Wanderup - Drohne über Wohngebiet nervt Anwohner

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    ACHTUNG: In Deutschland muß Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen sein! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • Da hat es wohl einer noch nicht verstanden...
      aber mr steele macht es ja vor. Auf dem Gelände der cebit fliegt er, bleibt im riesenrad hängen und das ding kracht unkontrolliert zu Boden. Ohne Worte.
      Ich habe heute leider keine Signatur für dich.
    • Die Polizei hat in ihrer Pressemeldung aber auch mal wieder einige Ungenauigkeiten drin. Beispielsweise das hier:

      "Wichtig ist: in Wohngebieten darf man nur fliegen, wenn die Startmasse der versicherten Drohne unter 250 Gramm liegt, die Flughöhe von 50 m nicht überschritten wird und die Drohne keine Kamera besitzt und keine optischen, akustischen und Funksignale empfangen und aufzeichnen kann."

      Wo steht das in der Verordnung ?(
      Mein Hangar:
      DJI Mavic Pro mit iPhone 6s, Parrot Disco, DJI F450 FlameWheel mit Naza-M V2 und FrSky Taranis, diverses "Kleinvieh" mit vier Propellern
    • Diet schrieb:

      Die Polizei hat in ihrer Pressemeldung aber auch mal wieder einige Ungenauigkeiten drin. Beispielsweise das hier:

      "Wichtig ist: in Wohngebieten darf man nur fliegen, wenn die Startmasse der versicherten Drohne unter 250 Gramm liegt, die Flughöhe von 50 m nicht überschritten wird und die Drohne keine Kamera besitzt und keine optischen, akustischen und Funksignale empfangen und aufzeichnen kann."

      Wo steht das in der Verordnung ?(
      Was stimmt den bis auf die 50 Meter Flughöhe nicht?
    • DO1MDE schrieb:

      Was stimmt den bis auf die 50 Meter Flughöhe nicht?
      Originaltext:
      „Der Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen ist verboten […] über Wohngrundstücken, wenn die Startmasse des Geräts mehr als 0,25 Kilogramms beträgt oder das Gerät oder seine Ausrüstung in der Lage sind, optische, akustische oder Funksignale zu empfangen, zu übertragen oder aufzuzeichnen, es sei denn, der durch den Betrieb über dem jeweiligen Wohngrundstück in seinen Rechten betroffene Eigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte hat dem Überflug ausdrücklich zugestimmt.“

      Mir ging's hauptsächlich darum aufzuzeigen, daß hier die Verordnung unvollständig und selektiv wiedergegeben wird.
      - die 50m sind Unsinn
      - das "übertragen" von Signalen wird unterschlagen
      - die "sonstigen Nutzungsberechtigten" werden unterschlagen


      Weiter oben in der Pressemeldung steht beispielsweise:
      "Doch allein schon der bloße Aufstieg einer Drohne über bewohntem Privatgelände ist ein Verstoß gegen § 21 b Nr. 7 LuftVO, auch wenn gar keine Bildaufnahmen gefertigt werden. Für einen solchen Aufstieg ist eine kostenpflichtige Aufstiegserlaubnis notwendig, welche von der zuständigen Landesluftfahrtbehörde erteilt werden muss."

      Das mit der "kostenpflichtigen Aufstiegserlaubnis" ist nach meinen Informationen ebenfalls Quatsch, oder nicht?


      Vielleicht wäre es besser, die Originaltexte zu zitieren, als sie zu interpretieren ... :rolleyes:


      PS: eine schöne Zusammenfassung gibt's übrigens hier :)
      Mein Hangar:
      DJI Mavic Pro mit iPhone 6s, Parrot Disco, DJI F450 FlameWheel mit Naza-M V2 und FrSky Taranis, diverses "Kleinvieh" mit vier Propellern
    • Hi Diet...
      Ja - stimmt schon.....und was die "kostenpflichtige Aufstiegserlaubnis" betrifft - hihi - wahrscheinlich meinen die damit falls ein gewerblicher Flug innerhalb des Ortes stattfindet dass vorher eben die Erlaubnis eingeholt werden muss und diese ggf. Gebühren kostet..

      Wäre vielleicht angebracht wenn man den Ermittlern mal diesen Link auf die Vorschriften zukommen lässt.......sonst begreifen die das wahrscheinlich nie ;)

      Gruss Mike
    • DJIPHV+ schrieb:

      DO1MDE schrieb:

      gewerblicher Flug innerhalb des Ortes
      sorry...braucht auch keine AE...
      Erleichtert aber die Flugvorbereitung. Beispiel: Aufnahmen eines Objekts für einen Makler. Ohne AE benötige ich das Einverständnis der Nachbarn wenn ich für die Aufnahmen über deren Grundstücke fliegen möchte, mit AE reicht auch eine Information an selbige wenn der Aufwand zu groß ist, alle um Erlaubnis zu bitten. Die AE wiederum setzt aber auch einen Kenntnisnachweis vor. So ist es zumindest in Hessen. Datenschutzrelevante Bestimmungen sowie das Persönlichkeitsrecht bleiben von der AE natürlich unberührt.

      *EDIT: Sorry, meinte nicht die AE sondern die Befreiung von den Betriebsverboten.
      Mavic pro und P4P+V2.0

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von picarts ()

    • DO1MDE schrieb:

      sonst begreifen die das wahrscheinlich nie
      ...das wollen sie doch gar nicht, panik machen verkauft sich besser.

      Diet schrieb:

      Doch allein schon der bloße Aufstieg einer Drohne über bewohntem Privatgelände ist ein Verstoß gegen § 21 b
      kommt darauf an, ist es mein grundstück ?? habe ich die erlaubniss ?? hauptsache bei oma schulze bleibt hängen VERBOTEN

      Diet schrieb:

      ist nach meinen Informationen ebenfalls Quatsch, oder nicht?
      jepp

      Allgemeingenehmigung deutschlandweit bis 5kg. vorher nur thüringen, bayern rlp bw durch mitteilung


      oder die um die es hier geht
      immer etwas Kolofonium in der Nase
    • flexim schrieb:

      Aus welchem Jahr stammen denn diese Formulare??
      Die waren so gültig bis zum inkrafttreten der neuen "Droh(nen)verordnung"
      Solange die keinen Widerspruch eingelegt haben galt 2wo nach Einreichung das als genehmigt.
      Jetzt gilt es Deutschlandweit, ohne Formular und Anmeldung, ab 2kg nur das mit dem "Mopedschein" beachten.
      Dabei nicht vergessen, diese ist nur erteilt wenn eine extra Drohnenhaftpflicht vorhanden.
      Über 5kg dann wieder die AE mit dem dritten Formular.
      immer etwas Kolofonium in der Nase
    • Sorry, was interessiert die Allgemeinverfügung (in div. Bundesländern) bzw. allgemeine Aufstiegserlaubnisaus aus der Zeit vor der neuen Drohnenverordnung? Und was heißt deutschlandweite Erlaubnis?

      Es gilt dass, was in der neunen Drohnenverordnung von 04.2017 respektive in der LuftVO im Abschnitt 5a steht. Dabei handelt es sich nicht um eine Aufstiegserlaubnis auch wenn davor für vieles, vor allem wenn nicht zu „Sport- und Freizeitzwecken“, eine erforderlich war. Ab wann etwas Erlaubnispflichtig wird, steht bezogen auf Flugmodelle und UAS in der LuftVO §21a.

      In der LuftVO §21b steht vieles, was generell nicht erlaubt oder besser gesagt verboten ist. Von dem einen oder anderen Verbot kann man sich mit einer Aufstiegserlaubnis teilweise (i.a.R mit Auflagen/Einschränkungen) befreien lassen. So z.B. das fliegen über Wohngrundstücken (nicht zu verwechseln mit Privatgrundstücken oder Wohngebieten) oder das fliegen in einem Abstand kleiner 100 m zu Menschenansammlungen).
    • Masterdid schrieb:


      Das Riesenrad in einem Wohngebiet im Garten mit den 100en Menschen darunter? :rolleyes: :P
      menschenleer war es nicht. Wenn sich jeder so verhält, steigt halt die Gefahr, dass man bald nur noch auf privatgrund fliegen darf.
      Also ich Besitze keinen Acker o. ä. Leider

      DroneFuchs schrieb:

      Probleme, die die aktuelle Welt bewegen. ;)
      nicht wirklich, aber irgendwie ärgert es mich einfach, wenn sich jemand aus der Wüste benimmt, als wäre er zu Hause.
      Ich habe heute leider keine Signatur für dich.