Gedanken zu RTH und Wind

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    • Gedanken zu RTH und Wind

      Hallo die MM Gemeinde.
      Seit Weihnachten bin ich stolzer Besitzer einer Mavic Mini.
      Nach vielen Spaziergängen hier im Forum bin ich nun auch Registriert.
      Nein, meine hat noch keine Probleme gemacht.
      Hier irgendwo habe ich über RTH und Wind gelesen, und dazu möchte ich meinen Senf geben.
      RTH :
      Ist der Flieger unter der RTH höhe, muss er aufsteigen und dann den kürzesten Weg nach Hause nehmen.
      Ist der Flieger über der RTH höhe, MUSS er die Gerade nehmen, die ihn mit dem Punkt über dem Homepunkt in RTH Höhe verbindet.
      Keinesfalls darf er zuerst höhe abbauen.
      Warum :
      Er steht in 100m Höhe hinter einem 50m hohen Hindernis, ich sehe ihn, die RTH Höhe ist 30m. Es ist leicht ein zu sehen was passiert, wenn er erst Höhe abbaut.
      Natürlich muss man diese Funktion üben, die Feuerwehr macht das auch.

      Der Wind der Wind.....
      Ein leichter Flieger ist Windanfällig.
      Stimmt das überhaupt?
      Jein!
      Jeder Flieger wird vom Wind mit der Windgeschwindigkeit davon getragen. Egal wie schwer er ist. Das einzige was zählt ist die Motorleistung. Das heißt, wie schnell kann er fliegen.
      Die Mini macht 50kmh, die Pro 80kmh.
      • Nur die Reaktion auf Böen der Mini ist heftiger.
      Das ist alles.

      Auf das alle wiederkommen!

      Grüße
      Manfred
    • Das ist doch völliger Blödsinn!
      Bei RTH fliegt der doch nicht mit Höchstgeschwindigkeit. Probier es doch mal aus oder lies die Spezifikationen.

      Das ist doch ein ähnlicher Irrtum wie von den Leuten, die bei der P4 nicht im Manual nachgelesen haben, wie langsam die Drohne zurück kommt, wenn sie einen Fliegenschiss auf einem der vorderen Hindernis-Detektoren hat... Die fliegt dann Schritttempo und verendet mit leerem Akku lange vor dem Homepoint!

      Leute - Ihr seit Teilnehmer im Flugbetrieb und Ihr müsst die Eigeenschaften Eurer Drohne bei jedem Störungsszenario (starker Gegenwind ist eins!) kennen bevor Ihr mal eben 100 Meter wegfliegt.
    • Wombat wrote:

      Das ist doch völliger Blödsinn!
      Bei RTH fliegt der doch nicht mit Höchstgeschwindigkeit. Probier es doch mal aus oder lies die Spezifikationen.

      Groundspeed nicht, Airspeed schon. Zur Not den RTH noch mal im Sportmodus auslösen, dann ist der max. Winkel frei.

      Und kann man bei der P4 nicht die Sensoren einfach ausschalten, wenn man bemerkt, das da was nicht stimmt?


      Wombat wrote:

      Leute - Ihr seit Teilnehmer im Flugbetrieb und Ihr müsst die Eigeenschaften Eurer Drohne bei jedem Störungsszenario (starker Gegenwind ist eins!) kennen bevor Ihr mal eben 100 Meter wegfliegt.

      Da hast Du allerdings recht - man sollte sich vorher überlegen, was man bei welchem Szenario machen kann. Z.B. nach Möglichkeit erst gar nicht mit starkem Rückenwind abfliegen oder vorher schon auf Maps abchecken, wo man den Vogel sicher landen kann wenn der Akku knapp wird.
    • Derfnam wrote:



      Warum :
      Er steht in 100m Höhe hinter einem 50m hohen Hindernis, ich sehe ihn, die RTH Höhe ist 30m. Es ist leicht ein zu sehen was passiert, wenn er erst Höhe abbaut.
      Natürlich muss man diese Funktion üben, die Feuerwehr macht das auch.

      dann ist die RTH-Höhe falsch eingestellt! Immer höher als das höchste Hindernis!
    • Derfam, zum Teil erklärst du Dinge als "Erkenntnisse" die ein alter Hut sind und auch falsch interpretiert.

      Ob über oder unter RTH Höhe, alle Fluggeräte mit RTH fliegen immer A---> B.

      Zur Flugvorbereitung gehört auch, einen RTH einzuplanen, also das höchste Hindernis als RTH Höhe wählen.

      Die Windanfälligkeit ist abhängig von der Stirnfläche und Gewicht. Das Gewicht spielt wohl eine Rolle.
      Die Motorleistung bestimmt dann, ob er dagegen ankommt oder nicht. Der Akku bestimmt, wie lange er das kann.

      Wenn du außerhalb der Sichtweite bist, musst halt abwägen was wichtiger ist, dein Kopter oder Schaden den er unkontrolliert anrichten kann.

      Bei den viele Hilfsmittel heutzutage (find my drone, GPS Daten, GoogleMaps Karte) kannst mal erst mit sinken in ruhigere Luft probieren und per FPV heim fliegen.
      Vernünftiger ist es notlanden. Sich noch nach Möglichkeit einen Punkt suchen, wo ich gut ran komme. Also nicht mitten im Mais sondern am Rand, so nahe wie möglich an einen befahr/begehbaren Weg.

      Apps ersetzen nicht den GMV.
    • Hi Manfred, lass dich nicht abschrecken von den "Gegendarstellungen" : Deine Darstellung des RTH-Verhaltens ist richtig, kann aber leicht missverstanden werden. Da musst du noch an deiner Ausdruckseweise "feilen" :)

      Bei RTH geht die Drohne nur dann auf die eingestellte "Rückkehrhöhe", wenn sie bei Auslösung des RTH niedriger ist als die eingestellte Rückkehrhöhe. Du wolltest sicher damit ausdrücken, dass man IMMER beim Start schon die Rückkehrhöhe einstellen / kontrollieren muss, um desaströse "Heimflüge" zu vermeiden.
    • Alles Blödsinn?!?
      Von RTH und Maxspeed habe ich nichts gesagt. Lesen ist so'ne Sache.
      Selbstverständlich lese ich alle AGB's. Ihr doch auch!
      Selbstverständlich hängt die Windstabilität nur und nur von Maxspeed und Reaktionsgeschwindigkeit des fliegers ab, von nichts anderem.
      Es geht mir auch nicht um Piloten Fehler sondern um Systemreaktionen.
      Die MM kennt doch ihren Groundspeed, damit erwarte ich das sie bei Gegenwind und RTH alles gibt um nach Hause zu kommen und nicht auf Anweisungen des Piloten angewiesen ist.
      Ist es wirklich so das sie Stumpf 8m/s Airspeed macht? Das würde ich als Kritikpunkt betrachten.
    • Die "Airspeed" der Drohne wird durch den Modus limitiert. Im Sportmodus ist die Leistungsgrenze der Drohne (Akkus / Motoren) das Limit.

      Ob die anderen Modi auch bei RTH "limitieren" kann ich nicht sagen; es wäre jedenfalls nicht sinnvoll.

      Es ist jedoch vom Piloten unbedingt die Windsituation zu beachten. So ist es natürlich NICHT sinnvoll, MIT dem Wind zu starten; dann müsste die Drohne gegen den Wind zurück. Das kann bei dem knappen Leistungsüberschuss der Mini bös enden, was viele Verlustmeldungen bereits gezeigt haben.

      Dazu kommt der verhängnisvolle Umstand, dass Neulinge generell die Windstärke mit zunehmender Höhe unterschätzen.
    • Derfam, so spätestens mit Erscheinen der Mavic Serie hörte man immer öfter von solch Fällen.

      Warum erst ab Mavic? Die Phantom Serien hatten noch mehr Windangriffsfläche. Aber ich denke die Faltdronen haben einen Kaufrausch ausgelöst.
      Und meist waren die Wind.-Flüchtlinge Kopterneulinge.

      Wer von der Pieke aufwärts Kopter geflogen ist, kennt die Gefahr.

      Die Neueinsteiger verließen sich zu sehr auf Werbeversprechen und meinten Sensoren ersetzen alles.

      Es gibt doch inzw Windwarnungen, aber das die FC logisch denken, kann ich nicht sagen. Es war schon bei den Phantom Serien 1&2 das du im GPS Mode ohne RTH schon verhungert bist. Da hing ich bei Vollgas im Wind mit 1,6ms ;( Da half nur noch auf Atti gehen, da kamen dann die Reserven.

      Und dies meinst du, sollte der FC erkennen. Jo, wäre nicht schlecht. Ich warte ja auch immer noch auf die eingebaute Motiv-Klingel :D

      Mini bedeutet ja nicht nur Baumaß mini sondern auch Ausstattung ist weniger.

      Derfnam wrote:

      Von RTH und Maxspeed habe ich nichts gesagt. Lesen ist so'ne Sache.
      Deine Überschrift sagt schon RTH. Oder meinst den Zusammenhang zum Speed. Nun, bei Wind hilft nur Speed.

      Deine Frage meint...warum schaltet nicht in den Sport Mode wenns nicht vorwärts geht...das musst du DJI fragen.

      Nur meine Flieger mit Airspeedsensor, die machen so was.
    • Derfnam wrote:

      Auf das alle wiederkommen!
      Und das Wiederkommen würde ich in der Regel in die eigenen Hände legen, und nicht RTH als normalem Flugmodus überlassen. Hat bei mir die letzten 6 Jahre bestens geklappt,
      und hat auch den Vorteil, dass man sich ans Fliegen GPS-Schubsen per Hand gewöhnt, und nicht von Automatismen abhängig ist, die hier und da so ihre Tücken haben können, gerade auch bei ggf heftigem Wind, wenn
      z.B. der RTH Speed nicht mehr langt um gegenan zu kommen/zurückzukehren.
    • hegauer wrote:

      Es ist jedoch vom Piloten unbedingt die Windsituation zu beachten. So ist es natürlich NICHT sinnvoll, MIT dem Wind zu starten; dann müsste die Drohne gegen den Wind zurück. Das kann bei dem knappen Leistungsüberschuss der Mini bös enden, was viele Verlustmeldungen bereits gezeigt haben.

      Dem kann ich nur zustimmen. Das ist der absolute Klassiker für den Verlust vieler Drohnen und davon gibt es viele dokumentierte, traurige Beispiele auf Youtube von zu sehen wo auf diese Art und Weise richtig teure Drohnen versenkt werden... Ich finde es immer wieder erstaunlich, das Leute sich Drohnen für über 1000 Euro (wobei der Wert dabei eigentlich keine Rolle spielen sollte!!) anschaffen aber sich scheinbar null mit der Materie auseinandersetzen. Mir tut es dann immer nur um die schöne Drohne leid und hoffe das bei dem Verlust niemand zu Schaden gekommen ist.
    • Derfnam wrote:

      Ist es wirklich so das sie Stumpf 8m/s Airspeed macht?
      Ich zitiere mal aus dem Handbuch:

      DJI Mavic Mini Manual v1.0, S. 13 wrote:

      the aircraft [...] flies to the Home Point at a speed of 8 m/s.
      Mit solchen Fachbegriffen wie Airspeed und Groundspeed wird da natürlich niemand behelligt - ich gehe davon aus, dass es sich um Airspeed handelt.
      Hinter jeder Ecke lauern ein paar Richtungen...
    • @Derfnam
      so richtig hab ich Deinen Beitrag nicht verstanden, da er einfach nur die Bedienungsanleitung wiedergibt...
      Windanfälligkeit hat auf jeden Fall was mit Gewicht, Angriffsfläche und auch Motorleistung zu tun. Dazu kommt bei der Mini noch die fehlende Hochstromfähigkeit der Akkus dazu, sie hat wohl eher Probleme längere Zeit mit max. Leistung zu fliegen.
      Aber wie ein Vorredner schon schrieb, sie ist nicht nur klein sondern auch stark abgespeckt.
      Ich bin kein Klugscheißer, ich weiß es wirklich besser..
    • Ich denke, die Geschwindigkeitsangaben sind als Groundspeed zu verstehen.
      Wenn ich bei Gegenwind nur noch 50 statt der max. ca. 75 km/h (M2) mache kommt die trotzdem nur mit 74,irgendwas zurück.

      Was wegen Gegenwind nicht mehr geht, schon klar, oder?

      Ich habe auf den Sportmodus verwiesen, weil dort der max. Anstellwinkel auch bei der Mini grösser ist - und damit, was die Drohne überhaupt an Vortrieb realisieren kann.
    • Junger Vater so ein Fass wollte ich gar nicht aufmachen.
      Airspeed weiß die Drohne durch ihren Neigungswinkel.
      Groundspeed durch das GPS.
      In der Anleitung finde ich nicht was mit den 8m/s gemeint ist.
      Wenn es Airspeed ist und der Groundspeed sagt - 2m/s, dann sollte die Drohne doch auf 12m/s, also in den speed Modus gehen. Das wäre einfach umzusetzen. Meine Frage war, macht sie das oder nicht.
      Motiv Glocke ist schwieriger.

      Nochmal zum Wind :
      Zwei Dinge muß man unterschreiben :
      Abdrift und Stabilität in unruhiger Luft.
      Abdrift :
      Hier ist leicht einzusehen das nur maxspeed Ausschlag gebend ist.
      Stabilität :
      Das ist schwieriger.
      Die schwere Drohne ist zwar träger, kann auf Grund ihres Gewicht aber nicht so schnell reagieren. Wer hier gewinnt, kann ich nicht sagen. Bekannt ist das die MM erstaunlich stabil ist. Wundert mich nicht.
      @MajorGriffon :
      hoffentlich hast du recht
    • Derfnam wrote:

      Das ist schwieriger.
      Die schwere Drohne ist zwar träger, kann auf Grund ihres Gewicht aber nicht so schnell reagieren. Wer hier gewinnt, kann ich nicht sagen. Bekannt ist das die MM erstaunlich stabil ist. Wundert mich nicht.
      Nun ja, schwerere Kopter, welche nicht auf min. Gewicht hin optimiert wurden, haben gewisse Reserven, sprich sie können die Drehzahlt der Motoren hoch fahren und damit besser gegen den Wind anzukommen. Dabei sind auch LiPo Akkus gut. LiIon sind eher Mau in dieser Hinsicht, da sie bei starker Beanspruchung schneller WO geben.

      CIAO

      Mad
    • Derfnam wrote:

      Airspeed weiß die Drohne durch ihren Neigungswinkel.
      Groundspeed durch das GPS.
      In der Anleitung finde ich nicht was mit den 8m/s gemeint ist.
      Wenn es Airspeed ist und der Groundspeed sagt - 2m/s, dann sollte die Drohne doch auf 12m/s, also in den speed Modus gehen. Das wäre einfach umzusetzen. Meine Frage war, macht sie das oder nicht.
      Ich möchte bezweifeln, dass beide Geschwindigkeiten eine logische Verknüpfung haben bzw irgendeinen Einfluss auf die Steuerung des RTH.
      Eher kann ich mir vorstellen, dass beim RTH Neigung und Drehzahl fest eingestellt werden auf Werte, die bei Windstille ~8m/s über Grund entsprechen. Genau wissen weiß ich es allerdings nicht, aber so mancher Bericht über RTH Flyaways spricht dafür (im RTH langsam abgetrieben, manuell mit Vollgas dann stabilisiert, ...)
      Hinter jeder Ecke lauern ein paar Richtungen...