Akkus blähen sich auf

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    • Akkus blähen sich auf

      Hallo
      Bei meiner mavic pro 2 blähen sich wärend dem Gebrauch die Akkus derart, dass sich die Klickraster lösen. Ist das normal? Kennt das jemand?
      Passiert ist nie etwas, da man mit der Drohne ja keinen Flipp machen kann, und dadurch die Akkus nicht rausfallen können. Aber ich finde das schon etwas beängstigend. Was wenn der Akku den Kontakt verliert im Flug?
    • Normal ist das sicher nicht. Im Gegenteil. Es könnte gefährlich sein. Lipos blähen u.a. auf: am Ende ihrer Lebensspanne, bei Überladung, bei Beschädigung, bei Kurzschluss bzw. Leistungsentnahme über dem angegeben C Wert. Meistens bei zu starker Entladung.
      Auf jeden Fall solltest du die nicht weiter benutzen.
      Normaler Weise sollte die Blähung auch nicht wieder zurückgehen. Wenn das trotzdem so seien sollte hat der Lipo ein Loch, denke ich.
    • Danke für die schnellen Antworten.
      Die Akkus funktionieren sonst noch einwandfrei und die Flugzeit ist immernoch knapp 30 min.
      Nach dem Flug sind sie recht warm und an der etwas weicheren Unterseite gebläht. Nach ein paar Minuten geht die Schwellung zurück. Allerdings nicht ganz.
      2 meiner 3 Akkus zeigen dieses Verhalten.
      Ich werde mich dann mal beim Support melden.
    • Dieselfan wrote:

      Was sollen die Anschuldigungen, @Steelfarmer?
      Weißt Du, wo/wie der TE die Akkus getestet hat?
      Und evtl. mal darüber nachgedacht, im Hinblick auf die Gedanken, ob der Thread dann überhaupt entstanden wäre?
      Das waren keine Anschuldigungen (wenn es so aufgefasst wird, dann entschuldige ich mich), das waren Tatsachen...
      Das I-Net ist voll von Berichten/Videos/Reportagen über brennende/explodierende Lipos und hier wird wirklich gefragt ob ein aufgeblähter Akku NORMAL ist... Unfassbar...
    • Ich finde, Steelfarmer hat hier nicht so ganz unrecht - das ist kein Handy! Wenn der vorgeschädigte Akku im Flug den Dienst ganz einstellt geht es beschleunigt abwärts. Dann fällt die Drohne runter und geht mit viel Glück kaputt. Mit weniger Glück trifft sie etwas von Wert, mit Pech einen Menschen.

      Sollte man sich immer klar machen.

      Jetzt könnte man sagen, das hat Kollege Monsterzahn nicht gewusst. Aber ich wette, ohne einen Blick rein zu werfen, das in der Anleitung klar geschrieben steht, das verformte oder äusserlich beschädigte Akkus nicht mehr verwendet werden dürfen. Leider steht das überall drin, deswegen nehmen es viele vielleicht nicht mehr ernst. Im Falle eines Fluggerätes sollte man es aber ernst nehmen.

      Die Gefahr eines Runaways ist heutzutage tatsächlich nicht mehr so groß, aber die Gefahr, das der Akku einfach die benötigte Leistung nicht mehr zur Verfügung stellen kann ist es durchaus.
    • Jens Wildner wrote:

      Definitiv Nicht mehr verwenden - Gefahr!
      Evtl. noch mit dem Adapter zum Aufladen vom Handy benutzen bis er leer ist und dann entsorgen.
      Ähhhm, Garantieantrag stellen?

      DJI will in dem Falle ein Video vom Akku haben und ersetzt dann den Akku. Entsorgen kann man sie dann selber.
      DJI will die Akkus auch nicht per Post haben.

      Ich habe schon viel lustiges im Paralleluniversum gelesen, sowas aber auch noch nicht. :P
    • @Sascha3580
      Wenn noch Garantie drauf ist, dann natürlich in Anspruch nehmen!
      Von Garantie, oder wie alt die sind, steht oben aber nichts. Das "entsorgen" war daher quasi symbolisch gemeint, also auch für ggf. umtauschen o. erneuern und eben für "auf jeden Fall nicht weiterverwenden!"
      Ich denke auf Garantie in Anspruch nehmen, darauf wäre der TE dann, letztlich und ggf., auch selbst noch gekommen. ;) :)
    • monsterzahn wrote:

      Was wenn der Akku den Kontakt verliert im Flug?

      Dann wird ein RTG eingeleitet ("Return To Ground"), in direkter vertikaler Flugrichtung in Fallgeschwindigkeit.

      Ernsthaft, deine Akkus blähen sich so auf, dass sie sich schon aus der Arretierung lösen, und du fragst hier, was zu tun ist?
      Damit noch zu fliegen, ist schon mehr als fahrlässig (nett formuliert), denk auch mal an die, auf die die Drohne vielleicht fallen könnte, oder die sich (mit Folgen) erschrecken, wenn plötzlich in der Nähe eine Drohne runter knallt.
    • Ich möchte jetzt mal etwas dazu zum Nachdenken einwerfen.
      Ich habe die Mavic 2 Pro seit September 2018 und damals mit FlyMore Set gekauft. Also habe ich drei Akkus in meinem Besitz.
      Im August 2019 habe ich festgestellt das ALLE DREI Akkus nach dem ersten Flug hier in Indonesien sich aufgebläht haben.
      Beim ersten Akku ist es mir zuerst nicht aufgefallen. Als die Drohne gelandet ist hatte ich mich nur gewundert das der Akku auf einer Seite nicht mehr eingerastet war. Ja, er hat sich selbst herausgedrückt. Dieses wurde mir allerdings nach dem zweiten Akku erst bewusst, als ich bei diesem sehr darauf geachtet hatte das er einrastet und dann trotzdem etwas hoch stand als ich gelandet bin.
      Nachdem ich die Akkus genauer betrachtet hatte konnte man deutlich sehen das sie an der unteren, weichen Seite einen dicken Bauch machen.

      Die Akkus wurden am 14.09.2018 ersmals geladen (Aufkleber auf dem Akku mit Inbetriebnahmedatum), waren also nicht einmal ein Jahr alt.
      Alle drei Akkus haben jeweils 28-32 Ladezyklen hinter sich.

      Da ich beruflich viel unterwegs bin vermute ich das die Luftdruckschwankungen im Flugzeug etwas mit dem Phänomen zu tun haben könnten.

      Da ich jetzt erst Anfang November von meinem Businesstrip zurück komme, gehe ich davon aus das DJI mir die Akkus nicht mehr kostenlos ersetzen wird. Trotzdem werde ich diese Reklamieren.

      Es gilt in erster Linie immer: Nicht mehr mit aufgeblähten Akkus fliegen.

      Mich ärgert es jetzt natürlich, da man hier in Indonesien die Akkus nur schwer findet und ich gerne noch ein paar Aufnahmen gemacht hätte. So bleibt mir ein Fliegen nur noch über dem Fluss wo nichts passieren kann, wenn die Drohne abstürzt.
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      Gruß Sven

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      » DJI Mavic 2 Professional «


      Einstieg ins Fliegen am 11.07.2015
    • JayDeeDeeJay wrote:

      So bleibt mir ein Fliegen nur noch über dem Fluss wo nichts passieren kann, wenn die Drohne abstürzt.
      Ausser, dass du nicht nur aufgeblähte Akkus hast, sondern auch eine Drohne weniger. Reklamiere bei DJI doch genau so, wie du es hier geschrieben hast, bei sowenig Ladezyklen und dem Sachverhalt könnte da schon was auf Kulanz gehen.