Drohne fliegen im Ausland / Wie messen Behörden die Entfernung?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    ACHTUNG: In Deutschland muß Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen sein! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • Drohne fliegen im Ausland / Wie messen Behörden die Entfernung?

      Hallo liebe Drohnen Gemeinde,

      entschuldigt, falls mein Beitrag im falschen Themengebiet landet, bin eben erst neu angemeldet.

      Und zwar möchte ich im September in den Urlaub nach Rhodos fliegen und mit meiner Mavic Pro ein paar schöne Aufnahmen machen.
      Für mich und für Youtube aber unbezahlt.

      Jedenfalls sind die griechischen Regelungen ziemlich streng und auch kompliziert wordurch ein spontanes Fliegen unmöglich wird.

      Man darf ohne Anmeldung aber 50 m in jede Richtung fliegen (RC -> Drohne).

      Nun ist meine Frage, was genau passiert wenn ich 70 m fliege oder 80. Wie will dass denn ein Polizist/Behörde feststellen?
      Es ist ja wohl schier unmöglich per Augenmaß festzustellen ob derjenige 80 meter weit fliegt oder 50 m.
      Oder werden Drohnenpiloten generell "angehalten" und überprüft?


      Vielen Dank für eure Nachrichten!
    • Was passiert, wenn Du in einer 60er Beschränkung 80 fährst - Du kannst erwischt werden, musst aber nicht. Genau so ist es beim Kopter.
      Wie Du in Griechenland gegenüber der Polizei argumentieren willst, nicht mehr als 50m weit geflogen zu sein, bin ich gespannt........
    • Mal davon abgesehen, daß das keiner so genau messen können wird, weil es dazu einfach nicht das Equipment gibt, schon gar nicht in den Händen eines Polizisten: wenn der Polizist sagt, Du bist zu weit geflogen, dann bin ich voll bei @cmoss - das wird interessant ...

      Bei Deiner Argumentation hab ich aber irgendwie das Gefühl, daß Du eine Ausflucht suchst, weiter als 50m zu fliegen. Die meisten etwas hochwertigeren Fluggeräte zeigen heutzutage relativ genau an, wie weit und hoch Du unterwegs bist - bezogen auf den Startpunkt. Du mußt halt dann bedenken, daß 50m weit UND 50m hoch in der Entfernung deutlich mehr als 50m sind. Pythagoras läßt grüßen ;)
      Mein Hangar:
      DJI Mavic Pro mit iPhone 6s, Parrot Disco, DJI F450 FlameWheel mit Naza-M V2 und FrSky Taranis, diverses "Kleinvieh" mit vier Propellern
    • Dieselfan schrieb:

      Der hat wohl so'n Meßgerät? X/ :love:
      wer? ?(
      Das will ich sehen, rein interessehalber. Ein normaler Laser-Entfernungsmesser von der Baustelle wird wohl eher nicht funktionieren, zumal die meisten bei 40m Schluß machen. Und Profi-Equipment dürfte sauteuer sein. Vor allem, wenn man auf so ein kleines Objekt damit zielen möchte.
      Mein Hangar:
      DJI Mavic Pro mit iPhone 6s, Parrot Disco, DJI F450 FlameWheel mit Naza-M V2 und FrSky Taranis, diverses "Kleinvieh" mit vier Propellern
    • Also mir ging es grundlegend gar nicht darum irgendwelche Ausflüchte zu finden, sonder eher darum wie die Polizei das messen will.

      Es könnte ja auch er andere Fall sein, dass ich nicht über 50 meter komme und nur 40 meter fliege und die Behörden sagen ich sei mehr als 50 meter geflogen.

      Die Frage ging ja nicht darum was ich tun will, sondern wie die Behörden das mit der Beurteilung handhaben...

      ...wobei ich erhlich sagen muss, dass der Aufwand in Griechenland seine Drohne fliegen zu lassen verhältnismäßig groß ist und somit ein spontanes "der Spot sieht gut für einen Drohnenshot aus" flach fällt.....

      Und es kann immer mal passieren dass man in Küstennähe abgetrieben wird durch starke Windböhen und man über 50 m kommt...
    • Es geht bei Gesetzen und deren Auslegung ja immer auch darum, welcher Grundsatz damit verfolgt werden soll. Der griechische Gesetzgeber findet offenbar, dass eine nicht registrierte Drohne eindeutig in Sichtweite geflogen werden soll und der entsprechende Pilot für jeden schnell auszumachen ist. Da wird auch bei 75m höchstwahrscheinlich niemand etwas sagen, wenn das übrige Verhalten von Pilot & Copte keinen Grund zur Beanstandung bietet. Wichtig für Dich ist eigentlich nur herauszufinden, ob es 1. drakonische Strafen bei kleinsten Verstößen gibt und 2. wie die Polizisten vor Ort so drauf sind. Das ist von Land zu Land nämlich seeeeehr unterschiedlich. Ich mache das eigentlich immer so, dass ich nach Möglichkeit einen Polisten vor Ort anspreche und kurz über mein (legales) Vorhaben in Kenntnis setze. Meist haben die keine blasse Ahnung was erlaubt und verboten ist und sind zufrieden, wenn man versichert, dass man niemanden belästigt oder gefährdet und für den Fall der Fälle eine "deutsche Haftpflichtversicherung" hat.
    • Wenn man Gegenden meidet, an denen sich die Polizei "tummelt", dann hat man nichts zu befürchten. Die Griechen sind sehr lax in der bei der Auslegung und Ahndung. Meiden sollte man Stellen, an denen sich "Wildcamper" aufhalten. Die sind vielen Griechen ein Dorn im Auge und sie gehen dagegen vor. Das kann ich verstehen, denn diese Landsleute schätz ich bei meinen Griechenland Aufenthalten auch nicht. Soll aber nicht heißen, dass es eventuell auch mal nen extremen Polizisten gibt, und Verhandeln hilft da meist nicht. Also Obacht :)
    • hegauer schrieb:

      Soll aber nicht heißen, dass es eventuell auch mal nen extremen Polizisten gibt, und Verhandeln hilft da meist nicht. Also Obacht :)
      Speziell, als der Polizist den Kopter oder den Reisepass des Piloten dann bereits in der Hand hat. Der Polizist sitzt jedenfalls am längeren Ast und spricht weder Englisch noch Deutsch .....

      @KarlMark: Als Österreicher muss ich Dir sagen, dass schon seit langer Zeit den Polizisten die Fähigkeit, Geschwindigkeiten zu schätzen, abgesprochen worden ist. Mittlerweile gibt es bei uns auch schon Radargeräte und Laserpistolen, und das, leider, nicht zu knapp.