Die Europäische Lösung naht ...

    • Die Europäische Lösung naht ...

      Allgemeine Registrierung und Trackbarkeit. Geofencing usw. Also was DJI schon kann oder vielleicht noch mehr.

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      Android OnePlus3T (7.0) & Windows 10
    • Sven Schumacher schrieb:

      Also was DJI schon kann oder vielleicht noch mehr.
      Sicherheitstechnik Made in China?!
      Ob das was DJI bis dato auf den Markt gebracht hat den europäischen Vorstellungen von Sicherheit dann genügt wage ich zu bezweifeln. Dass die Europäische Lösung DJI Technik gar als Benchmark hernimmt geht ja gar nicht. Und was wenn China Technik hier dann nicht genügt? Dürfen dann DJI Produkte nicht mehr geflogen werden?
      Das wird spannend...
    • DJI ist Weltmarktführer, deren Kompetenz steht m.E. nicht in Frage. Und kaufmännisch machen die Chinesen auch alles richtig, da fast jedes elektronische Produkt über eine chinesische Werkbank gelaufen ist. Mit den Einnahmen erwerben die Chinesen nach und nach Anteile an deutschen Aktienunternehmen und damit auch das Know-How.

      Interessant wird wieder sein zu erfahren, welche politische Fachgruppe bei der "Europäischen Lösung" wieder die Strippen zieht. Zu erwarten ist eine ähnliche klare und leicht verständliche Lösung wie bei Drohbrindt's Drohnenverordnung, wo keiner recht durchblickt...
    • Was man hört ist die EU da besser dabei. Zuerst soll festgelegt werden was der politische Willen ist, dann sollen echte Fachleute daraus ein brauchbares Regelwerk machen und Juristen das dann wasserdicht formulieren. Deswegen dauert es auch noch ein paar Jahre und wird dann aber vermutlich weniger "wischiwaschi" sein.
      Ob es uns dann besser gefallen wird, obe es uns noch mehr einschränkt? Man wird sehen wie es sich entwickelt.

      Und zu DJI: Schon jetzt senden die modernen Geräte absichtlich unverschlüsselt die Seriennummer, die Positionen (Drohne und Startplatz) sowie andere Informationen. Und DJI stellt das Protokoll auch den interessierten Staaten zur Verfügung. Mit der passenden Ausrüstung kann also schon jetzt die Polizei jede Mavic,P4(p) und andere in Reichweite tracken und erfährt den Startpunkt und über die Seriennummer und DJI den registrierten Halter.
      Das ist natürlich nicht schön aus unserer Sicht, aber wir werden uns damit abfinden müssen, dass man uns noch mehr auf die Finger schaut.
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      ;) Es ist ein live-Tracking. Also wenn deine Drohne vor dem Absturz nicht erfasst wurde, dann ein Feuer auslöst und man die in den Trümmern findet, ist die Telemetrie vermutlich nicht mehr der Weg das Gerät und den Piloten zu identifizieren. Auch Verkehrsflugzeuge haben deshalb, ganz altmodisch, eine Kennung oder sind über die Seriennummern bestimmter Teile zu erkennen.

      Und wir wissen.... Die EU ist nicht so richtig schnell... also es dauert nach heutigem Stand mindestens bis 2020, bevor die europäische Regelung hier greift.
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      RC-Role schrieb:

      Sven Schumacher schrieb:

      also es dauert nach heutigem Stand mindestens bis 2020, bevor die europäische Regelung hier greift.
      Das wäre ja noch doppelt so lange wie der Drohnenboom jetzt schon läuft!!!Wer von uns fliegt in 3 Jahren überhaupt noch Drohne und ist hier noch am Tippen?
      Naja ;) Wird auch daran liegen, wie die einzelnen Staaten das in der Zwischenzeit regeln. Zur Zeit ist es zwar von den Regeln hier erträglich, aber deren Umsetzung ist völlig daneben. Also SO wird es weder für private, noch für gewerbliche gut laufen. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob die Verordnung dazu misbraucht wird - entgegen dem propagierten Zwecke - Drohnen generell unatraktiv zu machen, oder ob man sich auf vernüftige Interpretationen und Verfahren einigt. Wenn es dumm läuft , dann werden Drohnen zum Ladenhüter und auch gewerbliche werden ihre Vorhaben nicht umsetzen können. Das wäre wirklich schlecht!
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      Sven Schumacher schrieb:

      Wird auch daran liegen, wie die einzelnen Staaten das in der Zwischenzeit regeln.
      Wieso nur in der Zwischenzeit?
      Funktioniert Europa nicht so, dass Brüssel dann sogenannte Richtlinien vorgibt, welche die einzelnen Staaten und deren Bundesländer nach belieben ausschmücken können und dabei den Amtsschimmel mächtig wiehern lassen?
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      Sven Schumacher schrieb:

      Mit der passenden Ausrüstung kann also schon jetzt die Polizei jede Mavic,P4(p) und andere in Reichweite tracken und erfährt den Startpunkt und über die Seriennummer und DJI den registrierten Halter.
      ...mit Verlaub, das ist Unfug ;)
      Wenn überhaupt ist das irgendwo in Erprobung, aber von einem flächendeckenden Einsatz kann keine Rede sein.
      Meine Kollegen von der POL haben jedenfalls köstlich gelacht als ich sie gefragt habe.
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      Ich könnte mir vorstellen das es technische "Möglichkeiten" gibt, sich gegen dieses Tracking zu wehren, sodass die Auswertung der irgendwo gesammelten Daten unsinnig wird. Ist auch juristisch eine Grauzone, Stichwort Datenschutz! Man kann sich auch aktiv schützen, indem beispielsweise die personenbezogene Registrierung / Bestellung beim Händler über die Adresse des Onkels oder der Oma läuft.

      Es gibt genügend Möglichkeiten sich zu schützen, auch nach 2020...
    • Neu

      Sven Schumacher schrieb:




      Und zu DJI: Schon jetzt senden die modernen Geräte absichtlich unverschlüsselt die Seriennummer, die Positionen (Drohne und Startplatz) sowie andere Informationen. Und DJI stellt das Protokoll auch den interessierten Staaten zur Verfügung. Mit der passenden Ausrüstung kann also schon jetzt die Polizei jede Mavic,P4(p) und andere in Reichweite tracken und erfährt den Startpunkt und über die Seriennummer und DJI den registrierten Halter.
      Das ist natürlich nicht schön aus unserer Sicht, aber wir werden uns damit abfinden müssen, dass man uns noch mehr auf die Finger schaut.
      Mein P3p oder mein P4 sendet seine Positionsdaten nach China?
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      flexim schrieb:

      Mein P3p oder mein P4 sendet seine Positionsdaten nach China?
      Ja. Das geht automatisch über die App. Du kannst dann z.B. beim DJI support nachfragen, wo deine verlorene Drohne liegt.
      Die rechtlich verwendbare Übermittlung der Daten an die europäischen Behörden könnte aber an der Diplomatie Chinas scheitern.
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      @flexim Logo sendet dein P3p und P4 seine Positionsdaten nach China...und nicht nur die... wenn gewünscht, können auch noch ganz andere auf diese Daten zugreifen. Wenn ich mir die DJI Datenschutzrichtlinien mal durchlese komme ich ganz schön ins Grübeln...

      http://www.dji.com/de/policy

      Alte Stasispitzel erblassen vor Neid, wenn sie so etwas sehen. Und es ist logisch, dass so etwas auch Begehrlichkeiten bei der EU weckt. Jede Drohne, die Telemetriedaten, Videos und Fotos aufzeichnet und übermittelt in Verbindung mit spez. Registrierungs- und Freischaltungsverfahen per Internet ist technisch heute schon in der Lage diese Daten überall hin zu petzen (auch an eine Administration, wenn die es irgendwann per Gesetz wünscht).

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von biber ()

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      Zitat: "Die angedachten Maßnahmen umfassen eine elektronische Identifizierung und Ortung von Drohnen per Satellitentechnik."

      Das hört sich wie ein GPS-Rückkanal an, die Drohne bräuchte einen SAT-Transmitter.

      Eher vorstellbar ist, dass von der Software her innerhalb der gesendeten Telemetriedaten weitere Datenpakete versteckt werden, welche Behörden mit entsprechenden Geräten entziffern können. Enthalten sein wird neben den GPS-Daten wie beim Handy eine einmalige Seriennummer, die sich über die Registrierungsdatenbank des Herstellers dann einer natürlichen Person zuordnen lässt. Das Abfischen dieser Daten könnte vorzugsweise an sensiblen Orten geschehen, z.B. Kanzleramt, AKW, JVA, Militärobjekten, etc. Ähnlich einer Messvorrichtung zur Ermittlung des Feinstaubs könnten Geräte aufgestellt werden, die die "Luftreinheit" bezüglich der Verseuchung mit Drohnen ermitteln (und gleich die Bußgeldbescheide raushauen, ähnlich wie beim Blitzer...).

      Downgrade-Dateien sollte man sich von den Herstellerseiten schon jetzt sichern... 8)
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      Im Grunde steht wohl die Flugsicherung im Vordergrund und da würde es genügen, dass dementsprechende Behörden Zugriff in Echtzeit haben können. Zum Beispiel, dass alle Drohne ihre Positionsdaten zusätzlich in einem genormten Protokoll senden, so dass diese Signale im Umkreis einer NFZ mit speziellen Empfangsgeräten aufgenommen werden können, und man ggf. eine Warnung an andere Luftraumnutzer geben kann. Über die registrierte Seriennummer kann dann auch der Halter ermittelt und zu Verantwortung gezogen werden. Ist alles machbar, aber was macht man mit den 40.000 Drohnen, die dieses noch nicht können, von denen in 2 Jahren evtl. immer noch über 50% in Betrieb sind.