Notebook für Video und Bildbearbeitung der Drohne gesucht

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  • Notebook für Video und Bildbearbeitung der Drohne gesucht

    Hi zusammen,

    nachdem die Mini 3 Pro vor ein paar Monaten Einzug gehalten ist, bin ich nun auf der suche nach Peripherie um die Bildchen und Videos auch bearbeiten zu können. Leider ist/war das bisher nicht möglich, da das bestehende Equipment mit den vorallem Videos nicht zurecht kommt.
    Anforderung an das Equipment:
    - portabel, sodass es auch auf Reisen mitgenommen werden kann
    - ausdauernd genug damit auch mehrere Stunden am Stück per Akku bearbeitet werden kann
    - potent genug um Videos unproplematisch in 4k bearbeiten zu können
    - sehr gutes Display um auch einigermaßen farbgetreu unterwegs arbeiten zu können. Stationär kommt es dann so oder so an einen externen Bildschirm

    Ob Windows oder Mac ist erstmal egal. Bin da offen. Bisher nur mit Windows gearbeitet, jedoch offen für neues.
    Preisspanne: so günstig wie möglich, so teuer wie nötig. Mehr als 2.5 - 3k will ich aber definitv nicht ausgeben.

    Hoffe ihr könnt mir hier ein Stück weit weiterhelfen.

    Viele Grüße und Danke,
    re4p3r
  • re4p3r wrote:

    - ausdauernd genug damit auch mehrere Stunden am Stück per Akku bearbeitet werden kann

    Hallo,

    das könnte schwierig werden. Bei voller Auslastung, also 4k Bearbeitung, gehen alle Akkus schnell in die Knie. Laptop-Akkus altern auch sehr schnell. Spätestens nach ein, zwei Jahren hat man spürbare Kapazitätsverluste. Da hilft dann nur noch Netzbetrieb oder eine entsprechend große Powerstation.

    Das angegebene Budget ist ja ganz ordentlich, da wirst du sicher fündig. Aus dem Mac-Lager, zu dem ich aus finanztechnischen Gründen nicht gehöre, wird es sicher bald konkrete Empfehlungen geben. Da machst du sicher nichts verkehrt - ist wahrscheinlich das "rundere" Paket, was dir unterm Strich die wenigsten Kopfschmerzen bereitet.
    Gruß
    Peter
  • Dass die irgendwann in die Knie gehen bzgl. Akkuleistung ist mir durchaus bewusst. Nur am Anfang würde ich zumindest mal 4-5h auch ohne Steckdose auskommen wollen :).

    Chipmunk wrote:

    re4p3r wrote:

    - ausdauernd genug damit auch mehrere Stunden am Stück per Akku bearbeitet werden kann
    Hallo,

    das könnte schwierig werden. Bei voller Auslastung, also 4k Bearbeitung, gehen alle Akkus schnell in die Knie. Laptop-Akkus altern auch sehr schnell. Spätestens nach ein, zwei Jahren hat man spürbare Kapazitätsverluste. Da hilft dann nur noch Netzbetrieb oder eine entsprechend große Powerstation.

    Das angegebene Budget ist ja ganz ordentlich, da wirst du sicher fündig. Aus dem Mac-Lager, zu dem ich aus finanztechnischen Gründen nicht gehöre, wird es sicher bald konkrete Empfehlungen geben. Da machst du sicher nichts verkehrt - ist wahrscheinlich das "rundere" Paket, was dir unterm Strich die wenigsten Kopfschmerzen bereitet.
    Wie gesagt musst nicht unbedingt Mac sein und nach unten natürlich auch gerne offen :)
  • MacBook Air! Schau, ob Du ein (vielleicht sogar gebrauchtes) M1 mit 8 Cores, 16 GB RAM und mindestens mit der 512er SSD bekommst. Die gibt's in der Bucht für etwa 1.600 € neu! Das ist ein richtiges Arbeitstier. Ich nutze das selbst um mit einem Kompagnon zusammen Videos u.a. mit iMovie und DaVinci zu Produzieren (Quellenmaterial u.a. 4K von Drohne, 6K von GoPros, 4K von Panasonic GH5). Mit einem USB-C Hub kannst Du weitere SSD's oder Speicherkarten der Geräte anschliessen und das Material importieren. In meinem Falle wird das Videosignal per AirPlay auf einen 65 Zoll TV mit Apple TV projiziert - so kann man erstklassig arbeiten. Ansonsten kannst Du letztlich bei jedem MacBook ab M1-Chip zuschlagen, solltest nur darauf achten, nicht die kleinste interne SSD zu nutzen - die sind meist langsamer, als die größeren...

    Falls es noch Fragen gibt, melde Dich einfach!

    Viele Grüße, Lutz
    DJI Phantom 4 Pro, DJI Mavic Air 2S, DJI Mini 3 Pro.
  • Ich würde auch das Macbook Air M1 vorschlagen. Ich bin absolut kein Apple-Fan, komme aus dem Windows-Lager und habe die Preispolitik und den Hype um die meisten Apple-Geräte bis heute nicht verstanden, aber wenn es um einen potenten Laptop für Videobearbeitung auch in 4k geht, habe ich nirgendwo ein besseres Preis-Leistungsverhältnis gefunden als beim Macbook Air. Ich selbst besitze sogar nur die Basisversion mit 8GB RAM und 256 GB Festplatte. Selbst die reicht rein von der Leistung her aus. Wenn Geld keine Rolle spielt, schließe ich mich der Empfehlung für das größere Gerät meines Vorgschreibers an.

    Auch die Akkulaufzeit ist zumindest im Normalbetrieb unschlagbar im Vergleich zu nem Intel oder AMD-Laptop.

    Gruß
    Ronny

    The post was edited 2 times, last by blue.devil77 ().

  • Ich würde noch 4 Wochen warten. weil jetzt die Wochen immer mehr Notebooks mit der neuen 4000 Serie von Nvidia vorgestellt werden.

    Hier mal eine Auflistung an Rechenleistung im Vergleich.

    Apple mobil wie auch Desktop:
    Apple M1 = 2,6 TFLOPs
    Apelle M1 Ultra = 21 TFLOPs

    PC Desktop + mobil:
    Nvidia 1060 = 4.3 TFLOPS

    PC Desktop
    Nvidia 2070 = 9 TFLOPS
    Nvidia 3080 = 30 TFLOPS
    Nvidia 4090 = 85 TFLOPS

    PC Mobil:
    Nvidia 4000 mobile = wird je nach Modell ca. 20 bis 40 TFLOPS bringen.

    Bei neueren PC Desktop Systemen schafft die CPU zusätzliche 35 TFLOPS, wäre hier also bei über 100 TFLOPS gesamt, nur um mal ein Gefühl hierfür zu beklommen. Auch diesen Beitrag kann man empfehlen:
    Performance Test: Davinci Resolve mit Nvidia RTX 4090

    Etliche qualitativ hochwertige Effekte benötigen bei 4K schnell mal 20 TFLOPS an Rechenelitung, werden diese mit weiteren kombiniert, geht vielen Rechnern schnell die Puste aus. Entrauchen mögen z.B. viele gar nicht, weil es nicht in Echtzeit mehr läuft, wenn man die HW falsch gewählt hat.
    Man kann darauf verzichten, oder mit Proxy Files arbeiten... aber wenn man schon etwas neues kauft, würde ich das genau Abwegen und keine bis wenige Kompromisse eingehen.

    Alles unter 40 TFLOPS ist weit weg von einem Arbeitstier, meiner Meinung :)

    Bei Display unbedingt schauen das der Farbraum DCI-P3 abdeckt wird, weil es der neue Standard im Internet wird und auch von nahezu allen neueren Smartphones genutzt wird. Auch immer mehr Desktop Bildschirme kommen mit DCI-P3 als Farbraum heraus oder sind es schon. Ist auch ein guter Kompromiss vom Farbraum her wenn man mit HDR Video etwas zu tun hat. sRGB hat damit endlich ausgedient, nach Jahrzehnten wurde das auch Zeit.

    Ich würde empfehlen noch abwarten bis die 4000 mobile Serie von Nvidia von den Notebook Herstellern demnächst vorgestellt wird.
  • blue.devil77 wrote:

    komme aus dem Windows-Lager und habe die Preispolitik und den Hype um die meisten Apple-Geräte bis heute nicht verstanden
    Interessanter Satzanfang...

    blue.devil77 wrote:

    habe ich nirgendwo ein besseres Preis-Leistungsverhältnis gefunden
    ... mit überraschendem Ende.

    Nicht schlecht, sich selbst alles in einem Satz zu erläutern, ohne es selbst zu bemerken. ;)

    Gilt übrigens für alle aktuellen Macs mit Apple Chips.

    The post was edited 1 time, last by skyscope ().

  • Naja, so überraschend ist das gar nicht, oder vielleicht etwas mißverständlich ausgedrückt.

    Ich halte die meisten Apple-Geräte immer noch für vergleichsweise teuer, sei es das Iphone, die (zumindest größeren) Ipads, oder generell die Aufpreispolitik auch bei den Macbooks, wenn man etwas mehr als nur Basisausstattung möchte. Aber beim Basis-Macbook Air M1 sehe ich das P/L-Verhältnis mehr als gegeben, ein WIndows-Notebook mit ähnlicher Leistungsfähigkeit und AKkulaufzeit dürfte zu dem Preis kaum zu finden sein.
  • blue.devil77 wrote:

    Ich halte die meisten Apple-Geräte immer noch für vergleichsweise teuer,
    Etwas annehmen ist das eine, wissen das andere. Ich habe die meisten Apple Geräte, u.a. mehrere aktuelle Macs, und sie sind alle nicht nur preiswert im Wortsinn, sondern geradezu billig hinsichtlich Total Cost of Ownership. Aktuelles iPhone 14 Pro ausgenommen.

    Und dazu muss man noch nicht mal ein Netzteil mitschleppen und Steckdosen suchen, wie bei der Empfehlung leistungsähnlicher Windows-Notebooks.

    Wie auch immer, Frage beantwortet, Vergleiche hinsichtlich Bildbearbeitung und Video gibt es zahlreiche, und den Rest muss ja jeder selbst wissen ... äh ... annehmen. ;)
  • re4p3r wrote:

    Dass die irgendwann in die Knie gehen bzgl. Akkuleistung ist mir durchaus bewusst. Nur am Anfang würde ich zumindest mal 4-5h auch ohne Steckdose auskommen wollen :).

    Mmh, ich weiß nicht, stelle das aber mal in Frage. 4 - 5 Stunden mit 4k Materail hantieren, kostet schon ne Menge Strom. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sowas irgendein Laptop schafft. Normales Arbeiten, Office, Internet, sicher kein Problem, aber bei Videoverabeitung läuft so ein Ding auf Hochtouren. Vielleicht kann dazu ja mal ein Apple-Erfahrener was zu sagen.
    Gruß
    Peter
  • Was mich bei Apple immer abhält ist der Aufpreis und das ich die HW später nicht mehr selbst aufrüsten kann.

    Möchte ich beim PC eine größere oder weitere M2 SSD, wird diese einfach reingesteckt. Kein gefrimmel mit Docks, Kabel, externen Laufwerken.
    Möchte ich mehr Arbeitsspeicher, weil ich Lust dazu habe, weil es später mal nötig wird, kostet es für weitere 32 GB keine 90€ und ist in wenigen Minuten eingebaut.

    Alles was man beim Apple Neukauf zu klein konfiguriert, ärger später gewaltig, weil es nicht aufrüstbar ist. Wer kann aber schon Jahre im vorausplanen, um hier auf der sicheren Seite zu sein. Schon wenn sich die Arbeitsweise, das Hobby, etc., wechselt, wünscht man sich eine andere Konfiguration am Rechner.

    Oder eine Datenrettung, sollte der Fall wirklich mal eintreten, ist bei fest eingelöteten Komponenten, kaum machbar.
    Es ist halt schöner, seine SSD ausbauen zu können und im neuen PC weiter zu betreiben, als die Daten aus dem Backups holen zu müssen.
    Für mich machen solche Systeme wie bei Apple und in der heutigen Zeit einfach keinen Sinn mehr.

    Bei der Rechenleitung ist Apple ebenfalls abgehängt und es gibt immer mehr professionelle Anwender die aktuell überlegen wieder zu Windows zu wechseln.
    Es ist nicht absehbar, dass Apple die nächsten Jahre in diese Leitungsbereiche von Nvidia stößt .
    Der M2 Extreme CPU wurde in der Entwicklung erst kürzlich gestoppt, weil zu groß und viel zu teuer wäre (über 10000€)

    Benötigt man z.B. eine Blackmagic Decklink Karte, kostet die Karte ca. 120€ rum für den PC, gibt ver. Ausführungen und Baugruppen.
    Beim Mac muss man hierfür über die Thunderbolt Schnittstelle gehen, eigentlich nicht weiter schlimm, aber preislich geht das im vergleich schnell mal an die 1300€ rum.

    Man muss schon viel liebe für Apple aufbringen, find ich.
  • Chipmunk wrote:

    Mmh, ich weiß nicht, stelle das aber mal in Frage. 4 - 5 Stunden mit 4k Materail hantieren, kostet schon ne Menge Strom. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sowas irgendein Laptop schafft. …
    Ich kann Dir bescheinigen, dass mein aktueller MacBookPro damit absolute keinerlei Probleme hat. Video-Editing mit 4K-Material (ist ja inzwischen Standard) über 5-6 Stunden (auch mit diversen Filtern, FXs, LUTs, etc.) kein Problem. Anschließend ist noch genug Power drin, das in der Zeit erstellte Material „raus zu rendern“. Ich würde diese Herausforderung (soweit es denn eine ist) allen MacBooks (ob mit oder ohne Pro) mit aktuellem Silikon-Chip (M1 od. M2) unterstellen.

    S t e f a n wrote:





    Man muss schon viel liebe für Apple aufbringen, find ich.
    Es ist immer di alte Laier, die man ausgraben muss um den Mac schlecht dastehen lassen zu wollen. Hier werden wieder mal Äpfel mit Birnen verglichen. Beim Apple steht einem halt auch die Power Mobil zur Verfügung die man mit extremen Komponenten in einem Desktop-Windows-PC zusammengewürfelt werden muss um der Leistung gerecht zu werden. Es gibt auch potente Windows-Notebooks die an die Performance ran kommen. Aber eben mit extremen Abstrichen an Laufzeit und Lärmentwicklung.

    Ich verstehe auch nicht, warum immer wieder an der Thema Windows vs. Apple „rumgezickt“ wird. Ich möchte klar bemerken, das dass vorwiegend vom Win-Lager initiiert wird. Warum auch immer. Ich bin offen für beiderseitige Argumente und beide Lager haben ganz klar ihre Vor- und Nachteile. Geht es aber um das was der TE angefragt hat, nämlich vorrangig der Mobilität und dennoch einer angemessenen Laufzeit, dann hat eindeutige der moderne MacBook in ganz klar die Nase vorn. Sowohl in der Leistung als auch in der Preisgestaltung. 4K lassen sich inzwischen mit dem einfachsten MacBook problemlos auch über längere Zeit editieren.

    The post was edited 1 time, last by quadle ().

  • skyscope wrote:

    Tja, Vorstellungskraft ist eine Bitch. :)
    Deswegen habe ich ja auch gefragt. Ich habe noch nie einen Laptop gekauft, nur beruflich gekauft bekommen. Das waren höherwertige Geräte für ca. 2000 € (kein Apple, Stand ca. 2015). Bei normaler Nutzung, also kein Videoschnitt oder so, kam ich beim Neugerät auf maximal 4 bis 5 Stunden. Mindestens jedes Jahr ging da gut eine Stunde bei weg. Wenn Apple das besser kann, ist das doch schön. Irgendwo muss der Preis ja auch wenigstens ansatzweise zu rechtfertigen sein.
    Gruß
    Peter
  • Apple kann das besser, insbesondere mit dem M-Chip. Auch die Preisdiskussion ist immer wieder die gleiche - klar, man kann sich für den Preis des MacBook Air ungefähr 4 No Name Laptops kaufen, vergleicht dann halt aber auch Äpfel (sprichwörtlich) mit Birnen. Wer ein performantes Laptop sucht, muss schon genauer schauen, landet in der Regel bei einem anderen namhaften Hersteller, wie Sony, HP oder wasweißich und zahlt dann auch ab 1.000 € aufwärts...

    Zurück zum Thema. Für das vom re4p3r angesetzte Budget bekommt er ein schönes, performantes MacBook Air, einen guten 4K Monitor, einen passenden USB-C Hub und ist damit für die nächsten 5 Jahre gut ausgestattet. Da bleibt sogar noch bissl was übrig :)
    DJI Phantom 4 Pro, DJI Mavic Air 2S, DJI Mini 3 Pro.
  • ...und wer es auf die Spitze treiben will, fliegt die Drohne mit iPhone oder iPad mini, lädt die Dateien von der Drohne während der Heimfahrt auf iPhone/iPad, kommt nach Hause und hat binnen weniger Minuten sämtliche Aufnahmen auf seinem Mac in der Fotos-App, wo er sie weiter bearbeiten kann. Dafür braucht man dann eigentlich nur noch einen iCloud+ Plan, beispielsweise für 2,99 €/Monat mit 200 GB. Komfortabler geht es kaum, weil man sich das Handling mit der Speicherkarte aus der Drohne weitgehend erspart. Ich jedenfalls liebe das.
    DJI Phantom 4 Pro, DJI Mavic Air 2S, DJI Mini 3 Pro.
  • Das geht auch mit Windows und Android schon lange bevor es die iCloud gab :)

    Ich find es immer müßig über Bauchgefühle zu sprechen. Für einen reichen 2,6 TFLOPs um glücklich zu werden, andere wollen nicht unter 40 TFLOPs arbeiten. Wenn du mir so ein Air Teil gibt's, auch wenn du damit zufrieden bist, würde ich damit nie glücklich werden, zu unterschiedlich sind die Anforderungen. Das ist nicht böse gemeint.

    Daher finde ich besser anhand von Rechenleistung wie TFLOPs zu vergleichen und die Dinge zu bewerten. Weniger Marketing der Hersteller anzuschauen hilft hier sehr.
    Alles unter 10 TFLOPs, egal welcher Hersteller, bis hin zur Playstation (übertreiben gesprochen), investiert in uralte Technologe, falls er jetzt so etwas als neu kauft. Schaue mal ins Davinic Resolve Forum von Blackmagic und wie die Leute dort würden ihren M1 mittlerweile enttäuscht sind. Weil sobald man wirklich Rechenleistung benötigen, um z.B. zu entrauschen, geht hier nichts mehr. Die Erwartungen waren durch das Marketing extrem hoch von Apple.

    Die neuen kommenden Nvidia Notebooks mit bis zu 40 TFLOPS sind schon eine andere Liga.
    Abe gut, dass muss jeder für sich entscheiden. Jetzt noch in Geräte mit unter 10 TFLOPs zu investieren finde ich total falsch.
  • @all: im Sinne von Endlich, bzw. gut so - ab 2024 USB-C für alle auch für Apple oder Apple steigt ins Drohnengeschäft ein oder Neuer Rechner gesucht uvm. bitte nicht schon wieder den nächsten pauschal formulierten und längst totgerittenen Glaubenskrieg Windows vs. Apple aufwärmen.

    @re4p3r schreibt im Eingangsposting "Ob Windows oder Mac ist erstmal egal" und von daher bitte btt und keine allgemeinen Postulate im Sinne von "A ist besser als B" sondern konkrete Empfehlungen von Modellen/Komponenten im Rahmen der in #1 geschriebenen Wunschparameter ... DANKE :thumbup:
    "we brake for nobody" ... me? sarcastic? never!
  • Ich wollte so eine Diskussion auch gar nicht lostreten :(. Sry für die entstandenen Off-Topic Einträge. Ich dachte mir schon fast dass die Diskussion Win-Geräte vs. Apple Geräte wieder hochkommen wird.
    Kurze Rückfrage bzgl Apple:
    - Wirklich ein Air mit M1 nehmen oder
    - doch zu einem Pro mit M1 Pro greifen

    S t e f a n wrote:

    Das geht auch mit Windows und Android schon lange bevor es die iCloud gab :)

    Ich find es immer müßig über Bauchgefühle zu sprechen. Für einen reichen 2,6 TFLOPs um glücklich zu werden, andere wollen nicht unter 40 TFLOPs arbeiten. Wenn du mir so ein Air Teil gibt's, auch wenn du damit zufrieden bist, würde ich damit nie glücklich werden, zu unterschiedlich sind die Anforderungen. Das ist nicht böse gemeint.

    Daher finde ich besser anhand von Rechenleistung wie TFLOPs zu vergleichen und die Dinge zu bewerten. Weniger Marketing der Hersteller anzuschauen hilft hier sehr.
    Alles unter 10 TFLOPs, egal welcher Hersteller, bis hin zur Playstation (übertreiben gesprochen), investiert in uralte Technologe, falls er jetzt so etwas als neu kauft. Schaue mal ins Davinic Resolve Forum von Blackmagic und wie die Leute dort würden ihren M1 mittlerweile enttäuscht sind. Weil sobald man wirklich Rechenleistung benötigen, um z.B. zu entrauschen, geht hier nichts mehr. Die Erwartungen waren durch das Marketing extrem hoch von Apple.

    Die neuen kommenden Nvidia Notebooks mit bis zu 40 TFLOPS sind schon eine andere Liga.
    Abe gut, dass muss jeder für sich entscheiden. Jetzt noch in Geräte mit unter 10 TFLOPs zu investieren finde ich total falsch.
    Hast du denn generell Vorschläge für das Winodws-Lager im vergleichbaren bereich AUCH ohne die 4000er Nvidias? Bezüglich den Nvidias 4000 werden die vermutlich auch preislich in einer anderen Region einsteigen oder? Nach kurzem Googlen gehts da bei 1999$ erst los
  • re4p3r wrote:


    Kurze Rückfrage bzgl Apple:
    - Wirklich ein Air mit M1 nehmen oder
    - doch zu einem Pro mit M1 Pro greifen


    Ist schwierig zu beantworten und hängt massgeblich von Deinen Anforderungen ab. Man kann mit einem MacBook Air mit M1 oder aktuell M2 schon sehr gut Videoediting mit 4K-Material machen. Gerade die M1 und M2-Chips habe bereits eigene Render- und Codec-Engines die einen 1:1 Vergleich mit anderen Maschinen über einen einzelnen Benchmark annähernd unmöglich macht. Je nachdem wie welches Video-Schnitt-Programm eben diese Engines Nativ ansprechen kann, fallen die Vergleiche unterschiedlich aus. Es gibt eben nur zwei Benchmarks. Der eine ist der Zeitfaktor am Ende eines Projekts. Der zweite der Preis in Abhängigkeit zum Nutzen den man bereits ist, dafür auszugeben. Wenn man nur in FLOPs denkt, kann man diesem auch als solchen erliegen. Völlig unabhängig vom gewählten System, kostet jedes Sekunde die man am Ende dann einspart Geld. Die letzten Sekunden kosten dann immer sehr viel Geld.

    Von daher ist ein M1 vs. M1pro vs. M1Ultra etc. nur wie oft eben derselbe Core mit all seinen dedizierten Grafik-, Render-, Codec- etc. -Engines parallel betrieben werden.

    Zurück zum Ausgang Deiner Frage. Willst Du einfach verschiedene 4K-Videos aneinander Reihen, dazwischen den einen oder anderen Übergang kreieren, darunter, darüber oder auch irgendwohin einen Text legen und auch etwas Musik dahinter legen, dann reicht ein MacBookAir dicke aus. Interessant wird es dann wenn man mal einen oder mehrere LUTs, ColorGrading, Entrauschen aber auch Tracking etc. P.P. machen möchte, dann darf es auch mal etwas mehr Rechenpower sein. Und deshalb kann man Dir nicht pauschal sagen, welcher für Dich der bessere ist, es hängt auch davon ab, was Du erwartest bzw. machen möchtest. Klar ist auch 90% (wohl eher mehr) benötigen eben diese Features nicht. Meist bedarf gerade das Entrauschen neben der erforderlichen Hardware eben auch ein Zusatzprogramm für nicht gerade wenig Geld, um ein perfektes Ergebnis zu erhalten.

    Von daher, es gibt nach oben keine Grenzen nach oben, aber eben für das letzte Quäntchen Performance muss man unabhängig vom gewählten System auch bereit sein, tief in die Tasche zu greifen.

    The post was edited 2 times, last by quadle ().