Verschollen über den Dächern der Stadt - Drohne in der Bonner City spurlos verschwunden - General-Anzeiger

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    • Verschollen über den Dächern der Stadt - Drohne in der Bonner City spurlos verschwunden - General-Anzeiger

      Verschollen über den Dächern der Stadt - Drohne in der Bonner City spurlos verschwunden  General-Anzeiger

      Bonn. Der Drohnenpilot Sebastian Heider hat am Mittwoch sein Modell über den Dächern der Bonner Innenstadt verloren, als er den Weihnachtsmarkt ...



      Weiterlesen…Quelle: Google News
    • Hm - sowas passiert also auch Profis. :whistling:
      Würde mich interessieren, was die Ursache war. Technischer Defekt (HW/SW), Funkstörung, Drohne gekapert (geht sowas überhaupt?).
      Werden wir aber wahrscheinlich nie erfahren.

      Er könnte ja mit einer anderen Drohne nach seinem Schmuckstück suchen - sofern er die Genehmigung dazu bekommt.
      Fly long and prosper.
    • Bis auf eine Fehlinformation ein sachlicher Bericht. Verboten ist es nicht, innerhalb von Kontrollzonen zu fliegen. Von den Aussenbegrenzungen eines Flughafens ist ein 1,5 km - Abstand einzuhalten. Es ist nicht nur theoretisch möglich, jemanden zu verletzen, sondern auch praktisch.
    • aerofan wrote:

      Verboten ist es nicht, innerhalb von Kontrollzonen zu fliegen.
      Doch, genau genommen ist es das. § 21b Ziff. 9 LuftVO.
      "Es sei denn, die Flughöhe übersteigt nicht 50m über Grund."

      Und wer sich darüber nicht selbst informiert, tut es auch bei anderen Verbotsdetails nicht, und für diejenigen darf der Flug in Kontrollzonen durch die Presse m.E. ruhig erst mal als Verbot kommuniziert werden.

      ____

      Ansonsten ein weiteres Beispiel dafür, dass die Technik eben nicht unfehlbar ist und Fehlfunktionen auch sehr sehr erfahrene Piloten unterkommen können - aus welchen Gründen auch immer. Auch hier wird man die eigentliche Ursache wohl nicht abschließend ermitteln können.
      Aber gut, dass offenbar nichts passiert ist, im Gegensatz zu dem Vorfall in Berlin Ende September mit 4 Verletzten (und Ermittlungen des Landeskriminalamts gegen den Piloten).

      Wo gehobelt wird, fallen eben manchmal Späne.
      Bestätigt aber nur den andauernden WIederkäu, dass man seine DInge besser 100%tig hintereinander haben sollte, wenn man solche Vorhaben - vor allem bei Veranstaltungen - unternimmt, und es ist dann eben auch beruhigend, wenn man zu 100% sicher sein kann, dass die Versicherung in solchen Fällen auch haftet.

      The post was edited 3 times, last by skyscope ().

    • MrSpok wrote:

      also auch Profis
      :?: :?: ...naja.....
      Erstens passiert sowas ja doch sehr selten bei der Mavic, zweitens hätte der Startort deutlich besser geplant werden können, drittens sehen mir bisherige Flüge von Ihm auch nicht gerade nach "Profi" aus.
      Sieht alles ein wenig "Mysteriös" aus... :(
      Mein pers. Eindruck und Meinung.
      Ich stehe eigentlich immer unter "Moderation", ich bin schliesslich verheiratet.
      Das sicherste Zeichen des wahrhaft verständigen Menschen ist Neidlosigkeit.
    • MST wrote:

      sehen mir bisherige Flüge von Ihm auch nicht gerade nach "Profi" aus.

      OK, Du scheinst ihn zu kennen. Dann kannst Du das natürlich besser einschätzen. Ich habe nur den Text, auf den in Post 1 verlinkt wurde.

      Und, im Vergleich zu mir ist er schon näher dran am "Profi". ;) Deshalb würde ich im Moment auch von solchen Übungen Abstand nehmen.

      Doch was könnte er falsch gemacht haben, damit so etwas passiert?
      Fly long and prosper.
    • "Doch, genau genommen ist es das. § 21b Ziff. 9 LuftVO.
      "Es sei denn, die Flughöhe übersteigt nicht 50m über Grund.""

      Es ist also nicht grundsätzlich verboten. Ich habe die 50m-Maximalhöhe auch schon einmal genau einhalten müssen in der Kontrollzone um Hamburg.

      Die Aussage ist also zumindest unvollständig.
    • @aerofan , ich weiss, was Du meinst bzw. worauf Du hinaus willst, aber der Flug in Kontrollzonen ist nun letztlich genau so verboten wie ein Flug über Wohngrundstücke (und die meisten anderen Verbote des § 21b LuftVO). Es gibt nur wie eben auch da einfach nur Ausnahmen vom Verbot ("es sei denn", oder "soweit"). Bei den Kontrollzonen muss im Gegensatz zu den anderen Verbotstatbeständen nur niemand bis 50m Höhe gefragt werden.

      Die Presse schreibt ja auch kategorisch, der Flug über Bahngleise, Wohngrundstücke etc. ist verboten, ohne auf die möglichen Ausnahmen (hier Genehmigung der Rechteinhaber) näher einzugehen.
    • @skyscope

      Ich frage mich gerade, genau genommen...kann eine Behörde überhaupt die Erlaubniss Erteilen für das Fliegen über Wohngrundstücke??
      Theoretisch müssen doch schon gem DSGVO jeder einzelne Bewohner/Eigentümer gefragt werden...oder sehe ich das falsch?
      Ich stehe eigentlich immer unter "Moderation", ich bin schliesslich verheiratet.
      Das sicherste Zeichen des wahrhaft verständigen Menschen ist Neidlosigkeit.
    • @MST

      Wohngrundstücke wurden ja in den Presseberichten gar nicht thematisiert, aber nein, eine kommunale Behörde kann keine Erlaubnisse zum Überflug über Wohngrundstücke erteilen. Lediglich die jeweilige Luftfahrtbehörde kann dieses machen - entweder einzelfallbezogen oder als auch Allgemeinerlaubnis - für NRW siehe bspw. brd.nrw.de/verkehr/flugplaetze…rag-Ausnahmeerlaubnis.pdf
    • MST wrote:

      Theoretisch müssen doch schon gem DSGVO jeder einzelne Bewohner/Eigentümer gefragt werden...

      So wie ich das verstanden habe, mußt Du nur dann die aufgenommenen Personen fragen, wenn Du das Bildmaterial veröffentlichen möchtest. Und auch nur dann bzw. nur die Personen, die nicht unkenntlich gemacht wurden.
      Anderenfalls wären Reportagen von TV-Sendern auf offener Straße überhaupt nicht mehr möglich.

      Also: Aufnahme machen - OK. Veröffentlichen - Personen unkenntlich machen oder um Erlaubnis fragen. Sonnst kann nicht veröffentlicht werden.
      Aber auch das wird im TV nicht (oder zumindest nicht immer) gemacht.

      Lustig finde ich immer, daß der Kopf einer Person gezeigt wird, dieser aber vernebelt ist. Sodaß man eigentlich nichts sieht, nur verschwommener Nebel. Dann kann man das Bild auch weglassen. (Ist aber OT, sorry ;) )
      Fly long and prosper.
    • MST wrote:

      Ich frage mich gerade, genau genommen...kann eine Behörde überhaupt die Erlaubniss Erteilen für das Fliegen über Wohngrundstücke??

      Theoretisch müssen doch schon gem DSGVO jeder einzelne Bewohner/Eigentümer gefragt werden...oder sehe ich das falsch?
      Genau genommen gilt es hier zwei unterschiedliche Verordnungen zu beachten.
      Die Luftfahrtbehörde kann dabei z.B. mit einer Allgemeinerlaubnis den Flug selbst erlauben (nach LuftVO), aber nicht Inhalte/Verbote der DSGVO.
    • MrSpok wrote:

      MST wrote:

      Theoretisch müssen doch schon gem DSGVO jeder einzelne Bewohner/Eigentümer gefragt werden...
      So wie ich das verstanden habe, mußt Du nur dann die aufgenommenen Personen fragen, wenn Du das Bildmaterial veröffentlichen möchtest.
      Falsch verstanden.

      Aber auch die DSGVO ist ja hier kein Thema, beim Fotografieren/Filmen von Veranstaltungen im Auftrag der Stadt und/oder des Veranstalters ("Wahrnehmung berechtigter Interessen") oder der Presse ("Medienprivileg") sowieso nicht.
    • Der Vorfall ist schon eine Weile her und wurde schon in einem Paralleluniversum diskutiert.
      Aus meiner Einschätzung heraus ist folgendes passiert:

      Es gab Probleme mit dem Kompass und der Mavic ist in den Atti-Modus zurückgefallen.

      Etwa zur gleichen Zeit hat sich der Fernsteuersender aufgehängt. Diesen zum Glück sehr seltenen Fall habe ich selbst auch schon erlebt. Alles wirkt normal, auch die Anzeigen am Sender, aber in Wirklichkeit geht nichts mehr. Verursacht wird dies nach meiner Vermutung durch USB-Kommunikationsprobleme mit der GO4 App. Normalerweise geht der Mavic dann automatisch in den RTH-Modus, was hier aber wegen des Atti-Modus nicht funktionieren konnte.
      Der Mavic ist also unkontrolliert durch den Wind abgetrieben, bis er an eine Wand geklatscht oder bei leerem Akku automatisch irgnedwo gelandet ist.

      Wie hätte man das verhindern können?
      Entweder sofort im Atti-Modus nachhause fliegen, oder, wenn man feststellt dass die Steuerung nicht mehr reagiert, die USB-Verbindung zum Smartphone unterbrechen und den Sender aus- und wiedereinschalten, um danach mit zurückgewonnener Steuerfähigkeit manuell nachhause zu fliegen.
      Angeblich lässt sich auch eine Notkalibrierung in der Luft durchführen, indem man den Mavic mehrfach um die Hochachse dreht, worauf er wieder in den GPS-Modus wechseln kann.

      Gruß Gerd