Störchin durch Drohne vertrieben?

    ACHTUNG: In Deutschland muß Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen sein! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • skyscope schrieb:

      void schrieb:

      Man kann jedes Hobby, jedes Leben mit den üblichen Ökosprüchen und, gerade zu Marx' (dem alten Drecksack) Jubiläum, mit dem üblichen Kulturmarxismus zerstören. Die Obrigkeitshörigkeit ist erschreckend.
      Ich finde es immer wieder erschreckend, wie wenig differenziert die Sichtweise ist, aufgrund derer manche ihre Resümees ziehen.Nebenbei könnte man auch Marx' Theorien innerhalb des politischen Kontextes seiner Zeit sehen, um seine Sicht zumindest nachvollziehen und in eben diesem Kontext verstehen zu können, auch wenn man sie selbst - wie auch ich - nicht teilt.
      Wie auch immer, es nützt auch wieder mal nichts, allerlei Vergleiche und Beispiele zu A aufzuführen, wenn man nicht bis (und an) B denkt.
      Die mangelnde Differenzierung des 'Drecksacks' oder der Inhalte seines wichtigsten Werkes? Ad 1, wer andere Menschen antisemitisch, rassistisch beleidigt, dazu geldgeil selbst engste Verwandte um ihr Darlegen betrogen hat, wer ganze Bevölkerungsgruppen wie die von ihnen doch vertretene Arbeiterschaft als 'sie taugen nur zum Kanonenfutter' verunglimpft, der ist vollkommen differenziert und auch im Kontext der damaligen Zeit einfach ein Drecksack.
      Ad 2 zu seinen Lehren, Herrgott, das jetzt auszudifferenzieren, das dürfte deutlich schwerer sein als die derzeitige Dronengesetze. Nur soviel: Auch zu seiner Zeit gab es Informationen über die Franz. Revolution und vor allem über La Terreur der Jakobiner, die ersten Geichmacher und direkten Vorläufer der Marxisten. Das kannte Marx, das hat er fortzuführen versucht. Erfolgreich.

      Bringe ich Vergleiche, hinken ja Vergleiche generell, reduziere ich es, soll ich es differenzieren, wäre alles nur schwarz und weiß. Was denn nun?

      Was gibt es bei Marxismus in unserer Zeit im Kontext zu früher denn bitte zu differenzieren? Ich habe den gegenwärtigen Kulturm. kritisiert, der immer aus dem Marxismus erwächst. Again: Heute, nicht damals! Ob er es ganz anders meinte, ist gar nicht das Thema, sondern dass wir heute diese seltsame Blüte immer mehr vors Auge bekommen.

      Zur Störchin: Ich poste ein Video, das nun ganz anderes zeigt als der übliche Alarmismus uns erzählen möchte. Ich beziehe keine schwarz / weiß Stellung 'fliegen' 'nicht fliegen', sondern gebe nur eine differenzierte, abweichende Ansicht mit dem späteren Hinweis, immer kritisch zu bleiben und nicht alles von oben als gottgegeben hinzunehmen. Wo ist das schwarz, weiß?

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    • Mein Beitrag bezog sich auf Deine Ausführungen zur Natur.

      Im Übrigen verlassen wir jetzt die Bühne politischer Weltanschauungen.
      „Der Film ist vielleicht die einzige Branche, in der sich mancher als Meister fühlt, ehe er seine Lehrzeit überhaupt begonnen hat." - Alfred Hitchcock. Er kannte aber auch noch keine Drohnen...
    • sorry für die vielen Edits, mit der App ist das sichere Schreiben wirklich nervig.

      Dass Vergleiche immer hinken sollen...dann viel Spaß mit Mathe, Jura, Technik, Literatur bis hin zum Friseurbesuch...des Leben besteht aus Vergleichen. Diese als generell hinkend darzustellen, ist etwas, wie sage ichs, monochrom gedacht.

      Dann freue ich mich, dass der Storch mitsamt Brut den Flug unbeschadet überlebt hat und die Störchin alsbald in andere Umstände kommt und uns Dronenflieger dann informiert, wohin sie denn ihre Sommerfrische verlegen wird. Das betroffene Gebiet wird dann im Umkreis von 50km zur freiwilligen NFZ.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von void ()

    • void schrieb:

      Dass Vergleiche immer hinken sollen...dann viel Spaß mit Mathe, Jura, Technik, Literatur bis hin zum Friseurbesuch...des Leben besteht aus Vergleichen. Diese als generell hinkend darzustellen, ist etwas, wie sage ichs, monochrom gedacht.

      Dann versuche ich mal Farbe rein zu bringen:

      Das "Auto", was einen "querenden Spatz" gefährdet, "tibetanische Mönche" und ihre Angst, einen "Wurm zu zerquetschen", und "dividendenbringende Windräder" und ihre Beeinträchtigung von Vögeln und Fledermäuse.
      Was hat das mit der Störung einer brütender streng geschützten Tierart zu tun, was mit dem konkreten Thema?

      Die "Ausrottung ganzer Arten" durch die Industriegesellschaft, Zigarettenkonsum, die Bevölkerungsexplosion oder Entwicklungshilfe trägt inwiefern das Thema hinsichtlich der Störung einer brütenden streng geschützten Tierart weiter?

      Natürlich implizieren solche völlig abstrakten und auch polemischen Vergleiche nur: "Ist doch alles nicht so schlimm, es gibt auf der Welt viel Schlimmeres.".
      Völlig korrekt, man findet immer etwas Schlimmeres - ein vermeintliches Totschlagargument, zumindest für die, die das Hinken nicht erkennen. Die Strategie dahinter ist aber immer ebenso trivial wie alt: ""Wenn du sie nicht überzeugen kannst, verwirr' sie." (Harry S. Truman). Dann am besten mit einer Fülle von übersteigerten Beispielen und abstrakten Vergleichen (s.a. "50km freiwillige NFZ").

      Und Dein Beispiel, dass "viele Bilder aus der Vergangenheit" nur durch Verletzung von Naturschutz- und Persönlichkeitsrechten entstanden sind, soll dann verdeutlichen, dass für bedeutsame Bilder eben durchaus auch mal Straftaten in Kauf zu nehmen sind? Nun ja.

      Wie auch immer, jedenfalls hat das meiner Ansicht nach mit wirklicher Argumentation auch nichts zu tun, daher findet man so was auch nicht in "Mathe, Jura, Technik, Literatur", aber tatsächlich bisweilen beim "Friseurbesuch". Das soll hier aber nicht unser Masstab sein, oder doch?
      „Der Film ist vielleicht die einzige Branche, in der sich mancher als Meister fühlt, ehe er seine Lehrzeit überhaupt begonnen hat." - Alfred Hitchcock. Er kannte aber auch noch keine Drohnen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von skyscope ()

    • Es gibt für alles eine Lösung und die heißt "Rücksichtnahme". Einfach mal das Hirn einschalten und den Egoismus beim Fliegen hinten anstellen. Der Weißstorch steht nun mal unter Schutz (und nicht nur der). Insofern gilt, dass ich alles zu unterlassen habe, was ihn stört oder gefährdet, auch wenn sich sein Lebensraum nicht in einer Flugverbotszone für Drohnen befindet. Das bedeutet natürlich nicht, dass man überhaupt nicht mehr in Gebieten fliegen darf, in dem sich auch Störche aufhalten, aber das gezielte Anfliegen von Storchennestern ist verboten. Auch wenn man in vermeintlich freien Gebieten fliegen darf heißt dies nicht automatisch, dass man auf keinen und nichts mehr Rücksicht nehmen muss.
    • Leute, Leute, wo ihr heute überall schon unterwegs wart - wegen einer DB-Störchin...
      Ich kenne es aus Litauen und Polen, wo ich im Sommer einmal bin und wo es viele Störche gibt. Die Storchennester sieht man meist schon von Weitem, da gibt es bei sichtflug überhaupt kein Problem, denen auszuweichen. Das sollte man vorbeugend auf jeden Fall auch tun. Ansonsten geht es doch nicht darum. Es geht einfach darum, dass nicht das Drohnenfliegen mit dem Hinweis auf mögliche Störungen in riesigen Nationalparks rund um die Uhr verbietet (s. Sächsische Schweiz), sondern ähnlich, wie schon beim Kassler Herkules - aber hier angesichts der Flächen viel einfacher zu bewerkstelligen, zu bestimmten Zeiten bestimmte schöne Ecken nach Voranmeldung zum kontrollierten Flug freigibt, meinetwegen auch nach der Hauptbrrutzeit. Es geht darum, meist schlecht oder Pauschale und auf dünnen Belegen basierende Verbote durch Regelungen zu ersetzen, die den Interessen aller gerecht werden. Ich persönlich glaube nicht, dass ein Flug unter Beachtung aller Regeln die Tierwelt mehr beunruhigt als Heerscharen von Wanderern mit ihren Hunden. Ich denke, das müssten wir erreichen, was natürlich nur mit gegenseitigem Respekt geht.