DJI Phantom 3 Standard oder Parrot Bebop 2 ?

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    • DJI Phantom 3 Standard oder Parrot Bebop 2 ?

      Hallo,
      ich stehe zwischen der Wahl eine gebrauchte DJI Phantom 3 Standard mit 1 Jahr Restgarantie und 17 Ladezyklen und einem Koffer für 340€ oder einer neuen Parrot Bebop 2 mit Controller für 300€
      Was würdet ihr mir raten?
      Die Bebop 2 habe ich bereits geflogen und war an sich echt zufrieden, nur die Kamera war nicht so toll.

      Ich brauche die Drohne nicht für den professionellen Bereich, ich brauche sie für gelegentliche Schnappschüsse und Videos und ab und zu um sportlich zu fliegen.

      Versicherung und Kenntnis sind vorhanden ;)

      Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.

      Liebe Grüße
      Mirko
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Mir Tru ()

    • Moin,

      also irgendwie vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Raten kann ich Dir leider zu keinem der beiden, aber wenn Dein Budget begrenzt ist, Du aber trotzdem einen guten Kopter mit guter Kamera haben willst - und Dir die Größe nicht so wichtig ist - dann würde ich Dir zu einer Phantom 3 advanced raten. Musst Du vielleicht noch 100,- € drauflegen (gebraucht, logischerweise), aber da hast Du etwas gescheites mit guter Kamera und sehr guter Reichweite, da Lightbridge. Mit der P3 standard hat man bei der Reichweite wirklich schnell Probleme.

      Ach ja, ein Akku reicht nie und nimmer. Es sollten mindestens drei sein und diese Kosten darf man nicht aus den Augen verlieren.

      VG
    • Also erstmal vielen Dank für deine Nachricht. Ich habe mein Budget persönlich angepasst weil es meine zweite Drohne ist und ich mich erstmal mit etwas solidem noch besser in die Thematik hineinzuarbeiten. Daher bin ich auf der Suche nach etwas bis 350€.
      Ich bin mit halt unsicher ob es clever ist mir eine gebrauchte DJI Phantom 3 Standard zu holen und ob dieses Angebot für den Preis in Ordnung wirkt. ( Klar das kann man so nicht wirklich gut erkennen ). Die Akkulaufzeit von 20 Minuten bei beiden Geräten würde mir am Anfang erstmal reichen, klar kaufe ich mir dann später noch welche dazu. :)

      Liebe Grüße
      Mirko
    • Moin,

      also gebraucht kaufen kann man sicher (habe ich auch schon gemacht), nur sollte man sich etwas auskennen, um nicht übers Ohr gehauen zu werden. Ist eben ein bißchen Glücksspiel, aber bei mir ging es bis dato immer gut. Wenn es eBay sein sollte, poste mal einen Link, dann kann man sich das Angebot mal anschauen.

      Zu den Akkus: Um im eigenen Garten eine Runde zu drehen, reicht sicher einer, um dank der Gesetzeslage aber erstmal zwei Stunden nach einem geeigneten Startplatz zu suchen, sicherlich nicht. Gerade als Anfänger wirst Du so viel Zeit mit Einstellungen etc. vergeuden, dass Deine Flugzeit anschließend gegen Null gehen wird. Mein Tip daher: Schaue Dich nach einem Kopter mit mindestens drei Akkus um. Ladezyklen von mehr als 30 sind auch kein Problem. Mein P3a war wie neu, aber gebraucht, mit vier Akkus, Koffer, Filter und einer Latte an Zubehör. Keine zwei Flugstunden und keine 500,- € (und das vor fast zwei Jahren).

      Sollte also möglich sein ;)

      VG
    • Hi,

      sieht auf den ersten Blick gut aus, mehr ist aber auch nicht möglich. Kommt der Anbieter aus Deiner Nähe? Wenn ja, vorher anschauen und die Angaben zur Flugzeit, Ladezyklen etc. in der App checken und das Ding fliegen. Blind kaufen würde ich def. nicht.

      Bisserl komisch finde ich den Anbieternamen "PRIVAT" und dass keine Telefonnummer angegeben ist. Immer erst persönlichen Kontakt oder Telefon, Zahlung nur vor Ort in bar gegen Ware oder max. Paypal. Gibt bei Kleinanzeigen gefälschte Angebote ohne Ende. Leider.

      Wie gesagt, ist die P3s aber sowieso kein Kandidat für ein längeres Vergnügen.

      VG
    • Hi,

      wenn keine offensichtlichen Beschädigungen erkennbar sind, Fehlermeldungen / Flugdauer / Ladezyklen in der App checken und das Teil abheben lassen. Sooo groß ist der Lieferumfang ja nicht, also sollte man Ungereimtheiten erkennen können.

      Wenn sie ordentlich fliegt (und auch wieder zurückkommt) nachverhandeln und dann kaufen. Hast ja noch Restgarantie, also eher ein kleines Risiko.

      Viel Spaß damit, auch wenn ich mir keine P3s mehr antun würde ;)

      VG
    • P3Standard hat halt eine recht geringe Reichweite. Da gab es immer mal wieder Berichte in den Foren - so auch hier - von P3S-Piloten, die genervt waren. Von daher würde auch ich eher zur P3A (Advanced) raten.
      Schau Dir das Gerät an, flieg eine Runde bzw. laß es Dir vorführen. Für mich wäre es keine Option.

      LG Diet
      Mein Hangar:
      DJI Mavic Pro mit iPhone 6s, Parrot Disco, DJI F450 FlameWheel mit Naza-M V2 und FrSky Taranis, diverses "Kleinvieh" mit vier Propellern
    • Sorry, bei der Bebop kann ich Dir überhaupt keine Tips geben. Die einzige Parrot, die ich bisher geflogen bin und fliege, ist die Disco - und das ist kein Kopter ;)
      Persönlich tendiere ich eher zur Phantom. Ich fliege selbst die Mavic Pro und FlameWheel F450 von DJI und bin da vielleicht etwas vorbelastet :rolleyes:
      Mein Hangar:
      DJI Mavic Pro mit iPhone 6s, Parrot Disco, DJI F450 FlameWheel mit Naza-M V2 und FrSky Taranis, diverses "Kleinvieh" mit vier Propellern
    • Pauschal finde ich die Drohnen mit mechanischer Bildstabilisierung (leider immer noch) besser als die mit elektronischer Stabi.
      Letztere ist zwar die technisch elegantere Lösung, kränkelt aber immer an mangelnder Leistung des dafür notwendigen Onboard-Prozessors.
      Deshalb würde ich die Phantom nehmen.
    • Danke für die Antwort. Ich war mit der digitalen Stabilisierung eigentlich recht zufrieden, ich fand aber die Qualität der Fotos der Bebop 2 katastrophal. Denn man hat durch das Fischauge eine eingeschränkte Qualität. Was mich bei der Phantom 3 S begeistert, ist die Form, denn wenn man mal auf einer Wiese landet werden die Propeller nicht direkt misshandelt und außerdem denke ich hat diese einfach eine bessere Qualität und ist daher sicherer. Das sind natürlich nur Vermutungen weil ich noch keine DJI Phantom 3S hatte. Was mich persönlich verunsichert ist die Tatsache das zwischen Bebop 2 und Phantom 3S preislich keine große Differenz ist und ich mich halt deswegen auch gerne für das bessere Modell einscheiden würde wenn der Preis denn gerechtfertigt ist. Denn die Youtube Videos über die Phantom 3S sind wirklich echt gut z.B. Reveal Rabbit.
      Ich tendiere aber im Moment auch eher zur Phantom.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mir Tru ()

    • Mir Tru schrieb:

      Ich tendiere aber im Moment auch eher zur Phantom.
      Dann kaufe sie einfach (Tipps beherzigen) und habe erstmal Spaß.

      Aber wie bereits mehrmals gesagt, kann ich zur P3s absolut keine Empfehlung aussprechen und bleibe dabei, dass eine P3a die bessere Entscheidung wäre.

      VG
    • Ich habe selber ein Phantom Standard und die Reichweite kann manchmal nervig sein. Mal fliegt sie ohne Probleme (auf einem Feld) in die eine Richtung bis zu 450m und in die andere Richtung grademal 250m. Das gleiche Feld. Es können, je nach Standort, aber auch mal nur 150m sein.
      Wenn aber eine teilweise kurze Reichweite, für Dich kein Problem ist, ist die Phantom Standard nicht schlecht.
      Wichtig ist nur, das Du VOR dem starten auf jedenfall auf den Homepointrecording wartest und eine großzugige "Return to Home" Flughöhe wählst. Eine RTH Höhe von 30m kann unter Umständen schon zu tief sein.

      Ich habe auch die Fernbedienung mit extra Antennen ausgerüstet. Eine Verbesserung habe ich aber nur teilweise und eher gering festgestellt.
      Zum Transport gibt es fü die Phantom Standard einen Hardcover rucksack und natürlich Koffer.
      Der Vorteil des Koffers ist, das die PRopeller nicht abgeschruabt werden müssen. Der NAchteil, eher unhandlich für einen längeren Transport zu Fuß.
      Der Rucksack ist da besser, allerdings müssen eben die Propeller abgeschraubt werden und bei jedem Flug aufgeschraubt werden.
      Da das Gewinde aus Plastik ist, sollte man dieses öfter Überprüfen, ob irgendwo sich "Späne" gebildet haben und diese dann kategorisch auszusondern.
      Ich habe mich nie mit der Parrot Bebop 2 beschäftigt und kenne sie nicht. Ich weiss aber, das die Verbindung nur über WIFI stattfindet, während bei der Phantom 3 Standard nur die Bildübertragung über WIFI läuft.
      Ein weiterer Vorteil der Phantom 3 Standard ist das neigen der Kamera horzontal um -90°. Etwas, was die Bebop wohl nicht kann, da die Kamera fest verbaut ist.

      Etwas aufpassen würde ich mit dem Preis. Die Bebop 2 bekommt man sogar bei Parrot neu für 299€.
      Für die Phantom 3 Standard sind 350€ meiner Meinung nach, je nach Alter und Zubehör, gerade noch vertretbar. Was sich aber mit der Einführung der wahrscheinlich Mavic Pro2 noch nach unten sicher korrigieren wird, da Mavic Pro dann wie Sand am Meer gebraucht angeboten werden.
    • Ich weiß nicht, ich selbst hatte mal eine Phantom 2 Vision und mein Schwager zeitgleich damals die neue Phantom 3 Standard. Die Unterschiede in der Kameraqualität zwischen beiden war marginal und bei beiden war die Qualität nur unwesentlich besser als bei der Bebop-2. Lediglich im Foto-Mode konnte sie gegenüber der Bebop-2 punkten, im Video-Mode war der Unterschied auch eher marginal.

      Ich bin dann später trotz der etwas schlechteren Kameraqualität erst auf Bebop-1 und später auf Bebop-2 umgestiegen. Nicht zuletzt, weil mir der Phantom-Brummer viel zu unhandlich war (auf Reisen und Touren). Andere Kleindrohnen wie heute gab es ja noch nicht. Außerdem hat die Bebop-2 mit der letzten Firmware und App die weitaus höhere Flug-Performance und eine höhere Reichweite, wenn man z.B. mal die ganzen Modis bei autonomen Operationen aufführt. Aber wie du schreibst, kennst du die B2 ja schon.

      Wenn du trotzdem unbedingt eine Phantom willst, nehme auf alle Fälle keine Standard, sondern wenigsten eine Advanced... es lohnt sich... die Reichweite der Standard ist ohne Modifizierung besch.... Aber wie auch schon in anderen Beiträgen gesagt: Gebraucht ist nicht neu, also aufpassen beim Gebrauchtdrohnenkauf, die haben alle schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Platic is phantastic, aber nicht ewig.


      @UweSch Klar kannst die die Cam bei der Bebop 2 senkrecht nach unten und fast senkrecht nach oben neigen, wäre ja traurig wenn nicht. Aber das geht bei den Bebops elektronisch und nicht mechanisch. Da wird ein 2 Megapixel (Full-HD) Bildausschnitt in einem 14 Megapixel Vollbild elektronisch bewegt um zu schwenken und das Bild zu stabilisieren. Das erledigt ein Grafikprozessor (GPU). Hat ein paar Nachteile, aber ist dafür unempfindlich und klein. Wie gesagt, damals gab es noch keine anderen Drohnen in der Größe zum überallhin mitnehmen. Mavic und Konsorten kamen erst viiiiel später. Deswegen hatte man damals kaum eine Alternative, wenn es klein und handlich sein sollte und trotzdem einigermaßen brauchbare Bilder machte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von biber ()

    • Lemonjuice schrieb:

      Aber wie bereits mehrmals gesagt, kann ich zur P3s absolut keine Empfehlung aussprechen und bleibe dabei, dass eine P3a die bessere Entscheidung wäre.
      Also soo schlecht kann der P3S nicht sein - weder punkto Reichweite noch bezüglich Foto- und Videoqualität.
      Ich würde empfehlen einfach mal hier diese Ergebnisse anzuschauen - wer das Potential von seinem Kopter richtig gut nutzt
      kann auch "nur" mit dem P3S richtig tolle Fotos und Videos machen!

      Borkum 2018

      Wundert mich echt, dass noch keine auf o.g. Thread hingewiesen hat ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lutz G ()