Mavic 2 verselbstständigt sich im POI-Modus

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    • Mavic 2 verselbstständigt sich im POI-Modus

      Hallo in die Runde,

      wir wollten gestern mit unserer Mavic 2 den Point of Interest-Modus austesten.
      Ein großes freies Feld - mit fünfzig Metern Abstand zum nächsten Wald.
      Wir heben ab, fliegen ca. auf 8 Metern Höhe, markieren uns selbst als zu umkreisendes Objekt, tippen auf "Go"...

      ...und die Drohne verselbstständigt sich, fliegt unkontrolliert von uns weg in den fünfzig Meter entfernten Wald und hängt sich dort an einem Ast auf.

      Was ist da denn schief gelaufen?

      Danke für eure Tipps und Hilfe...
    • Das macht meine auch ab und zu wenn diese automatische Objektfixierung nicht funktioniert. Da musst du aufpassen und notfalls eingreifen/abbrechen. Das wird immer wichtiger beim steigenden Funktionssumfang der Helferlein und ihrer immer schrottigeren Programmierung.

      The post was edited 1 time, last by RC-Role ().

    • Danke für die Rückmeldungen.
      Ja, vielleicht waren wir da ein wenig blauäugig... oder naiv, weil wir dachten, die Hinderniserkennung würde schon eingreifen. Funktioniert die ansonsten (wenn es nicht gerade Bäume mit dünnen Ästen sind) einigermaßen zuverlässig?
    • Hi Utna,
      - Äste ohne Laub - die Stärksten arm bis fingerdick - hat meine Mavic 2 pro im Steigflug für eine automatische Landung am Startpunkt leider nicht erkannt...
      - Ich denke - so meine leidliche Erfahrung mit rund gut 800 € Reparaturkosten - dass man bei jedem automatisch fliegenden Modus nicht nur die Drohne, sondern vor allem auch die Abbruchtaste neben dem linken Stick/Controler fest im Blick haben sollte, um ggf. die leider nicht 100% tig funktionierenden Automatismen noch stoppen zu können.

      Hier fehlt es meiner Meinung nach angesichts der bösen Folgen dieser Lücken in den Sensorfähigkeiten an der Nachdrücklichkeit und dem Vorrang von ausdrücklichen Warnhinweisen dazu in der Anleitung.
    • Das hatten wir schon oft hier. Ob es jetzt automatische Flugmodi oder RTH ist, alles autonome Fliegen ist perse unfallträchtiger als ein vernünftig gesteuerter Flug auf Sicht. Besonders auf die Sensoren sollte man sich (noch) nicht verlassen. Wenn man sich mal die Entwicklung anschaut, lässt sich feststellen, dass die Akkulaufzeit schon recht gut ist, dass mit der Mavic 2 auch die Kamera auf hohem Niveau liegt und die allgemeinen Flugeigenschaften auch sehr gut sind, sind eigentlich Software und Sensoren die großen Baustellen, wo noch großes Verbesserungspotential besteht. Und dabei meine ich nicht die Anzahl der Sensoren, sondern ihre Qualität. Das Optimum wäre dann erreicht, wenn du durch den Wald mit Büschen rennst und der Kopter folgt dir munter, ohne im Grünzeug zu landen.
    • Zebra wrote:

      Äste ohne Laub ...
      Hier fehlt es meiner Meinung nach ... an der Nachdrücklichkeit und dem Vorrang von ausdrücklichen Warnhinweisen dazu in der Anleitung
      ernsthaft? ?(

      sorry aber wir bewegen uns mit unseren Koptern im Luftraum und da gilt es eben ein besonderes Maß an Vorsicht walten zu lassen und ein klein wenig mitdenken muss man selbst bei der Nutzung all der automatischen Helferlein schon auch noch um nicht gar boshaft zu sagen "man muss fliegen können".
      Das jetzt nur auf die Anleitung zu reduzieren wäre m.E. zu platt denn wenn man das weiterspinnt enden wir noch wie in Land des Mannes mit dem Pudel auf'm Kopf mit dem berühmten Hinweis keine Haustiere in der Microwelle zu trocken =O
      "we brake for nobody"

      The post was edited 2 times, last by B69 ().

    • B69 wrote:

      wie in Land des Mannes mit dem Pudel auf'm Kopf
      Meinst Du den mit der berühmtesten Hohlraumversiegelung der Welt? ^^ ^^
      Manchmal komme ich mir vor, als wären wir schon dort. ("Bei rot bitte hier anhalten" an der Baustellenampel. Fehlt nur noch "Bei grün bitte weiterfahren") 8o
      Fly long and prosper.
    • B69 wrote:

      sorry aber wir bewegen uns mit unseren Koptern im Luftraum und da gilt es eben ein besonderes Maß an Vorsicht walten zu lassen und ein klein wenig mitdenken muss man selbst bei der Nutzung all der automatischen Helferlein schon auch noch um nicht gar boshaft zu sagen "man muss fliegen können".
      Das jetzt nur auf die Anleitung zu reduzieren wäre m.E. zu platt denn wenn man das weiterspinnt enden wir noch wie in Land des Mannes mit dem Pudel auf'm Kopf mit dem berühmten Hinweis keine Haustiere in der Microwelle zu trocken =O
      ...solche Kommentare sind hier ja mit relativer Konstanz zu lesen. Blos nicht das Produkt oder den Hersteller kritisieren oder etwas kritisch in Frage stellen. Und: es sind letztlich immer die dummen Kunden, die das Produkt falsch gehandhabt haben... oder einfach noch zu dumm waren ........Anfänger halt.
      Im Nachhinein sind viele schlauer, aber dieses im Nachhinein gilt es bestmöglich von beiden Seiten - Produzenten und User - zu verhindern. Da sind einseitige Bewertungen von Usern " ... ,die bevor sie das erste mal real geflogen sind angeblich nicht nur bereits ausgebuffte Allroundpiloten, sondern auch mit allen möglichen Erfahrungen gesegnet und Wassern gewaschen waren.
      Nein ich widerspreche Dir als erfahrener Industriedesigner deutlich. Es sind nicht zu Ende gedachte Produkte, nicht zu Ende gedachte Handhabungen, sowie Hinweise, Anleitungen und Programmierungen, die zu schnell auf alleiniges Kundenrisiko reduziert auf den Markt geworfen werden, die solche Fehler - dann zu Lasten des Kunden - provozieren. Und es kotzt mich an und ist ein böser Zug unserer Zeit, wenn ich sehe und höre wie sich dann überforderte Kunden peinlich berührt für Ihre vermeintliche Dummheit entschuldigen.... Da es sich hier jedoch nicht um irgendeine Software oder App handelt, die schlimmsten Falls nicht funktioniert und den Nutzer / Käufer ärgert, sondern um etwas was bei Fehllern der Nutzer oder der Software direkt einen erheblichen finanziellen und im worest case sogar gesundheitlichen Schaden nach sich zieht, würde ich nicht so lax damit umgehen, denn letztlich ist der Produzent derjenige der um diese Möglichkeiten und Mängel wissen muss und weiß und NICHT der noch ahnungslose Käufer und noch unerfahrene zukünftige Pilot.
      Da täte mehr Sorgfalt von Produzentenseite Not!
      Beste Grüße vom ZEBRA
    • Zebra wrote:

      Blos nicht das Produkt oder den Hersteller kritisieren
      wenn Du mir oder anderen im Forum fan-boy-Attitüde unterstellen willst so kann ich Dir zumindest für mich attestieren dass das Quatsch ist - wogegen ich oben argumentiert habe ist der Irrglaube alles was in einer Bedienungsanleitung nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist dann auch ohne Konsequenzen möglich/erlaubt sei.

      PS/edit da Dir zu liebe nochmal nachgesehen:
      Anleitung M2 S. 22: "... Steuern Sie das Fluggerät in folgenden Situationen mit erhöhter Vorsicht: ... Hindernissen mit kleiner Fläche (z.B. Äste). ..." und auf S. 23: "... Der aufwärtsgerichtete Infrarotsensor erkennt nur geradlinige Entfernungen direkt über dem Sensor und nicht oberhalb des gesamten Fluggeräts. Außerdem können große Hindernisse wie Dächer erkannt werden, winzige Hindernisse wie Blätter oder elektrische Drähte jedoch nicht. ...".
      Na so was ... ;)
      "we brake for nobody"

      The post was edited 1 time, last by B69 ().

    • B69 wrote:

      wenn Du mir oder anderen im Forum fan-boy-Attitüde unterstellen willst so kann ich Dir zumindest für mich attestieren dass das Quatsch ist
      Richtig. Egal wie sehr Fan oder nicht - Kritik ist erlaubt und auch gut. Aber man solls nicht übertreiben. Genauso darf man natürlich auch Positives herausheben. Solange Alles im Rahmen bleibt.
      Trotz Allem, vor dem Fliegen mal den gesunden Menschenverstand einschalten hat noch nie geschadet.
      Sicher könnte die BA an vielen Stellen besser sein. Doch erstens wer will schon eine mehrere hundert Seiten dicke BA durchlesen (wovon man sich eh nur einen Teil merken kann) und zweitens wer will den Aufwand, der dafür nötig ist, schon bezahlen.
      Man kann ja schon froh sein, wenn die BA keine Fehler enthält. Die von meiner e58 hat da so einige drin. Darüber könnte man sich schon eher aufregen.
      Aber wer liest heute schon eine BA. ;)
      Fly long and prosper.
    • B69 wrote:

      bei einem Gerät für einen vierstelligen Euro-Betrag
      Ich kenne Leute, die schauen nicht mal beim Neuwagen da rein. Und da sich die Beträge meistens 5-stellig.
      Natürlich schaue ich meist auch bei "Kleinteilen" rein (OK, nun nicht gerade bei einer SD-Karte ;) ). Man weiß ja nie, was man noch nicht weiß.
      Fly long and prosper.
    • Ich schaue definitiv im BAs rein. Für meine Kamera habe ich mir sogar ein Zusatzbuch geholt. Hat irgendwie 20 Euro als E-Buch gekostet, dafür habe ich es jetzt immer dabei, wenn ich was vergesse, schaue ich noch mal nach. Im Urlaub habe ich manchmal dagesessen, Einstellungen ausprobiert usw. Für die Mavic gibt es zum Glück jede Menge ganz guter Tutorial Videos, die vieles erklären. Allein die richtigen Fotoeinstellungen machen schon viel aus.
    • Mhm, sry für OT.
      Gerade in der BA meines PKW-Rückfahrwarnsystems gelesen ...
      Leuchtet die rote LED sind es noch ca. 20 cm bis zum Hindernis.

      Und denkste, die schreiben nicht dazu, dass ich nunmehr bremsen, anhalten sollte.
      Frechheit! ;) :D

      Genauso bei meinen Angelhaken ... kein Warnhinweis, dass da ein Widerhaken dran ist. 8o =O

      Sarkasmus aus.
    • Die 7 Anfänger-Regeln beim Drohnen Fliegen:
      1. Dich trifft nie eine Schuld, die Ursache ist stets woanders zu suchen.
      2. Du bist nun ein Flieger, also überfliege das Handbuch auch nur.
      3. Wenn du etwas nicht verstehst hast, lasse es dir von einem dieser Weicheier erläutern, die Handbücher lesen.
      4. Nutze alle autonomen Modi immer und überall. Wenn etwas nicht so läuft, wie du es dir ausgemalt hast, brich es auf keinen Fall ab. Die Automatik ist verfügbar, und hat einfach immer und überall zu funktionieren.
      5. Geht etwas schief, berichte in einem Forum darüber. Lasse dabei #1 einfließen.
      6. Verstösst dein Gegenüber gegen Regel #1, zeige deinen Unmut durch dessen Diffamierung oder gleich der ganzen Community. Nur so wirst du ernst genommen.
      7. Was auch immer passiert, du hast immer Recht.

      The post was edited 1 time, last by skyscope ().

    • Ich sag´s ja irgendwie findet sich immer jemand, der fraglos "kompetenter und schlauer" ist und die "Dummen" belehrt und unhinterfragt Fehler bzw. mangelnde Erfahrung unterstellt,.....und ob das dann ein Fanboy oder Profilierungsschlauwi ist, ...sorry , aber ist doch vom Effekt egal, wie sich das Kind nennt :)



      Ich hatte geschrieben:
      Hi Utna,
      - Äste ohne Laub - die Stärksten arm bis fingerdick - hat meine Mavic 2 pro im Steigflug für eine automatische Landung am Startpunkt leider nicht erkannt...
      - Ich denke - so meine leidliche Erfahrung mit rund gut 800 € Reparaturkosten - dass man bei jedem automatisch fliegenden Modus nicht nur die Drohne, sondern vor allem auch die Abbruchtaste neben dem linken Stick/Controler fest im Blick haben sollte, um ggf. die leider nicht 100% tig funktionierenden Automatismen noch stoppen zu können.

      Hier fehlt es meiner Meinung nach angesichts der bösen Folgen dieser Lücken in den Sensorfähigkeiten an der Nachdrücklichkeit und dem Vorrang von ausdrücklichen Warnhinweisen dazu in der Anleitung.



      Ich habe also lediglich unter dem Hinweis, dass die Funktion der aufwärts gerichteten Sensoren auch bei armdicken Ästen noch nicht funktioniert, die Funktion der automatischen Flugmodi angeprangert und davor gewarnt diesen zu vertrauen. Und darauf hingewiesen, dass ein eindeutiger klarer Warninweis zu Fehlfunktionen fehlt.

      Du zitierst zum Beweis Deiner Kenntnisse jedoch die falschen Handbuchbeschreibungen... es sei denn Du willst darauf hinaus, dass man immer selbst schuld ist, wenn man in gut 10 m Entfernung von Hindernissen wie Ästen mit der Drohne fliegt...

      Wer sagt denn bitte , dass ich die Drohne gesteuert habe, als sie in die Äste flog ....
      Sie steuerte sich selbst bei einem Test von RTH (und erkanntem und gespeichertem Startpunkt (!)), entgegen der unter "Rückkehrfunktion (RTH)" im Handbuch beschriebenen Funktionen und Flugweisen in einen 12 m über Ihr befindlichen Ast, obwohl sie meiner Einschätzung nach nur max. 5 m vom Startpunkt entfernt und eine aktuelle Höhe von max. 2m hatte.
      Die von mir danach ausgelesenen Logfiles geben übrigens die Position mit einer Flughöhe von 1,5 m und die Entfernung zum Startplatz von 7 m an.

      Hierzu sagt das Handbuch unmissverständlich zusammengefasst bei jeder Form von RTH:
      Bei Abständen unter 20 m zum Startpunkt: entweder
      a) direkter Rückflug zum Startpunkt in der aktuellen Höhe und
      b) bei Flughöhe unter 2 m: ansteigen auf 2m Flughöhe und mit 3,5 kmH direkter Rückflug zum Startpunkt

      Bei Abstand geringer als 5 m zum Startpunkt: direkter Anflug des Startpunktes

      Mein Fehler war also, dass ich das wörtlich genommen habe und, dass ich derart überrascht war, dass ich an Stelle den Pausenknopf zu betätigen direkt in die Steuerung eingreifen wollte, was die Drohen bis zum Crash natürlich ignorierte, obwohl an anderer Stelle mit "Achtungdreieck" und kleingedruckt im Handbuch dazu steht:
      - "Während des Rückkehrfluges können Geschwindigkeit und Höhe (!) mit der Fernbedienung gesteuert werden, jedoch Ausrichtung und Flugrichtung werden vom "Flugregler" gesteuert".
      Nein, ich konnte tatsächlich in keiner Weise über die Regler eingreifen, denn das war das erste was ich versuchte. Aber es bezieht sich ggf. wohl auch eher auf einen Rückkehrflug der mit einer Distanz von über 20m zum Startplatz startet und auch erst , wenn die Drohne eine dann bei RTH automatisch angeflogene Mindesthöhe von 20 m erreicht hat...
      Denn weiterhin steht im gleichen kleingedruckten Abschnitt der Hinweis:
      Dass die Drohne bei RTH automatisch auf mindestens 20 m Höhe steigt, was jedoch durch die oben genannten Aussagen zu den spezifizierten Beschreibungen jeweiliger Entfernungssituationen der Drohen zum Startplatz relativiert wird.
      Aber auch hier fehlt im Handbuch die Eindeutigkeit!

      Ich habe diese Beschreibungen der RTH Funktion als zuverlässig und als Funktionsstandard für meine Drohne M2p vorausgesetzt und wollte lediglich innerhalb dieses vermeintlich sicheren Manöverbefehls ausprobieren wie genau die Drohne von alleine den Startpunkt trifft und landet. Dass die Drohne jedoch plötzlich einen Steuerbefehl einer anderen Flugsituation (Entfernung über 20 m > Ansteigen auf min 20 m , bzw. eingestellte Flughöhe) ausführt, war definitiv ein Fehler entgegen der Handbuchbeschreibungen.

      Nun kann es ja sein, dass ich das Geschriebene im Handbuch nur missverstanden habe und dieses ja ganz andere Bedeutungen hat und an wiederum andere Stelle noch irgendwas von mir überlesen wurde, aber das wäre dann wohl eher Wortklauberei und der pseudoentschuldigende Verweis auf die AGB´s oder den Hinweis auf die generell gebotene Vorsicht". ... ich habe die Drohen jedoch nicht gekauft mit dem Wunsch oder der Notwendigkeit sie in einer rundum gepolsterten Turnhalle oder in der Wüste auszutesten....
    • Zebra wrote:

      ich habe die Drohen jedoch nicht gekauft mit dem Wunsch oder der Notwendigkeit sie in einer rundum gepolsterten Turnhalle oder in der Wüste auszutesten....
      Wäre neben Turnhalle, Wüste oder einem Ort unter einem Baum nicht auch ein freies Feld denkbar, um neue autonome Funktionen zu testen?
      Abschließend hätte ich noch dieses beizutragen, verbunden mit einem Hinweis auf die Möglichkeit des Setzes eines neuen weil dynamischen Homepoints und der Wahrscheinlichkeit von Fehlern in der GNS-Postionsbestimmung unter unter Bäumen.