Drohne (Selber bauen!?) für Weltreise

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    • Drohne (Selber bauen!?) für Weltreise

      Hallo Zusammen,

      also zu aller erst muss ich sagen ich bin ein totaler Drohnen Neuling.
      Mit einem Freund plane ich eine Weltreise durch Asien, Australien, Neuseeland und Südamerika und um das festzuhalten haben wir uns gedacht, da muss ne Drohne her.

      Unser Problem ist allerdings, wir wollen eine leichte und auseinanderbaubare Drohne (dass die Arme weg sind) da wir mit dem Rucksack unterwegs sind, bei der wir außerdem die Kamera extra befestigen können da wir ohnehin eine GoPro (oder was vergleichbares) kaufen.

      Bisher hab ich noch nichts passendes gefunden was man kaufen könnte.. daher die Überlegung selbst eine zu Bauen.
      Werkzeuge aller Art sind vorhanden und technisches Geschick ebenfalls.
      Das Beuge liegt bei ca. 400€ (weniger ist natürlich besser)

      Was sie an technischer Ausstattung braucht und was nicht könnt ihr mir wahrscheinlich am besten sagen.
      Cool wärs wenn sie das Bild direkt auf das Handy überträgt und bei schwachem Akku nicht einfach abstürzt bzw. senkrecht landet (falls man mal über den Dächern oder dem Meer ist)

      Über Tipps, Anleitungen oder Bausätze würde ich mich sehr freuen aber auch Empfehlungen für einzel Teile oder gleich ganze Drohnen wären super.

      Danke und Grüße,
      Jon
    • Aaaalso... 400€ sind für einen ordentlichen Eigenbau sehr sehr wenig, vor allem, wenn man noch die Kosten für Fernsteuerung, Ladegerät, etc. dazu rechnen muss.
      Meiner Meinung nach wäre eine fertige Drohne, z.B. die DJI Spark die beste Lösung, andernfalls werdet ihr wahrscheinlich selbst ein Frame herstellen müssen, ein Rahmen mit abnehmbaren Armen ist mir (abgesehen von einem Schrottrahmen von Hobbyking) nicht bekannt.
      _____________________________________________________________
    • Da kann ich mz56 nur zustimmen in Sachen Eigenbau. Außerdem technisch zu komplex und für eine Weltreise eher ungeeignet. Wartung unterwegs ist schwierig, falls sich mal was "verabschiedet".
      Anstelle der Spark empfehle ich eine Mavic Pro. Die Bildqualität ist um Klassen besser und das Packmaß aufgrund der faltbaren Arme gar nicht so viel größer als bei der Spark. Fernsteuerung ist bei beiden gleich groß und in etwa halb so groß, wie sie bei einem Eigenbau wäre.

      Mein Eigenbau steht übrigens nur noch rum, seit ich die Mavic habe ...

      Das einzige Problem sind die 400€, die Du Dir als Grenze gesetzt hast. Die wirst Du in beiden Fällen deutlich überschreiten müssen.

      Zum Thema GoPro: für Aufnahmen am Boden oder im/unter Wasser ok, aber der Superweitwinkel ist aus der Luft eher störend, da er gerade Linien "verbiegt". Da muß man sehr viel nacharbeiten, um anständige Bilder und Videos zu erhalten. Die modernen Kopter-Kameras sind da weitaus geeigneter.
      Mein Hangar:
      DJI Mavic Pro mit iPhone 6s, Parrot Disco, DJI F450 FlameWheel mit Naza-M V2 und FrSky Taranis, diverses "Kleinvieh" mit vier Propellern
    • Dieselfan wrote:

      Und ich werfe mal die Walkera Vitus in den Ring. ;)
      Der wäre mir persönlich noch zu frisch auf dem Markt. Bisher gibt's kaum ernstzunehmende, "echte" User-Berichte. Da würde ich eher noch ein viertel bis halbes Jahr abwarten, bevor ich 900€ investiere. Zumal sich Walkera in der Vergangenheit nicht immer mit Ruhm bekleckert hat. Man denke nur an den Tali H500, bei dem die starren Drähte zu den Motoren durch Vibrationen gebrochen sind, weil leider keine flexiblen verwendet wurden. Das ist dann erst in einer späteren Version korrigiert worden.

      Hoffen wir, daß sie draus gelernt haben!
      Mein Hangar:
      DJI Mavic Pro mit iPhone 6s, Parrot Disco, DJI F450 FlameWheel mit Naza-M V2 und FrSky Taranis, diverses "Kleinvieh" mit vier Propellern
    • Ich würde natürlich auch eine Mavic empfehlen, aber bei eurem Budget von angedachten 400,- Euro ist die eigentlich jenseits von Gut und Böse. Als nächstes kämen dann mit Abstrichen vielleicht noch die Spark, preislich nach euren Vorstellungen aber auch noch recht teuer. Dann wäre da noch die Bebop-2 mit Skycontroller für um die 500,- Euro, womit man der Sache schon etwas näher käme. Es gibt natürlich noch eine Vielzahl anderer Modelle, aber die Drohne soll in eurem Fall ja gut transportabel sein und deswegen lassen wir diese mal beiseite. Ebenso kleine Selfi-Drohnen wie Dobby und Breeze sind nicht so sehr geeignet, das sie zwar klein und handlich sind, aber keine stabilisierte und steuerbare Kamera haben. Zu jedem Modell sollte man dann aber auch noch 2 bis 3 Akkus dazu rechnen, vor allem wenn man auf Reisen geht und die sind leider auch nicht umsonst. Also als unterstes Limit für ein einigermaßen brauchbares Equipment (mit nötigem Zubehör) würde ich als Minimum mindestens 600,- bis 650,- Euro veranschlagen (Bebop-2). Ehrlich gesagt, für das gleiche Geld wird man aber noch lange keinen Selbstbau verwirklichen können, der annähernd das gleiche leisten kann, wie sämtliche o.g. RTF-Drohnenmodelle fertig aus dem Karton. Die Zeiten in denen man Besseres für weniger Geld selbst bauen konnte als die Industrie sind vorbei. Ausnahmen bilden natürlich Racer, aber das sind keine Foto/Video-Drohnen, sondern hochgezüchtete Sportgeräte, die jeder am liebsten noch selbst gestaltet.

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    • Danke für die ganzen Antworten :)

      Den Plan mit selber bauen ist somit verworfen. Dadurch das wir erst nächstes Jahr starten und wahrscheinlich das Geld für die GoPro lieber in die Drohne stecken bin ich Optimistisch das ne gebrauchte Mavic Pro auf jeden Fall drin ist, zumindest träum ich schon mal davon :D

      Weis zufällig wie es mit höherer Luftfeuchtigkeit aussieht ?
      Da wir auch durch Thailand und Vietnam reisen werden.

      Grüße, Jon
    • Hallo Jon,

      Jon95 wrote:

      Weis zufällig wie es mit höherer Luftfeuchtigkeit aussieht ?
      Da wir auch durch Thailand und Vietnam reisen werden.
      Da macht DJI leider keine Angaben. Es steht nur ein Betriebs-Temperaturberei von 0°C bis 40°C in den technischen Daten: http://www.dji.com/de/mavic/info#specs.

      Grüße, Diet
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