330 Euro für ne Fluggenehmigung in Österreich....

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    ACHTUNG: In Deutschland muß Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen sein! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • Michael67 wrote:


      Die Frage ist, wer kontrolliert das hinterher, ob ich 9m oder 20m hoch geflogen bin und dann auch wirklich gefilmt habe, wenn ich die Videos nur für mich privat nutze und nur in der Pampa fliege, wo niemand die Drohne auf den Kopf fallen kann. 330 EUR für 3 Tage ist schon ne Hausnummer.
      100% agree.

      Wenn ich nach Österreich auf Urlaub gehen würde, würde ich darauf schei..... und einfach fliegen. Ich habe auch sehr lange überlegt, ob ich die 330€ für ein Jahr ausgeben möchte oder nicht.

      Bislang habe ich erst 3-4 h Flugzeit mit meinem Kopter (seit Ende Nov. 2018) und in denen bin ich nur 2 x mal angesprochen worden ob ich eventuell etwas später starten könnte, bzw. etwas länger fliege damit diejenigen noch mit deren Pferden vorbei können....
    • Hannibhall wrote:

      Wie schon erwähnt, ist FPV fliegen frei, im Zweifelsfall muss die Behörde nachweisen, dass der Pilot Daten aufgezeichnet hat.
      Aber nur wenn eine andere Person mit dabei ist um die Umgebung zu beobachten.
    • Hallo
      Dazu möchte ich als Österreicher auch etwas beisteuern. Hab das so eben von der Website der Austrocontrol kopiert. Modellflug (auch Drohnen) sind bis zu gewissen Grenzen Bewilligungsfrei ( 25 Kg. 150m hoch). Da auch Drohnen (früher hießen sie Quadrocopter und keiner scherte sich drum, bis Teppen dann Mist bauten und überall herumflogen) Modellflugzeuge im weitesten Sinne sind.

      Das Gesetz unterscheidet:
      Unbemannte Luftfahrzeuge der Klasse 1 (Drohnen mit Sichtverbindung)
      Als
      „Drohne“ (z.B. Multikopter) ist das Gerät zu klassifizieren, wenn es
      gewerblich oder nicht ausschließlich zum Zwecke des Fluges selbst
      sondern z. B für Foto-/Filmaufnahmen betrieben wird. Dabei spielt es
      keine Rolle, ob die Aufnahmen gewerblich oder privat erstellt werden
      oder ob die Aufnahmen an Dritte weitergegeben oder veröffentlicht
      werden. Für den Betrieb dieser Geräte ist eine Bewilligung von Austro
      Control erforderlich.

      Zu beachten ist, dass zu jedem Zeitpunkt eine direkte Sichtverbindung (ohne technische Hilfsmittel) zum Piloten bestehen muss und eine Höhe von maximal 150m
      erlaubt ist. Der Betrieb mittels Videobrille („first person view“ –
      FPV) ist daher nur zulässig, wenn ein zusätzlicher Beobachter
      hinzugezogen wird, der in die Steuerung jederzeit eingreifen kann und
      als verantwortlicher Pilot gilt.
      Also auch kein Problem für FPV- Flüge. Hoffe, konnte etwas Licht ins Dunkel bringen.
      VG
      Franz
    • fragos wrote:

      Dazu möchte ich als Österreicher auch etwas beisteuern.
      Das bedeutet doch im Klartext, was ich schon geschrieben hatte: Drohnen bis 25kg, die nicht filmen, sind frei von Genehmigung. Die Genehmigung dient also NICHT der Sicherheit oder etwas ähnlichem, sondern AUSSCHLIESSLICH darum, eine Gebühr für das Filmen und Fotografieren zu erheben.
    • Hallo
      RICHTIG, hast ja recht, nur hatte ich den Eindruck, dass dies noch nicht Alle begriffen haben. Nur wer es jetzt noch nicht begriffen hat, dem ist nicht mehr zu helfen. :D :D :D
    • Michael67 wrote:

      @Trinity
      Gute Frage. Vermutlich gilt dann wo kein Kläger, da kein Richter. Selbst auf Youtube wird vermutlich nix passieren. Woher soll man am Video erkennen ob eine Genehmigung vorlag. Solange man sich an die Regeln hält und nur dort fliegt, wo es erlaubt ist. Dazu gibt es die App Drohnen-Info. Dort sind die Hubschrauber Landeplätze vermerkt und andere no fly Zonen.

      Es scheint auch so zu sein, dass eine Drohne in Kategorie A ohne Kamera verwendet werden darf, ohne vorher eine Genehmigung zu beantragen. Es geht also nur um Filmaufnahmen. Das Gesetz dazu bezieht sich auch auf gewerbliche Piloten. Privat ist m. E. eine Grauzone und AC will da nur abzocken.
      (...)
      Aber. Sollte deine Drohne abstürzen und dabei ein Sach- oder Personenschaden entstehen, verlierst du deinen Versicherungsschutz. Genau das ist der Grund, warum du dann besser eine Genehmigung einholen solltest.
      Also nochmal für mich Klartext bzw. in die Praxis interpretiert. Die Mavic Air wiegt 430 g, wieviele Meter das sind müsste ich jetzt noch ausrechnen um die Höhe zu kennen, bei der man ohne Genehmigung für private Zwecke aufsteigen und Filmen darf. Angenommen ich gehe auf den höchsten Punkt eines Berges übe unbesiedeltes Gebiet und lasse sie dort z. B. 9 m hoch steigen und flöge dann Richtung Tal (weiterhin unbesiedelt) ist das auch mit Filmaufnahmen die ich abspeichern noch vollkommen in der Richtlinie, weil ja der Startpunkt zählt, korrekt?

      Und Dein Case, Michael, mit dem Versicherungsschutz: den würde ich dann verlieren, wenn z. B. die Drohne in unbesiedeltem Gebiet einem Wanderer auf den Kopf fällt, der sie dann einkassiert (wäre dann noch die Frage ob er das dürfte, weil es ja trotzdem mein Eigentum bleibt) und die Speicherkarte entnimmt um zu beweisen, dass ich ohne Genehmigung geflogen bin weil ich nicht auf der öffentlichen ( und ja aus meiner Sicht Datenschutzrechtkich sehr fraglichen) Liste stehe und er will beweisen, dass ich gefilmt habe: damit er mich privat verklagen kann und keine Entschädigung von einer bonitätsstärkeren Versicherung erhält - vielleicht einfach weil er Drohnenhasser ist oder sogar selbst bei der Behörde arbeitet :D

      Für mich ist das alles reine Abzocke und von Behörden so theoretisch aufgesetzt, dass sie wahrscheinlich selbst gar nicht wissen, wie das in der Praxis umgesetzt werden soll...
    • Trinity wrote:

      Also nochmal für mich Klartext bzw. in die Praxis interpretiert. Die Mavic Air wiegt 430 g, wieviele Meter das sind müsste ich jetzt noch ausrechnen um die Höhe zu kennen, bei der man ohne Genehmigung für private Zwecke aufsteigen und Filmen darf. Angenommen ich gehe auf den höchsten Punkt eines Berges übe unbesiedeltes Gebiet und lasse sie dort z. B. 9 m hoch steigen und flöge dann Richtung Tal (weiterhin unbesiedelt) ist das auch mit Filmaufnahmen die ich abspeichern noch vollkommen in der Richtlinie, weil ja der Startpunkt zählt, korrekt?
      Es gilt immer die Höhe über Grund, somit müsste man immer die 9 m einhalten.


      Trinity wrote:

      Für mich ist das alles reine Abzocke und von Behörden so theoretisch aufgesetzt, dass sie wahrscheinlich selbst gar nicht wissen, wie das in der Praxis umgesetzt werden soll...
      Korrekt, auch viele Österreicher sind diesbezüglich mega sauer.... (ich eingeschlossen) dass man hier das erste Jahr 330 € zahlen muss, dann bei der Verlängerung nachweisen muss wie und wo man geflogen ist (Logbuch erstellen usw) und dann bekommt man vielleicht eine Verlängerung für 2 weitere Jahre um 330€.


      Trinity wrote:

      Und Dein Case, Michael, mit dem Versicherungsschutz: den würde ich dann verlieren, wenn z. B. die Drohne in unbesiedeltem Gebiet einem Wanderer auf den Kopf fällt, der sie dann einkassiert (wäre dann noch die Frage ob er das dürfte, weil es ja trotzdem mein Eigentum bleibt) und die Speicherkarte entnimmt um zu beweisen, dass ich ohne Genehmigung geflogen bin weil ich nicht auf der öffentlichen ( und ja aus meiner Sicht Datenschutzrechtkich sehr fraglichen) Liste stehe und er will beweisen, dass ich gefilmt habe: damit er mich privat verklagen kann und keine Entschädigung von einer bonitätsstärkeren Versicherung erhält - vielleicht einfach weil er Drohnenhasser ist oder sogar selbst bei der Behörde arbeitet
      Wäre für einen österr. Drohnenpiloten nicht so schlimm, da bei Uns keine Pflicht für eine Plakette an der Drohne vorliegt. Sprich wenn man nur in Österreich fliegt, kann keiner sagen, wem die Drohne gehört (wenn auf des SD Karte nicht Indizien drauf sind die man Rückverfolgen könnte).
    • Die Veröffentlichung der privaten Daten bei der AC wie es hier schon des öfteren erwähnt wurde, ist freiwillig. Wer eine Bewilligung bekommt, bekommt selbstverständlich auch eine Schriftliche Bestätigung und ein Drohnenkennzeichnen welche am Flugzeug aufzukleben ist.
    • Hannibhall wrote:



      Wenn man ohne Genehmigung erwischt wird, kostet es 23000€!!
      Hast Du da nicht eine oder gar zwei Nullen zuviel gemacht? 23 k Euro??? Oh, das könnte ich noch verstehen, wenn jemand an Flughäfen oder anderen Gefährdungspunkten Unsinn treibt, aber nicht wenn jemand in der sonst freigegebenen Pampa mit seiner Drohne ohne Lizenz fliegt.
      Wer das nicht bezahlen kann oder will, muss der dann ins Zuchthaus? Österreich wird auf meiner gedanklichen Drohnenkarte Sperrgebiet bleiben.