Systemwechsel auf Apple, Final Cut Pro

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    • Systemwechsel auf Apple, Final Cut Pro

      Ich warte auf den mehr oder minder letzten Export meines neuen Vids warten, da sind mir einige Sachen aufgefallen....

      Der nicht mehr taufrische All in One Lenovo ist kein Rechengigant ,was noch viel mehr nervt, ich habe ca 10 Tage (mit Shots und allem) an dem Vid gearbeitet, Magix Pro ist ca 20 mal abgeka..., jetzt mit neuer Variante, dass selbst der Systemmanager/Task schließen nicht immer hilft und der Rechner brutal abgeschaltet werden muss.
      Dazu kommt noch, dass das Grading in Magix doch recht eingeschränkt ist, das hat mich schon immer genervt...

      Yeah, isn't funny..

      Jetzt denke ich über ein neues System nach, wenn ich Magix verlasse (schade, ich kenne es in und auswendig), dann könnte ich auf Final Cut umsteigen, die Hardware ist ja über jeden Zweifel erhaben.

      So what, welcher Apfel kommt in Frage, ist stationär und meine Vids sind eher überschaubar, und wie gut kann man auf FCP umsteigen, wenn man schon eine gewisse Erfahrung hat?

      Vielen Dank für Eure Einschätzungen!


      Ciao Rob
    • Oha, da hast du dir ja was vorgenommen. Aber das wäre wohl hinsichtlich Video/Bildbearbeitung der richtige Schritt. Aber auch schwer, wenn man Jahrelang, bei mir 26 Jahre, nur vor Windows Rechnern gesessen hat. Das hat mich bisher abgeschreckt.
      Ich denke, deine Frage wird @skyscope beantworten können.

      p.s Schon mal Pemiere Pro versucht, oder Davinci??
      Gruß Rainer

      Manchmal braucht man eine ganze Tankfüllung Sprit,
      bevor man wieder klar denken kann...
    • Jatekman wrote:



      So what, welcher Apfel kommt in Frage, ist stationär und meine Vids sind eher überschaubar, und wie gut kann man auf FCP umsteigen, wenn man schon eine gewisse Erfahrung hat?


      Momentan kann ich Dir nur ein Modell mit dem M1-Chip empfehlen. Hast Du einen guten Monitor und setzt ausschließlich auf stationären Einsatz, dann nimm den Apple Mini M1 vom Herbst. Hier mit 1 TB SSD, 16 GB-Ram und 8+8Core. Benötigst Du auch einen besseren Monitor kommt der aktuelle iMac mit 24“ ins Spiel. Da bekommst Du alles mit einem Retina-Display mit 98%-S3-Farbraum.

      Ich selbst habe einen MacBook-Pro M1 13“ mit 16 GB Ram, da ich gelegentlich auch mal Mobil sein möchte. Zuhause geht das alles über einen einzigen TB3-Anschluss im USB-C-Format an die externe Peripherie mit 38“-LG 21:9 TB3-Monitor. Geniales Teil für den Video-Schnitt. Daran noch eine TB3-DAS von Akitio mit 24 TB und einem Datenzugriff von 600 MB/S.

      Ich Stand 2016/17 genau vor demselben Problem mit Windows und Magix Video ProX. Was soll ich sagen, eine meiner besten IT-Entscheidungen. Klar, die ersten Wochen wird man Fluchen. Neues OS und mit FCPX ein geniales aber dennoch anderes Schnittsystem mit anderer Schnittphilosophie und somit auch Workflow. Hat man sich da aber mal Durchgebissen folgt die Frage: Warum hat man das noch nicht viel früher gemacht?

      Ich kenne nur Stimmen von Leute die den Wechsel noch nicht vollzogen haben, dass es unter Windows besser läuft. Jeder, der den Wechsel gemacht hat, der will nicht mehr zurück. Auch ich war vorher ein großer Verfechter von Windows, bis mir irgendwann die Argumente ausgingen. Aktuell ist der Wechsel noch viel einfacher als 2016/17. Inzwischen bekommt man mit den neuen Chips ein Preis-Leistung-Niveau das seinesgleichen sucht. Das war schon vorher besser als es der reine Kaufpreis vermittelt hat, inzwischen ist auch das deutlich besser geworden.

      Jetzt muss man aber auch sagen, dass der aktuelle M1-Chip um die bisherigen Intel-Derivate Kreise läuft, wird aber künftig auch der „kleinste“ im Apple-Kosmos sein. Wenn der nicht reichen sollte, so wird im Herbst der (vermutlich) M2-Chip mit noch mehr Power in größere Geräte (iMac 32“ und MacBook Pro 14“ und 16“) folgen.
    • Jatekman wrote:

      So what, welcher Apfel kommt in Frage, ist stationär und meine Vids sind eher überschaubar, und wie gut kann man auf FCP umsteigen, wenn man schon eine gewisse Erfahrung hat?
      Die Grundsatzfrage: Willst Du Deinen eignen Monitor nutzen, oder hast Du einen neuen externen Monitor ins Auge gefasst?

      Falls ja, kommt der Mini M1 infrage.

      Falls nein, wird es schwieriger.
      Der neue iMac 24" käme infrage, man sollte aber nicht das günstigste Modell nehmen (zu wenig Ports, keine LAN-Port, usw.). Und 24" sind für die Videobearbeitung nicht gerade üppig, und wären mir persönlich bspw. zu klein.
      Bliebe alternativ nur, dann auf das größere Modell zu warten, mit voraussichtlich 32" Screen und voraussichtlich einem Prozessor-Upgrade (M1X), das mache ich auch gerade. Ich rechne mit einer Vorstellung am 7. Juni zur WWDC.
      Der dürfte dann aber wiederum zwar preiswert, aber nicht günstig sein, und als Privatanwender ("meine Vids sind eher überschaubar") vielleicht auch Overkill.

      Ich halte daher als stationären Rechner den Mini M1 aktuell für Hobbyisten für die beste Wahl für den Videoschnitt.
      Dazu habe ich bereits kürzlich via PM schon mal was geschrieben, das ich im Folgenden dann einfach mal zitiere:

      _____


      Frage wrote:

      Zu meinen Kameras, ich verwende mehr oder weniger Gopros bis Dji-Zeugs und irgendwann dieses Jahr kommt hoffentlich noch eine Sony dazu bzw. die Fuji XT4. Für mich ist dies alles ein Hobby und soll es auch bleiben.
      ....
      dachte ich eventuell an den Mac Mini M1 in Verbindung mit FCPX aber in welcher Ausstattung?

      Eine sehr gute Wahl, Du wirst viel Freude damit haben.
      Der Mini M1 ist schon in der Grundausstattung mehr als ausreichend für Deine Belange.

      Festplatte bzw. Massenspeicher:
      Die 256 GB SSD der Grundausstattung reicht für das Betriebssystem, viele Programme und die meisten persönlichen Daten abseits von (sehr vielen) Fotos und Video.
      Ich würde da nicht auf 512 GB intern gehen, da es bei Apple ein recht teures Upgrade und auch das nicht üppig für die Videoverarbeitung ist. Da würde ich empfehlen, dass Du zusätzlich ein externes Laufwerk anschaffts, wie beispielsweise ein Samsung T5 mit 1TB Kapazität (ca. 120 €).

      Arbeitsspeicher
      Die 8 GB Arbeitsspeicher des Grundmodells reichen für die allermeisten Anwendungen, auch grundsätzlich für Videoschnitt, insbesondere mit Final Cut.
      Wenn Du aber mit vielen Effekten oder mit vielen Programmen gleichzeitig arbeiten willst oder das die nächsten Jahre vorhast, solltest Du den Mac Mini direkt mit 16 GB ausstatten, da man dieses später nicht nachrüsten kann.

      Bildschirm
      Da bin ich aktuell nicht wirklich auf der Höhe, und kann da nicht viel empfehlen. Ich selbst verwende ein 43" Sony TV als Monitor, da ich gerne viel Platz habe und eine Zwei-Monitor-Lösung für mich nie eine Alternative war. An den Mac Mini lässt sich aber grundsätzlich jedes beliebige Display anschließen.

      Noch kurz als Hinweis, wenn es um das Seitenverhältnis und die Auflösung externer Monitore beim Videoschnitt geht: Der Bedarf an vertikaler Auflösung überwiegt den Bedarf an horizontaler Auflösung. Sprich, je mehr Spuren und Effekte ich in der Timeline unter den Video-Viewern staple, desto mehr Platz brauche ich dafür, um alles sehen zu können. Da nützt ein ultrabreiter Monitor dann auch nicht viel, da das Videobild durch mehr Platz im Bereich der Timeline sowieso herunter runter skaliert wird, und zwar umso mehr, je weniger vertikalen Platz/Auflösung man hat. Kurzum: Ich rate von 21:9 Monitoren ab.

      Frage wrote:

      Die Lernkurve bei FCPX dürfte auch relativ hoch sein.
      Nein, das ist sie tatsächlich nicht, es ist vergleichsweise sehr einfach zu lernen und man kommt sehr schnell zu guten Ergebnissen. Natürlich gibt es auch da Feinheiten, die zu lernen hilfreich sind, wenn man sehr viel damit arbeitet, und in die man sich etwas reinfuchsen muss, man muss das aber nicht.
      Ich arbeite gerade am Konzept für ein paar EInführungen dazu, die ich in nächster Zeit mal auf YouTube einstelle.

      The post was edited 4 times, last by skyscope ().

    • skyscope wrote:

      … Kurzum: Ich rate von 21:9 Monitoren ab.

      Das liegt meines Erachtens jedoch absolut in den persönlichen Vorlieben. Ich hatte ebenfalls mal mit einem 40“ 4K-TV von Samsung gearbeitet. Das war mit meinem 1. MacBook-Pro. Bin aber wegen der Höhe relativ schnell wieder auf ein Dual-Monitor-Setup mit 2x 27“ zurück gekommen. Für die Höhe der Timeline ist ein großer Bildschirm 16:9 nicht schlecht, aber der obere Rand wo viel passiert und auch das Vorschaubild liegt, ist für meinen Geschmack und auch bzgl. der Ergonomie zu weit oben. Gerade User mit einer Gleitsichtbrille sollten sich das ganz genau überlegen. Beim Dual-Monitor konnte ich die Vorschau noch auf den separaten Monitor auslagern. Aber mit Scopes und Parade neben dran war wieder viel Platz verschenkt. Also war in beiden Fällen immer eine eigene FCPX-Monitor-Konfig je nach Arbeitsschritt und WorkFlow erforderlich.

      Meine Intension, war im ersten Moment ein einzelner Monitor der 2x 27“ beinhaltet. Ich hatte also einen LG 49“ 32:9 Monitor da. Endlich keine Trennung mehr in der Mitte und man konnte wirklich Mittig vor dem Monitor arbeiten. Aber er war wirklich nur ein paar Tage da. Entgegen dem Dual-Monitor-Setup waren man immer am Suchen. Gerade bei MacOS findet viel in den oberen und unteren Monitor- (nicht wie bei Windows in den Fenster-) -Ecken statt. Die waren bei. 32:9 viel zu weit auseinander. Da half auch das Curved nicht wirklich weiter. Darüber hinaus hat mich der schlechte Farbraum extrem gestört. Wenn man mal eine Retina-Display mit annähernd vollständigen S3-Farbraum gewöhnt ist, fällt einem der Unterschied schon arg auf.

      Etwas breiter als 16:9 ist m.E. für den Videoschnitt aber auch für vieles andere durchaus von Vorteil. Von daher habe ich mich für den aktuelle 38“ 16:9 Monitor mit TB3 und annäherndem S3-Farbraum von LG entschieden. Leider hat er keine Glossy-Oberfläche wie der iMac bzw. LG Ultrafine. Nicht nur für den Videoschnitt auch für eigentlich alle anderen Anwendungen bin ich mit dem Ergebnis hoch zufrieden. Im Moment von meiner Seite das am besten zu empfehlende Setup für einen Apple mit und ohne M1-Chip und ohne eigenen Monitor. Auch deutlich besser, als das bisherige Dual-Monitor-Setup. Obwohl insgesamt gesehen weniger Fläche, konnte man dort eigentlich nur mit 2 Arbeitsbereiche (Word, Excel, Browser, Finder, etc.) arbeiten, so lassen sich am 21:9 wegen der fehlenden Mittelsteege bis zu 3 Fläche für produktives Arbeiten hervorragend einrichten.

      Ein weiterer Grund warum ich mich für einen solchen Monitor entschieden habe. Auf einem Apple-Rechner mit M1-Chip läuft Windows10-ARM (auch mit neuem Paralles) nicht wirklich rund und viele Anwendungen gar nicht oder nur eingeschränkt. Da ich jedoch die eine oder andere Anwendung noch habe, die ausschließlich auf Windows läuft habe ich auch noch einen kleinen Windows-Notebook. Der besagte Monitor läßt sich splitten und zwei Rechner gleichzeitig anschließen. Dazu kommt von LG eine genialer softwarebasierter KVM-Switch, der es erlaubt, mit der Maus und Tastatur des einen Notebooks (in meinem Fall das MacBook-Pro) auch auf den anderen Notebook mit Windows zuzugreifen. Das funktioniert perfekt, einfach mit der Maus von der einen Monitorhälfte in die andere fahren und man ist auf dem anderen System.

      Von allen vorangestellten Aspekten kann ich wie gesagt einen breiteren Monitor wirklich nur Empfehlen und ist von den vielen Setups die ich bisher hatte im Moment das Beste. Aber wie gesagt, dass ist meine persönliche Ansicht, und es gibt evtl. auch andere Ansätze, die eine andere Ansicht rechtfertigen. Nur muss man auch alle Aspekte mal gehört haben und in Betracht ziehen um für sich die richtige Entscheidung treffen zu können. Ich habe jedenfalls zumindest einen sehr großen Teil der Möglichen Monitor-Konfigurationen auch über einen längeren Zeitraum mal angetestet und für mich diese Entscheidung getroffen die ich auch weiterhin vertrete.
    • Vielen Dank für Eure ausführliche Ratschläge, das erleichtert mir die Systemumstellung.

      Wenn man schon länger mit einem System gearbeitet hat, dann fällt es einem nicht leicht, zu wechseln, speziell, wenn es Hard- und Software betrifft.

      Aber, wenn das aktuelle System immer mehr nervt - hhmm, "denkt" er noch, oder mal wieder abgestürzt, ok Task Manager, hmm passiert nix, ok brutal ausschalten....usw...- dann muss man einfach mal grundsätzlich etwas ändern.

      Geahnt habe ich das schon länger und durch Eure Einschätzung bin ich jetzt sicher, dass ich den richtigen Schritt mache - yeah, ich werde Vollappleianer, Phone, Pad und Pod habe ich ja schon.

      @Einteiler DaVinci habe ich, da gefällt mir nur das Grading.


      Ciao Rob

      The post was edited 1 time, last by Jatekman ().

    • Auch ich nutze sehr gerne FinalCut am Mac und werde mir den Neuen iMac 30/32" anschauen, der wohl hoffentlich zur WWDC vorgestellt wird. Den M1 will ich nicht mehr, der reicht zwar für 4K Schnitt, aber die Welt dreht sich weiter und die Drohnen werden besser.
      Eine Umstellung vom Windows PC zum Mac ist halt so eine Sache. Beim Mac ist vieles andern, aber deshalb nix falsch. Genauso bei FCP. Alles anders, aber am Ende solls Spass machen und den wirst du auch haben. :)
    • Jatekman wrote:

      Wenn man schon länger mit einem System gearbeitet hat, dann fällt es einem nicht leicht, zu wechseln, speziell, wenn es Hard- und Software betrifft.
      Ja, aller Anfang ist schwer, es wird auch hier mal vorkommen, dass Du fluchst. Aber wie schon geschrieben, in ein paar Wochen fragst Du Dich, warum Du nicht eigentlich schon Jahre vorher auf MacOS gesprungen bist.

      Ansonsten einfach den Leuten vertrauen, die sich wirklich in der Materie auskennen, wie bspw. der hier. :D ;)

    • Ich kann zum Wechseln nur ermuntern.
      Nachdem ich jahrelang mit Win10/Magix gearbeitet hatte, bin ich nun heilfroh, auf ein MacBook Air gewechselt zu haben. Die Bearbeitungsgeschwindigkeit ist ein Traum in Final Cut Pro. Nach einigen verzweifelten Tagen, die man sich in die Komplexität des Programms einarbeiten musste ist es jetzt umso schöner, damit Videos zu bearbeiten.
      Mein Magix 2020 war nach diversen Updates übrigens der letzte Dreck. Laufend ist das System eingefroren oder abgestürzt. Am Schluss gipfelte ist darin, dass ich meinen Rechner nach einem Absturz ausschalten musste und dabei meine wichtigste Festplatte kaputt gegangen ist. Die Wiederherstellung hat schlappe 900 € gekostet.(Das war übrigens ein Schnäppchenpreis)
      Magix kann mir gestohlen bleiben.
    • Habe selber mit Magix VDL gearbeitet und wollte/musste auch die HW Hochrüsten. Nach einiger Recherche war mir dann klar, dass tolle (teure) PC Komponenten nur bedingt etwas bringen, wenn die SW diese nicht oder nur teilweise nutzt. Der Umstieg zu FCPX ist natürlich lernintensiv, weil es ein mächtiges tool ist, ich reize es noch nicht annähernd aus, aber das muss man ja auch nicht unbedingt.

      Mit der XT-4 hast Du jedenfalls ein tolles Kamera Projekt vor Dir. Zum Filmen würde ich zum "Kit" Objektiv 18-55mm raten.