UAV -> Pilot Sichtbarkeit

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  • UAV -> Pilot Sichtbarkeit

    Hallo Leute,

    in letzter Zeit bin ich doch öfters am fliegen und lernen und ausprobieren.
    Mal am See, mal am Waldrand, fast immer dasselbe Problem (vor allem Abends) dass ich, sobald ich zurückfliegen möchte, mich als Piloten nicht mehr erkenne.

    Sichtweite theoretisch ja, aber wenn ich im Vordergrund eines Waldes stehe, sieht man mich aus der Drohne (Live Bild) nicht mehr da Bild zu dunkel.
    Gestern war es am See so, dort konnte ich nur von einem kleinen schmalen Ufer starten, mitten über dem See dann geschwenkt und zack, habe ich mich selbst verloren.

    Daher überlege ich mir sowas wie ein Stroboskop LED an mein Oberkörper zu befestigen damit ich, Ähnlich wie die Drohne selbst, auch MICH aus der Drohne sehen kann.

    Die größeren DJI Modelle kennzeichnen ja den Startpunkt mit "H" auf der Map und so sehen die Piloten bereits im Live Bild wo sie ungefähr stehen.
    Warum dieses geniale Feature nicht bei der Mini2 vorhanden ist, ist klar, Premium Features -> Premium Drohnen.
    Softwareseitig ist das kein Problem zu implementieren.

    Gibt es her Erfahrung oder Tricks zu diesem Problem und Lösung?
    Danke
  • Alex B. wrote:


    Die größeren DJI Modelle kennzeichnen ja den Startpunkt mit "H" auf der Map und so sehen die Piloten bereits im Live Bild wo sie ungefähr stehen.
    Warum dieses geniale Feature nicht bei der Mini2 vorhanden ist, ist klar, Premium Features -> Premium Drohnen.
    Softwareseitig ist das kein Problem zu implementieren.
    Sind auch bei der Mini 2 vohanden. Siehe Beitrag #2 von @skyscope.

    Eine Warnweste, z.B. aus der PKW-Ausstattung könnte auch deine eigene Sichtbarkeit in der Dämmerung verstärken, falls dir die Idee von @GuenterJ doch zu auffällig sein sollte.
    Viele Grüße aus der Eifel!
  • skyscope wrote:

    Warum nutzt Du nicht die Kartenansicht, da siehst Du sowohl Deinen Homepoint, als auch den geflogenen Pfad. So kannst Du überall die Drohne mit der Nase wieder auf Dich ausrichten und zu Dir zurück fliegen.
    Ja diese Ansicht kenne ich, ist aber in meinen Augen nicht so praktisch wie die "H-Markierung" im (LIVE) Preview Bild von "besseren" DJI Drohnen und nicht so gut wie eine starke Strobo-LED am Oberkörper.

    Gestern am See hat mir diese Funktion nichts genützt.
    Die Drohne war genau vor mir, ca. 200m entfernt in 3m Höhe, mitten auf dem See.
    Ich habe den kompletten Ufer gesehen (ca. 200m Breite), aber eben nicht mich, es war zu dunkel (alles voller Bäume -> Schatten + Abend).
    So eine LED am Körper wäre sofort aufgefallen.


    Guenther J. wrote:

    Wieso siehst du dich nicht mehr? Du sollst die Drohne immer im Blick haben und ihre Ausrichtung erkennen können. So wäre es ein leichtes, wieder zurückzufinden.
    Beispielbild aus dem Internet, nur heller.
    Stell dir vor ich stehe da irgendwo am anderen Ufer zwischen den Bäumen.
    Ich sehe die Drohne, aber aus der Drohne sehe ich mich nicht mehr.


    Zum Landen hast du nur ein 2x1m Tunnel zum Ufer, alles andere ist mit Büschen und Bäumen bedeckt.
    Diesen Tunnel habe ich gestern gefunden, als ich schon deutlich nah am Ufer war.
    Ich würde aber gern gezielt aus dieser Entfernung wie im Bild zu sehen zu mir navigieren, am besten nur anhand des Live Streams auf dem Handy.
  • Malouk wrote:

    Sind auch bei der Mini 2 vohanden. Siehe Beitrag #2 von @skyscope.
    Eine Warnweste, z.B. aus der PKW-Ausstattung könnte auch deine eigene Sichtbarkeit in der Dämmerung verstärken, falls dir die Idee von @GuenterJ doch zu auffällig sein sollte.
    Nein, diese Funktion ist eben nicht vorhanden, nur eine Ähnliche.
    Hmm, Warnweste ist denkbar aber nicht praktisch, denn diese leuchtet ja erst, wenn man diese bestrahlt, ich such eine aktive Suchhilfe, am besten in Form einer Strobo LED, aber eben für den Piloten und nicht die Drohne.

    Danke dennoch für die Idee
  • Das H, welches du meinst, haben glaube nur die fpv drohnen von DJI... Da gibts dann dafür keine Kartenansicht.

    Aber das brauchst du bei der mini 2 ja auch nicht.
    Es gibt ja die rote linie in der Kartenansicht.

    Also pfeil richtung rote linie ausrichten und vorwärts fliegen. Schon kommst du zu dir zurück.

    The post was edited 1 time, last by Slash006 ().

  • Ich habe mir mit ähnlichen Gedanken so ein Mini-Blitzlicht aus der Bucht bestellt. Ob man sich das nun an die Mütze steckt oder auf dem Landepad legt, sollte den gleichen Zweck erfüllen. Schlappe 3,67 € sind auch leicht zu verschmerzen.
  • Floppyk wrote:

    Ich habe mir mit ähnlichen Gedanken so ein Mini-Blitzlicht aus der Bucht bestellt. Ob man sich das nun an die Mütze steckt oder auf dem Landepad legt, sollte den gleichen Zweck erfüllen. Schlappe 3,67 € sind auch leicht zu verschmerzen.
    Wenigstens einer der mich versteht :)

    Mir ist schon klar dass man es auch anders lösen kann, und das tat ich bisher auch, die Drohne war am Ende immer sicher gelandet...
    Dennoch geht es leichter und genau deshalb fragte ich ob es sowas bereits gibt, ein >= 5W LED Strobo mit einem Clip oder Gurt zum festmachen am Körper/Kap.

    Danke an alle Helfer.
  • Nochmal, man soll die Drohne im Blick haben, nicht den Monitor. Und dann fliegst du ruhig nach Hause ohne einen Blick auf dein Handy zu werfen. Wo, bitte schön, ist das Problem?
    So weit kommt‘s noch, ich kaufe Flytrons und klemme sie mir an die Jacke.
  • Guenther J. wrote:

    Nochmal, man soll die Drohne im Blick haben, nicht den Monitor.

    Mal ehrlich, das macht doch kein Mensch. Wenn du anständige Aufnahmen haben willst, musst du ziemlich oft auf das Display schauen - ansonsten bleiben nur die automatischen Manöver, wie Tracking, Orbit, Quickshots usw. (und selbst um die zu starten, schaut man schon eine Weile auf den Monitor). Der verantwortungsbewusste Pilot schaut dann in bestimmten Abständen zurück zur Drohne, aber viele machen das auch nicht unbedingt. Man schaue sich nur diverse Youtuber an, die sich beim Fliegen selbst filmen. Wenn man dabei nur soweit weg fliegt, dass man die Drohne im Zweifelsfall auch ohne Display am Himmel wiederfindet, halte ich das für kein Problem.

    An den Fragesteller: flieg doch einfach per Display in deine grobe Richtung, wenn du die Drohne so am Himmel nicht siehst (was ja eigentlich nicht der Fall sein sollte, aber ok, so ist es halt manchmal). Wenn du dann nur noch 50 oder 100m weit weg bist, siehst und hörst du das Ding doch und kannst easy zurückfinden ohne auf den Monitor schauen zu müssen. Dein anscheinend alternativloser Ansatz, per Display bis vor deine Füße zu fliegen, finde ich irgendwie etwas seltsam.
    Gruß
    Peter
  • Chipmunk wrote:

    Mal ehrlich, das macht doch kein Mensch.
    Doch, ich. Meistens jedenfalls. Sollte ich meinen Flieger wirklich mal nicht so richtig erkennen können oder plötzlich ist die Dunkelheit unerwartet und blitzschnell aus ungewohnter Richtung über mich hereingebrochen, dann, ja dann drücke ich eben mal auf RTH.
  • Also ich kann das Anliegen nachvollziehen.

    Selbst bei inteniven Sichtkontakt verliert man schon mal beim Blickwechsel zum Display und dann zurück zur Drohne in der Luft den Blickkontakt, abhängig eben von Hintergrund in der Ferne.

    Und wenn man dann eine "Leuchtbake" am RTH-Point hat, dann kann man auf dem Livebild besser die Route zurück identifizieren.
    Auf die Karte im Display gucke ich zwar auch, aber ich habe lieber optischen Blickkontakt beim Flug.

    Hatte das auch schon mal, dass ich vor einer zerklüfteten Wolkenformation die Drohne nicht gut sah, was vor einer Wolke oder blankem Himmel sehr einfach war.
  • Man könnte auch eine Angelschnur an die Drohne binden, und sie dann nach Betrieb langsam wieder zu sich hin ziehen. Spart Strom und ist somit nachhaltig. Ernsthaft, ein weiterer Thread für den Ordner: "Warum einfach, wenn es auch kompliziert sein kann.". Und wenn es schon Licht sein soll, tut es wohl auch eine kleine Taschenlampe, die man ein, zwei Mal zwischendurch aufblitzen lässt. Dann steht man wenigstens nicht wie ein Weihnachtsbaum am Ufer. Reicht doch schon, wenn manche Drohne wie eine halbe Kirmes blinkt und leuchtet.
    Es braucht wirklich mal einen Dresscode oder vielmehr Non-Dress-Code für Fernpiloten, sollte man mal mit in die Verordnungen packen... ;)

    The post was edited 2 times, last by skyscope ().

  • Alex B. wrote:

    Daher überlege ich mir sowas wie ein Stroboskop LED an mein Oberkörper zu befestigen damit ich, Ähnlich wie die Drohne selbst, auch MICH aus der Drohne sehen kann.
    Was hindert dich das zu tun.
    Am besten kaufst du dir sowas Link zu eBay
    Alternativ haben Rücklichter für Fahrräder speziell Rennräder blinkende rote LED die schön hell sind und nichts kosten.

    Ich hatte mir auch mal auf das Landepad eine Strobe LED gelegt, weil es im Dunkeln einfach nicht möglich war, an richtiger Stelle durch die Baumkronen zu stoßen.
    Wenn du aber keine Umrisse mehr siehst, nutzt dir auch wenig wenn du dich siehst, weil es könnte ja Bäume oder was weiß ich auf dem Landeweg stehen.
    --
    Gruß, Ingo
  • Mit etwas Übung braucht man das nicht mehr. Ich hatte Anfangs einen weißen Stoffbeutel neben mir liegen, das fällt auf.
    Das wichtigste ist ein Gefühl dafür zu bekommen wo man mit dem Kopter gerade ist und wo man hergekommen ist, dann findet man auch ohne die ganzen Helfer zurück.
    Hilfreich ist es auch sich direkt nach dem losfliegen die Startumgebung aus der Luft anzusehen und sich markante Punkte zu merken, dann weiß man wo man später hinfliegen muss.
  • Daru wrote:

    Ich hatte Anfangs einen weißen Stoffbeutel neben mir liegen, das fällt auf.
    Stoffbeutel sind gerade sehr gefragt. In Supermärkten DER Renner. Wenn du jetzt noch eine eingeschaltete Taschenlampe in den Beutel packst, bist du auch in der Übergangszeit zwischen Tag und Nacht auf der sicheren Seite.
    Und vergiss nicht, dieses in deiner Checkliste „Flugvorbereitung“ zu notieren.
  • Guenther J. wrote:

    Stoffbeutel sind gerade sehr gefragt. In Supermärkten DER Renner. Wenn du jetzt noch eine eingeschaltete Taschenlampe in den Beutel packst, bist du auch in der Übergangszeit zwischen Tag und Nacht auf der sicheren Seite.Und vergiss nicht, dieses in deiner Checkliste „Flugvorbereitung“ zu notieren.
    Gibt es von dir auch mal vernünftige Antworten oder bist du der Forum Clown hier?

    Ich zähle mich zu den Anfängern was Drohnen angeht. Was spricht dagegen ein visuelles Hilfsmittel zu benutzen um seine eigene Position aus Entfernung auf Anhieb zu erkennen? Warum wird dieses Thema hier von einigen ins Lächerliche gezogen?

    Anbei mein gestriger Flug als Screenshot. Bin kaum 100m von mir (mehr oder weniger frontal) entfernt, kannst du mich als Person erkennen?

    Und nun stelle man sich nen kleinen Blitz in dieser Dunkelheit vor. Wahnsinn oder? So leicht und so effektiv :) keine Map Ausrichtung nötig, eikeibe invertierte Steuerung, einfach auf den Blitz zu fliegen und per Display steuern. Was daran kompliziert sein soll, erübrigt sich mir nicht weiter.

    Eigentlich Thema erledigt. Dachte gibt gute Lösungen auf dem Markt aber scheinbar wird meine Taschenlampe mit Strobo Effekt auch ausreichen müssen. Werde mit Screenshots berichten.
    Images
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