darf ich hier fliegen?

    ACHTUNG: Mit der neuen EU Drohnenverordnung muß sich jeder Drohnen-Betreiber beim Luftfahrtbundesamt registrieren und seine Drohne mit der e-ID kennzeichnen! Ein passendes Kennzeichen bekommst Du hier im Shop. Außerdem benötigst Du eine Drohnen-Versicherung. Hier geht es zu unserem Drohnen-Versicherungsvergleich. Informationen zum neuen EU Drohnenführerschein gibt es hier.

    • Wenn jemand also Absperrungen ueberwindet, die extra zu dem Zweck, einen Drohnenflug abzusichern, vorhanden sind, dann meint Mr. Allwissend, das der noch Unbeteiliger waere, falls der Vogel der dort fliegt abstuerzt und ihn trifft?
      Dein Link gehoert als gedankenunterstuetzender Bildschirmhintergrund auf deinen Internetdevice.
      Besser kannst du das gerade gar nicht wieder bewiesen haben .
      Antworte doch einfach nicht immer spontan auf alle Sachen, die gar nicht an dich gerichtet sind. Zumindest, bevor du herausgefunden, erinnert oder nachgelesen hast, auf was sich der zitierte Teil bezieht!
    • Oh, Mutti, du täuschst dich. Um jemand zur Beteiligten zu machen, bedarf es ihrer ausdrücklichen Zustimmung, die ggü. Betreiber oder Pilot geäußert werden muss, nachdem klare Anweisungen gegeben und Sicherheitsvorkehrungen erklärt wurden, die zu befolgen sind, falls das UAS ein ungeplantes Verhalten zeigt.
      Führ' dir mal das Guidance material GM1 Article 2(18) Definitions der Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 zu Gemüte. (link)

      The post was edited 5 times, last by willi62 ().

    • Echt jetzt?
      Noch nie was von ´stillschweigender Zustimmung" gehört? Die durch Handlung ausgedrueckt wird, hier eine Absperrung ignorierend?
      Es geht hier nicht um eine Wiese auf der jemand fliegt, jemand anderes da quert. DAS ist Pilotenproblem, zumeist nur durch wegfliegen oder Landung zu beheben. Oder durch sofortiges einbeziehen in erklaeren, zeigen, was man macht und sehen kann, ect.pp ;)

      Hier ging es jedoch um den theoretischen(?) Gedanken eines abgesperrten Gebietes FUER den Drohnenflug. In das jemand unbefugt reinlatscht!

      Das illegale Betreten wird, auch bei Unwissendheit des Betreters weshalb da abgesperrt ist, den Piloten sicherlich NICHT mit seiner Versicherung in Probleme bringen, im Schadensfall. Oder zum sofortigen Abruch des Fluges noetigen koennen. Und darum geht es.
      Weil sich dieser Betreter zu einem Beteiligten gemacht hat. Beteiligte wären sogar die absperrenden Polizisten, mindestens wenn innerhalb der Absperrung.
      Ob die da sein wollen, oder nicht, die müssen da sein, werden von Dienst wegen beteiligt
      Bloss weil das Drohnenrecht mit "beteilgten Personen" expizit die meint, die in der Aufnahme sein wollen oder müssen (Skirennfahrer auf abgesperrten Skipisten, z.B.), da werden die NICHT anders behandelt werden, im Schadenersatzprozess, die VON SICH AUS über die Piste gelaufen sind.
      Es geht doch um Verhältnismässigkeiten! So eine Absperrung wuerde Behördenvorgänge und Genehmigungen, ZAHLUNGEN des Antragstellers ausgelöst haben. Eine Gewinnerzielungsabsicht, zumeist.
      Müsste er dann wegen jedem Idioten landen, wäre dieser Idiot schadensersatzpflichtig zu machen.

      Stellt euch vor, der Vogel wäre VOR dem Rennen , auf Testflug, da runtergefallen. Und ein Unbeteiligter, weil Zuschauer, haette da gerade verbotswidrig die abgesperrte Piste von links nach rechts überquert. Welches Fehlverhalten hätte dem Piloten vorgeworfen werden können?
    • in kurz: ja, ganz (r)echt!
      Eine "stillschweigende Zustimmung" ist nicht ausreichend, jemanden zur beteiligten Person zu machen. Eine Selbstermächtigung in diesem Sinne ist nicht möglich.

      Schön für dich, wenn der abgeflatterte Bereich von niemandem betreten wird, dann hast du dort eben keine Personen zu berücksichtigen. Aber wenn sich die Situation, auch durch unbefugtes Betreten ändert, dann hast du dich mit diesen unbeteiligten Personen auseinanderzusetzen und sie als solche zu berücksichtigen. Hilft alles nichts!

      Und im Bereich Sportveranstaltung: da wirst du in der OPEN gar nicht zugelassen und bewegst dich im Bereich SPECIFIC oder im Bereich der Standard Scenarios - da beschäftigst du dich dann noch mal in ganz anderem Umfang mit den "Responsibilities of the UAS Operator".

      The post was edited 4 times, last by willi62 ().

    • YourMum wrote:

      Mr. Allwissend ... Antworte doch einfach nicht immer spontan auf alle Sachen, die gar nicht an dich gerichtet sind.
      Wir können uns auf Folgendes einigen: Du hörst auf, kategorisch aus dem Ahnungslosland irgendeinen Blödsinn zu postulieren und damit lediglich Verwirrung zu stiften - war ja nicht das erste Mal - und ich höre auf, das zu kommentieren. Ich befürchte allerdings, das wird bedauerlicherweise nicht passieren, also wirst du mit meinen Kommentierungen wohl zukünftig leben müssen.

      The post was edited 3 times, last by skyscope ().

    • Tach,

      Das liebe aordnubgsamt hat mir auf meinen Hinweis hin, dass keine Aufstiegserlsubnis seitens Des RPs nötig ist, wenn man sich an die Regeln der LiftVO hält, geantwortet:


      " Sehr geehrter Herr Soundso,

      grundsätzlich dürfen Sie auf öffentlichen Flächen nur mit einer Aufstiegsgenehmigung des RP Tübingen fliegen. Außer auf den Modelflugplätzen.

      Jeder Flug auf öffentlichen Flächen ist vorher dem Ordnungsamt anzuzeigen.

      Auf Privatgrundstücken benötigen Sie das Einverständnis des Grundstückeigentümers.

      Sofern sie also auf einem Feld oder eine Wiese fliegen, brauchen sie das Einverständnis des Eigentümers. Sollten Sie dabei außerdem Videoaufnahmen machen, müssen Sie das Einverständnis der gefilmten Personen einholen.

      Um Missverständnisse zu vermeiden raten wir daher, Ihr Hobby auf einem Modelflugplatz auszuüben."

      Das ist alles nicht ganz falsch, aber eben auch nicht richtig, oder?
      Beim Überflug einer abgelegenen Straße das RP und das Ordnungsamt?

      Reales Beispiel: Hier gibt es eine sehr schöne Allee am Ortsrand. Neben dran sind keine Wohngrundstücke, sie kann nicht durchfahren werden weil Sackgasse bis zum einzigen Haus am Ende. Hier fahren nur Räder und es laufen Fußgänger.
      Wenn ich diese Allee im Sommer Sonntag morgens weil schön über- und entlang fliegen möchte, brauche ich eine Aufstiegserlaubnis weil öffentliche Fläche? Das wäre ja grotesk!

      LG Randy
    • Randy666 wrote:

      grundsätzlich dürfen Sie auf öffentlichen Flächen nur mit einer Aufstiegsgenehmigung des RP Tübingen fliegen. Außer auf den Modelflugplätzen.
      Aha, jetzt ist also schon das Regierungspräsidium Tübingen für Aufstiegsgenehmigungen zuständig und nicht etwa die Landesluftfahrbehörde (Ministerium für Verkehr & Regierungspräsidium Stuttgart)?
      Und was sollen die dann überhaupt genehmigen, wenn es eh schon allgemein erlaubt ist?
      (Und mal nebenbei: Der Satzbau impliziert, dass die davon ausgehen, Modellflugplätze wären öffentliche Flächen. Bitte was?)

      Je mehr man bei solchen nicht zuständigen Ämtern nachfragt, umso absurder werden die Antworten meistens.
      Ich verstehe den Sinn der Nachfrage aber auch nicht, wenn ich ehrlich bin. Es ist doch alles schon einfach und leicht verständlich geregelt, die entsprechenden Gesetze sind online einsehbar. Warum jetzt die ganzen unwissenden Beamten in nicht zuständigen Behörden für etwas heiß machen, was schon längst geregelt ist?

      Bitte geh einfach mal über freien Wiesen fliegen und hab etwas Spaß dabei, das macht den Kopf hoffentlich frei von solch seltsamen Fragen.

      The post was edited 2 times, last by Schwurbelmeister ().

    • @Randy666
      Kannst ja einfach mal auf der Luftverkehrsseite von BaWü bzgl. Drohnenthematik umschauen, in Links nachlesen und Dich damit auseinandersetzen.
      Nebenbei würdest Du generell sehr viel von der Drohnenthematik erfahren, was grundsätzlich nur empfehlenswert ist, bevor man startet/fliegt.
      Die LuftVO §21h solltest dabei Du auf jeden Fall kennen!
    • @willi62
      Ich vermute, der abgebildete Text stammt aus den Nebenbestimmungen, die wiederum m.E. nur in Verbindung mit Allgemein- oder Einzelerlaubnis für Geozonen gilt.
      Für Bereiche, die keine Geozonen gem. LuftVO §21h sind, und ohne Besitz einer Allgemein- oder Einzelerlaubnis für Geozonen, würde ich meinen, gilt, was auf der BaWü-Seite steht:
      " In der offenen Kategorie kann grundsätzlich erlaubnisfrei geflogen werden, wenn nicht zusätzlich eines der weiterhin geltenden Erlaubnispflicht oder Verbote der §§ 21a, 21b der Luftverkehrs-Ordnung zutreffend ist. Der Betrieb findet größtenteils abseits von Wohnbebauung und Menschenansammlungen statt. Der Kreis der Nutzer*innen wird sich überwiegend im Freizeitbereich finden.
      Generell gilt:
      max. Höhe 120m,
      nur innerhalb der Sichtweite,
      nicht über Menschenansammlungen,
      max. Gewicht unter 25 kg,
      bei Nacht ein grünes Blinklicht
      kein Abwurf von Gegenständen
      kein Transport von gefährlichen Gegenständen. ..."
    • Jens Wildner wrote:

      Ich vermute, der abgebildete Text stammt aus den Nebenbestimmungen, die wiederum m.E. nur in Verbindung mit Allgemein- oder Einzelerlaubnis für Geozonen gilt.
      Ja, so wird es sein. Wobei 1.2 ff nach meinem Verständnis auch schon wieder allgemeine Gültigkeit haben.
      Das Dokument ist auf DIPUL verlinkt im Bereich "Anträge für den Einflug in geografische Gebiete"/Baden-Württemberg.
    • Ja, diese „Länderspezifische Nebenbestimmungen„ von Baden-Württemberg erhält man explizit bei einer erfolgreich genehmigten „Geographischen Allgemeinerlaubnis“. (Dürfte bei der Einzelnen mutmaßlich aber ebenfalls mit ausgegeben werden).

      Da dies bei der verlinkten dipul-Seite angezeigt wird, die Seite speziell um die geographischen Gebiete geht, gehe ich schwer davon aus, dass diese länderspezifische Nebenbestimmungen von BaWü nicht allgemein ihre Gültigkeit besitzt, sondern eben nur ausschließlich in Verbindung mit einer genehmigten Einzel-/Allgemeinerlaubnis. (Bei den anderen BuLändern ebenso).

      Sonst würde/könnte ja problemlos das Thema 1.2 auf der dipul- und BaWü-Seite eigentlich genannt werden, ohne direkten Bezug zu den geographischen Gebieten. Da dies ja sonst nicht so explizit erwähnt wird, wird es wohl mehr Bedeutung bei genehmigten Geographischen haben.

      Aber generell, ob explizit außerhalb von den Geographischen erwähnt oder nicht, sollte das 1.2 immer im Hinterkopf behalten und i. d. R. berücksichtigt und größtmöglich selbstverständlich sein.
    • Randy666 wrote:

      Hi zusammen,

      Seit Wochen beschäftige ich mit den Regeln zum Drohenfliegen. Anfangs war es sehr verwirrend, inzwischen steige ich einigermaßen durch. Jeder, der schon mal was neues gelernt hat, weiß, dass die gefährlichste Phase dann eintritt, wenn man meint, es kapiert zu haben und man daher etwas Spannung raus nimmt… genau da bin ich gerade.

      Und da mir meine "Flugfreigabe" im Vergleich zu der anfänglichen Verwirrung gerade so einfach vorkommt, wollte ich man mit euch gegenchecken, ob ich nicht doch was vergessen habe?

      Aktuell fliege/übe ich auf einer Wiese hier bei mir ums Eck, 5 Minuten mit dem Rad entfernt.

      Die folgende Sachlage liegt vor:

      Dokumente:

      Ich bin beim LBA gemeldet und habe die eID erhalten.

      Die eID ist per P-Touch an zwei Armen der mini2 aufgeklebt.

      Ich habe eine Drohnen-Versicherung bei den Helden abgeschlossen, die Police ist in der Tasche der mini dabei.

      Örtlichkeit:

      Die Wiese gehört einem befreundenden Bauern, dessen persönliche Erlaubnis ich habe, dort zu fliegen. Gemeint ist damit natürlich, die Wiese zum Starten/Landen und Fliegen zu betreten, fliegen muss er ja nicht erlauben.

      Der Platz ist ca. 250 m von einer Landstraße entfernt, keine Bundesfernstraße, keine Wasserstraße und auch keine öffentlichen Gebäude oder Krankenhäuser etc. Es sind nur Felder außenrum. Kein NSG/LSG, es sind ja Felder und Obstplantagen.

      Die einzige Beschränkung ist die Einflugschneise eines internationalen Flughafens, was meine Höhe auf 50 m einschränkt, was aber kein Thema für mich ist. Ich bin eh noch am üben.

      Die nächsten Wohngrundstücke sind mind. 200 m entfernt und hinter mehreren Reihen von Bäumen und einer alten, verfallenden Gärtnerei.

      Ich finde den Ort echt super, da er nur über sehr schlechten Landwirtschaftsweg erreichbar ist, daher erwarte ich keine Spaziergänger und die Bäume außen herum schirmen zudem optisch und akustisch ab. Ergo ist die Chance jmd. zu nerven, sehr gering.

      Öffentlichkeit:

      Ich habe das Ordnungsamt informiert, dass ich in dem Bereich fliegen werde, damit sie Bescheid wissen, falls sich doch jmd. beschweren sollte. Sie haben eine etwas kryptische Antwort geschrieben. Kurz gesagt meinen Sie, ich brauche eine Erlaubnis vom Regierungspräsidium, um zu fliegen und wenn ich bin der Stadt über öffentlichen Verkehrsflächen filmen möchte, muss ich einen Antrag auf Drehgenehmigung stellen. Davon abgesehen muss ich sie nicht mehr informieren, schlossen sie ab.

      Ich habe geantwortet, dass ich keine Erlaubnis vom RP brauche, wenn ich mich an die gängigen Regeln halte und dass ich keine Straßen filmen möchte, sondern Landschaft.

      Das mit der Dreherlaubnis finde ich verwirrend, weil es hier doch eig. um Straßensperrungen etc. für große Produktionen geht. Zumindest habe ich das in derart Infos aus anderen Städten gelesen. Meine Stadt hat leider kein Dreherlaubnisantragsformular online, daher konnte ich nicht schauen, um was es da genau geht. Das habe ich aber nicht gefragt, nur gedacht.

      So, meine Frage an euch - habe ich was vergessen?


      Danke und Grüße,
      Randy
      Die Frage ist warum du überhaupt das Ordnungsamt kontaktiert hast, du weckst schlafende Hunde die selbt null Ahnung haben, da brauchste dich über so Antworten nicht wundern, irgendwie müssen sie ja betonen dass sie wichtig sind und was zu sagen haben ;)

      Je mehr Behörden du kontaktierst desto mehr dämliche und selten eine sinnvolle Antworten wirst du erhalten.

      Sowas würde ich nur tun wenn es unumgänglich ist.
    • ... naja, ich wollte das Amt initial nur mit einem Satz informieren, dass ich da und dort zum Zeitpunkt x fliegen werde und alle Regeln eingehalten werden, falls sich jmd. beschwert.

      Die Antwort enthielt dann eben statt "Danke für die Info" diese Teilfalschinfos zum Thema Drehgenehmigung und Aufstiegserlaubnis.

      Inzwischen hat sich aber alles geklärt. Es wurde bestätigt, dass dergleichen nicht nötig ist, wenn man die Regeln einhält, was ich ja mache.


      LG
      R
    • monopohl wrote:

      Die Frage ist warum du überhaupt das Ordnungsamt kontaktiert hast, du weckst schlafende Hunde die selbt null Ahnung haben, da brauchste dich über so Antworten nicht wundern, irgendwie müssen sie ja betonen dass sie wichtig sind und was zu sagen haben ;)
      Je mehr Behörden du kontaktierst desto mehr dämliche und selten eine sinnvolle Antworten wirst du erhalten.

      Sowas würde ich nur tun wenn es unumgänglich ist.
      naja, bin Polizistensohn...