Drohne liegt in Regenrinne! Automatische Abschaltung

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    • Drohne liegt in Regenrinne! Automatische Abschaltung

      Hallo,

      bitte keine Kommentare, ich weiß, dass ich dämlich bin. Auf jeden Fall habe ich meine Drohne beim Nachbarhaus in der 5ten-Etage in die Regenrinne gesetzt. Ich dachte zuerst, "Glück im Unglück", denn von einem Fenster käme man gut ran. Die Mieter waren aber nicht da, also habe ich einen Zettel hinterlegt und hoffte, dass die abends von der Arbeit kommen. Bislang aber Fehlanzeige und nun befürchte ich, dass die gar nicht da sind.

      Vielleicht bin ich also schon Ex-Besitzer einer Mavic. Nun meine Hauptfrage.

      Schaltet sich das Teil automatisch nach einer Zeit ab, so dass die Teile nicht mehr unter Spannung stehen? Bislang ist es recht trocken hier, aber nachts kommt zumindest Feuchtigkeit, wenn nicht mehr. Sollte ich das Teil also irgendwann retten, dann ist klar, dass ich es erst mal nicht einschalte. Akku raus und laaaaange trocknen lassen. Gibt es sonst irgendwelche Tipps, wie die Mavic "überlebt".

      Der DUMMESchorsch
    • Da kann ich nur viel Glück wünschen. Du kannst davon ausgehen, dass man wenig Verständnis für Deine Nöte haben wird, denn die erste Frage wird sein, wass Du über dem Nachbargrundstück so nahe am Haus zu suchen hattest. Privatsphäre und durch Medien aufgeheizte Drohnenphobie lassen grüßen.

      Und der Mavic schaltet sich ab, wenn der Akku auf wenige Prozent entladen ist, aber immerhin noch rechtzeitig um den Akku nicht zu zerstören. Die aktuellen Regen- und Schneefälle dürften ihm allerdings nicht bekommen.

      Gruß Gerd
    • Viel banaler. Ich bin vom Hof über das Dach meines eigenen Miethauses geflogen, um Sturmschäden zu begutachten. Als ich die Vorderseite schauen wollte (recht schmale Straße) habe ich den "Rückwärtsgang" eingelegt. Mit der wenigen Erfahrung hast Du recht, aber nach dem Sturm dachte ich, ich teste mal. Kann ein sehr teurer Test sein.

      Ansonsten rechtlich alles rechtlich korrekt. War auf meinem Grundstück und die Drohne ist auch gekennzeichnet. Nutzt aber alles nichts.
    • Das Teil war etwa 10 Minuten in der Luft. Anschließend ab etwa 12 Uhr in der Regenrinne. Gibt es einen Anhaltspunkt, wie lange ein Akku hält. Habe von der Nachbarwohnung geschaut und es blinkt nichts mehr. Auch die Steuerung hat keinen Kontakt. Das sind doch Indizien, dass die Mavic aus ist... "Prinzip Hoffnung".

      Wenn das der Fall ist, dann würde die Feuchtigkeit der Nacht doch nicht viel ausrichten oder ist die Elektronik so empfindlich, dass die auch so kaputt geht.

      Ich frage so nach, weil ich ggf. einen Fassadenkletterer für morgen bekomme. Der will pauschal 300 €, was natürlich Sinn macht, wenn die Mavic noch lebt und unsinnig ist, wenn die längst gestorben ist.

      Grüße
      NEWBIEmitANFÄNGERFEHLER
    • Man sollte eine eigene “Scheiße, mein Kopter hängt irgendwo, bitte helft mir“ - Rubrik öffnen! (Mit Verpflichtungen ein Foto dazu zu posten!) Gerade vergeht nicht eine Woche ohne so einen Post! :D

      Wie gesagt: FOTO!

      Vielleicht hilft ein Dachdecker aus der Gegend für 50€ kurz in der Mittagspause? (Muss natürlich der Hauseigentümer zustimmen)... Aber auch einen Hubsteiger würde ich nicht einfach vor dem Nachbarhaus aufbauen... :thumbsup:
    • HilliBilli schrieb:

      Auf jeden Fall habe ich meine Drohne beim Nachbarhaus in der 5ten-Etage in die Regenrinne gesetzt.
      Ohne irgendeine Zustimmung geht da gar nichts. Hat das Haus einen Eigentümer, oder mehrere (Eigentümergemeinschaft)? Gibt es einen Hausverwalter (anzunehmen bei 5 Etagen)? Dann den kontaktieren und mit ihm das weitere Vorgehen besprechen, vielleicht kann der bei dem Objekt eingesetzte Hausmeister helfen, oder die Hausverwaltung gibt Dir die Nummer vom Dachdeckerunternehmen, mit denen sie zusammenarbeiten, und die sich dementsprechend mit dem Objekt auskennen. Das wäre meine Vorgehensweise...
      Guru Meditation #8400000E
    • Hallo,

      leider scheinen die Mieter i.d.T. verreist zu sein. Doof, zunächst "Glück im Unglück" und das Teil hängt in der Rinne und dann sind die Mieter verreist.

      Ich werde jetzt versuchen von der darüber liegenden Wohnung mit einem Seil und Haken zu "angeln". Wahrscheinlich hat die Mavic die Nacht eh nicht überlebt, aber ein Versuch ist es wert.

      Verwaltung, Hausmeister und Nachbarn konnten mir nicht helfen. Die Mieter scheinen schlichtweg verreist zu sein oder übers Wochenende weg. Die Rechtslage ist sicher weitaus entspannter, wenn kein Jurist auf der Bordsteinkante sitzt. Dann nutzt man den gesunden Menschenverstand.

      Steiger würde 400 € kosten und wäre am Dienstag möglich. Dachdecker sind nach dem Sturm ausgebucht. Bliebe also wieder "das angeln". Leider auch ein Mansarddach, so dass man auch mit Seil (Fassadenkletterer und Dachdecker mal ausgenommen) nicht abseilen kann (5 Etagen).

      Das mit der Rubrik "Scheiße..." wäre vielleicht eine Idee. Aber im Ernst, ein "Abschleppdienst" würde ich in großen Städten doch sicher rechnen. Im Netz ist ein Video, wo eine Drohne mit einer anderen Drohne gerettet wird. Seile mit Haken und ab dafür...

      Danke für die Tipps. Ich gebe bescheid. Sollte die Mavic gerettet werden, dann Akku gleich raus und erst mal drei Tage über Reis trocknen oder gibt es weitere Tipps?
    • HilliBilli schrieb:

      Aber im Ernst, ein "Abschleppdienst" würde ich in großen Städten doch sicher rechnen. Im Netz ist ein Video, wo eine Drohne mit einer anderen Drohne gerettet wird. Seile mit Haken und ab dafür...
      Das ist im Grunde ne gute Idee! Allerdings bleibt da immer das Restrisiko, daß sich der Haken - vom Winde verweht oder sonstwie - irgendwo verhakt und dann zwei Kopter gerettet werden müssen. Das läßt sich dann beliebig fortsetzen ;)

      Vermutlich meinst Du dieses Video, auf dem ein Phantom von einem Förderturm gerettet wird:



      Da ist ein Making-Of-Video dabei, auf dem der Aufwand schön zu sehen ist:

      Mein Hangar:
      DJI Mavic Pro mit iPhone 6s, Parrot Disco, DJI F450 FlameWheel mit Naza-M V2 und FrSky Taranis, diverses "Kleinvieh" mit vier Propellern
    • HilliBilli schrieb:


      Verwaltung, Hausmeister und Nachbarn konnten mir nicht helfen.
      Auch nicht, wenn man Ihnen erläutert, dass sie sich ein Stück auch selbst helfen? Ein Lipo in einer Regenrinne ist irgendwie keine gute Idee. Vielleicht bei YouTube mal ein Video zu Lipo und Kurzschlüssen raussuchen und der Hausverwaltung im E-Mail Verkehr anhängen...

      Und genau wegen dieser Gefahr (und der diesbezüglichen Haftung) würde ich persönlich auch schnell in irgendeiner Form in die Hufe kommen, und wenn ich selbst Ordnungsbehörden einschalten müsste.

      Diet schrieb:

      HilliBilli schrieb:

      Aber im Ernst, ein "Abschleppdienst" würde ich in großen Städten doch sicher rechnen. Im Netz ist ein Video, wo eine Drohne mit einer anderen Drohne gerettet wird. Seile mit Haken und ab dafür...
      Das ist im Grunde ne gute Idee!
      Ist es das? Einen Kopter bergen, der ohne Erlaubnis auf einem Wohngrundstück abgestürzt ist, mit einem anderen Kopter versuchen zu retten, den man ebenfalls ohne Erlaubnis über ein Wohngrundstück fliegt?. Da sollten wir unbedingt in der nächsten Woche mal die Pressemitteilungen im Auge behalten... ;)
      Guru Meditation #8400000E
    • Man kann eigentlich wirklich von jedem Dach abseilen. Kreativität vorausgesetzt.

      Ich erinnere mich an etwas.. Da hat der Herr des Hauses ein Seil über den Giebel gelegt, auf der anderen Seite unten an der Anhängerkupplung des Autos befestigt und ist dann am anderen Seilende gegenüber augestiegen. Hat wunderbar geklappt, bis Frauchen einkaufen gefahren ist...

      Wie auch immer. Du brauchst in jedem Fall schleunigst Kontakt zum Eigentümer o.ä.
    • skyscope schrieb:

      Auch nicht, wenn man Ihnen erläutert, dass sie sich ein Stück auch selbst helfen? Ein Lipo in einer Regenrinne ist irgendwie keine gute Idee. Vielleicht bei YouTube mal ein Video zu Lipo und Kurzschlüssen raussuchen und der Hausverwaltung im E-Mail Verkehr anhängen...
      Tolle Idee. Damit gießt man Drohnen-Phobikern gleich noch eine weitere Kanne Öl in's Feuer....

      Gruß Gerd
    • HilliBilli schrieb:

      Viel banaler. Ich bin vom Hof über das Dach meines eigenen Miethauses geflogen, um Sturmschäden zu begutachten. Als ich die Vorderseite schauen wollte (recht schmale Straße) habe ich den "Rückwärtsgang" eingelegt. Mit der wenigen Erfahrung hast Du recht, aber nach dem Sturm dachte ich, ich teste mal. Kann ein sehr teurer Test sein.

      Ansonsten rechtlich alles rechtlich korrekt. War auf meinem Grundstück und die Drohne ist auch gekennzeichnet. Nutzt aber alles nichts.
      Also ich verstehe nicht das ständige "nicht rechtens" Gemecker. HilliBilli hat doch klar geschrieben, dass er über seinem eigenen Grundstück und über sein eigenens Mietshaus geflogen ist und, wenn ich es richtig verstanden habe, in seiner Dachrinne gel(st)randet ist. Also ist er doch demzufolge mit seiner eigenen Erlaubnis geflogen, um sein Haus zu begutachten, was ja grundsätzlich nicht verboten ist - abgesehen davon natürlich, wenn z.B. ein Flugplatz o.ä. nebenan wäre! Was ist aber ansonsten daran nicht rechtens? Ich habe bei meiner Mutter ihrem Haus, mit ihrer Erlaubnis ;) , auch schon mal nachgeschaut, wie es in der Dachrinne aussieht. Ist schon praktisch :thumbup:
      Sollte ich das, mit der Zugehörigkeit der Dachrinne, falsch verstanden haben, dann nehme ich meinen ersten Satz zurück :)
    • Jens Wildner schrieb:

      wenn ich es richtig verstanden habe...
      Hast Du nicht. Post #1, Satz 2.

      Es ging mir zumindest auch nicht primär um die rechtliche Komponente, sondern um die Gefahr, die potentiell von einem Akku, der in einer Dachrinne bei Regen liegt, ausgehen kann. Klinke mich aber jetzt auch hier raus, bis es ggfls. vom TE neue Erkenntnisse gibt.
      Guru Meditation #8400000E