Mavic Air 2S - Vergleich zur Mavic 2 Pro

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    • Hubschrappschrapp wrote:

      Als Laie deshalb meine Frage, für welchen Anwendungszweck sind Waypoints wichtig?
      Zum wiederholten Abfliegen der gleichen Punkte, bspw. zum Fotografieren bei wiederkehrenden Inspektionen, oder um die gleichen Film-Einstellungen/"Kamerafahrten" wiederholen zu können, bspw. für Aufnahmen in unterschiedlichen Jahreszeiten.
      Die Waypoint-Funktion der Mavic 2 sollte aber kein maßgebliches Entscheidungskriterium sein, da sie auch dort nur rudimäntär implementiert ist.

      Will man Waypoints ernsthaft einsetzten, greift man also sowieso besser zu leistungsfähigen Drittanbieter-Apps, ich nutze bspw. Dronelink dazu, und das auch regelmäßig. Die Air 2S wird aktuell zwar noch nicht unterstützt, das ist aber nur eine Frage der Zeit.
    • Wenn die M2Pro auf den selben Preis wie die Air2s fallen würde, dann würde ich einen Gedanken verschwenden evtl. sie zu nehmen. Aber nur wegen der einstellbaren Blende. Aber wahrscheinlich auch dann nicht. Ich habe beide gehabt und wenn meine neu bestellte 2. Air2s nicht wieder ein Montagsmodell in Bezug auf Schärfe an den Seiten ist, werde ich sie behalten. Ich vermute aber, dass die M2Pro nicht unter 1000 Euro fallen wird. Somit lohnt sich ein Kauf dieser eigentlich nicht mehr.

      Die Mavic3 Pro wird allerdings wieder interessant, sollte sie noch dieses Jahr kommen. 8)
    • Florian Ricker wrote:

      Bei Hartlauer in Österreich hab ich mir jetzt die air2s als Flymore Combo für 999€ geholt.
      Aufgrund der Abbildung im Hartlauer-Shop und dem dortigen Text handelt es sich nicht um die Fly More Combo. Falls du tatsächlich trotzdem eine Combo bekommen hast, dann ist den Hartlauer-Leuten ein Fehler unterlaufen.
    • skyscope wrote:

      Ronny G. wrote:

      Was die Sensibilitätseinstellung der Sticks angeht komme ich ganz gut damit im Cine Modus klar, da lässt sich die Drohne sehr Fein dosiert steuern ... aber ja ich vermisse den Stativ Modus der MP1 wo die Drohne nur so Schrittgeschwindigkeit fliegt, damit lassen sich coole Sachen umsetzen.
      Der Vollständigkeit halber:
      Weder Cine-Modus noch Tripod- (Stativ-) Modus ersetzen die Notwendigkeit für eine Sesnibilitätseinstellung der Sticks. Cine-Modus ist zu schnell und unpräzise, Tripod-Modus oft zu langsam.
      Aber über die Möglichkeit zur eigenen Einstellung kann man die Drohne ohne die Modis eben ruck zuck auf ausreichend schnell einstellen, auch fallweise, und über die Expo dennoch auf sensibel und präzise (eben um die Mittelstellung), vor allem was eine gleichmäßige Drehung angeht (Yaw).

      Nur so gelingt dann eben manuell ein jeweils ausreichend schneller Flug bei gleichzeitig sensibler und niedrig übersetzter Yaw-Achse und somit dann gleichzeitig möglichen sanften Drehungen. Dazu dann noch ein sensibles Gimbal-Rädchen und etwas Übung, und man macht dann jeglichen Master Shot selbst ;) , und ist dabei noch völlig flexibel, kann schnell reagieren oder sich auf andere Situationen einstellen.
      Das ist genau mein Problem. Ich stehe kurz vor Kauf entweder einer Mavic 2 Pro oder Air 2s. Ich nutze die Drohen ausschließlich für professionelle Aufnahmen (TV / Unternehmen), auch im Innenbereich. Meine Phantom 4 Pro 2 ist mir inzwischen zu groß (werde ich verkaufen) und die Mini2, die ich auch besitze, ist, was smoothe Kamera und Drohnenbewegungen angeht, kaum zu handeln. Die Mini 2 ist auch grenzwertig, was die Videoqualität angeht.
      Ich bin leider allergisch gegen Ruckler,, das Material schmeisse ich sofort weg.
      Nun tun sich die beiden Drohnen (Mavic und Air) nicht viel, die Grundwerte stimmen (H.265/10bit/1-Zoll-Sensor), aber die kleinere Größe der Air 2 ist attraktiv. Außerdem bietet sie eine 150 mBit-Rate.
      Darum wäre es für mich entscheidend, ob es möglich ist, die Air 2 so zu trimmen, dass absolut geschmeidige Bewegungen möglich sind.

      Der Preisunterschied zwischen den beiden Drohnen ist nicht mehr so groß und auch nicht ausschlaggebend. Auf die Mavic 3 zu warten, auch nicht verlockend, 8K interessiert mich überhaupt nicht.

      Meine Frage und da wäre ich für Antwort dankbar: Hat sich da was Neues ergeben, also ist eine Änderung in Sicht, so dass man die EXP aller Richtungen einstellen kann? Oder, alternativ, sind die Probleme, die skyscope beschreibt, mit Übung handhabbar?

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    • Habe mich nun für die Air 2s entscheiden und hoffe, es passt. Die geringere Größe (Innenräume) gegenüber der M2P und verschiedene verbesserte Funktionen waren ausschlaggebend. Sonst hätte ich auch die p4 Pro 2 behalten können. Muss eben mein Feingefühl bei der Steuerung trainieren. Das Review von Philip Bloom hat mich überzeugt. Abgesehen davon, dass es brilliant gemacht ist, hat er alle Vor- und Nachteile erwähnt.
      Zusammen mit der Mini 2 wird das eine brauchbare Kombi sein.
      Man kann eben alles haben.
    • So am Rande noch mal zum Thema "Abblenden für mehr Bildschärfe":
      Bei einem 1" Sensor und 20 MP setzt bereits ab f/4 schon wieder sichtbare Beugungsunschärfe ein, das ist am Ende nur Mathematik:
      cambridgeincolour.com/tutorial…raction-photography-2.htm

      Insofern liegt also die MA2S mit f/2.8 durchaus im optimalen Bereich. Da wird man bei der M2P durch Abblenden also nur eine Verschlechterung produzieren. Für Videos bei wechselnden Lichtsituationen ist eine variable Blende aber natürlich schon ein gewisser Vorteil, auch wenn f/11 nicht ausreicht, um bei knackigem Sonnenlicht die Shutterzeiten auf 1/(2*fps) (vgl. "180° Regel") zu bringen.

      Zur Behauptung, dass Bewegungsunschärfe sich immer gleichermaßen auf das gesamte Bild auswirkt, mache ich die Einschrängung, dass dies nur für laterale oder vertikale Bewegungen (oder ein Mix daraus) gilt. Bei radialer Bewegung um die Bildmitte bleibt diese weitestgehend verschont und zu den Ecken nimmt dann die Unschärfe zu. Ich habe auch Aufnahmen, bei denen nur Teile des Bildes - an unterschiedlichen Stellen - verwackelt sind. Da das Auslesen des Sensors auch bei kurzen Belichtungszeiten eine gewisse Zeit dauert (häufig 1/30s), können sporadische Vibrationen auch dafür Sorgen, dass auch mal Teile des Bildes im Zentrum unscharf wirken.

      Ich habe mir für semi-professionelle Aufnahmen auch gleich beim Erscheinen eine M2AS zugelegt, da ich Bildwinkel eines 22° Äquivalents um die 90° für Landschaftsaufnahmen gerne mag und mir die 28°der M2P in manchen Situationen zu eng sind. Natürlich bedeutet die physikalisch unvermeidbare Vignettierung und die Verzeichnung, die bei so einer Kompromiss-Optik elektronisch ausgeglichen wird, immer einen gewissen Kompromiss, was die Rand-/Eckenschärfe angeht.

      Das Fliegen der M2AS macht tatsächlich Freude. Wem eine Expo-Anpassung für eine feinfühligere Steuerung fehlt, der kann sich vielleicht ein Stück weit mit Stick-Verlängerungen behelfen.

      Das Gesamtpaket, das man da bereits ab rund 1000 EUR bekommt, ist jedenfalls schon eine Ansage. Schade, dass die M2AS über 500g liegt. Das schränkt die Nutzbarkeit in Menschennähe ein. Aus diesem Grund bleibt bei mir die "erste" Mavic Air noch ein Weilchen im Bestand, bis auch die Regelung für Bestandsdrohnen ausläuft.
    • Ja, ich weiss: Mavic 2 Pro oder Air 2S

      Moin an alle 2 Pro‘let hier.

      ich würde mir gerne eine Drohne kaufen um mein Angebot als Foto und Filmemacher auch aus der Luft abdecken zu können.

      Nun ist die Frage ob Air 2S oder Mavic 2 Pro.

      Mehr gravierende Vorteile ausser vielleicht noch 4k in 60 fps, bessere Lowlightaufnahmenund die neue Fernbedienung fallen mir jetzt erstmal nicht offensichtlich auf (was eigentlich schonmal ziemlich viel ist ). Noch nicht sicher bin ich mir allerdings wegen den fehlenden Seitensensoren und der Bittiefe der Aufnahmen.

      Was habt Ihr noch fürn Senf, den ich bitte gerne dazugeben dürft?!

      Danke schonmal

      Kristofer

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