Abschied dank grauenhaftem Support

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    • Hallo zusammen, ich musste bisher weder bei DJI, noch bei Parrot den Support in Anspruch nehmen Hatte eine Mavic Pro u seit Dezember 18, besitze ich eine Anafi. Außerdem habe ich mir vor ein paar Wochen noch zusätzlich eine Mavic Air zugelegt, weil ich wissen wollte, wie beide sich so fliegen
      Fakt ist, dass ich die Air wieder verkaufen werde, da mir die Anafi in vielen Belangen besser zusagt. Bei mir hat sie schon einiges überstanden u war bisher nie defekt!
      Ich kann also nicht bestätigen, dass sie nichts aushält!
      Hier meine Plus Punkte für die Anafi:
      1. Fernsteuerung: Kann ich besser in den Händen halten u man kann das Handy oberhalb der Sticks einspannen, ob mit oder ohne Handyhülle. RC schaltet sich automatisch ein/aus. Antennen müssen nicht ausgerichtet werden.
      2. Erheblich leiser u Akkulaufzeit länger!
      3. Kein Antikollisions System. Kann zwar in einem von 100 Fällen gut sein, dass man das hat, aber sonst nervt es fast nur u behindert den Flug, wenn es etwas enger wird. Im Sportmodus geht es sowieso nicht bei DJI u wenn ich es ständig im normalen Modus ausschalte, brauche ich es auch nicht u muss es nicht bezahlen!
      4. Man kann so ziemlich alle Flugparameter, leicht per Schiebeschalter verändern.
      5. Problemloser Handstart u sehr einfaches Auseinander bzw. Zusammenklappen.

      Bei der Anafi ist mir „negativ“ aufgefallen,
      dass man praktisch kein Zubehör von anderen Anbietern anbringen kann, ohne dass man mit einem Motorfehler/Absturz rechnen muss (Motorkappen rot/schwarz, Propeller Guards...).

      Natürlich kann man sich über alle Themen streiten, aber für mich waren diese Punkte ausschlaggebend.
      Außerdem versuche ich möglichst alles über Amazon Prime zu bestellen, da ich dort bis zu einem gewissen Grad evtl. bessere Chancen habe, wenn es zu Problemen kommt.
      Gruß Markus
    • Parrot Drohnen hatten seit der Bebop-1 immer schon eine Abschaltautomatik der Motoren, wenn die Propeller ein Hindernis berührten. Sie haben es damals sogar als Konzept zur Vermeidung von Verletzungen beworben. Ich erinnere mich noch, dass die ersten Bebops extrem empfindlich waren, als sie auf den Markt kamen. Sie haben diese Empfindlichkeit allerdings im Zuge der folgenden Firmware-Updates etwas angehoben, so dass sie nicht mehr bei den kleinsten Berührungen reagierten. Im Prinzip ist es eine Routine in der Firmware, die den Widerstand der Motoren auswertet und sie bei einer schlagartigen Blockade abschaltet. Vielleicht sollten sie diesen Wert bei der Anafi auch etwas anheben. Andererseits habe ich noch nie gehört, dass diese Abschaltung im freien Flug auftritt und deswegen die Anafis reihenweise vom Himmel fallen.

      Der Support und Service bei Parrot ist in der Tat sehr mies geworden, der war in den Anfangsjahren erheblich besser. Ich weiß nicht, ob heute bei der Hotline für Consumer-Drohnen aus Kostengründen nur noch angelernte Leute sitzen, die vorher online Hosen oder Gartengeräte verkauft haben. Früher saßen dort mal Leute vom Fach, die wirklich Ahnung hatten. Das muss dringend wieder verbessert werden.

      Andererseits kann man die Software-Entwickler von Parrot eigentlich nur loben. Was die dort leisten ist großartig, wenn man sieht welche Performance sie durch permanente Updates und Verbesserungen inzwischen aus der Anafi herausgekitzelt haben und es kommen ständig noch neuen Funktionen und Verbesserungen hinzu. Da könnte sich selbst DJI noch eine Scheibe abschneiden, denke ich, besonders bei den autonomen Funktionen und dem logischen Aufbau der App.
    • Tievvlieger wrote:

      Nehmen wir nur mal an, es handelt sich nicht um eine Wiese, sondern um Nachbars Hund oder Kind ... - da kann man volles Verständnis erwarten.

      Nunja - wie so oft kommt es im Leben auf die Dosis an. DJI schaltet ja auch ab, aber halt nicht schon in Szenarien, die Anafi Piloten wie hier im Thread beschrieben reingerissen haben.

      biber wrote:

      Im Prinzip ist es eine Routine in der Firmware, die den Widerstand der Motoren auswertet und sie bei einer schlagartigen Blockade abschaltet. Vielleicht sollten sie diesen Wert bei der Anafi auch etwas anheben.

      Genau. Leider werden die Kopter
      herstellerübergreifend immer mehr zu Black Boxes, wo man selbst kaum noch was einstellen darf. Wobei DJI in der Beziehung beim vorhandenen Wert, der sich bewährt hat, bleiben kann. Ideal wäre wenn man beim Anafi diesen Schwellenwert selbst anpassen könnte - wobei absolute Extremwerte (in beiden Richtungen), die ein Sicherheitsrisiko darstellen, ausgeschlossen wären.
    • Es sollte in jedem Land zumindest eine Annahmestelle für Reparaturen geben. Das kann ja durchaus eine Fremdirma sein, die als Vertragsunternehmen für Parrot arbeitet. Ähnlich wie es auch bei freien Kfz-Werkstätten üblich ist, die Verträge mit einem oder mehreren Kfz-Herstellern haben. So etwas muss sich doch finden lassen, wenn Parrot es selbst von der Kapazität her nicht machen kann, eigene Werkstätten mit Drohnenschraubern zu unterhalten. Von der verkauften Menge an B2 und Anafi dürfte das für eine Firma durchaus lukrativ sein.

      The post was edited 4 times, last by biber ().

    • Im Nachbarforum wird das Thema ja auch diskutiert und ich fand den Aspekt, dass man sich wohl damit abfinden muss, dass bestimmte Produkte einfach nicht mehr repariert werden, durchaus nachvollziehbar. Unsere Drohnen sind ja in der Regel keine Produktionsmittel, sondern relativ schnelllebige Fun-Artikel. (Wer sie doch als Produktionsmittel einsetzt, kann den Betrag für die Neuanschaffung abschreiben. Also Kleinkram.) Insofern ist es im Einzelfall ärgerlich, wenn eine 600 €-Drohne nicht mehr repariert wird, aber letzten Endes sind Verlust/Totalschaden und ggf. Neukauf die Risiken, die man beim Betrieb eines Fluggerätes dieser Leistungsklasse einkalkulieren muss - natürlich auch bei anderen Leistungsklassen, aber je preiswerter, desto eher erklärbar.

      Wie gesagt, persönlich wäre ich auch sauer, aber aus wirtschaftlicher Sicht ist Parrots Handlungsweise wenig überraschend.
    • Tievvlieger wrote:

      Im Nachbarforum wird das Thema ja auch diskutiert und ich fand den Aspekt, dass man sich wohl damit abfinden muss, dass bestimmte Produkte einfach nicht mehr repariert werden, durchaus nachvollziehbar. Unsere Drohnen sind ja in der Regel keine Produktionsmittel, sondern relativ schnelllebige Fun-Artikel.
      Auch wenn es "nur" 600+ Euro sind, ist das nix was ich mal eben aus der Portokasse zahlen kann. Da erwarte ich keinen Einweg-Wegwerfartikel, sondern schon was, dass inbesondere bei guter Behandlung laaange hält - und wenn es doch mal nen Hickup gibt, nen funktionierenden Support. So sieht mein P1 auch nach fast 6 Jahren wie aus dem Ei gepellt, und funzt bestens. Also den miesen Support von Parrot nicht schönreden ;)
    • Lutz G wrote:

      Tievvlieger wrote:

      Im Nachbarforum wird das Thema ja auch diskutiert und ich fand den Aspekt, dass man sich wohl damit abfinden muss, dass bestimmte Produkte einfach nicht mehr repariert werden, durchaus nachvollziehbar. Unsere Drohnen sind ja in der Regel keine Produktionsmittel, sondern relativ schnelllebige Fun-Artikel.
      Auch wenn es "nur" 600+ Euro sind, ist das nix was ich mal eben aus der Portokasse zahlen kann.
      600 € ist viel Geld, aber trotzdem lassen sich die Leute alle 24 Monate ein neues Händi aufschwatzen, dass sie dann brav über die Vertragsgebühren abstottern. Die "alten", voll funktionsfähigen Geräte sammeln sich dann in irgendeiner Schublade ...

      Ich rede also nix schön, unsere technischen Geräte sind keine Longlife-Produkte mehr. Die sind moralisch verschlissen, wenn wie die Kiste in Händen halten und das ist genau so gewollt - vom Hersteller und leider auch von den meisten Konsumenten. Ich weiß, dass hier im Forum nur Leute aktiv sind, die gegen die Verlockungen neuer Technik-Generationen immun sind. Deshalb wird ja hier auch nur über den guten alten P1 diskutiert, weil uns Mavic & Co. überhaupt nicht aus der Ruhe bringen ...
    • Ganz abgesehen davon, dass man sogar als mäßig begabter Handwerker fast alle Reparaturen (Austausch von defekten Teilen) bei der Anafi und den Bebops selbst ausführen kann, gehört es sich trotzdem, dass es einen vernünftigen Reparaturservice gibt. Nicht jeder traut sich selbst Hand anzulegen, um dann bei einem eventuellen Fehler auch noch den Garantieanspruch zu verlieren. Das gleiche gilt auch für den Support, der fachliche Fragen auch wirklich beantworten kann und zwr in Landessprache. Wie gesagt, was früher ja bestens funktionierte, sollte doch jetzt auch noch möglich sein, zumal die Anafi-Modelle (es gibt ja inzwischen zwei verschiedene) auch ein bisschen komplexer geworden ist, als es bei den Bebops der Fall war.

      The post was edited 1 time, last by biber ().

    • biber wrote:

      Wie gesagt, was früher ja besten funktionierte, sollte doch jetzt auch noch möglich sein, zumal die Anafi-Modelle (es gibt ja inzwischen zwei verschiedene) auch ein bisschen komplexer geworden ist, als es bei den Bebops der Fall war.
      Sehe ich ganz genauso, ich wollte nur eine Zustandsbeschreibung geben (Hersteller und Konsumenten betreffend).
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      AnafiSupport“

      Bei mir gingen nach dem letzten Freeflight update plötzlich meine inapp Funktionen (followme und flightplan) nicht mehr wiederherzustellen. Meine Anfrage an den support um eine Stellungnahme blieb bis heute (5 Tage) unbeantwortet. Du bekommst eine Ticketnummer und dann: einfach nichts mehr !
      Geht gar nicht.
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      Tievvlieger wrote:

      Ich rede also nix schön, unsere technischen Geräte sind keine Longlife-Produkte mehr. Die sind moralisch verschlissen, wenn wie die Kiste in Händen halten und das ist genau so gewollt - vom Hersteller und leider auch von den meisten Konsumenten.

      Hmm - ich kenne persönklich niemanden der sich nur um des Kaufens willens ständig neue Phones oder Kopter kauft. Und selbst wenn es so wäre - man muss kein DJI Fanboy sein um anzuerkennen, dass es mit DJI in der Kopterszene sowas wie guten Support gibt. Den Einwegkopter kenne ich von DJI nicht. Meinen Mavic Pro (1) werde ich wie den P1 sicher wieder viele Jahre (jetzt schon 2) problemlos fliegen, und dabei sein Potential mit großer Freude möglichst optimal ausnutzen (IMO viel spannender/befriedigender als ständig neue Produkte zu kaufen btw).

      In welche Richtung es beim Parrot Support geht zeigt wohl auch wieder das Posting über mir.
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      Lutz G wrote:

      In welche Richtung es beim Parrot Support geht zeigt wohl auch wieder das Posting über mir.
      Nun ja, als Erstpost hier so etwas behaupten kann schon auch in Richtung "Troll" gehen (kann aber auch nicht sein).

      Ich habe schon öfters mal das Smartpone gewechelt und auch das neuerste Update drauf und ich habe mir die Inappkäudfe im Nov. 2018 gemacht und es ist nie das Problem aufgereten wie der Erstlingstäter beschreibt.

      CIAO

      Mad
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      Na ich glaube man muss Parrot nicht böse gegenüber eingestellt sein, um zu sehen, dass beim Support was nicht rund läuft. Selbst wenn es oben ein Fake wäre (was ich nicht glaube) würde es nix an der klaren Tendenz ändern.
      Und nochmal - IMO ist der Anafi ein tolles Konzept - ja auch gerade vom Filigranfaktor her (mal abgesehen von der Motorabschaltung). Ich würde diesen Kopter gerne viel häufiger sehen - mit ihm zusammen fliegen. Wäre nur toll, wenn der Support ähnlich gelungen wäre.
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      Lutz G wrote:

      Wäre nur toll, wenn der Support ähnlich gelungen wäre.
      Da hast Recht, egal ob Fake oder nicht, der Support sollte doch gut funktionieren.


      Lutz G wrote:

      Ich würde diesen Kopter gerne viel häufiger sehen - mit ihm zusammen fliegen
      Von Wo bist du? eventuell (falls in der Nähe) könnte man sich mal treffen, unterhalten und fliegen :)

      CIAO

      Mad
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      Nur zur Info (Fakeverdacht) : ich habe die Drohne seit über einem Jahr und bis jetzt hat es mit den Zusatzfunktionen (inapp-käufe wiederherstellen) bei ca. 10 updates reibungslos imer geklappt. Wer möchte, dem kann ich die gesperrten Funktionen und die wirkungslose Inappkäufewiederherstellen-Taste gerne persönlich zeigen.
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      Hi, bin grade aus dem Urlaub zurück, 9 Tage fliegen auf Rügen mit der Anafi.

      Doch von vorne: Ich hatte mit meiner ersten Anafi, gekauft im Juli bei Amazon, Kontakt mit einem Ast, dann Crash und die Kamera wollte sich nicht mehr neigen. Selbst schuld, also Amazon angerufen, die geben mir eine Nummer mit Münchener Vorwahl, da spricht mir in Englisch einer: Bitte auf der Webseite den Support aufrufen usw. Also hab ich ein Ticket aufgegeben, nach 7 Tagen keine Antwort. Wieder bei Amazon angerufen, nach ein paar Auskünften, ja, alle Resets gemacht, die irgendwo stehen, keine Reaktion, hatte der Supporter ein Einsehen mit mir und hat mir eine neue Anafi geschickt. Die Rettung, drei Tage vor Urlaubsbeginn.

      Im Urlaub hab ich die Erfahrung gemacht: Feiner Sand und feine Mechanik vertragen sich nicht. Sollte eigentlich klar sein, aber manchmal übersieht man das Naheliegende.

      Noch eine Supporterfahrung: Im Netz las ich, es gibt eine Anafi FPV. Da das schon immer mein Wunsch war, fliegen, als säße man drin in der Drohne, hab ich gegoogelt, aber das Aufrüsten einer normalen Anafi mittels einer FPV-Brille scheint wohl nicht vorgesehen zu sein.

      Hat einer im Forum Erfahrung damit, ob und wie das gehen könnte?
      Natürlich habe ich die Frage via Kontaktformular an Anafi-Support geschickt, aber, außer einer Mail mit Vorgangsnummer ist nichts passiert, das ist 2 Tage her.

      Positiv möchte ich folgendes bemerken: Die beiden neuen Flugmodi in der App sind super, ich bin fast im gesamten Urlaub nur im Cinematic-Modus geflogen, die Drohne ist schnell, etwa 8-9 m/s aber stabil.
      Einen Bug hat man gefixt: Während ich in der letzten Version das Geofencing zwar aus- und eingeschaltet werden konnte, aber immer aktiv war, kann man nun bei ausgeschaltetem Geofencing auch höher als 150m fliegen.
      Ich war auf Rügen über dem slawischen Burgwall bei Garz auf 300m Höhe.

      Wird fortgesetzt.

      MfG Knut