EU-Gremien einigen sich auf Pflicht zur Registrierung

    ACHTUNG: Ab Oktober mußt Du Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • EU-Gremien einigen sich auf Pflicht zur Registrierung

      Zitat: "...Gefährliche" zivile Drohnen und ihre Betreiber müssen sich in der EU künftig behördlich eintragen lassen, die Datenschutzbestimmungen werden verschärft. Darauf haben sich Unterhändler aus dem EU-Parlament und dem Rat verständigt..."

      Der Artikel erhält etliche Links zum Thema.

      heise.de/newsticker/meldung/Dr…egistrierung-3905949.html

      Na da warten wir mal, was da demnächst kommt...
      Gruß aus der Nordheide
      GThomas
    • ... und vor allem: was sind "gefährliche", zivile Drohnen? Da gibt der Text leider nichts her.
      In der verlinkten Pressemitteilung des EU-Parlamentes liest man dann ziemlich weit unten den Satz:

      "Drones to be covered by EU safety rules are those that in the case of impact against a person, can transfer energy above 80 joules."

      Das klingt für mich danach, daß es auf eine ähnliche Regelung wie in Österreich hinauslaufen könnte.

      Zitat: "Drohnen, die weniger als 250 Gramm wiegen und mit weniger als 60 km/h unterhalb von 30 Meter Höhe betrieben werden, können keine Bewegungsenergie von mehr als 79 Joule entwickeln und deshalb als „Spielzeug“ betrachtet werden."
      Mein Kopterzoo:
      DJI Mavic Pro mit iPhone 6s, DJI F450 FlameWheel mit Naza-M V2 und FrSky Taranis, ImmersionRC Vortex285, diverses "Kleinvieh" mit vier Propellern
    • Aber das ist doch für den interessierten Leser dieses Forums keine Überraschung, oder? ;)

      Es ging vor allem erst mal darum, die Position der EASA dahingehend zu stärken, dass sie regulatorsich EU-weit den nationalen Behörden (bei uns letztlich dem BMVI) vorgeschaltet ist.

      Eine wichtige - und ziemlich einschneidende - Varaussetzung, um überhaupt zu einheitlichen Regelungen zu gelangen, die auch zentral schnell modifiziert werden können, ohne dass immer wieder nationale Behörden involviert werden müssen.
      Das noch mal in Ruhe durchkauen - alles, worüber hier (und überhaupt in DE) die letzten Monate rauf und runter diskutiert wird, alle Kenntnisnachweise, die Plaketten, § 21b, usw., all das kann demnächst mit einiger Sicherheit wieder über den Haufen geworfen werden. :)

      Jedenfalls war das ein ganz klarer und großer Schritt hierhin: Die Europäische Lösung naht .(..und 2 Beiträge danach.)

      Letztlich also auch eine Beschreibung dessen, auf was sich DJI mit den letzten Updates technisch schon mal einrichtet hat (Kontrolle von Flugvorhaben durch Behörden vom Boden aus). :)
      Surprise, surprise, und frohen 1. Advent! :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von skyscope ()

    • Natürlich ist das keine Überraschung, wenn man das Thema schon eine Zeit lang verfolgt. Ich bin nur erstaunt, daß sich die EU einigermaßen zeitnah auf etwas einigt. Das dauert doch normalerweise Jahre! Ob das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist?

      skyscope schrieb:

      alles, worüber wir hier die letzten Monate rauf und runter diskutieren, alle Kenntnisnachweise, die Plaketten, all das wird demnächst mit einiger Sicherheit über den Haufen geworfen. :)
      Meinst Du wirklich? Kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen.

      skyscope schrieb:

      Letztlich also auch eine Beschreibung dessen, auf was sich DJI mit den letzten Updates technisch schon mal einrichtet hat (Kontrolle von Flugvorhaben durch Behörden vom Boden aus) :)
      Die sind in der Tat bereits recht weit. Da habe ich gestaunt.
      Solange es nur Kontrolle ist, habe ich nichts dagegen - sobald aktiv eingegriffen werden kann, erreicht das eine neue Qualität.

      Ich sehe gerade, daß seinerzeit von 900gr als Gewichtsgrenze die Rede war. Jetzt sind wir bei 80 Joule ...
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Diet ()

    • Diet schrieb:

      skyscope schrieb:

      alles, worüber wir hier die letzten Monate rauf und runter diskutieren, alle Kenntnisnachweise, die Plaketten, all das wird demnächst mit einiger Sicherheit über den Haufen geworfen. :)
      Meinst Du wirklich? Kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen.

      Du siehst ja, dass bei dem Thema ordentlich Fahrt aufgenommen wurde, das konnte man sich ja auch nicht vorstellen. ;) (Allerdings: Die Europäische Lösung naht ... )

      Ja, ich bin recht überzeugt, dass wir bereits nächstes Jahr zur gleichen Zeit mit U-Space Rahmenbedingungen unterwegs sein werden...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von skyscope ()

    • Ja, sich jetzt zu organisieren, wo ein Gesetzesentwurf parlamentarisch abgesegnet wurde, macht Sinn. :)

      Der DMFV hat es aber offensichtlich diesmal sowieso ein kleines bischen schwerer mit der EASA, obwohl es nach Köln doch so viel näher von Bonn ist, wie nach Berlin. :)

      Man kommt da jedenfalls nicht so wirklich voran damit, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, obwohl man diesmal nun wirklich direkt gegen die pöhsen Drohnen schießt, die nur von völlig unerfahrenen Dilletanten geflogen werden, deren Ziel jedenfalls nicht das Fliegen sei:
      "Drei Wochen nach Veröffentlichung des “Prototype” antwortete der DMFV. [...] Die EASA dürfe auf keinen Fall organisierte Modellflieger Drohnen-Regularien unterwerfen, insbesondere wenn diese auf zugelassenen Geländen ihren Sport- und Freizeitaktivitäten nachgingen.

      “Klassischer Modellflug verlangt erfahrene Piloten.”, schreibt der DMFV. Das Wissen darüber, wie man ein Flugmodell steuert, werde über Vereine, Magazine und Websites vermittelt; um die Fähigkeit praktisch zu erwerben, bedürfe es des Trainings von Monaten oder Jahren. Ziel sei das Fliegen selbst.
      Der Zweck von Drohnen sei ein ganz anderer. Sie seien entworfen, um überall verkauft und ohne spezielle Kenntnisse geflogen zu werden."

      Quelle: dmfv.aero/presse/modellflug-als-beifang-im-netz-der-easa/

      Uiuiui. Die tollen erfahrenen Flächenflieger, die alle schon mit einer Antenne im Hintern geboren werden. Und was sie nicht wissen, lassen sie sich über Magazine und Websites vermitteln. Ja großartig!! :thumbsup: Und nein nein, wir Drohnisten haben vom Internet noch nichts gehört, völliges Neuland. Das sollten wir uns unbedingt mal von den Flächenflieger-"Kollegen" erklären lassen, wobei die mit ihrem geriatrischen Durchschnittsalter wahrscheinlich anfangen bei "Was ist ein Modem?" :rolleyes:

      Nein, wir Drohnisten kaufen dumm, und bleiben dumm, ein Leben lang. Und einige von uns sind sogar so dumm, und zahlen Mitgliederbeiträge beim DMFV. ;)

      Na ja, letztlich haben wir (fast) alle das ja gewusst, aber es ist doch erstaunlich, dass nun doch vom "Deutscher Modellflieger Verband e. V." scharz auf weiss zu lesen. Wegen Regel A1 und A2 datf ich das nicht so ausführlich kommentieren, wie ich möchte. :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von skyscope ()

    • skyscope schrieb:

      es ist doch erstaunlich, dass nun doch vom "Deutscher Modellflieger Verband e. V." scharz auf weiss zu lesen.
      Vielleicht wäre es für den DMFV auch besser nicht mit Brüssel zu reden und das beste zu hoffen, wie MFSD, DMO, DAeC und wir hier auch. Die EU-Kommissare sind schließlich die Elite der europäischen Politiker und regeln das schon gescheit für uns.
    • RC-Role schrieb:

      Vielleicht wäre es für den DMFV auch besser nicht mit Brüssel zu reden und das beste zu hoffen, wie MFSD, DMO, DAeC und wir hier auch. Die EU-Kommissare sind schließlich die Elite der europäischen Politiker und regeln das schon gescheit für uns.

      Es wäre auf jeden Fall für jeden Hobby-Drohnisten besser, wenn der DMFV nicht mit Brüssel redet., soviel ist sicher!

      Und jeder sauerstoffarme Sherpa im Himalaya würde das in unserem Sinne besser regeln, als einer der Funktionäre der von Dir aufgeführten Verbände. Da braucht man die Uhr nur mal ein paar Monate zurück zu drehen (idealerweise über eine Forensuche)...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von skyscope ()

    • Die klassischen Modelbauer... :S

      „Alte Männer, egomanisch toter Geist, krallen sich wie die Knochen in die Finger der Macht ins tote Fleisch.“

      Kann ihr Revierverhalten ja verstehen... Bissel menschlich, aber charakterlich pfuideibel.

      Ob das in 2 Jahrzehnten noch jemand interessiert... Die „klassichen Vereine“, grad die Kleinen, kämpfen doch jetzt schon um Nachwuchs und vererben hauptsächlich nur anerzogen weiter... Das wurde mir auch schon kommuniziert. Das Verhalten Drohnenpiloten gegenüber „vor Ort“ ergab sein übriges. Hat man ja oft mitbekommen. Damals gab es nicht mehr, logo alles Highlights. Was habe ich als kleiner Junge gestaunt bei Flugshows. Heute haut so ein oldschool Flächenflieger doch keinen Jugendlichen mehr vom Hocker, wenn er einen Racer gesehen hat. Fliegen in allen Fluglagen. DROHNEN sind angesagt!!!

      Klassiche Großmodellbauten finde ich spitze. Grossen Respekt vor dem Eifer der Technik. Allerdings sind das wohl wenige Exoten.

      -

      Habe mir den „EU Mist“ noch nicht angeschaut. Wie wollen die es bei DIY Bauten regeln? Wenn das überspannt wird, so oder so, dann werden die Regeln noch weniger Menschen interessieren, als es jetzt schon praktisch der Fall ist.
    • skyscope schrieb:

      Jeder sauerstoffarme Sherpa im Himalaya würde das in unserem Sinne besser regeln, als einer der Funktionäre der von Dir aufgeführten Verbände. Da braucht man die Uhr nur mal ein paar Monate zurück zu drehen (idealerweise über eine Forensuche)...
      Ja das haben wir bei der Novellierung gelernt: Diese Verbände sind gut für billige Versicherungen, vertreten aber nicht unsere Interessen, obwohl sie das behaupten. Das tun die weil wir durch unsere Versicherungen dort Mitglieder sind und sie sich deshalb verpflichtet fühlen. Keine gute Basis für eine ehrliche Interessenvertretung, beiderseits.
      Konsequenterweise sollte sich also jeder von uns, der sich in dieser Zwickmühle befindet, von diesen Verbänden/Versicherungen trennen und sich in Copterverbänden versichern/organisieren und durch diese als dritte Partei an den EU Verhandlungen teilnehmen. So wären die "reinen" Drohnenanliegen gewahrt.
    • RC-Role schrieb:

      Das tun die weil wir durch unsere Versicherungen dort Mitglieder sind und sie sich deshalb verpflichtet fühlen. Keine gute Basis für eine ehrliche Interessenvertretung, beiderseits.
      Das kannst Du nicht ernst meinen. Sie behaupten das selbstverständlich deswegen, weil sie Mitglieder anwerben wollen - ganz simpel. Versicherungen bieten alle nicht aus caritativen Zwecken an, sondern um Provisionen zu kassieren - ganz simpel2. Und um Mitglieder zu werben, wenn die Versicherung daran gebunden ist - Cross-Marketing. Provision gibt es aber nur einmal, Mitglieder zahlen jährlich...
    • skyscope schrieb:

      Das kannst Du nicht ernst meinen. Sie behaupten das selbstverständlich deswegen, weil sie Mitglieder anwerben wollen - ganz simpel.
      Ja, das bestimmt auch. Eine Schweinerei, wie hier auch gepostet wurde.
      Da sind einige von uns darauf "reingefallen". Die haben jetzt auch dort gekündigt und sich bei einem anderen billigen Modellflugverband versichert?!
    • RC-Role schrieb:

      Da sind einige von uns darauf "reingefallen". Die haben jetzt auch dort gekündigt und sich bei einem anderen billigen Modellflugverband versichert?!
      Puh, das kann ich nicht beantworten, da habe ich den Überblick verloren. Das müsstest Du all die fragen, denen Du in den letzten Jahren den DMFV empfohlen hast... ;)
      Aber wollen wir wieder zur EU kommen und die Versicherungen dort lassen, wo sie hingehören (in ihren zahlreichen eigenen Threads, die man überlesen kann)?
    • skyscope schrieb:

      Puh, das kann ich nicht beantworten, da habe ich den Überblick verloren. Das müsstest Du all die fragen, denen Du in den letzten Jahren den DMFV empfohlen hast... ;)
      Ich denke meine Empfehlungen haben bei kaum einem, der sich hier über Versicherungen informiert hat zum Beitritt geführt, da hier ja immer allumfassend über den DMFV informiert wird. Danach ist es meistens auf die kostenlose 3 monatige Probemitgliedschaft beim MFSD oder auf den mit 40€ jährlich unschlagbar billigen DMO rausgelaufen.
    • Neu

      Nachdem der DMFV jetzt endlich seine Maske offiziell abgenommen und sich damit endgültig für uns Kopterpiloten disqualifiziert hat, kann man nur hoffen, daß sich die Kopterverbände der Sache annehmen. Wobei das dann vermutlich hauptsächlich den kommerziellen Bereich betreffen wird - und da stören wir Hobbypiloten eh nur die Geschäfte.

      Fragt sich, was wir überhaupt noch für Möglichkeiten haben.
      Mein Kopterzoo:
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      Diet schrieb:

      Fragt sich, was wir überhaupt noch für Möglichkeiten haben.
      Es gibt ja noch die anderen Modellflug-Verbände. Die haben immer mehr Zuwachs von Drohnenpiloten bekommen, die vom DMFV enttäuscht wurden.
      So gestärkt können die jetzt in Brüssel die Interessen ihrer neuen Mitglieder vertreten. Der DMFV ist ja nicht der einzige Verband, der da mitmischen kann.
      Du bist doch jetzt beim DMO. Schreib doch den gleichen Brief, den du vor einem Jahr an die DMFV Spitze geschickt hast, mal dem DMO Vorstand mit der
      Bitte sich in Brüssel darum zu kümmern...
    • Neu

      Ich bin mir nicht sicher, ob andere Modellflugverbände tatsächlich mehr in unserem Interesse handeln. Die wollen doch alle primär ihre klassischen Modellpiloten vor zu starker Regulierung schützen. Dabei werden die störenden "Drohnen" dann schnell mal geopfert.


      Die Ziele der DMO sind übrigens neben der Vermittlung von Versicherungen diese hier:

      Leistungsumfang der DMO GmbH & Co. KG
      • Hilfestellung bei der Erlangung, Erhaltung und/oder Erweiterung der Erlaubnis und Genehmigung für das Sportübungsgelände.
      • Erstellung anerkannter Gutachten über geplante/vorhandene Sportübungsgelände, durch nach neuesten Richtlinien zertifizierte und damit anerkannte Gutachter.
      • Die DMO konsultiert bei ausreichender Erfolgsaussicht für etwaige Rechtsstreitigkeiten zur Erlangung, Erhaltung und/oder Erweiterung der Genehmigung eines Übungsgeländes fachkundige Anwälte.
      Ich glaube nicht, daß ich da an der richtigen Adresse wäre.
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      Leute ...Leute....lest ihr auch was ihr schreibt?

      Speziell Moderatoren ...so sagt der Name sollen moderieren..und das moderat.

      Tunnelblick sollte man ablegen.

      Bedanken dürfen wir uns weniger bei den "alten Greisen" , eher bei den über motivierten "ich darf das" und "ich mach was ich will" Kollegen.

      Die chin. Industrie hat jedem Schwachmaten vor vorgegaukelt "kauf mein Produkt und flieg ohne Hirn"

      Die Presse hat sich mangels Themen darauf gestürzt.....

      Mich wundert, das es überhaupt so lange unbescholten lief.
    • Neu

      Faszinierend finde ich vor allem, daß damit die von der Bundesregierung beschlossene Neuregelung bereits nach relativ kurzer Zeit wieder Makulatur wird. Da stellt sich mir die Frage, ob wir überhaupt noch eine eigenständige total überbezahlte Regierung in Berlin brauchen, wenn schlußendlich dann doch von Brüssel aus alles neu geregelt wird.
      Gruß: Franki