2021 - was nun? new project!!!

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    • 2021 - was nun? new project!!!

      Hi,

      nachdem mir hier sehr gut geholfen wurd (Reaktivierung Hexacopter) wollte ich mal einen neuen Fred aufmachen um Ideen zu sammeln für mein nächstes Projekt.

      Es soll auf jeden Fall ein "standard" Copter mit 4 Props werden, kein Hexa o.ä..
      Ich möchte mir auch keine fertige Lösung kaufen, bisschen Basteln muss schon sein.
      Denke auch, dass ich das Ding nicht wirklich im ACRO Mode fliegen werde, vermutlich Horizion / Angle Mode.
      Soll mehr zum Aussicht genießen sein und vielleicht noch für gute Fotoaufnahmen aus der Luft (Video ist zweitrangig, da hab ich keine Ansprüche an die Quali).

      Erst mal kurz ein Abriss, was meine "Anforderungen" sind, noch ohne Gewichtung ;)

      - Lange Flugzeit (20-30 min)
      - kompakte Bauweise, ggf. rucksack- / reisetauglich, demenstprechend nicht zu schwer.
      - FPV
      - hohe Reichweite
      - leise im Flugbetrieb
      - sollte eine "vernünfitge" Kamera für Fotos / Videos tragen können; denke eine GoPro o.ä. sollte OK sein.
      - GPS onboard
      - Telemetrie Downlink (Höhe, Akkuzustand, Entfernung, Homepositionsanzeige,...)
      - Nice-to-have: Kamera (nicht FVP Cam sonder die für die Fotots) schwenkbar, so dass man Fotos nach vorne gerichtet oder nach unten gerichtet aufnehmen kann.

      Meine ersten Fragen (werden sicher noch mehr):
      1. Welchen FC? Was ist zukunftssicher und leistungsfähig.
      2. ESCs separat oder integriert?
      3. Welchen Rahmen / welche Propgröße?
      4. Welche Firmware für die FC?
      5. Welche Motoren?
      6. Wie komme ich zu einem Stromsparsamen Setup?

      Denke die Funke ist bereits gesetzt - werde mir vermutlich eine TBS Tango 2 gönnen - außer ihr habt gute Argumente dagegen, bzw. besser Alternativen ;)
      Akku macht vermutlich 6S Sinn, ggf. LiHV Technologie?!?

      Es ist noch (fast) alles offen, bin über alle Anregungen dankbar!

      Vielen Dank schon mal und euch allen einen Guten Rutsch!

      Greetz Hansanaut
    • Hi,

      allen ein Gutes Neues Jahr!

      Waren wohl zu viele Fragen / bzw. zu unspezifisch :)

      Daher nun eine etwas konkretere Frage.
      Ich denke die Kernkomponenten ist sicher der FC. Es könnte dieser hier werden: Matek BetaFlight F722 SE. Sicher nicht verkehrt.
      Da ich mich gerade mit dem Kenntnisnachweis beschäftige bin ich über das hier gestolpert:

      LBA wrote:

      Das System zur Fernidentifizierung erlaubt es Personen am Boden festzustellen, welche unbemannten Luftfahrzeuge sich in der Gegend befinden, wo der Fernpilot / die Fernpilotin sich befindet und wer der Betreiber*in ist. Ein solches System muss in UAS der Klassen C1, C2 und C3 installiert sein.

      Meine Frage:
      Kann das eine selbstgebaute Drohne überhaupt leisten? Ist das mit dem o.g. FC möglich?
      So wie ich das verstehe ist das für die Übergangszeit noch nicht nötig, aber wenn man die Drohne 3,4,5 Jahre lang nutzen möchte ist das doch irgendwann relevant, oder?
      Wird es da Zusatzmodule geben? Hat jemand eine Ahnung, wie das funzen soll?

      Danke!

      Greetz Hansanaut

      Edit: Zielgewicht ist durch die Kategorisierung des LBAs nun auch gesetzt: < 900g.
    • Eine selbstgebaute Drohne kann generell nicht in eine C-Klasse zertifiziert werden, das können nur Hersteller. Die komplette Kategorie A2 ist für uns somit irrelevant, und auch die 900g Grenze spielt für dich keine Rolle.
      Die einzige Grenze die noch eine Rolle spielt ist 250g. Darunter können wir in A1 fliegen, darüber geht es nur noch in A3. Sprich, alles über 250g darf nur noch auf der einsamen Wiese geflogen werden, nicht mehr im urbanen Gebiet.

      1. Ein F7 FC ist momentan recht zukunftssicher.
      2. Wenn du einzeln oder 4in1 meinst, 4in1 ist leichter, meist günstiger, und lässt sich vor allem auf kleinen Koptern besser und geschützter verbauen. Einzelne sind halt einzeln austauschbar, wenn mal einer kaputt geht. Bei einem großen Kopter ist das reine Geschmackssache. Ich glaube ich würde einzelne nehmen.

      Zu den restlichen Fragen kann ich dir nicht viel sagen, weil ich auch keine Erfahrung mit größeren Koptern habe.
      Strom spart man in erster Linie indem man Gewicht spart. Aber müssen es denn wirklich 30min Flugzeit am Stück sein? 2x15min, mit kurzer Zwischenlandung, würde die Sache um ein Vielfaches vereinfachen. ;)
    • Hi,

      stimmt, da hast du recht. Ist aber auch alles ein bisschen verwirrend, diese neuen Regelungen...
      Somit sind wir in der EU immer an A3 gebunden, sprich Sichtflug auf der grünen Wiese... :-/ und die 900g sind mehr "nice-to-have".

      Zu. 1.) Danke! Ich glaube man wird z.Z. nix Aktuelleres bekommen, richtig? - CHECK
      Zu. 2.) Favorisiere tatsächlich die einzelnen ESCs; vermutlich setze ich auf die Holybro Tekko32 35A F3 ESCs. Liest sich nicht so verkehrt. - CHECK
      Zu. 3.) Was ich so gesehen habe macht wohl 7" schon Sinn für ein stromsparsames Setup - denke ich werde entweder 6" oder 7" aufbauen. Bin noch am Aufschlauen - stay tuned! - TBD
      Zu. 4.) Frage hat sich mit den ESCs dann erledigt - CHECK.
      Zu. 6.):
      Was ich gefunden habe: Flugzeiten bis 25 min sollten realistisch realisierbar sein. Mit Selbstbau Li-Ionen Akkus ggf. auch noch mehr...
      Wichtig (und auch nahe liegend) ist wohl a) geringes Gewicht. b) geringe Last >> d.h. die Motoren sollten möglichst "gschmeidig" laufen >> hohe Spannung, wenig Strom = wenig Verlustleistung.
      Schön wäre, wenn es für die Motorenauswahl Kennlinien gäbe... a la: wann wird welcher Schub mit welchem Prop bei welcher Spannung & Drehzahl erreicht.
      Da die Varianz auf Grund der 100.000 Kombinationsmöglichkeiten so hoch ist, sind solche Daten wohl eher Utopie und es wird auf einen "best- guess" hinauslaufen.

      Zu. 5) Jemand eine Motorempfehlung mit niedriger KV Zahl & 6S tauglich?

      Danke!

      Greetz Hansanaut
    • Betaflight ist nur zum manuellen Fliegen gedacht. GPS Unterstützung ist sehr rudimentär, nur um den Kopter zurück in Reichweite zu bringen, wenn die Funkverbindung abreißt. Wenn dein Kopter autonom fliegen soll musst du dich nach anderer Firmware umsehen. Z.B. iNav., das ist eng verwandt mit Betaflight.
    • So - mal eben den Kenntnisnachweis absolviert und registriert... - CHECK :)

      Danke Jesus!
      Über inav bin ich auch gestolpert... hat das irgendwelche signifikanten Nachteile zu BetaFlight oder ist es Schnuppe?
      Und was gibt es bei den Modulen zu beachten? Für den Long Ranger am liebsten leicht stromsparsam ;)
    • gsezz wrote:

      Eine selbstgebaute Drohne kann generell nicht in eine C-Klasse zertifiziert werden, das können nur Hersteller.
      Und wenn Hansanaut der Hersteller ist?

      Habe das mal in einem ganz anderen Zusammenhang genau so trivial mitbekommen: Ein selbstgebautes Motorrad. Das musste natürlich allen gesetzlichen Vorschriften entsprechen, keine Frage. Als es dann aber bei einer Kleinigkeit um die Bestätigung des Herstellers ging hat der Erbauer diese eben selbst ausgestellt. Und diese ist von der Zulassungsbehörde auch akzeptiert worden, denn schließlich war er selbst der Hersteller des Einzelstücks.
    • Meine Formulierung war etwas zu hart. Ich denke auch dass es sicher Möglichkeiten geben wird mit einem Selbstbau eine C-Zertifizierung zu bekommen. Das dürfte aber ein langer, bürokratischer und teurer Weg sein, den man als normaler Hobbyist nicht gehen würde.
    • Hi,

      Danke! Kompass ist nicht zwingend nötig.
      Ich möchte auch nicht GPS Positionen automatisch anfliegen.
      Ich hätte nur gerne in der Telemetrie einen Pfeil, der auf meinen Abflugstandort zeigt und ein rudimentäres Return-To-Home für den Wurst-Case.

      Ist das hier ausreichend:
      Link zu Banggood

      Habt ihr irgendwelche "Lieblingsmodule"?

      Und Frage 8:
      Wie läuft das mit der Strommessung? Ich hätte gerne in der Telemetrie eine Anzeige der verbrauchten mAhs.
      Muss ich darauf achten, dass der FC das kann oder brauchts da auch ein extra Modul?

      Danke!

      Greetz Hansanaut
    • Strommessung ist etwas unterschiedlich, je nachdem wie das FC-ESC Setup aussieht. Manche 4in1 ESC haben einen großen Stromsensor am Eingang, und geben den Wert analog an einen ADC auf dem FC weiter. Dann braucht der Fc einen "Current"-Eingang. Andere ESCs haben einen Sensor pro Kanal, und melden die Werte digital über die ESC Telemetrie, für die man am FC einen freien UART benötigt. Manche ESCs können beides. Mit Einzel ESCs geht das auch entweder über die Telemetrie, oder du nimmst einen FC mit integriertem PDB, was du dann sowieso solltest, die haben in der Regel dann auch einen Stromsensor.
      Ich kann dir aber jetzt nicht sagen ob und wie man den Verbrauch über die Crossfire Telemetrie bekommt. Das habe ich mir das noch nie angesehen, weil ich meine Stromsensoren nicht benutze.

      Zum GPS kann ich dir keine Tipps geben. Habe ich bisher auch noch nie auf einem Kopter gehabt.
    • Okay. Danke.
      Hab das Modul oben mal bestellt.

      So wie ich das sehe hat der Matek F722SE PDB und Steomsensor integriert.
      Damit sollt man auch die mAhs über Telemetrie ausgeben können.
      Geht bei eBay gerade für 44€ her.

      Ich stelle mir die Telemetrie so ähnlich wie hier vor:

      Greetz Hansanaut
    • Achso, du meinst das OSD. Mit Telemetrie meint man meist eher die Übertragung der Telemetriedaten auf die Funke.
      Mit einem analogen Videosystem kannst du dir das ganz genau so einrichten. Der Matek F722-SE hat auch den nötigen OSD Chip.
      Das digitale System von DJI hängt in Sachen OSD noch immer ein kleines bisschen hinterher. Die meisten Anzeigen sind verfügbar, aber leider noch nicht alle. Die fetten Warnungen, wie ganz am Ende das blinkende "LOW BATTERY" sind z.b. noch nicht möglich. Aber ich glaube sonst müsste eigentlich alles gehen was im Video zu sehen ist. Ich bin mir bei den GPS Daten aber nicht ganz sicher, wie gesagt, habe kein GPS.