Germania Fluggesellschaft nimmt keine Drohnen mit

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    ACHTUNG: In Deutschland muß Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen sein! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • Germania Fluggesellschaft nimmt keine Drohnen mit

      Wollte gerade Urlaub nach Island buchen und habe die Info von Germnia erhalten, dass die keine Drohnen/Multicopter akzeptieren :(
      Evtl. nur für wissenschaftliche Zwecke, aber definitiv nicht für den Privatgebrauch. Gottseidank habe ich das vorher geklärt, sonst wäre das ein böses Erwachen gewesen.
      Hoffe, dass das bei anderen Gesellschaften anders ist ;(
    • Bin vor einem Jahr mit Easyjet von Genf nach London und zurück geflogen. Kein Problem.

      Die Sicherheitskontrolle hat die Batterien (weniger als 100Wh) natürlich gesehen. Ich hatte da auch gefragt - alles ok, hätte ja die Kontakte abgeklebt. Ob die Fluglinie die Bebop im Koffer oder meine Batterien im Handgepäck bemerkt hat - keine Ahnung.

      Easyjet bezieht sich da auf die Regeln der CAA UK, und die erlauben LiPo <100Wh je Stück im Handgepäck wenn sie angemessen verpackt sind. Drohne ohne Batterie im Eincheckgepäck ist auch kein Problem.
    • Christian671 schrieb:

      Wollte gerade Urlaub nach Island buchen und habe die Info von Germnia erhalten, dass die keine Drohnen/Multicopter akzeptieren :(
      Evtl. nur für wissenschaftliche Zwecke, aber definitiv nicht für den Privatgebrauch. Gottseidank habe ich das vorher geklärt, sonst wäre das ein böses Erwachen gewesen.
      Hoffe, dass das bei anderen Gesellschaften anders ist ;(
      Was hast du die denn gefragt?

      Ich hab das spaßeshalber dort auch mal angefragt und dürfte meine Mavic mitnehmen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von DroneFuchs ()

    • Christian671 schrieb:

      Vielen Dank Euch :)
      Werde das mit der schriftlichen Anfrage mal versuchen - mal schauen, ich hab halt die P4 pro und nicht die Mavic.
      Es ist ja ungefähr so:
      Wer oder was mitfliegt entscheidet der Pilot. Da der vorm Start keine Zeit hat persönlich in jeden Koffer zu schauen,
      übernehmen das die Leute vom Sicherheitscheck. Die entscheiden, was mitgeht und was nicht. Mal andersrum gedacht:
      Selbst wenn ihr -wie ich oben- eine positive Antwort von irgendwelchen Fluglinienmitarbeitern habt, bleibt euer Gepäck
      (und ihr) unten wenn das Sicherheitspersonal beim Durchleuchten Bedenken hat. Die kennen sich aber besser aus als
      irgendwelche Fluglinienmitarbeiter, das heißt es gibt keine Probleme mit Drohnen solange die Akkus richtig im Handgepäck
      verstaut sind.
      Wenn ihr schon nachfragen wollt, dann richtig (z.B. wie ich oben) und vor allem bei den richtigen Stellen, also dem Personal vom
      Sicherheitscheck.
    • Ich verstehe nicht ganz, warum Du jetzt jede Fluggesellschaft anschreiben willst?
      Die Fluggesellschaft kontrolliert Dein Handgepäck nicht. Jedenfalls nicht auf den Inhalt.
      Die schauen beim check-in oder boarding höchstens auf die Größe oder das Gewicht.
      Billigfluglinien nutzen die Maße oder das Gewicht, um Dir gegebenenfalls ein paar zusätzliche Euros aus der Tasche zu ziehen.
      Üblicherweise geht es aber bei dem Gewicht um die Gefahr des Herabstürzens aus den Gepäckfächern über den Sitzreihen und dem generell beschränkten Platzangebot für Gepäck an Bord. Weniger um die durch das Gewicht entstehenden Treibstoffmehrkosten.

      Für Dich maßgebend ist eher die Fluggastkontrolle vor dem Sicherheitsbereich des Flughafens. Diese Kontrolle basiert auf dem Luftsicherheitsgesetzt. Dort ist auch geregelt, was Du mit an Bord eines Flugzeugs nehmen darfst und was nicht. Zwar hat die Fluggesellschaft in letzter Konsequenz ein Hausrecht und kann Dir zusätzlich das Mitführen gewisser Dinge verbieten. Es findet aber keine Kontrolle statt.

      Halte Dich also an die Vorgaben des Luftfahrtbundesamtes:
      lba.de/DE/Betrieb/Gefahrguttra…fo_Gefahrgut_Gepaeck.html

      lba.de/SharedDocs/Downloads/DE…_blob=publicationFile&v=5

      In Bezug auf die Drohnen-Akkus findest Du in den Regeln die 100Wh Grenze.
      Ein P4P Akku mit 5870 mAh bei 15,2 Volt hat eine Leistung von 89,2 Wh (Angabe DJI)
      Entlade den Akku vor dem Flug auf 5%, mach eine Kappe über die Kontakte, wenn Du es besonders gut meinst steckst Du die Dinger noch in einen Li-Po Safebag und dann wirst Du keine Probleme bekommen. Auch nicht mit Germania.

      Gruß
      Achim

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Achim74 ()

    • Christian671 schrieb:

      Mist - ich will schon Klarheit, bevor ich die Reise buche.
      Wieso meinst du eigentlich ausgerechnet bei der Fluggesellschaft fragen zu müssen?
      Frag bitte auch bei der Deutschen Bahn an, die dich zum Flughafen bringt, dem Flughafenbetreiber, der dich und dein Handgepäck zum Flugzeug bringt. Vergiss auch nicht das Taxiunternehmen in Reykjavik, das dich zum Hotel bringt und dort ob du deine Drohne aufs Zimmer nehmen darfst.
    • RC-Role hat konsequent das Wort "Flugmodell" gebraucht. Christian 671 wahrscheinlich das Wort "Drohne". ;)

      "Drohne" >>> ALARM-Glocke an !!!
      "Flugmodell" >>> Glocke bleibt aus. 8)

      und dann gibt es auf dem Flughafen auch noch Schließfächer. Da würde ich dann doch nicht nachfragen, ob du die "bedrohliche DROHNE" (!!!) ins Schließfach sperren darfst.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Ralf Neverland ()

    • Alles klar - Danke für die Tipps! Da das mein erster Flug mit Kopter ist, wollte ich halt auf Nummer sicher gehen.
      Denke, das kann man nachvollziehen. Hat mich dann natürlich auch schon etwas irritiert, als mir telefonisch und schriftlich die Germania eine klare Absage erteilt hat.
      Aber ok, Eure Argumente sind ja schlüssig und dann werde ich es vermutlich halt so versuchen.
      Ich wollte aber die original DJI Box für den P4 pro mit Kopter in meinen Rucksack tun. Das wäre dann mein Handgepäck.
      Wäre dann insgesamt unter 6 Kilo, schaut halt verdammt sperrig aus, aber oK ich verlassse mich mal auf die Erfahrungen von Euch :)
    • fuunduta schrieb:

      Die Fluggesellschaft ist ja aber schon der Vertragspartner. Dieser ist somit der erste Ansprechpartner, oder?
      Wenn das Sicherheitspersonal anders entscheidet, hast Du zumindest einen Rechtsanspruch - auf was auch immer - gegen die Fluggesellschaft.
      Ja bestimmt, aber deine Sachen fliegen dann nicht mit dir in Urlaub.
      Spielt aber hier keine Rolle, denn das Sicherheitspersonal entscheidet und das nach den geltenden IATA Transportbestimmungen und da sind Drohnen nicht verboten.
    • Hallo zusammen,
      sorry, muss mal kurz n bisschen klarstellen, Ihr werft einiges durcheinander:
      Also, die an den Sicherheitskontrollen sind im Auftrag der Bundespolizei unterwegs. Und denen ist die IATA (Dachverband der Fluggesellschaften) egal.
      Die kontrollieren nach den EU Richtlinien für verbotene Gegenstände (und ggf des Ziellandes) ....und da geht es um so Dinge wie zB Waffen und Sprengsätze etc...
      In einem anderen Land kann das aber anderst aussehen (dazu gleich noch mehr)..

      Wir haben hier mit "Dangerous Goods" lt der ICAO zu tun. Da ist vorgeschrieben, wieviel und auch wo (lagerort) und unter welchen Vorraussetzungen in einem Flugzeug transportiert werden darf.
      Da steht zB auch wieviel Alkohol eine Person mitnehmen darf (ist dem an der Sec egal - dem Zoll dann wieder ev nicht ;) ) oder das Feuerzeuge am Körper getragen werden müssen.....
      Wenn jemand nun ein Flugticket erwirbt "unterschreibt" er einen Vertrag mit der Fluggesellschaft, dass er sich an die von der Fluggesellschaft aufgestellten Regel hällt.

      Also, kann nun sein dass Du von Deutschland nach Island kommst mit Deiner Drohne - in Island für den Rückflug nun dem an der Sicherheitskontrolle deine P4 nicht gefällt und Du sie nicht mehr mitnehmen darfst. Nun würde man zu der Fluggesellschaft gehen und um hilfe bitten - aber wenn die es schon nicht erlaubt hat man schlechte Karten.... (da muss ich sagen ist die Seite von Germania nicht gut!! Andere Gesellschaften haben da bessere Listen).

      Zum zweiten muss man sich bewusst sein, sollte nun (gaaaanz unwahrscheinlich aber möglich) aus irgendeinem Grund einer der Akkus anfangen zu qualmen und der Flieger muss landen könnte es teuer werden.

      Und (sorry, vollklugscheiss) die letzte Entscheidung hat nicht DER Pilot, sind nämlich 2 davorne, sondern der verantwortliche Luftfahrzeugführer.

      Einfach zu sagen "mach halt" find ich ungünstig - zumindest was sein kann sollte man wissen.

      Bei anderen Airlines:
      Also bei Air France, KLM, Lufthansa sind Akkus bis 100 Wh erlaubt.

      Grüsse
    • @RC-Role das hat mir Germania geschrieben:
      "vielen Dank für Ihre Nachricht an Germania.

      Bedauerlicherweise müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir keine Quadrokopter/Drohnen befördern.

      Wir bitten um Ihr Verständnis.

      Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung."

      Also das mit den 21,5 cm hatte ich gar nicht bedacht, hab nur auf das Gewicht beim Handgepäck geschaut.
      Hab aber in der Anfrage alle technischen Daten des Kopters und der Akkus angegeben.
      Irgendwie blöd alles, denn ich will jetzt kein "Riesending" draus machen und diverse Fluggesellschaften diesbezüglich anschreiben,
      aber es wäre sehr blöd, wenn es doch nicht klappen würde.
      Will ja hauptsächlich fürs filmen nach Island. ;(
    • Hallo manu,
      da Germania mir ja definitiv gesagt hat, dass sie keine Drohnen mitnehmen, war für mich diese Fluggesellschaft "erledigt".
      Hab dann noch mal wow air angeschrieben, aber bis heute (ca. 14 Tage her) leider keine Antwort erhalten. Wollte ja das Phantom 4 pro Behältnis in meinen Rucksack packen und dachte, das geht dann als Handgepäck durch.
      Hab im Moment aber keine Zeit dort noch mal nachzufassen.
      Wenn Du mehr weißt, lass es mich bitte wissen - viel Erfolg!
    • Ok, danke für deine Antwort. Für mich gehts in einer woche nach island mit germania. Wollte meine mavic unbedingt mitnehmen. Ich weiß jetzt leider auch nicht was ich machen soll...viell nehm ich sie auf gut Glück mit, wenn es nicht klappt dann muss ich sie wohl in ein schließfach legen...
    • Ich hatte im Juni mit meiner Frau eine Woche Lastminute nach Malle gebucht, von Malle nach Düsseldorf mit Germania.

      Meine Mavic wollte ich natürlich mitnehmen und habe deshalb bei Germania nachgefragt welche Sicherheitsvorschriften ich bezüglich des transports der Akkus einhalten muss, also auf 30% entladen, Kontakte abgeklebt und alles natürlich im Handgepäck.

      Ich bekam auch die freundliche Absage das Drohnen laut Vorstandbeschluss nicht mehr transportiert werden und habe deshalb den Flieger schweren Herzens zu Hause gelassen.

      Was macht man im Ausland, wenn die Mavic nicht mit zurück nach Deutschland fliegen darf?
      Einen 100€ Akku kann ich zur Not im Ausland wegschmeissen, aber eine Ausrüstung für 1500€?

      Ne echt blöd, die Drohnen-Lobby ist momentan so schlecht das jeder Drohnen-Gegner beim Sicherheitscheck Dir Probleme bereiten könnte. Die Zeit läuft gegen Dich, denn Dein Flugzeug musst Du kriegen.

      Das schlimmst dabei, ich habe bei Pauschalreisen ja erst einmal keine Info darüber mit welcher Fluggesellschaft geflogen wird.

      Gruss Hansi