Mini 5 Pro Foto- und Videoaufnahmen mit ND Filter

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    • Mini 5 Pro Foto- und Videoaufnahmen mit ND Filter

      Bei Video-Aufnahmen benutze ich regelmäßig ND Filter (wegen 180° Regel) für Fotoaufnahmen sind die ND (keine Langzeitbelichtung) eher suboptimal.
      Wenn ich aber bei einem Flug beides machen möchte habe ich ein Problem.
      Trennt ihr eure Flüge grundsätzlich bei Video- und Fotoaufnahmen einmal mit ND (Video) und einmal ohne ND(Foto) oder nehmt ihr die Nachteile der ND-Filter (leichte Unschärfe) bei Fotoaufnahmen mit ND-Filter in Kauf.
      Eure Meinungen interessieren mich mal.
    • Ich mache wenig Videos, mehr Fotos und interaktive Panoramen. Aber WENN ich für Video ND Filter benutze, entferne ich sie auf jeden Fall vor dem Erstellen von Fotos. Lieber 2x starten, oder starte mit 2 Koptern. Einer hat ND drauf, der andere nicht.
      Gruß Fritz
    • Ich mache praktisch nur Videos, bin aber trotzdem kein Freund von ND Filtern, obwohl bei der Combo welche dabei waren.
      Wenn überhaupt, dann nehme ich bei ganz viel Sonne den ND8.
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      Was hoch geht, muss auch wieder runter... hoffentlich am Stück.

      Allzeit gute Landung, Tom

      DJI Mini 5 Pro | DJI Mini 4K | DJI Neo | DJI Action 5 pro | DJI Pocket 3 | DJI Mic Mini
    • Das heißt du machst die Fotoaufnahmen mit dem gleichen ND-Filter, mit dem du Videoaufnahmen machst. In der Fotografie verwende ich doch ND-Filter nur, wenn ich Langzeitbelichtungen machen will. Für die normale Fotografie machen sie doch keinen Sinn.
    • Ich habe den Eindruck, du vermischst hier einiges.

      Der ND-Filter selbst bringt keine Unschärfe, er verlängert nur die Belichtungszeit (oder erhöht die ISO oder öffnet die Blende) und kann dadurch Bewegungsunschärfe erzeugen/verstärken.

      Ist es evtl. das, was du mit "Nachteile der ND-Filter (leichte Unschärfe)" meinst?
    • ND

      aerodrohn wrote:

      Ich habe den Eindruck, du vermischst hier einiges.

      Der ND-Filter selbst bringt keine Unschärfe, er verlängert nur die Belichtungszeit (oder erhöht die ISO oder öffnet die Blende) und kann dadurch Bewegungsunschärfe erzeugen/verstärken.

      Ist es evtl. das, was du mit "Nachteile der ND-Filter (leichte Unschärfe)" meinst?
      Entschuldigung aber jetzt scheint mir hier etwas durcheinander zu geraten.
      ND Filter reduzieren erst einmal nur Licht, ähnlich wie eine Sonnenbrille. Dadurch wird das Bild dunkler. Will ich das Bild heller haben muss ich die Belichtungszeit verlängern (das macht nicht der ND-Filter sondern das muss ich vornehmen) durch die verlängerte Belichtungszeit wird Bewegung leicht verwischt und es entsteht Bewegungsunschärfe. Deshalb benutzt man in dem Fall in der Fotografie ein Stativ. Die Kamera der Drohne ist aber in der Luft trotz Gimbal immer leicht in Bewegung und erzeugt somit bei niedrigen Belichtungszeiten < als 1/60 sec. auch ein leicht unscharfes Bild. Deshalb ist es für die Fotografie besser mit kürzeren Belichtungszeiten > 1/100 sec. zu fotografieren.
      In der Videografie ist das allerdings anders. Um einen natürlichen "cinematischn" Look (Motion Blur) zur erreichen wird oft die 180-Grad-Regel angewendet: Die Verschlusszeit sollte das Doppelte der Bildrate betragen (z. B. 25 fps = 1/50 Sekunde). Hier kann ein ND-Filter helfen, bei hellem Licht längere Belichtungszeiten zu ermöglichen.
      Für Videoaufnahmen verfahre ich auch genau so.
      Meine Frage war nur, wie verfahrt ihr, startet ihr für Fotoaufnahmen einen neuen Flug ohne ND-Filter oder bleibt ihr in der Luft macht auch Fotos mit ND-Filter und nehmt die leichte Unschärfe in Kauf.
      Wer allerdings ohnehin die Unschärfe bei Fotos die durch ND-Filter entstehen gar nicht sieht, für den es es dann auch egal.
    • kubalibre24 wrote:

      Entschuldigung aber jetzt scheint mir hier etwas durcheinander zu geraten.
      Ja, das hatte ich ja schon erwähnt!

      Aber du scheinst ja inzwischen übereinzustimmen, dass die Unschärfe nicht durch den ND-Filter entsteht und auch kein Nachteil ist.

      Dann gehen wir den Rest mal an:

      kubalibre24 wrote:

      Will ich das Bild heller haben muss ich die Belichtungszeit verlängern
      Nö, du kannst auch die ISO hochschrauben oder die Blende öffnen, s.o.

      Das ist nicht unwichtig für deine Frage!
      Du könntest ja die ISO etwas hochnehmen und hättest dann trotzdem kurze Belichtungszeiten für Fotos - damit liese sich auch mit ND ein Kompromiss finden.

      kubalibre24 wrote:

      "cinematischn" Look (Motion Blur) [...] Die Kamera der Drohne ist aber in der Luft trotz Gimbal immer leicht in Bewegung und erzeugt somit bei niedrigen Belichtungszeiten < als 1/60 sec. auch ein leicht unscharfes Bild.
      Erstens ich habe selbst bei zwei Sekunden schon knackscharfe Aufnahmen gemacht. Kommt aber sicher auch auf den Wind drauf an.

      Zweitens: Du beziehst dich auf das Wackeln der Drohne sowie den "cinematischen Look". Das klingt ja fast so, als wolltest du im Video ein verwaschenes Bild durch Kamerawackler? Sicher nicht. Wenn also die leichten Bewegungen so relevant wären, spräche das immer gegen den ND-Filter.

      Zur 180°-Regel: Wo kommt die denn überhaupt her? Vom Analog-Film, sie beschreibt das Verhältnis zwischen Aufnahmezeit und Transportzeit des Films. Brauchst du aber nicht, weil in deiner Drohne kein Film ist.
      Warum wird die Regel trotzdem noch propagiert? Weil zu kurze Belichtungszeiten abgehakte Bewegungen erzeugen, längere Belichtungszeiten hingegen lassen es flüssiger wirken. Aber um welche Bewegungen geht es dabei? Sicher nicht um die Wackler der Drohne - die will man gerade nicht im Film haben - sondern um bewegte Objekte.

      D.h. am Ende: Hast du (schnell) bewegte Objekte, dann kann der Filtereinsatz sinnvoll sein. Ist dein Bild statisch oder fliegt die Drohne langsam, dann bringt der Filter nichts.
      Außerdem darf man sich in Digitalzeiten von den 180° (= 1/2 Framedauer) trennen: Will man den "cinematischen Look" besonders ausprägen, kannm an auch Richtung 270/300° gehen. Will man harte stroboskopartige Bewegungen, dann kann man nach 60°/30° gehen.
    • aerodrohn wrote:

      Nö, du kannst auch die ISO hochschrauben oder die Blende öffnen, s.o.
      Ich denke du stimmst mir zu, in der Fotografie möglichst bei 100 ISO zu bleiben da mit höherer ISO zwangsläufig das Bildrauschen steigt.
      Blende: Wir sprechen hier von der Mini 5 pro, da ist die Blende fix!
      Ich glaube wir sind uns auch einig, das Wackler - und dadurch ausgelöste Unschärfen - durch kurze Belichtungszeiten vermieden werden.
      ND Filter erfordern bei der Mini 5 Pro aber längere Belichtungszeiten (ISO lasse ich w.o. begründet bei 100).
      Längere Belichtungszeiten führen dann aber zu leichten Verwacklungen (Die Drohne steht nicht wie angenagelt in der Luft, wie ein Stativ).
      Wind ist immer in der Höhe!
      Deshalb verzichte ich bei der Drohnenfotografie auf ND-Filter und verwende sie nur für Videos.
      Ob man das hinterher sieht, liegt im Auge des Betrachters. Ich jedenfalls sehe das.
    • kubalibre24 wrote:

      Ich denke du stimmst mir zu, in der Fotografie möglichst bei 100 ISO zu bleiben da mit höherer ISO zwangsläufig das Bildrauschen steigt.
      Du kannst denken was du willst, aber ich stimme dir nicht zu :)

      kubalibre24 wrote:

      Blende: Wir sprechen hier von der Mini 5 pro, da ist die Blende fix!
      Sorry, aber du schriebst explizit von ND-Filtern:

      kubalibre24 wrote:

      ND Filter reduzieren erst einmal nur Licht, ähnlich wie eine Sonnenbrille. Dadurch wird das Bild dunkler. Will ich das Bild heller haben muss ich die Belichtungszeit verlängern
      Außerdem war deine Eingangsfrage: "Trennt ihr eure Flüge [...] Eure Meinungen interessieren mich mal." Aber wenn du diese nur an M5P-Nutzer gestellt hast, dann entschuldige ich mich, dass ich hier ganz allgemein geantwortet habe 8)

      kubalibre24 wrote:

      Längere Belichtungszeiten führen dann aber zu leichten Verwacklungen (Die Drohne steht nicht wie angenagelt in der Luft, wie ein Stativ).
      Wind ist immer in der Höhe!
      Das kannst du gern so sehen, meine Erfahrung ist eben eine andere.

      kubalibre24 wrote:

      Deshalb verzichte ich bei der Drohnenfotografie auf ND-Filter und verwende sie nur für Videos.
      Das ist ja in Ordnung, aber warum fragst du dann nach anderen Meinungen, wenn deine Dogmatik bereits feststeht?
      Egal, schönes WE!
    • kubalibre24 wrote:

      Längere Belichtungszeiten führen dann aber zu leichten Verwacklungen (Die Drohne steht nicht wie angenagelt in der Luft, wie ein Stativ).
      Doch, die Drohne ist ein fliegender Stativ. Bei der Drohne wen die IMU richtig kalibriert ist und nicht gerade ein starker Wind weht dann steht sie in der Luft wie angenagelt.
      Schau dir mal die Nachtbilder von Stefan auf fotocommunity.de an. Bei manchen Bildern hat er die Belichtungszeiten angegeben. Die längste ist 6s und das Bild ist scharf.
    • Ich finde hier keine Drohnenaufnahme mit der Belichtungszeit. Fotos mit deiner genannten Belichtungszeit sind alle nach meiner Durchsicht mit einer Canon aufgenommen.
      Es wäre schön wenn du einmal den Titel eines Bildes mit der Seitenangabe benennen könntest. Ich bin selbst in der FC kann dort aber deine Angaben nicht feststellen.
    • kubalibre24 wrote:

      Es wäre schön wenn du einmal den Titel eines Bildes mit der Seitenangabe benennen könntest. Ich bin selbst in der FC kann dort aber deine Angaben nicht feststellen.
      Dann mal selber suchen. Ist unter City Nachts oder Industrie Nachts. Z.B. hier das Bild sind 3 Sekunden Belichtungszeit. fotocommunity.de/photo/karlsru…tefan-zimmermann/38996697
      Weiter kannst schon selber suchen.
      Und glaube nicht das dieses verlinktes Bild mit einer Canon aufgenommen wurde. So hoch fliegt keine Canon. Imho, "Das Foto wurde mit einer Drohne fotografiert." schreibt Stefan unter den Bild.
    • @kubalibre24, und noch etwas, du kennst wahrscheinlich nur die DJI Fly App. Es gibt ja auch für die älteren Drohnen die DJI Go 4 App die ich viel besser finde. Da konnte man bei der Kalibrierung auch sehen wie die Einstellung genau ist. Und um so präziser sie war um so besser und ruhiger steht die Drohne in der Luft.

      So etwas sucht man vergeblich in der DJI Fly App


      Post by Bernd Q ().

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    • Jede zusätzliche Glasschicht reduziert die Objektivleistung. Allerdings sind unsere Objektive schon von Haus aus kompromissbehaftet und ein zusätzlicher Filter fällt da auch nicht mehr besonders ins Gewicht.

      Beim unstabilisierten Fotografieren aus der Hand, geht man davon aus, dass die meisten Menschen eine Zeit, die etwa dem Kehrwert der Brennweite (bezogen auf Kleinbildformat) ruhig halten können. Also bei einem 50mm Objektiv 1/50 und bei 250mm eine 1/250 Sekunde. Mit etwas Übung und guter Atemtechnik brachte man oft auch längere Belichtungszeiten scharf hin.

      Interessant ist, dass bei sehr wenig Licht längere Zeiten oft besser gehlten werden konnten als kürzere. So hatte ich mit der Belichtungszeit von einer Sekunde oft mehr Erfolg, als mit einer halben. Das rürt daher, dass praktisch niemand seine Kamera absolut ruhig halten kann. Kleine Zitter- und Wackelbewegungen lenken die Kamera dann kurzfristig ein wenig aus und pendeln zurück. Je kürzer die Summe der Mikrobewegungen im Verhältnis zur Zeit statischer Ruhe ausfällt, desto schärfer wird das Bild trotz kleinsten Verwacklern.
      Von da her kann die Langzeitaufnahme einer Drohne durchaus besser ausfallen als eine kurze Aufnahme im falschen Moment. Gerade bei langen Belichtungszeiten müssen sich Vibrationen und Turbulenzen nicht zwangsläufig all zu negativ auswirken. In der Regel tun sie es aber.
      Happy landings, Michael

      Post by Ritterfeld ().

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      Post by Ritterfeld ().

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