Totalverlust

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    ACHTUNG: Ab Oktober mußt Du Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • Hallo, mein Name ist Bernd und ich wohne in Berlin. Habe seit ca. einem Jahr die Phantom 4 und habe schon einige Flüge problemlos absolviert. Heute ist jedoch etwas passiert, wo ich nun doch fachlichen Rat suche. Wollte heute ein paar Bilder/Videos von meinem Häuschen aus der Vogelperspektive machen, da wir einiges umgebaut haben. Startete also, wollte auf 30 - 40 Meter gehen, und plötzlich reagierte der Copter nicht mehr auf Befehle, drehte eine Schleife, ging höher und verschwand aus dem Sichtbereich. Ich ins Auto und hinterher. Mit der Funktion (Find my Drohne) im APP konnte ich die Drohne orten, jedoch nicht finden. Es war sehr unwegsames Gelände und daher wohl in der kurzen Zeit unmöglich, das ein Mitbürger schneller war. Was kann ich tun? Oder ist das; Pech gehabt? :evil: :evil:

      Für eure Ratschläge wäre ich sehr sehr dankbar.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Diver194 ()

    • Ich hatte das ganz am Anfang mal, als ich nur das Nötigste gelesen hatte und ich wegen der daraus resultierenden Unwissenheit nicht realisiert hatte, das meine Mavic wegen niedrigem Akkustand den Rückweg angetreten hatte. In meiner Panik realisierte ich auch nicht sofort, dass die „kleine“ Karte mir den Weg zur Drohne zeigte. Als ich das dann merkte, fand ich sie ganz ordentlich in der Nähe meines Fahrrads. Aber bei dir verstehe ich einiges nicht. Wenn du die Drohne nur kurz geflogen hast, muss sie noch jede Menge Akkureserve gehabt haben. Wenn sie dann unmotiviert gelandet ist, müsstensie ihren Standpunkt anzeigen. Wenn sie jemand aufnimmt und nicht ausschaltet, müsste sie sich entsprechend bewegen. Hast du mal in Bäumen geschaut? Wenn wirklich jemand sie gefunden hat und du sie wie vorgeschrieben emarkiert hast, bleibt immer noch die Chance, dass jemand sie gefunden hat und sich bei dir meldet.
    • Da ich nur kurz fliegen wollte, war der Akku nur bei ca. 50%. Normalerweise kommt Sie ja bei zu niedrigem Akkustand oder bei Verbindungsabbruch zur "Heimat" zurück. Diesmal aber nicht, zumal in Sichtweite keine Reaktion auf Befehle erfolgte. Lt. Log war GPS Signal zu schwach.Klar habe ich die Drohne gekennzeichnet und hoffe auf einen ehrlichen Finder. Habe im Umkreis der gezeigten Position alles abgesucht, nichts zu finden....Daneben ist jedoch ein grosses Bahngelände. Ev. ist die Drohne ja da gelandet. Dahin zu kommen, ist aber sehr schwer.
    • Ich selbst habe keine Erfahrung damit, aber hier imForum wurde unter dem Stichwort Flyaway schon mehrfach darüber gesprochen, dass du dich mit den Logfiles des Fluges von deinem Handy aus der App bei DJI melden kannst. Wenn die feststellen, dass das ein Problem der Drohne war, hast du zumindest in der Garantiezeit Chancen auf vollständigen oder teilweisen Ersatz. Wo wir gerade beim Thema sind: Wer haftet eigentlich, wenn bei so einem totalen Flyaway die Drohne abstürzt und jemanden verletzt, gar schwer verletzt? So unwahrscheinlich ist das ja nicht.
    • Diver194 schrieb:

      Da ich nur kurz fliegen wollte, war der Akku nur bei ca. 50%. Normalerweise kommt Sie ja bei zu niedrigem Akkustand oder bei Verbindungsabbruch zur "Heimat" zurück. ...
      Ganz großer Fehler. Nie mit einem nur zu 50% geladenem Akku fliegen. Evtl. wenn Du nur am selben Tag die Lokation wechselst, aber niemals von die Ladung von vor ein paar Tagen stammt. Das führt immer zu Problemen infolge von absinkender Zell-Spannung und dann macht der Copter einen RTH oder im extremen Fall landet er an Ort und Stelle. Wenn jetzt der HomePoint nicht auf den aktuellen Startplatz gesetzt wurde (weil das GPS fehlte oder einfach zu schnell gestartet wurde), dann will er zum zuletzt gespeicherten HomePoint zurück. U.u. ganz weit weg. Sollte das im Bereich der Rest-Akkuladung liegen, dann mal dort nachsehen.


      Algirdas schrieb:

      ... Wo wir gerade beim Thema sind: Wer haftet eigentlich, wenn bei so einem totalen Flyaway die Drohne abstürzt und jemanden verletzt, gar schwer verletzt? So unwahrscheinlich ist das ja nicht.
      Das ist wie bei der KFZ-Versicherung auch. Hast Du eine richtige Versicherung mit sog. Gefährdungshaftung, so steht im ersten Moment immer die Versicherung des Halters / Piloten bis zur Versicherungssumme für den Schaden ein. Danach wird die Versicherung versuchen sich wegen evtl. (grob fahrläßigen oder vorsätzlichen) Fehlverhalten beim Versicherungsnehmer oder wenn ein anderer für das Problem verantwortlich gemacht werden (Sachmangel, Fremdbeeinflussung, etc.) kann, dort teilweise oder ganz Schadlos halten.

      Das Thema mit der Versicherung sollten wir aber an dieser Stelle nicht weiter vertiefen, da wir hier in einem Posting und einem Thread zum Phantom 4 sind und das Thema Vericherung in den Bereich drohnen-forum.de/index.php/Boa…-organisatorische-Themen/ gehört. Also bei weiteren Fragen dazu dort evtl. einen eigenen Thread eröffnen.
    • @quadle
      mit dem Akku gehe ich nicht ganz mit. Der eingesteckte Akku war mit bislang 10 Ladungen und einem alter von 1 Jahr noch recht frisch. Wenn der ein Zellenproblem hatte, dann wäre das wohl auch ein Garantiefall. Ein gesunder Akku sollte auch mit halbvoller Ladung seine Restkapazität ordnungsgemäss abgeben. Der Akku war ja aus meiner Sicht auch nicht das Problem. Die Drohne hat sich selbstständig gemacht, blieb also ohne Befehle nicht in der Luft stehen, sondern flog weiter. Wenn der Akku voller gewesen wäre, wäre Sie nur wohl noch um einiges weiter weg geflogen. Werde am Montag mal Kontakt zu DJI aufnehmen, was Die dazu sagen.
    • Diver194 schrieb:

      Ein gesunder Akku sollte auch mit halbvoller Ladung seine Restkapazität ordnungsgemäss abgeben.
      Die Restladungsermittlung funktioniert nur zuverlässig, wenn der Akku zuvor voll geladen war. Teilladung führt hier bei DJI schon immer zu Problemen. Deshalb steht das geladen losfliegen auch in der Anleitung.
      Wenn du dich vor einem Jahr schon für uns hier interessiert hättest, wäre das hier auch nachzulesen gewesen. Jetzt ist deine Drohne in den Brunnen gefallen und die Erklärungsnot groß?!
    • Wenn du dich vor einem Jahr schon für uns hier interessiert hättest, wäre das hier auch nachzulesen gewesen. Jetzt ist deine Drohne in den Brunnen gefallen und die Erklärungsnot groß?!

      Hallo, warum muss das mit so einem Vorwurf verbunden werden? Ich fliege auch immer mit voll geladenem Akku los, allein deshalb, weil ich immer die Reserve haben möchte. Aber so lange das Gegenteil nicht bewiesen ist, halte ich es auch eher für unwahrscheinlich, dass die Mavic wegen mangelnder Akkuladung oder fehlerhafter Restanzeige auf selbstbestimmtes Fliegen umgestiegen ist. Natürlich kann und soll man Leute auf mögliche Fehler hinweisen, aber das kann man auch ein bisschen freundlicher machen. Und hier sehe ich den Zusammenhang auch nicht so ganz.
    • Diver194 schrieb:

      @quadle
      mit dem Akku gehe ich nicht ganz mit. Der eingesteckte Akku war mit bislang 10 Ladungen und einem alter von 1 Jahr noch recht frisch. Wenn der ein Zellenproblem hatte, dann wäre das wohl auch ein Garantiefall. Ein gesunder Akku sollte auch mit halbvoller Ladung seine Restkapazität ordnungsgemäss abgeben. ...
      Ich sagte ja nicht, dass der Akku defekt ist. Leider ist es so, dass ein Akku mit Teilladung nach mehreren Tagen nicht mehr korrekt angezeigt wird, bzw. die Zellspannung nach dem ersten Start (je nach läne seit der letzten Komplettaufladung) mehr oder weniger stark zusammen bricht.

      Das Problem ist hinlänglich bekannt, ist bereits mehrfach (im besonderen zum Phantom 3) durch diverse Foren gegangen und kann ich aus eigener Erfahrung auch bestätigen. Für das Mitnehmen in einem Flugzeug wollte ich alle 3 Akkus meines Phantom 3 von der empfohlenen 50% Lagerkapizität auf minimalste Ladung (ca. 12%, eine LED blinkt nur noch) bringen. Was liegt da näher, die Akkus mit Fliegen rel. schnell zu entladen. Direkt nach dem ersten Start kam zuerst die Meldung, dass die Zellspannung im kritischen Bereich sei, kurz darauf setzte mein damaliger P3P infolge zu niedriger Zellspannung direkt zur Landung an. Da ich aber bereits des öfteren von dem Problem gehört habe, habe ich den P3 nur in ca. 1 m Höhe über dem (zuvor bestätigten) Startpunkt hovern lassen, und hatte dadurch dann keine Probleme damit. Das Phänomenale, der Akku zeigte nach der Landung immer noch mehr als 45% Restladung an. Beim zweiten Versuch mit demselben Akku direkt danach, kam nach dem Start noch einmal kurz die Warnung (ohne weitere Landung). Kurz darauf ging auch diese Meldung weg und ich konnte den Akku ohne weiteres bis zur gewünschten Restladung runter fliegen.

      Exakt das selbe Szenario spielte sich bei allen 3 Akkus ab, die im übrigen nach über 1 Jahr nach wie vor Problemlos ihren Dienst verrichten.

      DJI gibt in seiner Anleitung an, vor allem beim fliegen an kalten Tagen, die Akkus vor jedem Flug auf 100% aufzuladen.

      Diver194 schrieb:

      ... Der Akku war ja aus meiner Sicht auch nicht das Problem. Die Drohne hat sich selbstständig gemacht, blieb also ohne Befehle nicht in der Luft stehen, sondern flog weiter. Wenn der Akku voller gewesen wäre, wäre Sie nur wohl noch um einiges weiter weg geflogen. ...
      Die Akkuladung war m.E. auch nur die Initalisierung für einen RTH, dessen HomePoint mangels ausreichenden GPS vor dem Start noch nicht neu gesetzt war und somit noch auf dem vorhergehenden Flugort lag, wo er dann hinfliegen wollte.

      Aber das ist jetzt auch nur eine Vermutung. Ohne die FlightLogs (aus dem Copter) oder die FlightRecords (aus der App) wird man so oder so nichts genaueres sagen können. Auch fehlt die Aussage, ob Du vor dem Abfliegen den Hinweis auf die Aktualisierung des Startpunktes erhalten hast.

      Also ist mein obiges Posting nur eine rein Vermutung aus bereits bekannten Problemen. Was man aber nie machen sollte, daher auch meine Aussage mit „Ganz großer Fehler“, mit einem Akku, der nach mehrtägiger Pause nur noch eine Teilladung besitzt, fliegen zu gehen. Das wird immer zu Problemen führen. Ein Akku mit Teilladung setze ich maximal am selben Tag nach einem Wechsel der Location noch einmal ein. Ansonsten durchläuft er immer die Prozedur: -Laden bzw. entladen des Akkus auf Lagerkapazität mit ca. 50%. -Direkt vor dem Fliegen wird der Akku wieder auf 100% vollgeladen.
    • @Algirdas

      das sehe ich in jeglicher Form genau wie Du. Zumal ich das so schon einige male ohne Probleme so gehandhabt habe. Technisch ist das bei einem intakten Akku, der bei Zimmertemperatur gelagert wurde nicht nachvollziehbar. Bevor die Probleme anfingen, war die Batterieleistung auch durchaus für eine Rückkehr ausreichend. Nach dem Start lasse ich die Drohne dabei immer noch in ca. 2 m über dem Startpunkt schweben um die Meldung "Startpunkt gesetzt" abzuwarten, was auch in diesem Fall so war.
    • Diver194 schrieb:


      ... Nach dem Start lasse ich die Drohne dabei immer noch in ca. 2 m über dem Startpunkt schweben um die Meldung "Startpunkt gesetzt" abzuwarten, was auch in diesem Fall so war.
      Ääääh, nach dem Abheben in 2m Höhe warten und der HomePoint wird dann automatisch neu gesetzt? Das währe mir neu! Der HomePoint sollte vor dem Abheben neu gesetzt werden. Nach dem Abheben geht das nur manuell auf die aktuelle Position des Copters oder auf die Position des Piloten. Nach dem abheben wird der Startpunkt während des vorganges visuell aufgezeichnet. Dann findet er den Punkt auch ohne die Ungenauigkeit die GPS mit sich bringt, rel. exakt wieder.

      Würde der Mavic nach dem abheben erst den Startpunkt neu setzen, müsste er alle Bewegungen (auch die Abweichungen durch Wind) entsprechend vorher erfassen und den dann per GPS ermittelten Wert entsprechend anpassen. Das währe neu und ein mir bisher unbekanntes Feature.

      Ich warte jedenfalls vor jedem starten der Motoren immer bis die hintere LED grün blinkt und in meiner App die Meldung (ebenfalls in Grün) für außreichend GPS-Empfang kommt. Wenn ich jetzt die Motoren starte kommt der visuelle wie akustische Hinweis für den neu gesetzten Startpunkt. Wenn ich jetzt abhebe kommt der Hinweis, dass der Startpunkt visuell aufgezeichnet wird. Aber noch nie kam der Hinweis wenn ich bereits Schwebe (ob über dem Startpunkt oder wo anders), dass der HomePoint neu gesetzt wird! Sollte es das Feature wirklich geben, würde ich mich darauf auch nie verlassen.
    • Nun kann das beim P3 ja anders sein, aber dort wird beschrieben, dass der Take off erst nach dem Setzen des Homepoints erfolgen soll.
      Fernerhin gebe ich @quadle komplett recht. Der Akku, dann noch bei den derzeitigen Außentemperaturen, wird wohl der Auslöser sein.
      Weiterhin ist es eine Fehlannahme, Lipos bei Zimmertemperatur zu lagern. Lipos wollen es dabei kühl.

      PS: Man @quadle, hast Du schnelle Finger. :thumbsup:
    • Also beim meinen Mavics nutze ich auch 50% Accus nach mehreren Tagen, ohne Probleme!
      Nach dem Starten erstmal ca. 1 min Schweben und kurz Gas nach oben geben, dann sehe ich unter Last wie schnell derr Accu einbricht, oder auch nicht.
      Auch der Accustand wir in der App richtig angezeigt. Und wenn ein Accu nach 3-5 Tagen und noch mit 50% Ladungen nicht mehr richtig funzt, ist dieser Schrott oder extrem schlechte Qualität.
      Das ist meine Erfahrung mit Mavic und ettlichen Jahren Lipo-Nutzung im Modellbau.
      Wie es bei P3/P4 aussieht kann ich nciht sagen, sollte (so wie es sein sollte) dort aber genauso aussehen..was auch logisch wäre in meinen Augen.

      Nach etwa 6 Tagen Lagerung lade ich Accus immer erst kompl. voll. BESSER ist das auf jedenfall immer.
      Ich stehe eigentlich immer unter "Moderation", ich bin schliesslich verheiratet.
      Das sicherste Zeichen des wahrhaft verständigen Menschen ist Neidlosigkeit.
    • Gute Nachrichten, heute rief dank Plakette mit Telefonnummer ein ehrlicher Mitbürger an. Er hätte die Drohne gefunden. Also ich ins Auto und zu seinem Standort (Fundort) gefahren. war so etwa 3 km Luftlinie vom Homepoint. Finderlohn und eine zusätzliche Weihnachtsstolle die ich Ihm mitbrachte war selbstverständlich. Er hatte die Drohne beim Spaziergang mit dem Hund auf einer Wiese in der Nähe eine Supermarktes gefunden. Sie muss behutsam gelandet sein, da ich bislang keinen mech. Defekt erkennen kann. Freu Freu.....

      Nun stellt sich ja die Frage, was da passiert ist, denn auf so eine Nummer habe nochmals keine Lust. Kann man auf der SD Karte in der Drohne etwas auslesen?

      @'MST
      wie gesagt, mache ich den Akku nicht dafür verantwortlich, wenn die Drohne noch so weit geflogen und sachte gelandet ist. Das losfliegen muss meiner Meinung nach auch mit halbvollem Akku funktionieren.