EU-Regeln für den Betrieb von Drohnen [Sammelthread]

    ACHTUNG: Mit der neuen EU Drohnenverordnung muß sich jeder Drohnen-Betreiber beim Luftfahrtbundesamt registrieren und seine Drohne mit der e-ID kennzeichnen! Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier im Shop. Außerdem benötigst Du eine Drohnen-Versicherung. Hier geht es zu unserem Drohnen-Versicherungsvergleich. Informationen zum neuen EU Drohnenführerschein gibt es hier.

    • Naja - wenn von höchster Stelle (EASA) die Aussage kommt, dass die Mini 1 und Mini 2 ab 2023 NICHT mehr als u250g-Drohne mit den entsprechenden Freiheiten gelten, dann kann man das Ganze durchaus nochmal anders betrachten, oder?! Ich meine, die Antwort war ja leider wirklich SEHR eindeutig…
      SIEHE ab 4:25 im Video
    • Ich würde sagen, es ist doch noch ein Jahr Zeit! Nutzt diese gut und ansonsten kann man nur abwarten, was dann wie kommt. Ändern können wir daran sowieso nichts - außer evtl. Eingaben an die EU schreiben, mit der Bitte um Anpassung/Änderung auf TOM bzgl. Mini 2 + vergleichbare. ;) :)
      Auch irgendwelche Videos, wo irgendwer, irgendwas interpretiert oder meint zu wissen, ändern an der Sache nichts!
      Es kommt wie es kommt, auch wennn Ihr Euch hier noch so sehr die Köpfe heiß diskutiert! ;) :)
      Ich hoffe nur, das rechtzeitig zertifizierte Drohen kommen! :)
      Alles andere - was soll's! ^^
    • SEHR eindeutig? :)
      Man könnte dem jetzt auch mal richtig auf den Zahn fühlen, dann wird der schon zurückrudern (wie ehemals das LBA hinsichtlich dessen fälschlich kommunizierten Abstandsregelungen in A3), aber das sei mal euch überlassen. Mir ist das zu müßig, denn ich orientiere mich am Verordnungstext und den AMC/GM, statt die wackelige Interpretation eines EASA-Assistenten, der der Mini 2 wenig rechtssicher ein MTOM attestiert, für bare Münze zu nehmen.

      Aber man schadet ja niemandem, wenn man seine Mini 2 ab 2023 nur noch in A3 betreibt, insofern kann man sich ja gerne daran halten, wenn man meint es zu müssen.

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    • Guenther J. wrote:

      Chorge + Eloya, setzt euch doch mal mit der EU Durchführungsverordnung auseinander. Dort findest du in Artikel 2, Begriffsbestimmungen, unter Punkt 22 die Definition von MTOM.
      Diese befindet sich schon seit einiger Zeit dort. Es erschließt sich mir nicht, dass immer noch darüber sinniert wird, wie das wohl zu interpretieren ist.
      Ich weiss, was mit MTOM gemeint ist und das die Mini 2 keine spezifizierte MTOM hat ;) .

      Wartet doch einfach mal 2023 ab. Hier im Forum existiert auch eine Aussage, dass die MTOM = 249 Gramm zu betrachten ist. Ebenfalls wohl von offizieller Stelle (finde nur gerade auf dem Handy den Link nicht).

      Und für mich - und das ist meine Sichtweise und Meinung: Selbst wenn dies nicht zutreffen WÜRDE - ich werde sicherlich keine sub-250 Gramm Drohne vernichten, verramschen oder verschenken oder mich nach 2023 mit dem Copter anders verhalten ;)

      Beziehe mich da auf eine Mini wohlgemerkt.

      Lg,

      Nico
    • Ich habe zu dieser Streitfrage bereits im Jänner eine Stellungnahme der obersten Zivilluftfahrtbehörde Österreichs (BMK) bekommen. In diesem Schreiben wird auf folgende Interpretation der EASA verwiesen: Wenn ein Hersteller für seine Drohne keine offizielle MTOM definiert hat, dann gilt das Startgewicht laut dem Datenblatt des Herstellers als MTOM.
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      Kurzer Zwischenstand, da vielleicht relevant für das Weihnachstshopping von Drohnen über 250g:

      Die Spatzen pfeifen es auch von den Dächern der italienischen und spanischen Luftfahrtbehörden, dass es nun doch höchst wahrscheinlich ist, dass die Übergangszeiten von Artikel 20 und 22 um mindestens ein Jahr nach hinten geschoben werden.
      Bedeutet, dass man Drohnen über 500g also bis mindestens 01. Januar 2024 in Limited A2 gem. Artikel 22 betreiben können würde (nur mit Fernpilotenzeugnis).
      Auch der Zeitpunkt, ab dem Drohnen nur noch ausschließlich mit C-Klassifizierung verkauft werden dürfen (Artikel 20), wird vom 01.01.23 auf den 01.01.24 verschoben.

      Außerdem steht beim nächsten Meeting mit den Vertretern der Mitgliedstaaten Anfang nächsten Jahres auf der Agenda, "MTOM" in Artikel 20 wie in Artikel 22 in "Startgewicht" zu ändern, womit sich die Diskussionen dazu wohl vorerst erübrigt. Weiterhin stehen aktuell Modifikationen und Konkretisierungen in den AMC/GM zur Debatte.

      (Im Vorgriff, nein, ich gebe dazu diesmal keine Quelle an. Muss man diesmal einfach glauben oder es lassen.)

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      H.Hirsch wrote:

      … Wie ist es mit A1 oder A3 mit dem Nachweis von LBA?
      Kommt vielleicht falsch rüber. Die Änderung bezieht sich natürlich komplett auf den Artikel 22 genannten Übergangsfristen und aus den bisher genannten 30 Monaten beginnend nach einem Jahr nach Inkrafttreten der Verordnung werden dann 42 Monate (also bis 01.01.2024) gemacht. Gilt dann natürlich auch für alle Unterpunkte a) - c) des Artikel 22.

      Am meisten betrifft das dabei den Buchstaben b), wo die Regelung der Drohnen 500 gr - 2 kg behandelt werden, die bis dahin mit einem EU-Fernpilotenzeugnis in A2 fliegen. Selbstverständlich auch für den Buchstaben a) wonach die Drohnen bis 500 gr. bis dahin in A1 fliegen dürfen. Nach dem 1.1.2024 läuft die Frist für den Artikel 22 ab und alle Bestandsdrohnen fliegen danach lt. Artikel 20, heißt bis 250 gr. in A1 alle anderen in A3.

      Ohne EU-Fernpilotenzeugnis fliegst Du bereits jetzt mit einer Drohne größer 500 gr. in A3 bzw. dann ab dem 01.012024 mit Drohnen bereits mit über 250 gr.

      Wird der Passus in Artikel 20 von MTOM in TOM (tatsächliches Startgewicht) geändert, ist es bereits sichergestellt, dass auch nach diesem Termin lt. Artikel 20 Buchstabe a) Drohnen kleiner 250 gr. weiterhin in A1 fliegen.