Kurze Frage - kurze Antwort: 4K mit 24p oder 25p aufnehmen?

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    • Kurze Frage - kurze Antwort: 4K mit 24p oder 25p aufnehmen?

      Hallo an alle Video-Experten!
      Ich habe hier eine ältere Kamera vor mir liegen, die aber schon Videos in 4K mit 24p und mit 25p aufnehmen kann.
      Welche Einstellung sollte ich vornehmen, falls ich die Videos weiterbearbeiten ODER direkt auf einem 4K-TV anschauen möchte?
      Oder ist das bei der heutigen Technik egal?
      Vorweihnachtliche Grüße! ;)
    • Eigentlich egal. Aber manche Geräte machen eben genau 24 Bilder, andere die eigentlichen „Kino typischen“ 23,976 Bilder.
      Mein Tipp daher: nimm 25 fps. Das machen eigentlich alle Geräte gleich und du hast dazu noch „genug Bit pro Bild“.
    • gkrause1999 schrieb:

      ... der meinte auch, dass die 25p dann wohl am kompatibelsten wären.
      Das ist zu pauschal - kompatibel womit?
      Wenn man ausschließlich oder weitaus überwiegend für YouTube filmt, sind 24p oder 30p sicher die bessere Wahl, solange Monitore keine vernünftigen Scaler verbaut haben, vorausgesetzt, man hat kein Kunstlicht in den Aufnahmen (Flackern). Bei TV, Unternehmens- oder Werbefilm führt aber in Europa und Japan kein Weg an 25p/50p vorbei.
    • Auf jeden Fall, Fernseher - gerade die aktuellen - können mit allen Frame-Raten gut umgehen. Ich selbst filme auch alles in PAL, also 25/50p und nicht NTSC mit 24/30/60p. Bei Computermonitoren kann es mit 25p jedoch zu (visuellen) Rucklern kommen, aufgrund ihrer abweichenden Wiederholfrequenz von 60/120 Hz.
    • Danke schön für die Aufklärung, dann sind die heutigen Aufnahmen gerettet ;)
      Das mit den visuellen Rucklern muss ich beobachten, entweder es tritt nicht zu exterm auf oder mich stört es nicht (oder doch) oder es gibt Mittel und Wege, das im Nachhinein zu korrigieren (falls es notwendig wird, was ich aber nicht glaube).
      Ich denke, ich lebe erstmal damit.

      Ein frohes Fest allen Forenmitgliedern, die hier noch vorbeischauen! (schade, kein Weihnachtsbaum-Smiley hier :D )
    • Danke, ebenso.

      Bei neuen TVs sind auch oft "Bildberechnungstools" aktiviert. TrueMotion und der ganze "Mist".
      Der rechnet dann auf "megaflüssig" um. Ich mags nicht beim normalen TV schauen.

      Jedenfalls:
      Selbst meine "ruckeligen" P3 4K Aufnahmen ohne ND Filter laufen in diesen Modis sahneweich und flüssig. Lässt sich toll anschschauen.
      "Stellen sie sich eine Zukunft vor, in der Menschen mit mehr Geld dank ihrer privilegierten Gene längere und gesündere Leben führen."
    • Bei Computermonitoren kommt es halt auf die verwendete Wiederholrate an. Für 72/120/144/240Hz Monitore passen 24fps am besten. Für 75/100/125Hz Monitore passt 25fps besser. Am weitesten verbreitet sind wohl noch immer 60Hz Monitore, da ist beides nicht ideal. Allen gleichzeitig kann man es nicht recht machen.
      Bei 24fps auf einem 60Hz Monitor werden die einzelnen frames abwechselnd für 50ms und 33ms angezeigt, also immer abwechselnd lang und kurz, was als Stottern wahrgenommen wird. Man merkt das vor allem bei ganz langsamen Schwenks. Noch unangenehmer ist es mit 25fps, denn dann ergibt sich ein Muster von lang, kurz, lang, kurz, kurz.
      Es gibt Möglichkeiten das zu korrigieren. Die einfachste ist das Quellmaterial einfach etwas schneller laufen zu lassen, sprich das 24/25fps Video mit 30fps abspielen. Kommt halt immer darauf an was man gefilmt hat. Bei einem Rundblick über die Landschaft kann man das eher machen als wenn man eine Person bei irgendwas filmt.
      Es gibt auch noch andere Möglichkeiten, aber bevor man viel Aufwand betreibt würde ich dann eher sagen: Mit dem Stottern leben, oder eine andere Kamera kaufen. ;)

      Solange nicht zu irgend einem Zweck etwas anderes gefordert wird, würde ich heute nach Möglichkeit immer in einem Ganzzahligen Teiler oder Vielfachem von 60 filmen, also in 30,60,120,240fps. Damit erreicht man auf der größten Anzahl Geräte das beste Ergebnis. (Monitore, Tablets, Handys, etc.)
      Heutige TV-Geräte können zwar mit nahezu allen eingehenden Frameraten umgehen, aber wenn man das Video über eine Fire-TV-, Android-, Kodi-, HTPC- Geschichte schaut, dann beträgt die Eingangsrate des TV meist fix 60Hz, und man hat die gleiche Situation wie bei einem Computermonitor.