menschen weiterhin schöne Copterfotos von der Landschaft (unter Beachtung der Karte) machen. Zum Glück ist der DJI Phantom 3 Copter nicht schwerer.
      Es schreit allerdings nach einer einfachen, europaweiten (natürlich copterfreundlichen) einheitlichen Regelung.
    • Faltblatt auf Französisch:
      developpement-durable.gouv.fr/…20drone%20de%20loisir.pdf
      Faltblatt auf Englisch:
      developpement-durable.gouv.fr/…0recreational%20drone.pdf

      Würde sogar beide Versionen ausdrucken. Englisch verstehst du wahrscheinlich. Leute vor Ort verstehen wahrscheinlich Französisch.
      Und im Zweifelsfall zeigt es, dass du vorbereitet bist und gewillt dich an die Regeln zu halten.

      Guten Flug in Frankreich.

      P.S. mit einer Drohne an der Leine kann man einen Großteil der Einschränkungen umgehen. Könnte auf Fliegen in Ortschaften zutreffen, habe es nie ausprobiert, aber eine französische Kopterzeitschrift hat das auch schon in einem Bericht erwähnt.

      The post was edited 1 time, last by Flyer5404 ().

    • Auf meine Anfrage - Freizeit-/Hobbypilot- teilt die Tourismuszentrale mit: "Die beschriebenen Regeln gelten ebenfalls für private Aufnahmen mit dem Multicopter - es ist letztendlich wichtig, in Besitz der entsprechenden Formulare zu sein, um Aufnahmen in Frankreich entsprechend der geltenden Gesetze realisieren zu können!".

      Kann man nun als Freizeitflieger ohne Prüfung und Formulare fliegen oder nicht. Wer kann denn hier rechtsverbindliche Auskunft geben.
      Man möchte halt keine kostenintensive Ordnungswidrigkeit in Frankreich begehen.
    • das hatte ich vor eineinhalb Jahren von <ag69.dsac-ce@aviation-civile.gouv.fr> als Antwort bekommen:

      Wed, 25 Nov 2015
      Bonjour,Dans la mesure où vous effectuez des vols avec un minidrone Parrot Bebop dont l'objectif reste le loisir et que les vues réalisées ne sont pas exploitées à titre commercial, vous n'avez pas besoin d'être enregistré en tant qu'exploitant d'aéronefs télépilotés et il n'y a pas d'exigence concernant le télépilote.Vous devez respecter les règles d'usage d'un drone de loisir contenues dans le document que vous avez cité : http://www.developpement-durable.gouv.fr/document150171 (pas de survol de personnes, pas d'utilisation de nuit, pas d'utilisation à proximité des aérodromes,....).Cordialement,...
    • Jeder Pilot handelt hier eigenverantwortlich. Da sich Gesetze, Verordnungen und Handhabungen laufend in jedem Land verändern, muß man die "aktuellen Vorschriften" vor Einreise ins Ausland suchen und sich dann entscheiden, ob die Mitnahme des Copters ins Reiseziel überhaupt sinnvoll ist. Auch bei unserem Nachbarland Frankreich ist es nicht einfach für den Piloten, rechtsverbindliche Infos zu bekommen, da selbst die Behördenmitarbeiter bei telefonischen Gesprächen unterschiedliche Auskünfte geben. Von - ist unter Beachtung der Verbotszonen und unterschiedlichen Höhenvorgaben alles möglich - bis= ist nicht zu empfehlen, vorher in französischer Sprache einen vorgeschriebenen "Führerschein" selbst für Freizeitflieger zu machen - usw..
      Es wäre schön, wenn man hier im Forum für unsere Nachbarländer stets aktuelle Infos in deutscher Sprache zum dortigen Flugrecht erhalten könnte. D. h., jeder, der vor hat, z.B. in Frankreich zu fliegen, soll dem Forum Mitteilung über die Erfahrungen und aktuellen Vorschriften und Erfahrungen geben etc..
      Ich selbst konnte mich bisher aufgrund der immer noch unterschiedlichen Angaben nicht entscheiden, den Copter bei der Reise nach Frankreich mitzunehmen oder nicht!
    • Es ist schön...dass du uns für Frankreich gerade informierst. Dein (bisheriges) Fazit ist, dass durch unterschiedliche Angaben schwer zu sagen ist, was geht und was nicht. Wenn du es mit deinem Thema jetzt noch schaffst, die Gesetzeslage in F auf einen Punkt zu bringen, hat das Forum dein Ziel erreicht:

      Eurofoto1 wrote:

      Es wäre schön, wenn man hier im Forum für unsere Nachbarländer stets aktuelle Infos in deutscher Sprache zum dortigen Flugrecht erhalten könnte
    • Prinzipiell sind die Franzosen chaotisch und "...." was Regelungen, Kentnisstand und deren Durchsetzung angeht...

      Ich war vor ner Woche drüben. Grad in den Städten sieht man das die dort grade ganz andere Probleme haben. In der Stadt z.B. würde ich bei den "Terrorvorkehrungen" nicht unbedingt starten. Auf der anderen Seite hat man dort aktuell einen Haufen "Beamte" rumrennen, die man einfach mal direkt fragen könnte. Auf dem Land sieht es wesentlich entspannter aus. Wenn du magst mache ich mich über die Botschaft schlau, schriftlich, was die "aktuellen" Bedingungen angeht, bin da "verwurzelt".

      Aber auch da gilt:
      Alle Angaben ohne "Gewähr"...
      Gerät man an den falschen "Uninformierten", dann hilft da erstmal nicht viel... Ohne "reliable" Dokumente würde ich da nicht starten.


      Ich denke auch, das der prozentuelle Anteil der mit Drohne reist verschwindent gering ist. Trotz dem teils subjektiv gefühlten Hype in Foren und Co. sind wir doch "Exotenhobbyisten".
      Die ökonomische Wahrheit heißt Negativzins. Welche Bank traut sich als erstes???