Ultraleicht- und Segelflugplätze

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      @rc-role: danke für den tip, werd ich mir nochmal genau durchlesen.

      parallel hab ich jetzt mal eine ganz allgemeine anfrage zu meinem anliegen ans rp bw geschickt. bin mal gespannt, was zurück kommt.

      nachtrag: nach erneutem lesen (und besserem verstehen) der allgemeinverfügung und dem drangehängten antragsformular ist es wohl mit ausfüllen desselben und 50 € verwaltungsgebühr getan. dann wird eine registriernummer für 2 jahre zugeteilt. damit kann ich leben und werde das wohl machen. damit verbunden ist immer noch die pflicht zur abstimmung mit der örtlichen flugleitung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von el_viejo () aus folgendem Grund: nachtrag hinzugefügt.

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      hab gestern abend eine sehr nette email vom segelflugclub erhalten, der den segelflugplatz betreibt. zusgammengefasst in etwa:

      1. der club ist prinzipiell offen dafür, mit modellfliegern und drohnenpiloten zu kooperieren. sie haben vor einiger zeit sogar versucht die nutzung des platzes auf modellflug auszuweiten, was aber am veto der betreffenden gemeinde bzw. dem widerstand der anwohner gescheitert ist (wg. befürchteter vermehrter lärmbelästigung durch flugmodelle mit verbrennermotor)
      2. der verfasser der email hat mich ebenfalls auf die möglichkeit mit der ausnahmeverfügung durch das zuständige rp verwiesen.
      3. er meint, dass die erlaubnis von 3 parteien nötig wäre (zuständiges rp, betreiber des flugplatzes, gemeinde).

      zum punkt mit der notwendigen zustimmung durch die gemeinde habe ich aber im kontext der allgemeinverfügung nichts gefunden. bin deshalb nicht sicher, ob das in meinem fall wirklich erforderlich ist, oder ob die zustimmung des betreibers des flugplatzes und die erlaubnis des rp ausreichen.

      hab jetzt nochmal den segelflugclub angeschrieben, ob sie mir die erlaubnis schriftlich geben, unter der bedingung, dass ich eine erlaubnis des rps habe und nur ausserhalb der flugzeiten aktiv bin.
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      update: ich hab jetzt das schriftliche einverständnis des segeflugclubs unter der bedingung, dass ich vom rp bw eine registriernr. für deren allgemeinverfügung erwerbe. in der email mit deren einverständnis war auch die info, warum die gemeinde ein wort mitzureden hat: der club ist der betreiber des segelfluggeländes und der eigentümer ist... ihr könnt es euch schon denken... die gemeinde. wobei ich denke, dass, wenn ich start/landung von den öffentlichen wegen aus mache, die rings um das gelände verlaufen, die erlaubnis der gemeinde nicht erforderlich sein dürfte.

      ich werd dann mal das rp bw anschreiben und um eine registriernr. bitten.
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      el_viejo schrieb:

      wobei ich denke, dass, wenn ich start/landung von den öffentlichen wegen aus mache, die rings um das gelände verlaufen, die erlaubnis der gemeinde nicht erforderlich sein dürfte.

      Also ich weiß nicht, ob es da einen Unterschied zwischen innerorts und außerorts gibt. Wenn ich mich an alle Regeln halte bzgl. §21b etc. darf ich z.B. in Aachen auch innerorts ohne weitere Erlaubnis von Wiesen oder Plätzen aus starten. Von Wegen oder Straßen darf ich dagegen nicht so einfach starten. Da muss ich ein Sondernutzungsrecht beantragen, da ich theoretisch Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer, Kfz-Fahrer) gefährden könnte. Zusätzlich muss ich Straßen mindestens 10 Meter hoch überfliegen.
      Die Gemeinde darf dir auch theoretisch ganz verbieten oder nur nach Antrag erlauben, von Flächen, die der Gemeinde gehören, zu starten. Wenn meine Informationslage da nicht falsch ist, handhabt die Stadt Köln das so.

      Ein Grundstückseigentümer darf dir nicht (immer) den Überflug verbieten, darf dir aber immer verbieten, auf seinem Grundstück zu starten oder zu landen. Also abklären.
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      @greenhorn89: vielen dank für deine infos. es gibt soviel zu beachten und wenn du denkst du hast alles auf dem schirm, dann kommt nochmal was hinterher :)

      jetzt werd ich mir mal die gemeindesatzung zu gemüte führen und notfalls mit dem zuständigen beim ordnungsamt telefonieren und mein vorhaben schildern. parallel dazu ging heut morgen mein antrag zur erteilung einer betriebserlaubnis gemäss ausnahmeverfügung des rp bw vom 31.10.2018 per email raus. bearbeitungszeit lt. deren website 14 tage, wenn der antrag korrekt ausgefüllt wurde, was ich doch hoffe.

      mein neues motto: gut (legal) ding will halt weile haben...

      vielleicht kann ich ja dann in zwei wochen positives berichten und ein paar visuelle eindrücke der umgebung hier liefern.

      nachtrag: grade kam eine antwort vom rp bw auf meine erste allgemeine anfrage zum thema aufstieg innerhalb der 1,5km vom fluggelände. eindeutige aussage: es ist in jedem fall erforderlich eine betriebserlaubnis gemäss ausnahmeverfügung einzuholen, unabhängig von den betriebszeiten.

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