Hilfe bei Crash nach Magnetic Field Interference,Flyaway usw

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    • Hilfe bei Crash nach Magnetic Field Interference,Flyaway usw

      Abeeend..

      Ich hatte mir eine gebrauchte DJI Phantom 3 Professionell zugelegt.
      Bei meinem zweiten Flug (an selber Stelle wie der erste Testflug zum Einstellen - ein Rugby Feld - keinerlei Probleme mit metallischen Gegenständen, Homepoint gesetzt, Kompass kalibriert), diesmal in leichter Dämmerung, tauchte nach einiger Zeit ohne Probleme plötzlich die Meldung "Magnetic Field Interference" auf & kurz darauf machte der Copter sich selbständig und schoss über die Bäume & die dahinter liegenden Lahn hinweg auf die andere Flussseite. In der Zeit konnte man nicht gegenlenken,ich dachte schon,dass sie jetzt in das nächste Fenster reinkracht. Auf der anderen Seite blieb sie dann genau über einem Parkplatz in der Luft stehen. Es sah bald aus, als wenn sie jeden Moment runter gehen würde. Nach sämtlichen vergeblichen Versuchen zwischen zu lenken, hat der Copter dann in den RTH Modus geschaltet, nach mehrmaligen betätigen. Den Heimflug hat er dann problemlos erledigt & begann mit dem Landeanflug. In etwa 2-3 Meter Höhe erschien dann wieder die Meldung Magnetic Field Interference , sofort war die Kontrolle wieder weg & der Copter begann wie wild eine 8 zu fliegen, wobei er auf den Boden aufschlug. Im Endeffekt ist die Halterung von dem kompletten Gimbal durchgerissen, an einem Arm hat sich das Chassis aufgebogen. Die Kamera hat es hoffentlich überlebt,hab es jedoch noch nicht überprüft. Mir wurde zwar schon von ein paar Freunden angeboten,dass sie den Copter wieder reparieren könnten mit Ersatzteilen aus einem neueren 3D Drucker, aber alle Leute, den ich den Fall bisher geschildert habe, meinten ,dass es sich anhört als wenn jemand versucht hätte den Copter zu hacken..wovon zwei eigtl der felsenfesten Überzeugung waren, dass es unmöglich ist eine Drohne zu hacken. Und ich hatte irgendwo mal was von einer Garantie seitens DJI gehört, die bei ähnlichen Störversuchen greift?

      Deswegen wollte ich jetzt einfach mal hier fragen, ob es schon ähnliche Fälle gab?

      Würd mich über paar Antworten wirklich riesig freuen weil ich beiß mir sowas von in den Arsch..wie gesagt...zweiter Flug

      Bitte Regel D.2 beachten!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dieselfan ()

    • Solche Fälle kamen bei den älteren Phantoms öfters mal vor und haben mit Hacken absolut nichts zu tun. Ich erinnere mich da an P2-Zeiten, wo mein P2 ebenfalls nach einer Kompasskalibrierung gleich nach dem Start verrückt gespielt hat. Dabei waren die Roll- und Nick-Wirkrichtung vertauscht und er drehte sich langsam um die Hochachse. Nach der Landung und erneuten Kalibrierung flog er wieder normal.

      Heute würde ich in einem solchen Fall auf den Atti-Modus schalten, in der Hoffnung dass wenigstens dieser noch richtig funktioniert. Dazu muss man den Atti-Modus natürlich auch beherrschen, also fleißig üben.

      RTH setzt einen einwandfrei funktionierenden Kompass und GPS-Empfang voraus, den sollte man in solchen kritischen Situationen also tunlichst nicht auswählen!

      Gruß Gerd
    • Du hast die P3p gebraucht gekauft. Hast du die Original-Rechnung? Garantie ist vermutlich keine mehr drauf. Beim Kontakt zum Support musst du einen Kaufnachweis hochladen.

      Magnete und Metall muss man unbedingt beim Start vermeiden. Wenn da schon nichts stimmt, geht nix mehr. Wenn beim Start alles passt und du beim Flug in die Nähe von einem Magneten kommst, kannst du aus dieser Zone auch wieder raus und normal weiterfliegen. Ich bin schon ganz in der Nähe von sehr starken Industriemagneten mit viel Metall überall im Atti geflogen. Keine Probleme. Beim Start musste ich aber vor die Halle auf einen Parkplatz.

      Einmal habe ich meinen Koffer auf einen Kanaldeckel gelegt. Nicht mehr an den Gullideckel gedacht. Wollte vom Koffer starten. Drohne bringt Störung und kann nicht starten. Ich: Häh? Wasn nu los? Bis ich den Koffer hochgehoben habe. :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ralf Neverland ()

    • Berichte über Fälle von Flyaway gab es genügend ob und warum konne meist nicht geklärt werden. Das sich Kopter selbstständig machen können gab es sogar schon bei dem Inspire I.
      Das man Kopter hacken kann will ich hier mal nicht ausschließen jedoch glaube ich kaum das gerade zu der Zeit wo du fliegen wolltest jeman in der Nähe war um deinen Flug durch häcking zu vereiteln.
      Was jedoch möglich ist, ist das jemand mit einem sehr starken Störsender in der Nähe rumprobiert hat oder auch unter dem Feld etwas verborgen ist was gestört hat. Wer weis schon was unter unseren Füßen so alles rum liegt. :(
      Einfach mal alles kalibrieren und wo anders versuchen.
      Gruß vom Nobier
      Alle Menschen sind gleich, nur manche sind ein wenig gleicher.