Die Qual der Wahl eines Neulings zwischen Mavic und P4P...

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    • Die Qual der Wahl eines Neulings zwischen Mavic und P4P...

      Guten Abend miteinander,

      Ich möchte hier gerne auf eure Hilfe im Bezug einer Kaufentscheidung bauen und mich durch eure verschiedenen Meinungen sowie Erfahrung beeinflussen lassen. Vorab möchte ich Fairness halber erwähnen das ich auch schon diese Frage an den skyscope und den Sven gestellt habe. Dort konnte ich schon einige Inputs erfragen.

      Seit Wochen verbringen ich täglich Stunden nach der Arbeit damit mich durch Foren in D sowie US zu lesen, ein Video nach dem anderen anzuschauen auf YT und nun seit Tagen vor einer Entscheidungsfindung zu stehen, bei der ich einfach nicht wählen kann ob A „Mavic“ oder B „P4P“ und das Nervt mich etwas um ehrlich zu sein.

      Kurz zu mir, ich bin 36 Jahre alt. Betreibe seit 20 Jahren Modellbau mit 1:5er & 1:8er RC Cars und bin auch vor ein paar Jahren im Verein 550er und 700er Helis von Align geflogen.

      Da ich seit ca. 5 Jahren keine Heli mehr habe und ausschließlich mit den Cars beschäftigt war, möchte ich nun wieder mit großem Interesse ins Fliegen einsteigen. Allerdings diesmal mit dem alleinigen Grund Videos drehen zu können bzw. dann zu erstellen. Die neuen Drohnen Verordnungen sind mir geläufig. Das war bei den Helis nicht wirklich anders bis aufs Filmen.

      Meine Kenntnisse im Bereich Video bzw. Fotografie sind noch sehr ausbaufähig. Ich bin zwar geübt im Video erstellen mit Final Cut Pro aber mit Lightroom und Photoshop habe ich erst vor rund zwei Monaten angefangen mich zu beschäftigen als mein erster Sohn geboren wurde. Bevor er zu Welt kam dachte ich mir das ich gerne erlernen möchte wie man ordentliche Bilder macht usw. Habe dazu erstmal eine Panasonic LX15 gekauft damit nun schon 1400 Fotos seit Anfang Mai gemacht mit all möglichen Variationen. Ich muss sagen es macht sehr viel Spaß, das probieren, lernen, die Unterschiede sehen usw. Auch was die Basics angeht musste ich mich erstmal belesen sowie Videos sehen was zum Beispiel die Blende macht, der ISO usw. Muss ich ihnen ja nicht erklären. Sorry das war nun schon wieder Off-Topic, verzeiht mir.

      Nunja, jetzt stehe ich vor der Wahl einer Mavic Pro oder direkt einer Phantom 4 Pro. Genau das ist aber der Knackpunkt bisher. Ich meine ganz klar, die bessere Cam liegt bei der P4P. Allerdings haben beide Copter ihre Vor und Nachteile. Welchen Weg geht man nun? Steht die Portabilität immer über der Qualität der Kamera? Ist vielleicht die Phantom schneller ein Nerviges Objekt für Zuschauer „die Drohnen verabscheuen und somit Stress machen“? Was ist mit der Qualität der beiden Maschinen?

      Als erstes wollte ich eine Mavic, habe dazu viel gesehen und gelesen. Allerdings kamen beim Lesen immer mehr Probleme und Krankheiten der Mavic zum Vorschein. Das hat mich dann dazu getrieben über die P4P nachzudenken und da hänge ich nun fest. Das Budget ist für beides vorhanden und nicht das Problem, sondern mit welcher Entscheidung ich wohl besser beraten bin.

      Was ist eure Meinung hierzu? Ihr dürft mich bitte gerne mit all euren Inputs voll hauen.

      Achja was möchte ich damit tun, also zum einem meine Kollegen beim fahren mit den RC Cars Filmen und dann natürlich Landschaften usw. Filmen um damit Videos zu erstellen. Fotos eher weniger denke ich.

      Was ich bislang an einfachen Videos so gebastelt habe mit nur Handy Material bzw. von einer alten Canon Kamera könnt ihr bei Interesse auf meiner Website sehen www.frankenbaja.de

      Ich weiß das war nun ein langer Text und viel Gelaber, aber über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen weil ich in den nächsten 14 Tagen kaufen möchte um dann direkt bitte August das Teil als erstes zum Gardasee Urlaub mitnehmen zu können.


      Viele Grüße und danke schonmal :)

      Christian

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von skyscope ()

    • CF0581 schrieb:

      Seit Wochen verbringen ich täglich Stunden nach der Arbeit damit mich durch Foren in D sowie US zu lesen, ein Video nach dem anderen anzuschauen auf YT und nun seit Tagen vor einer Entscheidungsfindung zu stehen, bei der ich einfach nicht wählen kann ob A „Mavic“ oder B „P4P“ und das Nervt mich etwas um ehrlich zu sein.
      Ich kann dir helfen.
      Anhand deiner Geschichte sehe ich, dass du schon viel Geld in interessante Technik investiert hast.
      Vergiss deine Entscheidungsfindung das wird so eh nix mehr - und kauf dir beide.
    • Hallo Christian,

      herzlich willkommen an Board.

      Ich stand vor einigen Wochen vor der selben Entscheidung. Das Forum hat mir gut bei meiner Entscheidung geholfen :)

      Ich bin mittlerweile stolzer Mavic-Besitzer und finde sie, sowie die damit verbundene Mobilität echt klasse.

      Zur P4P kann ich allerdings nicht viel sagen. Solltest du mit der Drohne viel Reisen wollen und dich sportlich zu den Startplätzen bewegen wollen (Wandern, Radfahren,....), dann kann ich Dieselfan nur zustimmen.
      Viele Grüße

      Daniel
    • Dieselfan schrieb:

      Wenn Du zu faul bist zum Fahrradfahren, Laufen, Wandern, Kraxeln ..., und Du keine Platzprobleme bei Urlaubsfahrten und Flügen hast, sollte es eine P4 werden.
      In allen anderen Fällen ein Mavic. ;)

      Ferner wage ich zu behaupten, dem gemeinen "Hobby-Filmer" fällt der Qualitätsunterschied des Filmmateriales nicht auf. ^^
      Dem kann ich nur Zustimmen......... "Mavic Pro" der immer dabei Kopter.......

      Habe vor der Mavic zwar nur eine P4 mein eigen genannt ... habe diese nun vor 2 Monaten gegen den Mavic getauscht....... ich möchte keinen anderen mehr!!!!

      Ja die Bildqualität ist bei beiden nahezu gleich (also hinkt der Vergleich zur P4P ein wenig)
      Das wichtige für mich war die Kompaktheit....... der P4 ist einfach zu GROß um ihn immer dabei zu haben!
      Mavic Pro
    • aslo ich kann nur sagen, nimm nen mavic ich hab ihn seid 3 wochen und bin total begeistert, kenn den phantom 4 leider nich, aber ich hab auch den vision plus, der hat ja so die gleiche größe wie der 4er, der mavic lässt sich sowas von leichter transportieren, alles voll easy, ich hab auch noch den juneec h, der macht bessere bilder als der mavic, kommt immer drauf an was machen willst, von meinen 7 coptern die ich hatte ist der mavic um längen das geilste teil
    • Ich habe beide, setze auch beide ein, und beide sind hervorragende RTF-Copter. Zur Auswahl aber muss man grundsätzlich erst mal völlig losgelöst davon ganz genau in sich gehen, wo man seine Prioritäten legt.

      Dabei liegt aber natürlich auf der Hand, dass der Mavic gegenüber der P4P wesentlich einfacher zu transportieren ist. Das ist wirklich nicht zu unterschätzen, den Mavic kann man tatsächlich immer dabei haben. Beim P4P (den ich ebenfalls in einem Hardcase transportiere) überlegt man es sich dann doch eher vorher, ob man ihn mitnimmt oder nicht. Den Mavic schmeisst man aber auch mal eben mit ei, zwei Akkus in die Tasche, nur für den Fall. Beim P4P ist das undenkbar. Und das macht unabhängig von der Leistung der Kamera oder des bildverarbeitenden Systems allgemein den Charme des Mavic aus, und das spielt im eigenen realen Leben eine viel größere Rolle, als man vielleicht im Vorfeld denkt.

      Darüber hinaus ist die Bildqualität des Mavic nicht so viel schlechter, als man gemeinhin anhand von Datenblättern oder YouTube-Reviews annehmen möchte. Sie ist sogar so gut, dass er bei mir inzwischen oft auch statt des P4P für gewerbliche Zwecke eingesetzt wird, vor allem dann, wenn ich nicht viel Aufsehen erregen will. Denn während der Phantom-Formfaktor für viele Aussenstehende aufgrund seiner (negativen) Medienpräsenz das Feindbild symbolisiert, wenn es um Drohnen geht, trägt der Mavic vergleichsweise zurückhaltend auf.

      Das alles sind große Vorteile, die man nun für sich selbst in Verhältnis zur Bildqualität bringen muss.

      Und da hast Du ja schon definiert, dass es Dir eher auf das Filmen ankommt und weniger auf Fotos, womit m.E. einer der diesbezüglichen hauptsächlichen Pluspunkte des P4P gegenüber der Mavic schon mal nicht so zum Tragen kommt, denn bei Fotos ist m.E. der größte Unterschied zwischen beiden auszumachen. Wohlgemerkt, der Mavic ist nicht schlecht, der P4P ist jedoch nochmals besser. Wobei ich dahingestellt lasse, ob die allermeisten einen Unterschied ausmachen könnten, ob es sich ber der aus einem RAW entwickelten Schönwetter-Aufnahme um der eines Mavic oder eines P4P handeln würde - ich denke, eher nicht. Aber vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen bzw. wenig Licht hat der P4P dennoch einen Vorteil.

      Das gleiche gilt für den Filmbereich. Natürlich ist der P4P ein wenig besser, was vor allem der höheren Bitrate bei der Aufzeichnung geschuldet ist (100 MBit/s gegenüber 60 MBit/s). Ausserdem hat DJI beim Mavic leider den Fehler begangen, dass mit normalen Einstellungen die Rauschunterdrückung zu stark einsetzt, so dass Details stark in einer Art Matsch verloren gehen. Das kann man dadurch beheben, dass man die Schärfe manuell auf +1 setzt, damit wird die Rauschunterdrückung ausgeschaltet.
      So richtig zielführend ist das natürlich nicht, da intern noch mehr nachgeschärft wird (möchte man ja eigentlich nicht), und gar kein Rauschen mehr unterdrückt wird. Wenn man aber in 4K aufzeichnet, ist das Rauschen recht natürlich und organisch (wie Filmrauschen), so dass ich es auch nur selten in der Post entferne. Letztlich ist das auch eine Softwareproblematik, so dass man hoffen kann, dass DJI hier in einem der nächsten Updates vielleicht noch nacharbeitet.

      Abgesehen davon behaupte ich aber, dass letztlich niemand auf Anhieb sagen könnte, ob ein in D-Log aufgenommener und von mir nachbearbeiteter Clip nun aus einem P4P oder der Mavic stammt, vor allem wenn es um Ausspielung in FullHD geht, vgl auch Mavic oder Phantom 4 pro / Bild und Videoqualität?.
      Das was auch der Mavic an Qualität bringt, ist für diese Klasse der kompakten RTF-Copter sehr gut und beispielsweise besser als das, was noch ein Phantom 3 Pro trotz grundsätzlich ähnlicher Rahmendaten aufgezeichnet hat. Schaut man sich bei YouTube oder Vimeo um, sieht man auch in vielen Filmen, dass sich auch mit dem Mavic Aufnahmen in cineastischer Qualität erstellen lassen, letztlich ist es wie immer (auch beim P4P) eine Frage des Aufwands bei der Nachbearbeitung. Was man mit Aufwand ja auch schon aus einem P3P rausholen konnte, sieht man bspw. hier: Vielleicht ein paar der besten Drohnenvideos

      Kurzum: Will man das letzte Quentchen Qualität, und kann das auch herausarbeiten (in der Postproduktion bei Film oder in der RAW-Verarbeitung bei Fotos), und ist bereit, dafür einige andere Kompromisse einzugehen, dann ist der P4P schon sehr interessant. Letztlich wird aber bereits nächste, wahrscheinlich nicht allzuweit entfernte DJI-Copter (Mavic 2, Phantom 5) auch den P4P diesbezüglich natürlich wieder in den Schatten stellen.

      Ansonsten geht meine Empfehlung, nicht nur aber vor allem für Anfänger (Drohne, Flug, Nachbearbeitung), klar zum Mavic. Man macht im Laufe der Zeit damit auch viel mehr Aufnahmen, einfach weil man ihn viel öfter dabei haben wird.
    • Interessante Videos sind aufwendig, benötigen sehr viel Zeit, möglichst viele unterschiedliche Orte und sollten geplant sein.
      Wenn man aber schon diesen Aufwand betreibt, sollte der Kopter die maximal mögliche Bildqualität liefern und für Flugreisen noch Handgepäck tauglich sein. Ich würde mich ärgern, wenn ich für ein tolles 5 Minuten Video, über 60 Flüge an unterschiedlichen Orten investierte und die Qualität dabei auf der Strecke bliebt.

      Das Argument, einen Kopter immer im Alltag dabeizuhaben, halte ich für scheinheilig. Gedankenlos auspacken und fliegen ist mit all seinen Vorschriften kaum möglich.
      Wenn ich z.B. wandere sind es meist auch geschützte Gebiete und der Kopter oft auch gar nicht erlaubt.

      Wenn man Nachmittags an einen Baggersee filmen möchte, etwas fun haben, hier und da mal ein Urlaubsfoto aufnehmen, ist der Mavic hervorragend.

      Wenn man aber aufwendigere Filme mit einen bestimmtem Thema erstellen möchte, spielen die größeren Kopter wie der z.B. P4P nur eine untergeordnete Rolle, der Aufwand ist so groß, dass es darauf gar nicht mehr ankommt. Solche Geschichten sind geplant und ein langwieriger Prozess, dafür wird man am Ende auch langanhaltender belohnt. Meist sind solche Leute auch nach vielen Jahren noch aktiv dabei.

      Natürlich gibt es auch noch etliche User, die einen Mavic + einen P4P ihr eigenen nennen und je nach Verwendungszweck entschieden.

      Als Antwort nur Mavic brüllen, oder P4P, ist nicht wirklich hilfreich, finde ich.

      Folgende Frage musst du selbst für dich beantworten: Was möchte ich mit dem Kopter letztendlich erreichen?
    • jeder hat seine vor und nachteile, aber wie gesagt ich hab mich für den marvic entschieden, immer dabei ding
      da ich ja auch den vision plus hab, fast so wie phatom 4, scheisse zum transportieren..... yuneec h, geiles teil, aber riesen rucksack
      ich bin jetzt mit meiner kleinen umhängetasche zufrieden und flug bereit in einer min :P
    • Der P4P soll deutlich lauter sein als der Mavic Pro.
      Außerdem hat der P4P feststehende Propeller,
      an denen man sich vermutlich mehr verletzen
      kann als beim Mavic. Und dann wiegt der P4P
      noch das Doppelte, was bei einem Absturz ein
      erheblich größeres Risiko für Personen und
      Sachen mit sich bringt.

      Fazit: Ich würde den P4P nur dann nehmen, wenn
      es wirklich auf die geringfügig bessere Bildqualität
      ankommt.
    • Auch ich habe sowohl den Phantom 4 Pro als auch den Mavic Pro im Einsatz. Jeder der beiden Copter hat dabei ganz klar seine Berechtigung und seine Stärken. Die des Phantom 4 Pro liegt eindeutig in der verbauten Kamera. Das was da verbaut wurde, ist in der Preisklasse unter 3.000,- € nicht mehr zu finden. Dabei ist aber nicht nur der 1"-Sensor zu nennen. Auch die 4K mit 60 fps und 100Mbit sind absolut top aber werden meines Erachtens überbewertet. Was aber meines Erachtens nicht zu unterschätzen ist, ist die verbaute Blende und die damit verbundenen Modis wie bei den DSLM- und DSLR-Kameras, die einem mit Verschlusszeit- oder Blendenautomatik bzw. mit einem komplett manuellen Modus Raum für die eigene Gestaltungsmöglichkeit gibt. Jetzt ist das zwar jedem aus dem Fotobereich bekannt, dass spi lt aber auch beim Video ein ganz große Rolle. Vor allem Hinsichtlich der ruckelnden Bewegungen bei einer Drehung, so ist das nach wie vor ein Problem der verwendeten Verschlusszeit.

      Das ist dann wie bei einer normalen Kamera. Wer hier auch bereits mit den Programmautomatiken spielt, der holt aus seiner Kamera nicht alles raus. Genau so ist es dann auch beim Phantom 4 Pro. Wer sich nicht mit den Möglichkeiten der Kamera auseinander setzt und lieber mit der Programmautomatik filmt, der erhält gute Filme, aber eben keine sehr Gute, und dann ist der Unterschied zu einem Mavic Pro auch gar nicht mehr so groß bzw. vor allem bei guten Lichtverhältnissen kaum noch zu erkennen.

      Und da kommt dann der Mavic Pro ins Spiel. Die Kamera ist gut, spielt in etwas auf dem Niveau des Phantom 3 Pro bzw. (nicht ganz) Phantom 4 (Standard). Vorrausgesetzt, man bekommt ein Exemplar welches nicht über das Problem mit der dezentrierten Linse oder einem gelben Fleck in der Bildmitte verfügt. Dahingehend habe ich absolute Glück gehabt. Der Problematik mit der fehlenden Blende muss man beim Mavic unbedingt mit ND-Filtern begegnen. Dann aber kann man auch mit dem Mavic absolut brauchbare Bilder und Videos machen.

      Und jetzt kommt der große Vorteil des Mavic. Das Packmaß des Mavic Pro liegt bei etwas1/8tel des Phantom 4. das ist schon Phänomenal. Und das bei fast denselben Flugeigenschaften. Die marginalen Unterschiede spielen für den Video- und Foto-Piloten keine Rolle. Der Gimbal des Mavic hät das Bild genauso ruhig wie der des Phantom 4 Pro. Das ist schon Genial was das DJI zustande gebracht hat.

      Ist das Packmaß jetzt wirklich so hoch zu bewerten? Meines Erachtens ein eindeutiges "Ja". Hieß es bisher bei Flugreisen oder bei Urlaubsfahrten, Copter oder Filmequipment, heißt es jetzt eindeutig nicht oder sondern und. Locations im direkten Umfeld sind relativ schnell abgegrast und verlieren an Interesse wenn diese einmal aufgenommen wurden. So wird der Radius unweigerlich größer. Und was liegt dann näher, den Copter auch mit auf Reisen oder gar auf Wanderungen zu nehmen. Derjenige, der dann nur auf Luftaufnahmen setzt, der kann sich getrost auf seinen Copetr verlassen. Derjenige, der aber seine Erlebnisse nur mit Luftaufnahmen unterstützen möchte, der kann auf Actioncam, Kamera, Stativ und weiters Equipmant nicht verzichten. Und dann macht in der Summe das Packmaß durchaus Sinn. Der Mavic mit Akkus und RC passt dann auch noch in einen Fotorucksack mit Handgepäckabmessungen mit rein.

      Ein weiterer Punkt ist, dass das reine Fliegen mit dem Mavic durchaus mehr Spaß macht als mit dem Phantom.

      Es gilt also abzuwägen, absolute Film- und Fotoqualität oder Portabilität und Agilität. Und ob die bessere Qualität des Phantom 4 Pro der Kompaktheit des Mavic Pro so haushoch überlegen ist, liegt am eigenen Anspruch, den man an das Ergebnis setzt. Für mich ist das ebenfalls äußerst Schwierig und ich kann mich und will mich da nicht abschließend festlegen, daher möchte ich auch auf keinen von beiden verzichten.
    • Hallo zusammen,

      hiermit möchte ich mal vielen Dank für all eure Meinung sagen! :thumbsup:

      Leider habe ich mich immer noch nicht entschieden ;( ...die Entscheidung muss aber jedenfalls bis nächsten Freitag fallen.

      Hat vielleicht jemand von euch mal Videos aus der Mavic oder P4P unbearbeitet zum Download für mich? würde mir das gerne mal ansehen und die Qualität vergleichen. Das wäre Super.

      Gruß Chris
    • Da ich derzeit im Urlaub bin, habe ich da leider keine Möglichkeit. Aber so richtig Aussagekräftig wären dann auch nur gezielte Vergleichsaufnahmen, die unter denselben Rahmenbedingungen und Einstellungen gemacht wurden. Ansonsten ist das nur eine individuelle Interpretation die sowohl in die eine als auch in die andere Richtung gehen kann aber keinen verläßlichen Rückschluss zuläßt. Dazu kommt, solltest Du tatsächlich das Potential der P4P voll ausreizen wollen, müsste das Footage in D-Log aufgezeichnet und dann nachbearbeite werden. D-Log sieht unbearbeitet absolut weich (weniger Kontrast und Helligkeit) und farblos (weniger Sättigung) aus, so richtig weichgespült. Bietet dadurch aber am meisten Potential das Optimum raus zu holen. Also im ersten Moment wenig aussagekräftig. Um das Bild dann zu "Entwickeln" bedarf es schon etwas Übung mit dem Material. Dazu sollten es dann doch mehr solcher Aufnahmen sein.

      dl.djicdn.com/downloads/phanto…-Log_Grading_Guide_EN.pdf
    • Ich kann mangels Speicherplatz im Internet nur mit diesen Beispielen von mir dienen...

      Diese Qualität ist mit dem Mavic schlicht nicht möglich. Nur durch viele Tricks und Verkleinerung um mindestes 50% (die Pixel werden dadurch zusammengefasst und sauberer gezeichnet) kommt man etwas in die Nähe vom P4P. Allerdings werden die 20MP vom P4P auch in der 100% Ansicht absolut sauber dargestellt.
      Letztendlich ist das ein Unterschied zwischen 2.5MP (die 10MP sind nicht zu gebrauchten) und 20MP.
      Mich hatte das damals mit dem P3P extrem gestört, man konnte wie gesagt solche Fotos wie gleich gezeigt nur durch viele Tricks ähnlich darstellen, für Ausdrucke waren die 50% reduzierte Auflösung unbrauchbar
      Karlsruhe @ Night (P4 Pro)

      Karlsruhe @ Night Winter Fog

      P4 Pro Testfoto


      Hier zwei Videos mit der P3P (Vergleichbar mit dem Mavic) und P4P.
      Achte mal auf die Häuser, das Videobild ist beim P4P viel plastischer dargestellt. Es gibt noch viele weitere Details, aber am besten selbst beurteilen. Etliche Sequenzen musste ich mit dem P3P damals am nächsten Tag wiederholen, weil die Aufnahmequalität durch schlechte Wetterverhältnisse einfach unbrauchbar war. Auf schönes und klares Wetter ist man beim P3P zwingend angewiesen. Auch die 60Mbit erlauben lange nicht die nachträgliche Korrekturen der P4P mit 100Mbit. Beim P4P konnte ich bisher wirklich jede Aufnahme per Nachbereitung retten, eine Wiederholung der Aufnahmen war nie nötig. Bei P3P musste ich ca. 40% aller Aufnehmen hautsächlich wegen ungünstiger Wetterverhältnisse nochmals wiederholen. Oder wenn es zu diesig ist und die Fernsicht sinkt, dies nachträglich per Videoschnitt zu retten, beim P3P unmöglich.

      Wenn man sich mit dem Thema über Jahre intensive beschäftig, ist es nicht immer nur die Gegenüberstellung der Bildqualität. Für mich gehören noch viele weitere Faktoren wie Bildausschuss, was kann man nachträglich noch korrigieren etc. hinzu.

      Wenn jemand extrem viel Zeit und Ausdauer investiert, ständig die besten Lichtverhältnisse nutzt, ja, derjenige schafft annährend ähnliche P4P Bildqualität.

      Für mich war gerade der Ausschluss wegen zu schlechter Bildqualität ein super nerviger Zeitfresser. Davon hatte ich bisher nie erzählt...

      Wer nur mal z.B. am Baggersee filmt, dem sind solche Geschichten wahrscheinlich egal (nicht abwertend gemeint). Meine Prioritäten liegen in einem spannenden 5 Minuten Film mit möglicht unterschiedlichen einmaligen Orten. Daher kommt für mich kein P3P oder Mavic mehr in Frage, weil ich damit weit weniger Material zur Verwertung hätte, daher ist für mich das Gewicht nur unterste Priorität.

      Mal ein kleiner Einblick in unterschiedliche Interessen von unterschiedlichen Piloten...

      Nun aber die Videos
      P3P:


      P4P



      Ich sollte solche Texte glaube nicht mehr mit dem Smartphone schreiben...

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