Software zur Flächenmessung?

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    • Software zur Flächenmessung?

      Hello!

      Da ich mir im nächsten Jahr die DJI Mavic Pro anschaffen werde und ich nebenbei in einem landw. Lohnunternehmen arbeite würde es mich interessieren ob es ne art Software gibt, mit der man eine Fläche präzise order relativ präzise ausmessen kann?

      Hab irgendwo mal ein Video gesehen, in dem eine Drohne eine Fläche abfliegt und die Daten dann ausgewertet werden konnten, leider finde ich dieses Video nicht mehr.

      Wäre interessant für uns, um mal die genauen Größen unserer Flächen zu erhalten.

      Danke für eure Hilfe!
    • Es gibt einige, allerdings meistens nur sehr teure Software: Skycatch, DroneDeploy, Pix4D + Agisoft Photoscan, die einzige kostenfreie Möglichkeit (oder eine der wenigen) ist meines Wissens die App "Altizure"...
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    • Wie genau müssen die Werte der ausgemessenen Fläche denn sein, auf den Quadratmeter genau oder auf den Quadratzentimeter. Ich denke mir, dass man bei einer landwirtschaftlichen Nutzfläche nicht unbedingt die allerhöchste Genauigkeit benötigt. Deswegen versuche es doch einfach mal mit Google Earth und lasse die Drohne am Boden (oder benutze sie für wichtigere Dinge). Ich habe damit vorab schon mal einige große Wiesenflächen von mehreren ha ausgemessen, die Bauland werden sollten. Ich lag gegenüber der späteren prof. Landvermessung gerade mal 18 Quadratmeter daneben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von biber ()

    • Es wäre ja schon eine enorme Hilfe, wenn man die zurückgelegte Strecke auslesen kann, dann könnte man einfach die Umrandungen abfliegen und könnte die Fläche dann ausrechnen.
      Gibts das bei der Mavic bzw. DJI Software?
      Flächenpacht ist dieses Jahr in NRW ziemlich teuer, daher wäre es schon gut, so präzise wie mögliche Ergebnisse zu bekommen :D
    • DroneDeploy kannst du mit Export-Funktion 1 Monat lang gratis nutzen/testen, damit sollte das möglich sein.
      Ansonsten kostet das 100€/Monat, musst du wissen, ob es dir das wert ist.

      Meiner Erfahrung nach sind die Messergebnisse recht genau. Hatte es bei Bauprojekten verwendet.
    • Dann müsstest du aber die Grenzen einzeln manuell abfliegen und da wärst du bestimmt nicht 100 Prozent greadlinig. Ideal wäre die Grenze mit vorprogrammierten Waypoints autonom abzufliegen, aber da wären wir wieder am Anfang der Debatte... nämlich bei Google Earth :D

      Drohne wäre natürlich bequem, aber es gibt auch ganz brauchbare Area-Calculatoren für's Handy womit man ziemlich genau Flächen messen kann, allerdings nur zu Fuß ;( : agrarapps.com/2011/02/20/flachen-vermessung/

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von biber ()

    • Stundenlang recherchieren nach einer flotten "Flug-Lösung" ist die eine Sache.

      Ein Gedanke dazu:
      Die Stunden nutzen, um mit geeigneten Messgeräten vom Boden aus zu messen, geht das nicht?
      z.B. Laserentfernungsmessgerät - gibt es auch für größere Distanzen, GPS Datenlogger an den Ecken und Kanten des Grundstücks und dann via Kartenmaterial, etc...
    • Manuell die Eckpunkte der Fläche genau anfliegen, GPS Position merken und mit einer der o.G. App's die Fläche berechnen lassen... so spart man sich zumindest das endlose herumgelatsche über Stock und Stein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von biber ()

    • Mit Litchi in der Gegend rumlatschen und die Eckpunkte als Waypoints abspeichern. Dann brauchen wir noch eine smarte Lösung*, um die Litchipoints als KML zu exportieren. In Google Earth aufmachen und ausrechnen lassen.

      Der eine latscht halt lieber und der andere fliegt. 8)

      *airdata.com/
      ?

      shell.tor.hu/csv2kml/
      gerade am Mac getestet. Tut nicht :(

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Ralf Neverland ()

    • Panobilder schrieb:

      Stundenlang recherchieren nach einer flotten "Flug-Lösung" ist die eine Sache.

      Ein Gedanke dazu:
      Die Stunden nutzen, um mit geeigneten Messgeräten vom Boden aus zu messen, geht das nicht?
      z.B. Laserentfernungsmessgerät - gibt es auch für größere Distanzen, GPS Datenlogger an den Ecken und Kanten des Grundstücks und dann via Kartenmaterial, etc...
      Dann stellt sich aber die Frage des Kosten-Nutzen Faktors :D So ein Laserentfernungsmessgerät ist nicht grade billig, wenn man nicht auf China-Schrott zurückgreifen will. Und um einmal die Flächen zu vermessen lohnt sich so eine Anschaffung sicher nicht.
    • Für fast jede nötige Software wie pix4d, Agisoft photoscan usw. gibt es kostenlose 30Tage Testversionen (Vollversionen).
      Cloudanbieter wie Altizure, Maps made easy, dronedeploy bieten kostenloses processing bis zu einer bestimmten Anzahl von Fotos.
      Flugplanungssoftware für Grid Befliegungen von den gleichen Anbietern im Appstore kostenlos, teilweise 10-20€.
      Oder DJI Grounstation pro.

      Mein Tipp: Map Pilot für die automatische Befliegung, Fotos zu Altizure hochladen oder Agisoft testen (oder mir senden ;) )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von flexim ()

    • Also Du hast eine Befliegung mit DD gemacht, eine Geländeaufnahme, mit ausreichender Überlappung, Bodenpasspunkten, bei DD ein Orthofoto erstellt und möchtest in dem Foto auf cm2/dm messen?

      Das geht z.B. mit Altizure, Frage wäre allerdings, ob Dein Orthofoto überhaupt so genau ist, dass es Sinn macht, auf cm2 zu messen. Die Bodenauflösung von 1cm hat mit der absoluten Genauigkeit (Längen-/Winkel-/Flächentreue) nichts zu tun.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von flexim ()

    • flexim schrieb:

      Also Du hast eine Befliegung mit DD gemacht, eine Geländeaufnahme, mit ausreichender Überlappung, Bodenpasspunkten, bei DD ein Orthofoto erstellt und möchtest in dem Foto auf cm2/dm messen?

      Das geht z.B. mit Altizure, Frage wäre allerdings, ob Dein Orthofoto überhaupt so genau ist, dass es Sinn macht, auf cm2 zu messen. Die Bodenauflösung von 1cm hat mit der absoluten Genauigkeit (Längen-/Winkel-/Flächentreue) nichts zu tun.
      Ja, genau so hab ich es gemacht.

      Ich bräuchte es zB für Schadensermittlung an Dächern.
      Da sind 0,5 m² schon ausschlaggebend.