Unrechtsbewusstsein bei Mavic Mini Piloten vorhanden?

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    ACHTUNG: In Deutschland muß Deine Drohne per Gesetz mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen sein! Diese Plakette muß feuerfest sein und Deinen Namen und Anschrift enthalten. Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier.

    • Unrechtsbewusstsein bei Mavic Mini Piloten vorhanden?

      Hi,

      ich weiß, der Titel ist reißerisch, aber gerade durch so etwas kann man vielleicht eine gute Diskussion anstoßen.

      Man sieht, nach Einführung der Mavic Mini, hier im Forum öfters Beiträge über Flüge die nicht ganz 100% rechtskonform waren.

      Wenn man denjenigen darauf anspricht, erfolgt meist die Antwort "... mir doch wurscht..." (frei steirisch)

      Hat das mit dem zu tun was DJI propagiert? "Fliegen kann jeder"?

      Ist das Verhalten von diesen Piloten ein Problem für die ganze Koptergemeinde?

      CIAO

      Mad
    • Madgordon wrote:

      Hat das mit dem zu tun was DJI propagiert? "Fliegen kann jeder"?
      möglich, aber ob einen signifikanter Zusammenhang besteht können wir nur mutmaßen

      Madgordon wrote:

      Ist das Verhalten von diesen Piloten ein Problem für die ganze Koptergemeinde?
      m.E. ist Unrechtsbewusstsein nicht auf ein konkretes Modell beschränkt sondern gilt modellunabhängig für Personen


      PS: so was ähnliches hatten wir hier schon: drohnen-forum.de/index.php/Thr…Mini-Besitzer-ein-Risiko/ ... div. Argumente des damaligen threads gelten wohl auch hier
      "we brake for nobody"
    • B69 wrote:

      m.E. ist Unrechtsbewusstsein nicht auf ein konkretes Modell beschränkt sondern gilt modellunabhängig für Personen
      Gebe ich dir Recht, aber es häufen sich doch eher die Fälle wo eine Mavic Mini mit im Spiel war.

      Allg. würde ich mal in den Raum stellen, dass Mavic Mini Piloten sich aufgrund der Werbung von DJI bzgl der 249 g und somit Unterschreitung der 250 g Marke sich nicht einmal mehr die Regeln des eigenen Landes bzw. der von Urlaubsländern ansehen, denn die denken eh, dass sie mit der Mini unter dem Radar fliegen.

      CIAO

      Mad

      The post was edited 2 times, last by Madgordon ().

    • stimmt schon, die Mini hat für den Preis viele Funktionen die bis dato nur teureren Modellen vorbehalten waren und damit wird sich die Zahl der Piloten noch weiter vergrößern ... damit einhergehend steigt die statistische Wahrscheinlichkeit und tatsächliche Anzahl von "Deppen hinter den sticks" (sorry-to-say)
      "we brake for nobody"
    • Ich denke es ist ein Zusammenspiel von
      1. Dem günstigen Preis
      2. Den technischen Möglichkeiten (Reichweite)
      3. Den 249g, die vielen Piloten suggerieren, ihr Kopter dürfe überall abheben und fliegen.
      Sind Sie eine Gefahr?

      Natürlich, aber das hat nicht wirklich was mit der MM zu tun. Mit jedem neuen Piloten steigt die Wahrscheinlichkeit das dieser irgendeinen Müll zusammen fliegt, bei der Mini vermutlich besonders durch Punkt 3 bedingt.

      Schadet das der Kopter Gemeinde?

      Jede Negativschlagzeile schadet uns indirekt oder direkt - also ja

      Und jetzt stelle ich mal Popcorn bereit :D
    • Madgordon wrote:

      Allg. würde ich mal in den Raum stellen, dass Mavic Mini Piloten sich aufgrund der Werbung von DJI .....
      Ne, jetzt echt? ;)

      Redundante Copter, fein. Aber redundante Threads? :)

      ---> Sind Mavic Mini Besitzer ein Risiko?

      Dort wird auch die Eingangsfrage hier von manchen Mini Piloten beantwortet: Nein. :)
      Der Narr tut, was er nicht lassen kann, der Weise lässt, was er nicht tun kann.
    • Na ja, kann mir schon vorstellen das der günstige Preis eine große Rolle spielt und viele so nebenbei dazu verleitet sich eine Drohne zu kaufen ohne sich mit der Thematik beschäftigen zu wollen..
      Ich hatte einen Arbeitskollegen dessen Sohn ganz heiß auf meine Air war und ihn letztendlich der Preis abgeschreckt hat..
      399 € hätte er sicherlich dafür abgegeben, er war aber noch gar nicht reif genug die Thematik zu überschauen..
      Zusätzlich erweckt die Mini noch den Eindruck dass sie alles genau so gut wie die großen kann, in der Praxis lässt sich die Physik dann aber doch nicht so richtig überlisten und gespart wurde sicherlich auch an der Leistungsfähigkeit der Komponenten..
      Ich bin kein Klugscheißer, ich weiß es wirklich besser..
    • Analyst wrote:

      in der letzten Zeit die Frage nach der Reichweite sehr häufig diskutiert wird
      das (und andere Themen) kommt regelmäßig wenn ein neues Modell (das viele neue Käufer findet) gelaunched wird und darüber neue Mitglieder in die Foren "gespühlt" werden ... aktuell ist's halt gerade der MM, davor war's mal der MA, der M1P, P4, ...
      "we brake for nobody"
    • Madgordon wrote:

      Ist das Verhalten von diesen Piloten ein Problem für die ganze Koptergemeinde?
      Unwahrscheinlich. Vielmehr sind die kapitalistischen Interessen ein Problem für die Koptergemeinde. Kennt man ja auch aus anderen Bereichen.

      Thema Gefahr/Risiko:
      Das fand ich ganz nett zu dem Thema...

      DMFV wrote:

      Generell ist es klar ersichtlich, dass der untere Luftraum strenger geregelt werden soll um darin besser Geld verdienen zu können. Die Idee des U-Space ist hauptsächlich dazu nützlich gewerbliche Flüge über größere Distanzen zu legalisieren.

      Deadcat wrote:

      Der vorgeschobene Aspekt der Sicherheit ist an diesem Punkt nur noch ein Argument von Politikern, die nicht zugeben wollen, dass sie primär in
      wirtschaftlichem Interesse handeln.

      Um das ganze mal in Zahlen auszudrücken: In DE sind laut offiziellen
      Angaben (geschätzt) ca. 500k Drohnen/Flugmodelle im Umlauf. Davon
      handelt es sich aber mal bei min. der Hälfte um kleine Spielzeuge, die
      kurz lustig waren und jetzt nur noch in der Ecke liegen. Die Dinger, die
      mal ab und an irgendwie bei Aldi für 30€ zu haben sind oder
      vergleichbare brushed Whoops von Amazon, o.ä..
      Also bleiben vielleicht noch 250k, die tatsächlich "einsatzbereit" sind und ab und zu benutzt werden.


      Das sind im Schnitt ca. 0.7 Copter/km², unter der Annahme, dass die alle
      gleichzeitig in der Luft sind. Sind sie nicht. Selbst wenn wir hoch
      pokern und sagen zu Spitzenzeiten sind 10% zur gleichen Zeit in der
      Luft, dann haben wir einen "Drohnendichte" von durchschnittlich 0.07
      Drohnen/km² bzw. eine böse, gefährliche Drohne auf 14km² Fläche.


      Um da Sicherheit zu schaffen (aka die Dinger von bemannter Luftfahrt
      fernzuhalten) reicht im Grunde Folgendes: Höhenbegrenzung für
      Flugmodelle (haben wir), Mindestabstand zu sensiblen Bereichen, insb.
      Flughäfen (haben wir) und vielleicht noch Drohnenabwehrsysteme für den
      Fall, dass sich jemand nicht an die Regeln hält.


      Da noch weiter zu regulieren ist unsinnig. Es sei denn, das Ziel, das
      man verfolgt, ist gar nicht die Gewährleistung von Sicherheit...

      Deadcat wrote:

      Viel müssen die dazu nicht sagen. Ich habe in meinem Beitrag schon Christopher zitiert, der ja im Wesentlichen bestätigt, was ich auch
      schrieb: "Es geht primär um wirtschaftliche Interessen.".

      Das Problem: Wirklich was ändern kann man daran nicht. Dafür sind die
      Interessen von Amazon, DHL und Konsorten zu "wichtig". Man kann nur
      Schadensbegrenzung betreiben um dafür zu sorgen, dass uns nicht das
      gleiche Szenario blüht wie in den USA.

      Es gibt übrigens auch Hochrechnungen für die Zukunft: Man geht davon
      aus, dass sich die Zahl der Drohnen/Flugmodelle in DE in den kommenden
      zehn Jahren auf 850k erhöht, wobei angemerkt wird, dass das Wachstum im
      privaten Sektor etwas abflacht und dafür im gewerblichen Bereich
      zunimmt. Aktuelle Aufteilung: 24:1 (privat:gewerblich). 2030 soll es
      dann bei 6:1 liegen.

      Wenn wir jetzt weiterhin davon ausgehen, dass auch 2030 ca. 250k, also
      ein Drittel, davon quasi nicht genutzt werden, dann hätten wir in zehn
      Jahren rund 600k aktive Drohnen/Flugmodelle.
      Gleiche Rechnung wie im anderen Beitrag: Unter der Annahme, dass max.
      10% davon zur gleichen Zeit in der Luft sind, kommen wir auf eine
      "Drohnendichte" von 0.17 Drohnen/km² bzw. durchschnittlich eine Drohne
      auf 5.9 km².
      Dazu sei noch gesagt, dass ich dazu zwar keine offiziellen Zahlen kenne,
      diese 10% aber immer noch für sehr hoch angesetzt halte.

      Man könnte jetzt argumentieren, dass man Zusammenstöße von
      Flugmodellen mit autonomen Drohnen verhindern will und das somit dann
      doch wieder ein Sicherheitsthema ist, aber das wäre fast schon
      Heuchelei.
      Dafür reicht eigentlich schon die Einteilung in zwei verschiedene
      Flughöhen, die Christopher auch erwähnt hatte. Für alles andere dann
      einfach die Regelung, die bspw. in der Schifffahrt auch wunderbar
      funktioniert: Groß&kommerziell hat immer Vorfahrt vor
      klein&privat und letztere müssen ausweichen.

      Ideen wie "alle brauchen Transponder und wer keinen hat, wird auf
      Modellflugplätze verbannt" dienen dann wiederum nur dazu den Luftraum
      für die großen Unternehmen "freizumachen".

      Vernünftige Regeln für autonome Drohnen sind sinnvoll und notwendig,
      aber eigentlich lässt sich das umsetzen ohne den Modellflug (im
      Vergleich zu jetzt) signifikant einzuschränken.
      Ansonsten bleibt das Fazit aus meinem ersten Beitrag gleich: Es geht nicht um Sicherheit, es geht um Geld.

      Schaun mer mal wie das in 10 Jahren aussieht und wieviele Todesopfer die Hobbydrohnen bis dahin verursachen... ;)
      Aktuell sind es glaube ich 0. Ich bin übrigens für VMax auf der Autobahn, sollen se da regulieren, wo jährlich zig Menschen wegen "Geschwindigkeit" ums Leben kommen)
      "JEDES ungedeckte Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück - NULL."

      The post was edited 1 time, last by DroneFuchs ().

    • Analyst wrote:

      mir ist aufgefallen, dass in der letzten Zeit die Frage nach der Reichweite sehr häufig diskutiert wird und da sind die Piloten der Mini meist die tread starter..
      das liegt wohl eher daran, das nach geltendem Recht dieser Kopter das einzige kaufbare Seriengerät ist, das dies legal ermöglicht.
    • Analyst wrote:

      mir ist aufgefallen, dass in der letzten Zeit die Frage nach der Reichweite sehr häufig diskutiert wird und da sind die Piloten der Mini meist die tread starter..
      Hi,
      na ja wenn ich ne M2 pro oder zoom mit 5,6,7km Reichweite fliege, werde ich die Frage nach der Reichweite wohl seltener stellen als mit 1 oder 2 km wie bei der MM.

      Ich als Flächenpilot stelle jetzt mal die Frage,
      Unrechtsbewusstsein von Drohne Piloten, schadet das uns Modellflieger?

      Das wurde ja schon einmal als Anlass genommen um uns das Hobby (RC Modellflug) zu verbieten/stark einzuschränken. Das die Lobbyisten der Industrie sowie Versand und Logistik Unternehmen danken aufgreifen um den Luftraum für sich frei zu schaffen, kam dann natürlich noch dazu.
      Wenn ich YouTube Videos von Drohnen Piloten sehe von mehreren 1000 m Höhe oder Flughafen, Autobahnen und ICE Verfolgungen, da können wir uns bei den Deppen gleich alle bedanken für die Drohne Verordnung.

      Es ist immer nur eine Minderheit ob es bei der MM häufiger auftritt, glaube ich nicht.

      Rücksichtslose Piloten interessiert auch eine Verschärfung der Gesetz nicht oder welches Modell sie fliegen, auch das wir durch ihr Verhalten drunter leiden müssen.
      Ich würde Threads von solchen Piloten gleich löschen und Account sperren, selbst immer dieser Verweis, ist ja nur Theorie, würde ich nie machen. Ja klar ein Schelm wer da böses denkt.

      Gruß
      Sascha
    • Das hat wenig mit der Mavic Mini zu tun.
      Es gkibt Kopter die noch simpler zu fliegen sind, die mit Hindernis-Erkennungs-Sensoren.
      Das Fliegen von Koptern ist so einfach geworden daß auch jeder verantwortungslose Pilot es hinbekommt.
      Ähnlich wie beim Autofahren, dort wird allerdinge ein Führerschein verlangt, hilft auch nicht immer.
    • Meiner Meinung nach is das ne Phase, die auch schnell wieder vorbei ist...Es sind mit Sicherheit schon genug vom Winde verweht, abgestürzt oder anderweitig im Eimer, wo von man nix hört...Das Teil ist erschwinglich, deswegen dieser "Hype"...Dann mal ne Frage an die "ALTGEDIENTEN" hier...War es bei der MP1, bzw MP2 anfangs auch so schlimm???Die waren ja auch, für mich zumindest, nicht zu teuer...
    • Hallo!

      Fehlendes Unrechtsbewusstsein ist nicht eine typische Eigenschaft bei manchen Copterpiloten. Stellt euch doch mal in eine Straße mit Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h!
      Herzliche Grüße aus dem Nationalpark Unteres Odertal
      Klaus-Peter
    • JOERNlein wrote:

      Meiner Meinung nach is das ne Phase, die auch schnell wieder vorbei ist..
      Ich vermute einmal nicht, da jetzt erst die schöne Zeit und Urlaubszeit kommt und da werden viele neue Mini Piloten dazu kommen und sich Aufgrund der doch sehr starken Werbung von DJI für die Mini entscheiden werden, weil sie denken, dass man hier mit diesem Kopter NIX mehr beachten muss.

      Es würde sich eventuell was ändern, wenn mal wirklich Kopterpiloten für das Fehlverhalten belangt werden (Exekutive).

      CIAO

      Mad
    • Madgordon wrote:

      Es würde sich eventuell was ändern, wenn mal wirklich Kopterpiloten für das Fehlverhalten belangt werden (Exekutive).

      CIAO

      Mad
      Das Problem wird sein das es nicht der, sonder die Drohne Piloten heißen wir und wir dann wieder alle bestraft werden.
      Siehe die neue Drohnen Verordnung und was sonst noch so auf uns zu kommt in der Zukunft wegen dem Verhalten vereinzelten Piloten :cursing:

      Gruß
      Sascha