Luftverkehrsordnung (LuftVO) ab 2021

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      Post by Nobier ().

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    • Jens Wildner wrote:

      Das war doch, zumindest hier in HH, schon vorher so!?
      Hamburg, keine Ahnung. Generell jedenfalls nicht: Zählen Helipads von Krankenhäusern als Flughäfen?
      So bin ich auch die letzten Jahre immer wieder verfahren.

      Aber ich warte diesbezüglich jetzt erst mal die finale Fassung der LuftVO ab, und sortiere es dann für mich wieder aus.

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      MTM wrote:

      Bis zu welcher Höhe über Grund ist ein Naturschutzgebiet definiert? Irgendwann muss es ja aufhören, sonst dürften die Flugzeuge ja auch nicht mehr über dem Alpenraum fliegen.. :)
      Das Verbot über Naturschutzgebieten zu fliegen besteht gemäß bisheriger und kommender LuftVO nur für Unbemannte Fluggeräte.

      Neu ist aber, dass es mit der kommender LuftVO demnächst Ausnahmen für einen Betrieb über Naturschutzgebiete gemäß § 21h Absatz 4 Nummer 4 geben wird, allerdings nur wenn "der Betrieb nicht zu Zwecken des Sports oder der Freizeitgestaltung erfolgt", also nicht für den Hobby-Betrieb.

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      und wer weiß ... als ein Pro-Argument für den U-Space hab ich auch schon gelesen das dann das pauschale Verbot bzgl. NSG "gelockert" werden kann ... aber alles noch ungelegte Eier, kann sich noch zig mal ändern ;)
      "we brake for nobody" ... me? sarcastic? never!
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      @F!o , nein, Du benötigst gar keine Genehmigung, wenn Du wie gesagt nicht zum Zwecke des Sports oder der Freizeitgestaltung fliegst.

      Darüber hinaus muss aber "die Luftraumnutzung ... zur Erfüllung des Zwecks für den Betrieb unumgänglich erforderlich" sein. Man sollte sich also schon genau überlegen, warum man denn zwingend für seinen Zweck abseits des Sports und der Freizeitgestaltung über das Naturschutzgebiet fliegen mußte.
      Außerdem ist dann selbstverständlich eine reguläre Luftfahrthaftpflichtversicherung erforderlich, die einen gewerblichen Einsatz nicht ausschließt. Damit sollte auch klar sein, dass eine Versicherung über eine PHV ebenfalls nicht ausreicht. Und sicher schadet es hinsichtlich der Glaubwürdigkeit auch nicht, wenn man einen "gewerblichen" Einsatz über eine freiberufliche oder gewerbliche Anmeldung legitimiert hat und auch nachweisen kann.

      ___

      @B69 , genau das ist bereits die Lockerung für eine Nutzung auch für den kommenden U-Space. :) In der LuftVO (neu) steht daher auch "in einer Höhe von mehr als 120 Metern", mal schauen, ob das auch so in der Bundesratsvorlage verbleibt. Es wird ja auch ansonsten im Referentenentwurf noch viel mit Platzhaltern gearbeitet, und wie wir wissen, gibt es für uns ja je nach Umstand keine fixe Beschränkung von 120m AGL.

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      Post by RC-Role ().

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      @skyscope ich hatte eher folgendes im Sinn, ich zitiere mal aus Uwe Schneider, "Drohnen - legal und professionell" (ISBN 978-3-8328-0376-6), S. 32:

      "... Für den Freizeitpiloten werden sich durch den U-Space womöglich auch neue Freiheiten ergeben. Denn wenn alle Drohnen im Luftraum registriert sind, können theoretisch ...-beschränkungen entfallen. Auch der Überflug bestimmter Gebiete, die aktuell pauschal den Aufstieg und Überflug verbieten, müssen dann von den lokalen Behörden überdacht werden, um die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Ein Beispiel: wieso darf ein privates bemanntes Luftfahrzeug mit Verbrennungsmotor in geringer Höhe über ein Gebiet fliegen, das als Naturschutz- oder Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist, der Betrieb eine deutlich leiseren Drohne in gleicher Höhe ist aber verboten? ..."

      Da der Autor an mehreren Stellen im Buch den Luftfahrtkoordinator der Bundesregierung eingebunden hat bin ich optimistisch bzw. hoffe ich das o.g. Fragestellungen dort auch präsent sind ... man weiß es aber nicht ... und wie oben schon geschrieben: alles noch ungelegte Eier, kann sich noch zig mal ändern ;)

      PS: ich bin mit dem Autor weder verwandt noch verschwägert und will auch keine Werbung machen ... ging mir nur um den oben zitierten Gedanken
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      B69 wrote:

      "Auch der Überflug bestimmter Gebiete, die aktuell pauschal den Aufstieg und Überflug verbieten, müssen dann von den lokalen Behörden überdacht werden, um die Verhältnismäßigkeit zu wahren.
      Ein Beispiel: wieso darf ein privates bemanntes Luftfahrzeug mit Verbrennungsmotor in geringer Höhe über ein Gebiet fliegen, das als Naturschutz- oder Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist, der Betrieb eine deutlich leiseren Drohne in gleicher Höhe ist aber verboten? ..."

      Ist ja per se ja gar nicht möglich, diese Frage stellt sich daher gar nicht.
      Das motorisierte bemannte Flugzeug fliegt in einer Mindesthöhe von 150 bzw. 300m über dem höchsten Hindernis innerhalb eines Umkreises von 150 bzw. 600m (§ 37 LuftVO bzw. SERA.5005 Satz f), da kommen wir mit keiner Drohne in der Offenen und auch Speziellen Kategorie hin.

      Wo soll es da also einen Handlungsbedarf insbesondere für lokale Behörden geben? M.E. ein sehr wundersames Beispiel des Autors.

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      skyscope wrote:

      ein sehr wundersames Beispiel des Autors.
      naja, wir können nur interpretieren was er gemeint haben könnte aber so ganz unsympathisch ist mir der Ansatz nicht ... wenn wir mal das Delta von 120m zu 150m als "Unschärfe" temporär bei Seite lassen wäre doch folgendes diskussionswürdig: ein zukünftiger U-Space ab z.B. Ausbaustufe 2 (oder 3 ?) könnte einen genehmigten Drohnenflug im NSG zulassen wenn z.B. außerhalb gestartet wird, eine sensible Bereiche vermeidende Flugplanung vorliegt und während des gesamten Überflugs Mindesthöhe x nicht unterschritten wird. Nur mal so als Idee ... :)

      Zumindest was die Lautstärke betrifft hat der Auto m.E. schon Recht denn eine M2P in 100m Höhe wird unten vermutlich leiser sein wie ein manntragender Verbrenner in 150m.
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      Wenn einer insbesondere in einem Buch zur rechtlichen Thematiken "gleiche Höhe" schreibt, nehme ich an, dass auch "gleiche Höhe" gemeint ist, und der Leser nicht mit eigenen Unschärfen interpretieren muss. Und ist das Beseitigen von Unschärfen nicht gerade der Anlass, solche Bücher überhaupt zu kaufen? ;)

      Egal, ist ja eh am Thema vorbei hier...
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      ne, so was kauft man nicht, so was liegt unter dem Christbaum oder wie sprach's Forrest: ""Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man kriegt."... dennoch ist des Autors These, das ein NSG nicht mehr kategorisch ein Sperrgebiet (von BOS und sonstigen Ausnahmen mal abgesehen) für uns bleiben muss, eine reizvolle und die LuftVO21 könnte dazu die Basis legen ;)

      hätte/könnte/Pustekuchen, eh klar ... auch und hatte ich schon erwähnt das das alles noch ungelegte Eier sind :saint:
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