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Eine aufblasbare schwimmfähige Drohne für's Militär
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Durchaus interessant. Allerdings überkommt mich bei derartigen Meldungen immer ein ungutes Gefühl.
Nicht dass ich so naiv wäre, auszublenden, dass solche Entwicklungen logischrweise stattfinden und vom militärischen Standpunkt her auch notwendig erscheinen. Allerdings möchte ich mein Hobby rein gedanklich nicht allzu nahe mit militärischen Anwendungen in Verbindung bringen.
Trotzdem, danke für diesen informativen Link!Happy landings, Michael -
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Ich denke, das gilt hier für alle.tw463 wrote:
Allerdings möchte ich mein Hobby rein gedanklich nicht allzu nahe mit militärischen Anwendungen in Verbindung bringen.
Auch ich bezeichne meine Vögel eher als fliegende Fotoapparate, wenn ich von Spaziergängern angesprochen werde. Das Wort Drohne hat für mich eben diesen Flair, mit etwas Unartigem zu tun zu haben.
Häufig werde ich dann von den Spaziergängern damit überrascht, dass 'Drohne' vollkommen OK ist und in den Medien das Thema nur aufgebauscht wird
Neulich, als ich des Nächtens an der Autobahn Langzeitbelichtungen geübt habe, kam die Rennleitung vorbei. Angefangen hat das mit einer 'allgemeinen Personenkontrolle', aber ich hab schon gemerkt, dass die eher meinen Vogel in Augenschein nehmen wollten
Alles ging anstandslos über die Bühne. Ich hab den netten Kollegen noch meine Telefonnummer verraten, weil ich vorgeschlagen habe, die Dinger auf dem Revier herzuzeigen, damit alle was davon haben.
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Davon müsst ihr euch gedanklich frei machen...
Wie die peinlichen Sportschützen, die ihre Waffen nur als Sportgerät bezeichnen.
Soldaten nutzen auch Taschenlampen und VW Busse...
Deswegen würde doch keiner auf die Idee kommen, sich für seinen VW zu schämen... -
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Ich möchte jetzt nicht zu tief ins OT gehen, sonst wird mein Post sowieso wieder gelöscht, aber deine Argumentation scheint mir nicht über jeden Zweifel erhaben.Happy landings, Michael -
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Versteh ich nicht.DerAndi wrote:
... Das Wort Drohne hat für mich eben diesen Flair, mit etwas Unartigem zu tun zu haben. ...
Warum?
Wie kommst Du denn darauf?Bleib' nicht auf ebnem Feld!
Steig' nicht so hoch hinaus!
Am schönsten sieht die Welt
von halber Höhe aus.
(Friedrich Nietzsche) -
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Mal schauen, was Claude dazu sagt?Hikker wrote:
Versteh ich nicht.Warum?
Wie kommst Du denn darauf?
Das Wort „Drohne" hat tatsächlich eine interessante Bedeutungsgeschichte, die Andis Gefühl gut erklärt.
Die Biene als Ursprung
„Drohne" kommt vom althochdeutschen treno und bezeichnet ursprünglich die männliche Biene – die Drohne im Bienenstock. Und die hat einen denkbar schlechten Ruf: Sie arbeitet nicht, sammelt keinen Honig, bestäubt keine Blüten. Ihre einzige Aufgabe ist die Fortpflanzung. Am Ende des Sommers wird sie von den Arbeiterinnen sogar aus dem Stock vertrieben und stirbt.
Von der Biene zum Schmarotzer
Deshalb wurde „Drohne" im übertragenen Sinn schon früh als abwertendes Wort für einen Faulenzer, Schmarotzer oder Nichtsnutz verwendet – jemand, der auf Kosten anderer lebt, ohne selbst etwas beizutragen. Dieses negative Image steckt tief im Wort drin.
Von dort zum Militär
Als das Militär unbemannte Flugkörper benötigte, übernahm es dieses Wort – vermutlich weil diese Geräte zunächst als simple, ziellos summende Flugkörper ohne Piloten galten. Und militärische Drohnen sind natürlich primär als Waffen bekannt, also tatsächlich mit etwas „Unartigem" verbunden.
Fazit für Hikker
Andi spürt also ganz instinktiv den negativen Bedeutungsklang, der dem Wort seit Jahrhunderten anhaftet – erst der faule Schmarotzer, dann die Kriegswaffe. Dass heute auch harmlose Hobbygeräte so heißen, hat diesen Schatten noch nicht ganz abgeschüttelt.
Anm. Fritz
"noch nicht ganz abgeschüttelt" ist sehr optimistisch / freundlich ausgedrückt. Ich finde die harmlosen Hobbygeräte werden immer mehr "verteufelt"
Niemand sagt mehr Kopter, Quadrokopter, Multikopter.....Gruß FritzThe post was edited 1 time, last by Fritz11 ().
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