Einstellungen für Fliegen bei Dunkelheit und Feuerwerk filmen

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    ACHTUNG: In Deutschland muß Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen sein! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • Einstellungen für Fliegen bei Dunkelheit und Feuerwerk filmen

      Ich habe da mal so ein, zwei Fragen.
      Muss ich, für das Fliegen bei Dunkelheit, natürlich nur wo es erlaubt ist(!), bei der Mavic etwas besonders einstellen oder beachten, d.h welche Einstellung/en wären ggf. dafür empfohlen? Worauf sollte ich ggf. besonders achten?
      Die zweite Frage geht auch in diese Richtung, welche Einstellung/en wären zum Filmen für Feuerwerk zu empfehlen?
      Besteht auch eine Chance für gute Feuerwerk-Fotos?
      Ich freue mich über Erfahrungen, sinnvolle Ratschläge und gerne auch über Beispiel-Videos, oder Bilder, mit den dazugehörigen Einstellungen!
      Danke :)
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      Ich kann mit dir leider keine Erfahrungen teilen oder spezielle Einstellungen bennenen. Ich kann nur - falls es nicht bekannt sein sollte - den Tipp geben, dass man bereits ab dem 31.12. 00:01 Feuerwerke zünden darf (kann von Gemeinde zu Gemeinde nochmal abweichen). Sollte dir hier also nicht direkt geholfen werden, dann kannst du ja ein paar günstige Raketen kaufen und es in der Nacht vorher testen.

      Ich sehe nur zwei Probleme:

      1) Normale Feuerwerke, die man so kauft, sind mMn nicht kontrollierbar. D.h. sie steigen meistens nicht gerade nach oben sondern immer irgendwie leicht zur Seite.
      2) Da Feuerwerke nicht kontrollierbar sind, könnte einer auch deine Drohne treffen.

      Ich würde von daher mit genug Abstand als "außendstehende" Drohne weiträumig zum Geschehen filmen. Zwar ist eine solche Drohne klein und ebenso ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Rakete genau die Drohne trifft, aber wenn es dann passiert... :_(
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      eM-Gee schrieb:

      Erstes Suchergebnis und direkt 70m . Ich glaube, da geht noch einiges mehr, aber im Endeffekt geht es ja nicht hierum. Habe dies nur hier reingestreut, da ich sowieso schon bezüglich eines Probedurchlaufs geschrieben habe.

      Ja und? 70m sind keine 100m sondern deutlich drunter. Bei meiner Recherche habe ich max. 100m gefunden. Und die 70m erreicht man ja auch nur unter optimalen Bedingungen. 100m hoch fliegen hat also nicht nur den Vorteil "sicherer" zu sein sondern sieht man auch ja mehr Feuerwerk dann.
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      Pack schrieb:

      glaube die normalen Raketen dürfen keine 100m hoch fliegen

      Pack schrieb:

      Bei meiner Recherche habe ich max. 100m gefunden.

      Ich ziehe meinen Hut vor deiner Recherche...und dann solche Behauptungen... ich habe ein Déjà-vu




      Feuerwerke Matthias Kürbs schrieb:

      Das Höhenfeuerwerk
      Mit einer Höhe von bis zu 300 Metern schaffen diese Feuerwerke wahre Kunstwerke im Himmel. Perfekt aufeinander abgestimmte Feuerwerkskörper erleuchten den Himmel und lassen die Funken langsam hinunterregnen.

      Solange wir nichts Weiteres von @Jens Wildner wissen, würde ich mit meinen Behauptungen hinterm Berg bleiben. Bisher wissen wir nur, dass es sich um ein Feuerwerk handelt, nicht um die Art und Größenordnung des Feuerwerks.

      Ich persönlich möchte auch auf nichts vertrauen, dass ebenso aus Nachbarländern mit anderen Normen importiert werden kann. So ein Polenböller oder eine Tschechenkanone knallen auch lauter als so ein normaler deutscher Böller.
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      eM-Gee schrieb:


      Solange wir nichts Weiteres von @Jens Wildner wissen, ...
      Es handelt sich um Feuerwerke, die, soweit ich es gehört habe, von Hotels veranstaltet werden.
      Ich möchte aber gern auch wissen, ob und ggf. was ich bei der Mavic, für Fliegen im Dunkeln, besonders einstellen, oder beachten/berücksichtigen muss,
      Danke für die bisherigen Antworten bezüglich Höhe etc., aber ich werde weit genug Abstand haben/halten!
      Und bitte gerne konkrete Tipps für Feuerwerk-Foto und -Video, aber bitte nur bezogen auf und für die Mavic (1) Pro!
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      Ganz ruhig eMGee ich mache keine "Behauptungen". Aber mein Fokus lag - aufgrund der "Nähe zum Event" - am Feuerwerk zum Jahreswechsel und nicht ein spezielles Großfeuerwerk das natürlich mittels Genehmigung usw. andere Dimensionen annehmen kann.
      Der Vorteil davon ist aber, dass man ja dann schon recht genau weiß WO das Feuerwerk sein wird und sich entsprechend im seitlichen Abstand halten kann statt auf die Flughöhe zu vertrauen.
      An Silvester böllert jeder rum d.h. da muss man wohl eher auf die Höhe gehen. Klar es gibt sicher ein paar die sonstwoher den Kram kaufen aber denke doch dass die meisten in heimischen Supermärkten/Baumärkten gekauft werden und damit den Regularien unterliegen.
      Also wie gesagt, ich bezog mich auf das heimischen Standardfeuerwerk das in der Nacht zum 1.1. sicher 95% ausmachen wird - und da habe ich eben als maximale Höhe für Raketen 100m gefunden, z.B.

      NWZOnline schrieb:

      Die Flughöhe von Raketen darf 100 Meter nicht überschreiten

      Oder auch hier:


      http://www.helpster.de/flughoehe-von-silvesterraketen-informatives_191955 schrieb:


      • Selbst professionelle Anbieter von Höhenfeuerwerken bieten meist nur eine Effekthöhe von 200 m an, das heißt, dass auch deren Raketen meist nur eine Steighöhe von 100 - 150 m haben.
      • Übliche Party- oder Silvesterfeuerwerke haben eine Effekthöhe von maximal 100 m. Selbst pyrotechnische Firmen bieten für private Feuerwerke keine größeren Höhen an.


      PS: muss echt sagen, dein "Behauptungen" und dann auch noch das Trump Fake News Bild sind jenseits von nachvollziehbar und echt überzogen. Habe sogar geschrieben "ich habe ... gefunden" und "bei meiner Recherche" - eine Behauptung wäre zB "Raketen DÜRFEN in .de NUR xxx M fliegen". Und mit News hat das übrigens auch nichts zu tun.
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      Meines Wissens ist in Deutschland nur die Explosivmasse der Rakete auf 20 Gramm beschränkt EU Klasse F2 würde 75 Gramm erlauben, die besten Raketen gibt es in Holland da gelten ca 40 Gramm, die Flughöhe ist dagegen meines Wissens nicht geregelt, man nimmt an das die Höhe bei 20 Gramm entsprechend begrenzt ist , es könnte also auch Sylvesterraketen geben die locker 150 m hoch fliegen.
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      Lasst den Unsinn mit den "Feuerwerkskörper-Vorschriften"! Darum gehts hier nicht. Es geht um Foto / Videotechnik.

      Feuerwerks Fotos mit dem Copter sind keine gute Idee. Langzeitaufnahmen wie mit einer guten Kamera auf einem Stativ sind damit nicht möglich.

      Aber Videos gehen damit natürlich. Allerdings würde ich auch da keine Drohne einsetzen. Ein erhöhter Standpunkt und eine "gescheite" Videokamera mit Zoom reicht da vollkommen. Eventuell ein Handgimbal auf einer Verlängerungsstange, mit Kamera Fernbedienung und Gimbal Fernbedienung.

      Ich hab mir Drohnen-Videos von Feuerwerken angesehen und erkenne darin keinen Vorteil gegenüber stationären Video Aufnahmen. Zu nah am Geschehen hat meistens negative Auswirkungen.

      Dann möchte ich noch anmerken, dass man bei Feuerwerken möglicherweise wegen der vielen bunten Lichter die Drohe aus den Augen verliert. Außeredem ist man an Silvester wegen der vielen "Veranstalter" nie sicher, aus welcher Richtung Gefahr droht.

      Bei einem offiziell genehmigten Feuerwerk weiß man, wo sich das "Theater" abspielt. An Silvester wird aus allen Richtungen gefeuert. Da kannst du keinen Plan dazu erstellen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hegauer ()

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      hegauer schrieb:

      Lasst den Unsinn mit den "Feuerwerkskörper-Vorschriften"! Darum gehts hier nicht. Es geht um Foto / Videotechnik.
      Hättest dir sparen können, seit Freitag hat dazu keiner mehr was geschrieben, der TO hat selbst bereits "back to topic" geführt.

      Ich denke ich würde folgendermaßen vorgehen:

      - FullHD statt 4k (weniger Rauschen/"Lichtausbeute" ist besser)
      - 25fps (mehr Licht pro Bild)
      - ISO nicht zu hoch sonst rauscht es wieder zu sehr
      - im Post dann die Schatten hochziehen
      - ggfs. mit D-Log testen ob das was bringt und im Post dann Color Grading. Sollte mehr Dynmik bringen.

      Ob das alles jetzt "gut" ist weiß ich nicht, aber für mich klingt es zumindest nach einem sinnvollen Ansatz. Denke mit dem Mavic 2 könnte man hier deutlich mehr erreichen, vermutlich sogar mit dem Mavic Air aufgrund der deutlich höheren Bitrate (je niedriger die Bitrate desto eher die Artefaktbildung bei Nacht und viel Feuerwerk).
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      Ok, ein zwei Antworten sind ja schon dabei in Bezug auf Foto/Video :) Kann gern ausgebaut werden ;)
      ABER mich interessiert auch sehr, welche Flugeinstellungen, für die Mavic im Dunkeln, aus Erfahrung am besten sind. Ich meine z.B. welche Sensoren ein- oder ausschalten, oder andere Dinge die den Flug, bzw. das Flugverhalten ansich, betreffen, um evtl. Probleme/Risiken beim Flug möglichst auszuschließen bzw. zu minimieren.
      Danke! :)
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      Ich würde intuitiv alle Sensoren ausschalten, da sie ohnehin nicht benötigt werden. Wie ich es verstehe, möchtest du an einer freien Stelle aufsteigen, ohne Hindernisse im Weg filmen/fotografieren und dann wieder landen. Da die Sensoren sich schon manchmal bei Sonnenschein von vorne schwer tut, würde ich es bei einem Feuerwerk nicht drauf ankommen lassen. Zumal beim Feuerwerk ja auch dieser Nebel entsteht, welcher durch die Beleuchtung des Feuerwerks durch die Drohne fehlinterpretiert werden könnte.

      Ich persönlich würde im Tripod-Modus fliegen und langsame Schwenks machen oder langsam im Tap-Fly, da das Feuerwerk an sich ja schon dynamisch wird. Dann muss der Flug es nicht unnötigerweise noch hektischer machen. Je langsamer du dich bewegst, desto mehr Spielraum hast du meiner Meinung nach bei Shutter, ohne dass alles verwischt bzw. verschwommen aufgenommen wird.

      Zu den Fotoeinstellungen: Ich würde vermutlich auch ISO so weit unten halten wie möglich, jedoch bei 4K bleiben. Auf FullHD würde ich nur runter gehen, wenn du mit entsprechend vielen fps arbeiten willst, um einige Explosionen in die Slow-Mo zu schieben. Ansonsten wie Pack es sagte, im D-Log drehen und den Rest in der Post machen.

      Da es aber hier um Nachtflüge geht, vermute ich, dass du den besten Rat bei jemanden bekommst, der es gewerblich betreibt und dementsprechende eine Ausnahmegenehmigung besitzt.
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      Naja, wenn du das partpout durchziehen willst: (Kamikaze Pilot!) :evil:

      Die Sensoren funktionieren ohnehin bei Dunkelheit nicht. Also abschalten. Wie schon emgee sagt: Tripod Mode. Ich würd sogar den Copter so gut wie gar nicht bewegen, nur eine gute Position ansteuern: Dann nur den Gimbal drehen. Das geht ja mit GO4 ganz easy am Smartphone. Gut üben vorher, damit die Bewegungen "smooth" sind.

      Und: Geh mit gut "gefüllten" und vor allem gewärmten Akkus raus. Kalte Akkus sind schnell am Ende (Kühltasche mit Wärme-Akkus). Einen Standort wählen, bei dem du die Drohne stets im Auge behältst und auch immer auf die bestimmt zahlreichen Zuschauer achten und denen möglichst fern bleiben.
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      Tja, so geht das jeder anders an.
      Ich filme so was mit so viel Verstärkung wie sinnvoll möglich (i.d.R. ISO 800), und ziehe die Schatten später wieder runter (sowieso nie hoch). :) Entrauscht und sowieso ordentlich angefasst werden muss das Ganze nachträglich sowieso. Die Verwendung von D-Log sollte man sich bei Nachtaufnahmen sehr sehr gut überlegen.

      Und natürlich mit bewegter Kamera, sprich fliegendem Copter. Für POI oder Tracking ist eine Mavic bei erforderlicher Motiv-Distanz allerdings zu langsam bzw bei hohen Geschwindigkeiten zu instabil, das bekommt man dann nur mit bspw. einer Inspire hin. Mit einer Mavic sucht man sich dann eben irgendwas für den Vordergrund, um Tiefe ins Bild zu bekommen (hohes Haus, hoher Baum, whatever). Oder man fotografiert/filmt aufsichtig mit irgendetwas Interessantem am Boden, dann muss die sowieso obligatorische Ausnahmegenehmigung eben um Höhen über 100m erweitert werden.
      Mein Lieblingsgemüse im Winter: Die Marzipankartoffel.
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      @Dieselfan, was meinst du mit Beleuchtung? Falls du das hier meinst:


      eM-Gee schrieb:

      Zumal beim Feuerwerk ja auch dieser Nebel entsteht, welcher durch die Beleuchtung des Feuerwerks durch die Drohne fehlinterpretiert werden könnte.
      Damit meine ich, dass der Nebel/Rauch, der durch das Feuerwerk selbst entsteht und überall in der Luft ist, durch dass Feuerwerk selbst bzw. durch die nächste Rakete beleuchtet wird, sodass die Drohne den beleuchteten Nebel fehlinterpretieren könnte.

      Diesen Nebel/Rauch würde ich sowieso meiden, damit dieser sich nicht auf der Linse absetzt oder in die Innereien der Drohne gerät.


      Und da ist auch schon der Expertenrat, den ich in Beitrag 14 meine :)
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      hegauer schrieb:

      Naja, wenn du das partpout durchziehen willst: (Kamikaze Pilot!) :evil:

      Und: Geh mit gut "gefüllten" und vor allem gewärmten Akkus raus. Kalte Akkus sind schnell am Ende (Kühltasche mit Wärme-Akkus) ...
      Da ist es warm ... ;)

      eM-Gee schrieb:

      ...

      Da es aber hier um Nachtflüge geht, vermute ich, dass du den besten Rat bei jemanden bekommst, der es gewerblich betreibt und dementsprechende eine Ausnahmegenehmigung besitzt.
      ... und erlaubt (bis max. 2kg + max. 50m hoch)! :)
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      eM-Gee schrieb:

      @Dieselfan, was meinst du mit Beleuchtung? Falls du das hier meinst:
      Denke, er spielt eher auf die in Deutschland vorgeschriebene Beleuchtung der Drohe bei Nachtflügen an.
      [Beleuchtung gemäß SERA 923/2012 in Verbindung mit Anlage 1 zu §§ 17 u. 19 Abs. 7 LuftVO]
      sehr anschaulich hier: flynex.de/wp-content/uploads/2016/04/Flyer-Nachtflug-V02.pdf