Variable Flugverbotszonen?

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    • Variable Flugverbotszonen?

      Moin zusammen,

      Ich habe mich gerade mal ein wenig suchend durchs Forum gewühlt und keinen passenden Hinweis gefunden.

      DJI bietet per App die Möglichkeit, gewisse Verbotszonen freizuschalten. (sinnvoll oder nicht, lasse ich im Raum stehen und soll nicht Gegenstand meiner Frage sein.)

      Jedoch ist mir gerade auf der "hauseigenen Karte von DJI" etwas merkwürdiges aufgefallen. (https://www.dji.com/de/flysafe/self-unlock)

      Meine Homebase ist in mittelbarer Nähe zum Nordpark, der laut DJI eine "restrictive Zone" ist. Unlock per App wäre möglich. Neugierig wie ich bin, wollte ich das gerade mal "austesten" auf deren Karte und bei Verwendung der P3 Pro könnte ich per App dort fliegen.
      Mit meiner P3 Standard ist eine Freischaltung nicht möglich und der POI färbt sich dagegen rot.

      Das Stadion interessiert mich im Grunde genommen absolut nicht, vielleicht mal nen Blick aufs Dach, aber sonst hab ich ne Allergie dagegen^^

      Was mich halt gerade stört, im Umfeld, vor allem stadteinwärts ist ne Menge Platz, wo man eigentlich problemlos fliegen könnte. Jetzt aber mit der P3 in Probleme kommt, da die Freiflächen von der Zone überdeckt sind, bzw. unmittelbar angrenzen.

      Gibt es dafür einen bestimmten Grund? Ich bin bis dato (auch als Modellflieger für Heli's) immer davon ausgegangen, Flugverbot ist Flugverbot. Zumal für mich auch galt, wenn nen E-Flieger/ E-Heli irgendwo nicht fliegen darf, dann nen Benziner schonmal gar nicht. Ist jetzt in dem Sinne nicht wirklich vergleichbar, nur verwundert es mich, denn im Grunde sind die Drohnen (vor allem die Phantom's) von der Größe ja identisch.

      Oder gibt es dazu eine völlig andere Erklärung?

      Vielen Dank
      Pilot wollte ich schon immer sein, leider reichte es nur für die Schiene oder für Flugmodelle
    • Jetzt mal ganz unabhängig von DJI, gilt wo Du fliegen darfst oder nicht, in aller erster Linie die LuftVO Abschnitt 5 für uns. In zweiter Linie gelten dann noch regionale und evtl. kommunale Gegebenheiten. Für die Umsetzung der LuftVO gibt es inzwischen ein paar Hilfmittel. Hier ist die DFS-App, Air-Map oder Online das Angebot von Flynex unter map2fly.de zu nennen. Für alle Angebote, wie auch für die DJI Restricted Areas gilt, für sich gesehen sind sie nicht Rechtsverbindlich und nicht 100%ig Fehlerfrei, daher kann man sich nicht allein darauf verlassen. Sie geben aber im ersten Moment eine gute Orientierung.

      Wo man Fliegen darf und wo nicht, ist völlig unabhängig von Größe und Gewicht (sieht man mal von ein paar ganz wenigen Freiheiten unterhalb der 250 gr Grenze ab), noch vom Fluggerät (Flächenflieger, Hubschrauber, Multikopter - sieht man mal von dem Ausschluss der Multikopter für Flüge oberhalb 100m die mit Kenntnissnachweis ab) noch von dessen technischen Möglichkeiten, ab.

      Wie DJI das Umsetzt und warum es dabei Unterschiede zwischen den Modellen gibt, erschließt sich mir nicht und ist absolut irrelevant. So kann man mit der App an vielen Stellen fliegen, wo es eigentlich verboten ist, aber lt. App wird der Aufstieg an Stellen verhindert, wo es eigentlich erlaubt wäre.

      Die Unterschiede der beiden DJI-Modelle lassen sich evtl. durch die aktuellen FW-Versionen ausgleichen. Kann das aber nicht mit Sicherheit sagen.
    • quadle schrieb:

      Wo man Fliegen darf und wo nicht, ist völlig unabhängig von Größe und Gewicht (sieht man mal von ein paar ganz wenigen Freiheiten unterhalb der 250 gr Grenze ab), noch vom Fluggerät (Flächenflieger, Hubschrauber, Multikopter - sieht man mal von dem Ausschluss der Multikopter für Flüge oberhalb 100m die mit Kenntnissnachweis ab) noch von dessen technischen Möglichkeiten, ab.

      Es gibt schon kleine Unterschiede... ich kann nen E-Heli an manchen Orten aufsteigen und kreisen lassen, die für nen Verbrenner untersagt sind. Eben weil es nen Verbrenner ist und der böse Brandflecken hinterlassen kann.



      Wie DJI das Umsetzt und warum es dabei Unterschiede zwischen den Modellen gibt, erschließt sich mir nicht und ist absolut irrelevant. So kann man mit der App an vielen Stellen fliegen, wo es eigentlich verboten ist, aber lt. App wird der Aufstieg an Stellen verhindert, wo es eigentlich erlaubt wäre.

      Die Unterschiede der beiden DJI-Modelle lassen sich evtl. durch die aktuellen FW-Versionen ausgleichen. Kann das aber nicht mit Sicherheit sagen.


      Mich hat es eben nur verwundert, das eben am System des Fluggerätes eine "Restricted Zone" festgenagelt wird. Es ist halt nur schade, dass eben dort, wo ich aufsteigen möchte, meine Euphorie gebremst wird, aufgrund von Daten und Apps. Ich könnte und dürfte dort mit den notwendigen Zustimmungen "problemlos" fliegen, was ich auch schon getan habe. nur eben greift jetzt die technische Komponente und zwingt mich in die Knie, ohne dass ich irgendwas unternehmen kann.

      Na schauen wir mal weiter, wie es sich entwickelt.

      Im Anhang mal Screenshot vom DJI-System





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      Pilot wollte ich schon immer sein, leider reichte es nur für die Schiene oder für Flugmodelle